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Robertſon, Ferguſon und vielen Andern gaben den Beſtrebungen der Whigs Wichtigkeit und den An⸗ ſtrengungen der neuen Schule politiſcher Denker Be⸗ ſtand.
Mit Lord Henry Petty ſtudirten zu gleicher Zeit in Edinburg Henry Temple(jetzt Lord Palmerſton), der ſich damals nur durch ſeine Eleganz und ſeinen Frohſinn auszeichnete, und Henry Brougham, der ſchon damals der Cerberus der Debatten war.
Es herrſchte übrigens gerade damals in Edin⸗ burg ein recht friſches geiſtiges Leben, wozu die Spe⸗ culative Society, die ſich dort auf der Univerſität ge⸗ bildet hatte, ſehr viel beitrug. Lord Cockburn ſagte von derſelben:„Ich bin mir bewußt, daß ich Alles, was ich habe, der Speculative Society verdanke.“ Lord Henry Petty disputirte einige Mal in dieſer Geſellſchaft, und ihm wurde die ſeltne Ehre zu Theil, zum Ehrenmitgliede der Geſellſchaft erwählt zu wer⸗ den, ehe er noch ſein Triennium abſolvirt hatte.
Von Edinburg begab ſich Lord Henry Petty noch auf die Univerſität in Cambridge, wo er in das Tri⸗ nity College eintrat und nach ſeinem eignen Ausſpruch die glücklichſten Stunden ſeines Lebens zubrachte und im Jahre 1801 promovirte. Kurz nachher trat er ſeine große europäiſche Reiſe an und zwar zunächſt nach Paris, wohin damals in Folge des Friedens⸗ ſchluſſes zu Amiens viele engliſche Ariſtokraten eilten, um den Levers bei dem erſten Conſul beizuwohnen, die ſich aber in Folge des Friedensbruches gezwungen ſahen, bald wieder nach England zurückzukehren.
In Edinburg hatte ſich Lord Henry Petty be⸗ ſonders dem Studium der Geſchichte und Philoſophie gewidmet, und da ſich die Edinburger Schule der Po⸗ litik hauptſächlich auf Geſchichte ſtützte, ſo war gleich⸗ zeitig das Studium der Politik und beſonders der Fragen der Staatsprivilegien und Finanzen damit verbunden. Der Edinburger Schule der Politik ver⸗ dankt England ganz beſonders die Ausdehnung des Stimmrechts und die Annahme des Freihandels. In Cambridge handelte es ſich für Lord Henry beſonders
um die für ſeine Promotion erforderlichen claſſiſchen
Studien, doch während ſeiner Reiſe nach dem Con⸗ tinent beſchäftigte ihn das Studium der von Bent⸗ ham geſtifteten Schule der Politik, die ihren Stand⸗ punkt auf Maximen und Theorien nahm und darnach ſtrebte, das größte Wohlbefinden der möglichſt größten Zahl zu bewirken. Dieſe Schule richtete ihre Auf⸗ merkſamkeit hauptſächlich auf Fragen der Jurispru⸗ denz und der ſocialen Ordnung, und ſie hat einen ſehr wohlthätigen Einfluß auf die Verbeſſe ſerung des engliſchen Strafgeſetzbuchs ausgeübt. Lord Henry Petty hatte die beſte Gelegenheit, die Bentham'ſche
Folge.
Schule zu ſtudiren, denn ſein Vater hatte ihm ſeinen Bibliothekar Dumont zur Begleitung auf ſeinen Reiſe mitgegeben, und dieſer Dumont, ein Genueſe und Freund Mirabeau's, welchen der Lord Shelburne im
Jahre 1785 nach England eingeladen, hatte bei Lord
Shelburne die Bekanntſchaft Bentham's gemacht und war von deſſen Ideen ſo begeiſtert, daß er, um ſie weiter zu verbreiten, mehrere Schriften darüber ver⸗ öffentlicht hatte.
Kurz nach ſeiner Rückkehr von dem Continent ließ Lord Henry Petty ſich im Jahre 1802 in ſeinem
Familienflecken Calne zum Mitgliede des Unterhauſes
wählen, in dem er ſich ſofort den Finanzfragen zu⸗ wandte. Seine maiden speech oder Jungferrede hielt er über die Bank⸗Reſtriction⸗Act. Viel wich⸗ tiger war ſeine Rede, die er zur Unterſtützung des Angriffs auf Lord Melville, den Schatzmeiſter der Marine, und deſſen Zahlmeiſter Trotter hielt, denn ſie entſchied über ſeine Stellung im Unterhauſe. Nach dem Tode Pitt's im Jahre 1805 ertheilte der König dem Lord Grenville den Auftrag, ſich mit der Bil⸗ dung eines neuen Miniſteriums zu befaſſen, und das von ihm zuſammengeſetzte Cabinet, von dem er nomi⸗ nell das Haupt, Fox dagegen der leitende Genius und das aus Tories und Whigs zuſammengeſetzt war, erhielt den Namen„das Miniſterium aller Talente“. In demſelben wurde dem 25 Jahre alten Lord Henry Petty der Poſten des Schatzkanzlers übertragen. In Folge der Uebernahme dieſes Miniſterpoſtens mußte er ſich einer neuen Wahl unterwerfen, doch diesmal ließ er ſich nicht wieder in Calne wählen, ſondern trat als Candidat in Cambridge auf, das bis dahin von Pitt vertreten worden war. Als Mitbewerber trat Lord Palmerſton ihm gegenüber, der aber in dem Wahlkampfe beſiegt wurde. Als Schatzkanzler brachte Lord Henry zunächſt eine Bill ein, welche eine beſſere Ueberwachung der Finanzen und eine wirkſame Ablage der öffentlichen Rechnungen ins Leben füh⸗ ren ſollte. In einer Rede am 21. Mai 1806 wies er nach, daß die letzte Rechnungsablage im Jahre 1782 ſtattgefunden habe und daß in verſchiedenen Zweigen der Verwaltung 455 Millionen Pfd. St. verausgabt worden ſeien, ohne daß eine Rechnungs⸗ ablage darüber vorliege. Hinſichtlich der von ihm eingebrachten Finanzpläne einer Erhöhung der Ein⸗ kommenſteuer, die bereits von einem Einkommen von 50 Pfd. St. erhoben werden ſollte, war er nicht be⸗ ſonders glücklich, denn ſie fanden keinen Beifall. Un⸗ glücklicher Weiſe ſtarb Fox am 13. September 1806, und von der Zeit an herrſchte in dieſem Miniſterium kein rechtes Leben mehr.(Schluß folgt.)
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