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Aemter mit Ehren verwalten.
Vierte
eine gediegene claſſiſche Bildung vorzubereiten, oder ſich der Kirche, dem Heer oder der Marine zu widmen, und in Folge deſſen kann England ſich mit vollem Recht rühmen, nicht blos an Guineen, ſondern auch an ausgezeichneten Staatsmännern reich zu ſein, die ſelbſt noch in einem ſehr hohen Alter die ſchwierigſten Der älteſte und ge⸗ achtetſte der engliſchen Staatsmänner, der Marquis of Lansdowne, wurde ſeinem Vaterlande am 31. Ja⸗ nuar Abends ſechs Uhr in einem ſehr hohen Alter— er ſtand bereits in der zweiten Hälfte ſeines dreiund⸗
achtzigſten Lebensjahres— entriſſen, und ſelten haben
ſich die engliſchen Blätter einſtimmig anerkennender üͤber einen eben Entſchlafenen ausgeſprochen als über dieſen Staatsmann, deſſen Tod trotz ſeines hohen Al⸗ ters doch ziemlich unerwartet kam und die Folge eines Unfalls war.
Der Marquis of Lansdowne ging nämlich am 21. Januar auf der Terraſſe von Bowood ſpazieren und hatte dabei das Unglück zu fallen und ſich am Kopfe zu verletzen. Am Dienſtage nachher wurde er bettlägerig, ſeine Kräfte nahmen mehr und mehr ab und am Sonnabend nachher verſchied er. Sein lan⸗ ges Leben war zum größten Theil ein öffentliches, dem Wohl ſeines Vaterlandes gewidmetes, und die Ge⸗ ſchichte deſſelben bietet ſchon aus dem Grunde ein großes Intereſſe auch für das Ausland dar, weil ſie gleichzeitig die Geſchichte der Whigs und die innere Geſchichte Englands im Laufe der letzten ſechszig Jahre iſt, während ſie gleichzeitig tiefere Einſicht in das Fa⸗ milienleben der engliſchen Ariſtokratie darbietet. Wir dürfen daher wohl annehmen daß unſern Leſern nä— here Nachrichten über das Leben dieſes ſoviel genann⸗ ten Mannes willkommen ſein werden.
Den Grund zu dem großen Vermögen der Fa⸗ milie Lansdowne legte vor 200 Jahren William Petty, der Sohn eines Tuchmachers in Romſay, der ein ſehr bewegtes Leben führte und deſſen Name beſonders deshalb in Ehren iſt, weil er der Begründer einer neuen Wiſſenſchaft— der Wiſſenſchaft der politiſchen Arithmetik— wurde. Zuerſt widmete er ſich der Ma⸗ rine, ging dann zum Handelsſtande über, wurde Er⸗ finder einer Copirmaſchine, ohne daß ihm dieſe Er⸗ findung etwas einbrachte, und dann entſchloß er ſich zum Studium der Medicin und widmete ſich ganz be⸗ ſonders in Paris unter der Leitung des berühmten Hobbes dem Studium der Anatomie, worin er ſich bald ſo auszeichnete, daß er als Profeſſor dieſer Wiſ⸗ ſenſchaft nach Oxford berufen wurde. Mit der Ana⸗ tomie verband er das Studium der Muſik und wurde Profeſſor dieſer Kunſt am Collegium in Gresham.
Während des Protectorats Cromwell's wurde er
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Arzt der iriſchen Armee und dort legte er den Grund zu ſeinem großen Vermögen, indem er die Beſitzungen von Rebellen, welche dieſelben verwirkt hatten, an⸗ kaufte und ſie dann parcellirte, ſich lebhaft an den Landvermeſſungen betheiligte und Vermeſſungskarten anfertigte, die in iriſchen Gerichtshöfen in Proceſſen über Grundbeſitz noch jetzt zu Rathe gezogen werden. Unter Oliver Cromwell wurde er zum Parlaments⸗ mitgliede erwählt; der König Karl II. ernannte ihn zum Baronet, von welcher Zeit an er Sir William Petty hieß. Er war einer der Begründer der Royal Society in London, welche ſich um die Entwickelung der Wiſſenſchaften in England ſehr große Verdienſte erworben hat. Dann wurde er noch Schiffserbauer, und als ſolcher erfand er das Schiff mit doppeltem Boden, und überdies veröffentlichte er wichtige Werke über die Abgaben und den National⸗Reichthum, durch welche er eben die neue Wiſſenſchaft der politiſchen Arithmetik begründete. Bei ſeinem Tode hinterließ er das für jene Zeit ſehr große Capitalvermögen von 45,000 Pfd. St. und einen Grundbeſitz, der jährlich 6500 Pfd. St. Rente ertrug. Sir William Pettv gehörte zu den in England nicht ſeltnen Männern, die ſich ganz durch eigne Kraft in die Höhe arbeiten, die Ariſtokratie mit neuem Blut verſorgen, und ſie in lebendiger Verbindung mit dem Herzen des Volkes. erhalten. Sir William Petty vermählte ſich mit einer Baroneſſe Shelburne, und durch ſeine Tochter, das einzige Kind, das ihn überlebte, und die ſich mit einem Mitgliede der Familie Kerry vermählte, wurde er der Urgroßvater des berühmten Earl of Shelburne, der von Georg III. zum erſten Marquis of Lansdowne ernannt wurde, des Vaters des jetzt verſtorbenen Marquis.
Dieſer Earl of Shelburne ſoll dem König Lud⸗ wig XVI. ſehr geglichen haben. Als Miniſter ſcheint ſeine Laufbahn nicht ſehr erfolgreich geweſen zu ſein, dennoch muß er aber in der öffentlichen Meinung hoch geſtanden haben, denn als das Miniſterium unter Fox und North ſich auflöſte, erwartete man allgemein, der König werde dem Earl of Shelburne, der bereits frü⸗ her Premierminiſter geweſen war, die Bildung des neuen Cabinets übertragen. Das geſchah aber nicht, im Gegentheil ſchickte der König nach dem jungen Pitt, einem Untergebenen des Earl of Shelburne, und um den Letztern für die geſcheiterte Hoffnung zu tröſten, ernannte der König ihn zum Marquis Lausdowne. Er fand ſich in ſein Loos wie ein? loſoph und bewies durch ſein folgendes Leben, er nur ſeine volle Ueberzeugung ausgeſprochen hatte, als er bei einer frühern Gelegenheit zu Johnſon ge⸗
ſagt, ein Mann, der ſich eines jährlichen Einkommens


