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Vierte Solge.
ſame Landleben zum Deckmantel für ſeine reichsfrei— herrliche Liaiſon dient, die er mit einer ſchönen Ge⸗ eellſchaftsdame zu ſeiner Zufriedenheit geſchloſſen. Der Baron hat aber auch eine Tochter mitgebracht, welche iigentlich den Vorwand für das Daſein der Dame jergeben muß. Um die Langeweile zu zerſtreuen, denn es will gerade Winter werden, wird ſehr bald Theater geſpielt; man improviſirt eine Bühne aus ſiner Reitbahn und engagirt eine Schauſpielertruppe, hie ſich gerade in der Nähe befindet. In dieſer Truppe ngirt der Held des ganzen Romans, der ſogenannte Wuff, als ein blutjunger Menſch, erringt aber dennoch
ſehr bald durch ſein großes Talent und ſeine perſön⸗ licchen Mittel den Beifall des Auditoriums.
Da ſich Ludmilla, die junge Reichsbaroneſſe, gerade in dem hoffnungsvollen Uebergangsalter von einer entlaſſenen Backfiſchpenſionairin zu einer reifenden Jungfrau mit verbiſſenen Anforderungen und heimlichen Wünſchen befindet; ja da ſie endlich
mimer ein lehrreiches Mésalliance⸗Beiſpiel an ihrem Herrn Vater und deſſen Auserwählter vor Augen, den ganzen Tag aber nicht das Mindeſte zu thun hat: ſo ſeitet ſie der in ſolchem Fall immer wunderbare prak⸗ jiſche Inſtinct, ſich durch eine romantiſche Liebe zu
prſtreuen. Ihre Augen fallen auf Wulf und ihre
Arme in die ſeinigen, wenn ſich das Paar um Mit— jernacht in dem Ritterſaale trifft. Vorher iſt uns auch gezeigt worden, wie die Geſellſchafterin, welche früher Schauſpielerin war, dieſen ſelben Wulf, von ſeiner Fünglingsſchönheit hingeriſſen, zu einem kurzen my—
thologiſchen Verhältniß mit ihr durch gemeinſchaftliche
Kunſtſtudien angeregt hat. Sie bricht es jedoch nach ttreichtem Blüthenpunkt ſehr bald ab, um nicht ent⸗
deckt zu werden und um ferner Ludmilla das Feld zu näumen, da ſie als eine Intrigantin Darnach ſtrebt, den alten Freiherrn zu heirathen, und aus den Ver⸗
ſirrungen ſeiner Tochter, welcher ſie antipathiſch iſt,
Nutzen für ihren Plan zu ziehen glaubt.
Endlich kommt es auch wirklich dahin, daß Wulf
es vorzieht, aus Kautzburg zu entfliehen, indem er
ſeiner Liebe heroiſch entſagen will. Er beſteigt in der Nacht einen Wagen, den er mit Hülfe Ludmilla's
gewann. Nicht klein aber iſt ſeine Ueberraſchung, lss er in der Morgendämmerung die junge Baroneſſe
' aablickt, welche in der andern Wagenecke an ſeiner
eeite ſitzt. So geht ſie ohne ſein Anſtiften mit ihm auf die Flucht, und mit dieſer Scene ſchließt der
aaſte Theil und der erſte Act des Dramas, welches
Um die ein⸗
len, will ich noch erwähnen, daß ſich die leichtfertige Freundin des Barons mit dieſem, wegen des ihr
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ganz richtig zur Laſt gelegten Verſchwindens von Lud⸗ milla, entzweit und keineswegs ſeine Frau wird.
Mit reizender Einfachheit hat Holtei dieſe Vor⸗ gänge geſchildert und unſere Spannung und Phan⸗ taſie durch treffliche Charakteriſtik und intereſſante Dialoge ſo in Anſpruch genommen, daß wir nicht darin ermüden, einen ganzen Winter und einen gan⸗ zen Sommer lang ſehr mangelhaft Theater ſpielen und zwei verliebte Parteien ohne große Begebenheiten mit einander verkehren zu ſehen. Der Schauſpieler⸗ ſtand iſt dabei außerordentlich ſchön, und die Halb⸗ bildung der echten Vollblutariſtokratie, welche Sitt⸗ lichkeit mit Decorum verwechſelt, gar treffend gezeich⸗ net. Wir finden einen Repräſentanten jener Men⸗ ſchenelaſſe, welche nicht dumm zu ſein ſcheint, obgleich ſie nichts gelernt hat, da ſie ſo zu ſprechen weiß, als hätte ſie das Meiſte in vornehmer Nonchalance wieder vergeſſen oder gar nicht behalten mögen.
Selten wird man in einem Romane dieſe reife contemplative Ruhe antreffen, die in der umſichti⸗ gen Ausführung jenes erſten Bandes waltet.
Das aus den Fugen gehen der beiden folgenden habe ich ſchon angedeutet. Die Unbehaglichkeit, welche den Aeſthetiker dabei erfaßt, liegt nicht darin, daß Holtei einen Helden gewählt, der trotz aller Mittel doch kein wirkliches Ziel erreicht,— denn dies dar⸗ zuſtellen iſt eine Aufgabe der täglichen Wirklichkeit und deshalb poetiſch; es liegt darin, daß er dieſen mit allen Vorzügen des Geiſtes ausgeſtatteten Helden nicht zu einer gehörigen Willenskraft ſich ſelbſt zu adeln und zu fördern erhob, ſondern ihm durch das Schickſal zwei Verwundungen beibrachte, die ihn troſt⸗ los verenden ließen. Bei der erſten war er ſchuldig, ſich den feindlichen Gewalten ohne männlichen Wider⸗ ſtand zu opfern und ſich dem Indifferentismus zu überlaſſen, der das Mark ſeiner Jünger auflockert. Wulf verſank nämlich durch ſein unzweckmäßiges und deshalb ungückliches Liebesverhältniß und durch die Treuloſigkeit des geliebten Herzens in ein planloſes Fortvegetiren, wodurch die beſte Zeit ſeiner Künſtler⸗ ſchaft verloren ging.
Gegen die zweite ihm geſchlagene Wunde konnte er ſich nicht wehren, da ſie eine mechaniſche war; er nahm Theil am Befreiungskriege und wurde durch einen Säbelhieb im Geſicht ſo entſtellt, daß der ſchöne und ſonſt ſo angebetete Mann durch dieſe abnorme Verletzung und Vernarbung ſelbſt den wohlwollendſten Menſchen ein abſcheulicher Anblick war. Die Bühne mußte ihm verſchloſſen bleiben, und wir ſehen ihn mit Unmuth in den Souffleurkaſten kriechen, bis er endlich durch einen Zufall in den Stand geſetzt wird, ſich eine kleine Schauſpieler-⸗Geſellſchaft, eine ſo⸗


