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Vierte
Somit bildeten die Musketiere die Flügel und auch (in der Mitte zwiſchen beiden Pikonier⸗Compagnien einen Trupp.
Im polniſchen Kriege, ehe Guſtav Adolph durch franzöſiſche Vermittelung den Waffen⸗ ſtilltand ſchließen konnte, der ihn frei machte nach Deutſchland zu gehen, war die eben geſchilderte Bri— gadeſtellung noch durch zwei Linien hinter den vor⸗ deren drei verſtärkt geweſen; doch kamen dieſe im deutſchen Kriege nicht mehr vor, da ſie dem Gefecht lange Zeit zu viel Waffen entzogen. Dieſe Formirung beſaß in der That große Beweglichkeit und hatte ſich bewährt, wo es darauf ankam dem Feinde die Vor⸗
teile des Bodens abzugewinnen oder ſeine unbehülf⸗
lichen Maſſen durch ein dichtes Kugelfeuer zu ver— nichten.
Guſtav Adolph's Musketiere ſtanden in geöffneter Ordnung mit Zwiſchen äumen, ſo daß aus den hin⸗ teren Gliedern in die vorderen eindoublirt werden konnte, und die Stellung dann nur drei Mann tief war. Statt des früheren Gliederfeuers mit Ablaufen derer, die geſchoſſen hatten, hinter die Front, wobei im⸗ mer viel Unordnung entſtand, hatte er das Peloton⸗ feuer eingeführt. Jedes Peloton vierundzwanzig Manu ſtark ſchoß auf Commando zugleich, das erſte Glied knieend, das zweite darüber hinweg, das dritte auf die Zwiſchenräume gerückt. Bei der Schwerfällig— keit des damaligen Ladens— die Artillerie ſchoß Weſcher als die Infanterie— hatte das ſchwediſche Sal— venfeuer in Pelotons ſchon einige Wirkung, die Bri⸗ gadeſtellung alſo auch darin Vortheile. Aber im Zu⸗ ſammenſtoß mit den großen und mächtigen Vierecken der Kaiſerlichen hatten ſie namentlich in den letzten Jahren, wo die innere Kraft nicht mehr die alte war, oft weichen müſſen, und König Karl X. gab nichts auf ſie. Nach dem dreißigjährigen Kriege iſt ſie auch nicht mehr vorgekommen. Das Fußvolk ſtand jetzt in ungebrochener Front, Regiment an Regiment, nur nach kleinen Zwiſchenräumen, welche dieſe trennten, durchgängig ſechs Mann hoch. Noch immer hatten die einzelnen Regimenter verſchiedene Farben der Be⸗ kleidung wie bei Guſtav Adolph. Es machte einen
Folge.
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überaus bunten Eindruck, dieſe rothen, gelben, grünen, grauen, ſchwarzen und weißen Röcke in einer Front zu ſehen, keineswegs nach der Harmonie der Farben, ſondern nach dem Range der Befehlshaber oder dem Alter der Regimenter geordnet. Jede Compagnie hatte ihre Fahne, doch waren dieſelben vor der Mitte der Squadron, je vier alſo, vereinigt. Squadron, damals auch beim Fußvolk gebräuchlich, bezeichnete hier ein halbes Regiment, und hatte daher vier Com⸗ pagnien, wovon ſie auch Vierfähnlein genannt wurden.
Die Fahnen hatten gleichfalls verſchiedene Far⸗ beu und waren mit Sinnſprüchen geziert. Alle Offi⸗
ciere ſtanden vor der Front und traten erſt, wenn gefeuert werden ſollte, in das Glied ein.
Dieſe militäriſche Schilderung, welche gewiß ſehr feſſelnd iſt für junge Officiere, die leider nur ſelten wiſſenſchaftliche Werke über die Periode des dreißig⸗ jährigen Krieges leſen, wird vielleicht manchen Theil des Publicums, beſonders den weiblichen Leſern, im erſten Augenblick ermüdend erſcheinen. Doch wenn ſie einer Zeit gedenken, wo ihre Voreltern, die Vor⸗ eltern von vierzig Millionen Deutſchen, ein ganzes Menſchenalter hindurch vor den ſchwediſchen Schlacht⸗ heeren zitterten, der Freund ſowohl wie der Feind; wo ſo manches Auge dieſen Anblick mit Beben genoß: ſo möchte es ihnen doch wohl der Mühe werth er⸗ ſcheinen, ſich denſelben durch einige hiſtoriſche Erin⸗ nerungen zurückzurufen.
Durch ſolche Beſchreibungen weſentlicher Facta empfiehlt ſich die zweibändige Erzählung Guſeck's, ſowie denn überhaupt die raſchen kühnen Kriegsthaten Karl's, der viel Feinde und wenig Mittel beſaß, an⸗ ſprechend genug ſind, beſonders ſein abenteuerlich ge⸗ lungener Uebergang bei Nacht und Sturm über die Eisdecke des zugefrorenen großen Belt gegen Däne⸗ mark und Kopenhagen. Im Uebrigen beſtrebt ſich der Verfaſſer, durch ein paar genrebildlich dargeſtellte Fa⸗ milien und einige Nebenperſonen den altpommerſchen Nationalcharakter in Freud' und Leid, in dauerhafter Zähigkeit und angeborenem von Uncultur gefeſſeltem Deutſchthum dem Leſer auszumalen.
Feuilleton.
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Die Kataſtrophe im Schloſſe zu Eger und Wallen-
ſtein's Ermordung.
— Noch immer iſt die Erforſchung jener blutigen Thaten nicht als völlig beendigt zu betrachten, und die Specialge⸗
ſchichte tam immer wieder darauf zurück. Wir theilen hier lomini und Andern verrathen war, von
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ein intereſſantes Reſümé nach der Richter'ſchen Specialdar⸗ ſtellung mit. 5
Bekanntlich zog ſich Wallenſtein mit ſeinem kleinen Corps, nachdem er in Anklageſtand verſetzt und von Gallas, Pieco⸗ Pilſen nach Eger zurück,


