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Nr. 51.
wichtigen Schritt ihres Lebens, um noch flüchtig bei denen zu verweilen, welchen das minder holde Schickſal eine ewige Raſtloſigkeit, ein Stück ewigen Judenthums beſtimmt zu haben ſcheint.
Der friſche Jugendmuth iſt verraucht, verdroſſen ſegeln ſie noch in der Welt umher, an den jungen Nachwuchs ſchließen ſie ſich ungern an, ſelbſt bei dem Heiterſten ſtellen ſich Stunden höchſt unliebenswürdiger Grämlichkeit ein; er wird krittlig, wägt Worte und ſticht Sylben, nur um An— laß zu haben, aus heiler Haut heraus plötzlich wieder bor⸗ ſtig werden zu können. Viele rangiren endlich unter die Geſchäftsinventare, die von dem Nachfolger im Beſitz mit überuommen werden, Andere entpuppen ſich zu ſelbſtſtän⸗ digen Agenten, noch Audere ſind längſt im Strudel der Zeit untergegangen.
Den Anderen ſangen und logen
Viel tauſend Stimmen zu Grund, Verlockten Sirenen und zogen
Ihn in die buhlenden Wogen,
In der Waſſer farbigen Schlund.
Und als er aufwacht vom Schlummer, Da war er müde und alt;
Sein Schifflein, das liegt auf dem Grunde, So ſtill iſt's rings in der Runde,
Und über den Waſſern macht's kalt.
Wenn ich die Blätter der Erinnerung im Geiſte nach— ſchlage, die Geſtalten einſtiger Freunde und Freundinnen Revue paſſiren laſſe, der Stunden gedenke, die ich leicht⸗ ſinnigen Jugendmuthes mit ihnen verlebt, ſo will ſich mit⸗ unter eine unſchickliche Wehmuth miiner bemächtigen; ſolche Gemüthsſtimmung iſt unbequem, und um mich ihrer zu entſchlagen, concentrire ich dann meine volle Gedächtniß⸗ kraft auf die Erſcheinung ſolcher Perſönlichkeiten, die gleichſam wie purgirende Medicin gegen alle Weichherzig⸗ keit wirken oder, liebenswürdiger Thorheiten voll, den
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Uebergang zu einer behaglichen Stimmung nachträglichen Stillvergnügens vermitteln, Perſönlichkeiten, wie ſie in ihrer Eigenthümlichkeit nur durch das Reiſeleben ſo ſcharf ausgeprägt werden können.
Hier ſind einige Silhouetten derſelben.
Müller— ich hoffe durch nochmalige Nenuung des Namens keine Indiscretion zu begehen, denn Müller kann Jeder heißen, wie mir einſt ein Nachtwächter verſicherte— alſo Müller befand ſich, als ich ſeine Bekanntſchaft machte, bereits in vorgerückten Jahren, konnte, wie faſt alle ältere Reiſende, ſehr einſeitig grämlich und grillig ſein, hielt ſich aber mit Vorliebe im Kreiſe jüngerer Collegen auf und war feſt überzeugt, daß ohne ſeine Gegenwart jede Geſell⸗ ſchaft des belebenden Elementes entbehre.„Was wäre das ohne mich geſtern wieder für ein lederner Abend ge⸗ weſen!“ war eine beliebte Phraſe bei ihm.
In der Auswahl ſeiner Unterhaltungsmittel litt er an einem auffallenden Maugel; ſie beſtand aus zwei Erzäh⸗ lungen: Wie ſich der ſiebenjährige Krieg augefangen hat, der gemeine Mann Gottfried, und einer kleinen Geſangs⸗ ſcene, worin er die heiſere Stimme eines Orgeldrehers und den Effect des jedesmal beim dritten Tone verſagen⸗ den Leierkaſtens wahrheitsgetreu darzuſtellen ſuchte. Hun⸗ dert Mal hatte jeder Einzelne von uns dieſe Geſchichten gehört, nichtsdeſtoweniger beſtürmten wir ihn immer um Wiederholung, und ſtets, wenn auch unter einigem Sträu⸗ ben, kam er unverdroſſen dem Wunſche nach; er fand ein anſcheinend dankbares Publicum, ohne in ſeinem gutmü⸗ thigen Selbſtbewußtſein den wahren Grund unſerer Heiter⸗ keit entdecken zu können.
So ſaßen wir denn eines Abends zu Ende der Leip⸗ ziger Meſſe in dem gemüthlichen Hinterſtübchen einer be⸗ kannten Kellerlocalität, tranken unſer Glas Punſch und befanden uns juſt ſo wohl, wie vor uns die im„Fauſt“ geſchilderten Studenten.
Volk erlaſſen, ihn in ſeinem Streben, über das Beſte des Landes zu wachen, zu unterſtützen.
Die ſterblichen Reſte des verſtorbenen Präſidenten wurden in der Kirche der Dreieinigkeit niedergeſetzt. Nach dem in Aſſomption erſcheinenden Journal„Semanario“ hat man ihm ein Leichenbe⸗ gängniß wie einem Könige zu Theil werden laſſen. C.
Zur Literaturgeſchichte.
Aeber den Verfaſſer des Cajütenbuchs.
In einem längeren Artikel, in welchem Ida von Dürings⸗ feld von ihren Erinnerungen an den berühmten deutſch⸗amerikani⸗ ſchen Schriftſteller Sealsfield plaudert, welcher ſo viele tauſend Romanleſer entzückt hat und noch erfreut, finden ſich einige allge⸗ inein intereſſante Noten über das Leben und Weſen dieſes Mannes.
Was ſich höchſt wunderlich anhörte, ſagt die Verfaſſerin, das waren Sealsfield's Erzählungen von ſeinem Schriftſtellerleben in Amerika, von ſeinen Schriftſtellerwerken in Deutſchland. Ich glaube, die Nothwendigkeit war es geweſen, welche ihm die Feder in die Hand gegeben hatte. Wenigſtens hatte er ſich das Vermögen, welches er durch den Bankerott eines Fabrikanten verloren, müh⸗ ſam wieder erſchreiben müſſen. Am Red⸗River hatte er 5
gekauft, und zwar von einem Verwandten, es verſteht ſich daher von ſelbſt, daß er es zu theuer gekauft hatte. Er beſchrieb uns dieſe ſeine Domaine öfter; ich kann nicht ſagen, daß dieſe Be⸗ ſchreibung mir den Wunſch eingeflößt hätte, Sealsfield an den
Red⸗River zu begleiten. Wenig urbar gemachtes Land, das Uebrige lauter Urwald, ein See mit Alligatoren, eine Nachbar⸗ ſchaft von Klapperſchlangen, ein Haus, aus welchem er ſich beim Regen unter einen Baum flüchten mußte— das waren die Reize des Aufenthaltes, den Sealsfield mir als äußerſt wünſchenswerth darzuſtellen ſuchte.
Ich lachte im Stillen darüber, daß Sealsfield doch ſelbſt die⸗ ſes Paradies verlaſſen habe, um in New⸗York Redacteur eines Tageblattes zu werden. Wenn er ſich am Red⸗River ſo wohl fühlte, warum blieb er nicht da? Von der Schweiz frug ich ihn im Gegentheile, warum er bliebe. Er klagte unaufhörlich, das ganze Schweizerleben ſei dermaßen kleinlich, daß man nach kurzer Zeit darin gefangen ſitze, wie ein Froſch im Teiche, und ruhig an⸗
hören müſſe, wer ſich ein Paar neue Hoſen gekauft habe und wo
ein Pflaſterſtein umgelegt worden ſei. Dennoch blieb er in der Schweiz, und am Red⸗River war er nicht geblieben.
Die Redaction griff ihn dermaßen an, daß er ſie bereits nach zwei Jahren wieder aufgeben mußte. Er wollte manche Nacht, um ſich wach zu erhalten, an achtundzwanzig Taſſen ſchwarzen Kaffee getrunken haben; da war es wohl kein Wunder geweſen, wenn die Hände ihm endlich ſo gezittert hatten, daß er zuletzt kein Glas mehr hatte halten können. Die Aerzte ſchickten ihn nach Europa, wohin er als Correſpondent für ſeine Zeitung ging. Er beſuchte Walter Scott in Abbotsford und kam dann nach Paris, wo er mit Thiers bekannt wurde. Im Jahre 1831 brauchte er eine Cur in Baden, am Stein leidend. Sein Begleiter, aus Straßburg ge⸗ bürtig, ſprach geläufig Engliſch und gut Deutſch. Eines Tages kommt Sealsfield auf den Einfall, ihm eines ſeiner Bücher zu zeigen. Der Menſch verſteht es, ſie machen ſich daran, es zu über⸗


