Jahrgang 
27-52 (1862)
Seite
809
Einzelbild herunterladen

F Jahra

und ſtagten, de. t auf die Shaf fall wurde huen

ten die Famil noch die gan

ſereinigt und ve

abzuſteige un de ſolche Gottlat wurde das an

a Marſch und ein dem man Uuterwacht⸗ r vollen dem er Elee hinauf glich es vernichten. re Touppen ſeehen Feinde gege⸗ ihen an.

Blicken hinzur d ſtürzte ein Glat

jungen Krieger auf die Schulte u Glück und ver⸗ Ihr deren ſchon

vort des Jägert Herzen und mit eiſter, ob er del wbezeichnete, woh

raver Junge und detachirten Com⸗

d, im Stand neue Ausſicht eergiebige Gohd dt geſchehen. i ſehr ſchwer zu tdas Land beſutt lakäten, die dan duf dem Rücken l

n man ſich lei

ur in Caribob ſ wten Preiſe di

Nr. 51.]

mando der Vorhut auf Uelzen zu gerückt, und gerade dahin geht unſer Weg, um dieſen Jägern eine Ordre zu bringen, daß ſie mit Tagesanbruch ſich ſchnell zurückziehen und dem Corps anſchließen. Haben Sie etwas an den zu beſtellen, mein gutes Kind?

Tauſend Grüße! ſprach Louiſe und fügte mit ſtocken⸗ der Stimme hinzu:von Vater und Mutter und mir; er iſt unſer naher Anverwandter.

Und wohl noch etwas mehr? bemerkte Jener lächelnd. Louiſe verbarg ihr Geſicht und ſprang in's Haus. Die ſorgſame Mutter aber äußerte, wie gern ſie dem Heinrich und ſeinen Freunden etwas in's Lager ſchicken möchte, die gewiß in der kalten Nacht im Freien nicht wenig Noth leiden würden.

Brave Mutter, verſetzte der Wachtmeiſter,die gern für brave Jäger ſorgt! Nun, Jeder von uns kann ſo ziemlich etwas beipacken, auch ein paar Flaſchen in Stroh gewickelt über den Sattelknopf hängen; es wird für die armen Jungen eine freudige Botſchaft ſein, beſonders da ſie dem Heinrich aus einem ſo theuren Hauſe kommt.

Der Förſter und ſeine Frau waren ſogleich lebhaft beſchäftigt, Lebensmittel und Flaſchen zu packen und die Reiter damit zu verſehen. Dieſe eilten dann nach ihren Pferden, dankten tauſend Mal für die herrliche Aufnahme und ſchüttelten den Alten die Hände. Da trat Louiſe aus der Thür und überreichte dem Wachtmeiſter ein Briefchen, mit der Bitte, es dem Vetter Heinrich zu geben und ihn warm zu grüßen, auch ihn zu bitten eine Thräne und ein leiſer Seufzer verſchlangen die folgenden Worte, aber der Wachtmeiſter ergänzte ſie:ich ſoll ihn bitten, nicht zu vergeſſen, wer hier für ihn in banger Sorge iſt.

Louiſe verhüllte ihr Geſicht mit leiſem Kopfnicken. Die Reiter ſchwangen ſich auf ihre Pferde, und der För⸗ ſter zeigte ihnen genau den Weg, den ſie zwiſchen den Bäumen zu reiten hatten, um nach der Landſtraße zu kommen.

Dritte Solge.

Lebt wohl, tauſend Dank! riefen die Burſche; der Wachtmeiſter aber ſprach:Ich werde dem Heinrich Alles erzählen, was ſich hier begeben hat. Morgen umarmt Ihr hoffentlich den ſiegreichen Jäger der Lützow'ſchen Schaar. Raſch trabten ſie davon und verſchwanden bald aus den Augen der gedankenvoll zurückbleibenden Familie. (Schluß folgt.)

Aus dem Leben der Muſterherolde.

Von Fr. Adolph.

(Schluß.)

Meine liebwerthen Standesgenoſſen werden es mir nicht übel nehmen, wenn ich bis jetzt einige ihrer Schatten⸗ ſeiten hervorgehoben habe; damit ſie mir um ſo lieber verzeihen, werde ich auch der Lichtpunkte Erwähnung thun.

In der That habe ich mich häufig ſelbſt geärgert, wenn ſo mancher Schriftſteller mit einer gewiſſen Vorliebe auf den Schwächen unſers Standes herumreitet, jede ſeiner oft mogern Geſchichten durch die verunglückte Bemerkung eines Reiſedieners, durch eine pikante Scene, in der dieſer eine lächerliche Rolle ſpielt, zu würzen verſucht, ſich förmlich in dieſes Capitel verbiſſen zu haben ſcheint.

Stop, lieber Herr, kann ich ihm zurufen, es gibt geuug unter uns, die ſich Deine Gelehrſamkeit längſt an den Schuhſohlen abgelaufen haben, Dich an eigentlicher Welt⸗ erfahrung weit überragen, darum ſei ſo gut und laß Dich

ſchlagenes Unternehmen, viele andere aber, und ich glaube die Ver⸗ ſtändigſten unter ihnen, erklären, das, was ſie von dem Lande ge⸗ ſehen hätten, ſei ſehr ermuthigend; es gebe eine große Menge Gold in jener Gegend, und ſobald nur erſt die Straße hergeſtellaſei, würden ſie einen neuen Verſuch machen, obwohl ſie diesmal lles verloren hätten. Der Wohlſtand der Gegend hängt faſt gänzlich davon ab, daß eine brauchbare Straße bis Cariboo hergeſtellt wird, und von Privatperſonen werden große Anſtrengungen ge⸗ macht, um längs der zahlreichen Flüſſe an der Küſte Straßen zu erbauen. Bei den jetzigen Preiſen der Lebensmittel in Cariboo macht ſich ganz allein die Bearbeitung ganz reicher Claims be⸗ zahlt, aber ich glaube, daß ſich dort eine Menge Claims befinden, in denen jeder Arbeiter täglich für zwei bis drei Pfund Sterling Gold gewinnen kann, und ſobald die Lebensmittel dort wohlfeil geworden ſind, werden dieſe ſicher in einem ausgedehnten Maß⸗ ſtabe bearbeitet werden. Die der Times von ihrem Correſpon⸗ denten zugeſandten Berichte laſſen die Schwierigkeiten der Reiſe dahin ſtets unberührt; eben ſo wurden die Preiſe der Nahrungs⸗ mittel in denſelben geringer angegeben, als ſie in der Wirklichkeit ſind; wenn nun auch die Angaben deſſelben über den Reichthum und die Ausdehnung der Goldfelder ganz genau ſind, ſo gab er doch nur die Hälfte der Wahrheit. Ich habe wenig Zweifel dar⸗ über, daß ſich in England die große Aufregung, welche die Nach⸗ richten aus Britiſch Columbia erzeugt hatten, bereits ſehr vermin⸗ dert hat, und wenn das der Fall iſt, ſo wird das der Colonie nicht ſchaden, im Gegentheil Nutzen bringen. Es iſt gar nicht unwahr⸗ ſcheinlich, daß die Colonie dieſen Winter von Einwandrern über⸗ ſſchwemmt wird, und es macht mich ganz ängſtlich, wenn ich an die

Folgen davon denke. In der Nähe der Stadt ſind nur wenig

Bauerhöfe, und die Nachfrage nach Arbeitern für den Ackerbau iſt höchſt gering, und es werden eine Menge Leute im Winter ankom⸗ men, wenn es unmöglich iſt, ſich in die Goldfelder zu begeben und dort zu arbeiten. Ich glaube allerdings, daß die Regierung einige Straßen bauen laſſen wird, doch das wird nur einem Theile der Ankommenden Verdienſt verſchaffen. Es ſind drei Schiffe mit Frauenzimmern unterwegs, die von England hierher geſchickt wer⸗ den, und, wie ich höre, iſt der Gouverneur über dieſe Nachricht ganz erſchrocken. Es iſt allerdings viel Nachfrage nach Dienſt⸗ mädchen, aber von den mitkommenden Gouvernanten werden ſehr wenig eine Stelle oder Beſchäftigung finden und ſie werden ſich wieder nach England zurückwünſchen. Ich glaube durchaus nicht an ein hier beſtehendes Verlangen nach Frauen, von dem in Eng⸗ land ſo viel geſprochen wurde; in der Stadt ſcheint es viele ledige Nädchen zu geben, und ich vermuthe, daß den Goldgräbern es gar nicht in den Sinn kommt, ſich zu verheirathen und ein eignes Hausweſen zu gründen. C.

Portraits.

Don Carlos Antonio Lopez, Präſident der Republik Paraguay.

So wenig bekannt das ferne Paraguay im Vergleich zu an⸗ dern amerikaniſchen Ländern uns Europäern iſt, ſo hat es doch für jeden, der mit dem Geſchick des Landes etwas vertraut iſt, ein weit größeres Intereſſe als manches andere weit bekanntere Land.

Früher eine Colonie der Jeſuiten, die über die Bewohner des Lan⸗

8⁸