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aufgeregt worden, wie denn die Jugend immer in erhöhtem
Grade die Gefühle der Eltern und Lehrer theilt.
So drängte ſich nun, wie es zur Entſcheidung kom⸗ men ſollte, Alles zum Kampfe; Kinder wie Alte waren von Waſfenluſt beſeelt. Keiner achtete ſein Leben, wo es eine ſo heilige Sache galt.
mitzuſchicken. Dieſen freute das zwar, und er ſtreichelte ihm wohlgefällig die Wangen; aber er konnte ſich doch mit ſeinem waren Vaterherzen nicht eutſchließen, den Knaben, der noch nicht 17 Jahr alt war, in die Gefahren des Kriegs zu ſtürzen. Er ſagte dann wohl:„Du biſt noch zu jung, mein Sohn; werde erſt männlicher, die Strapazen des Kriegs erfordern Kräfte, und das Leben ſteht jeden Tag auf dem Spiel.“
Aber Fritz zeigte ihm ſeine nervigen Arme, oder riß die Büchſe von der Schulter und ſchoß einen hoch in der Luft ſegelnden Raubvogel mit der ſichern Kugel nieder. Der Vater lächelte dann beifällig, behielt ſich aber doch noch eine kurze Bedenkzeit vor.
II.
Eine große und freudige Bewegung war in dem Hauſe des Förſters entſtanden, als in den Tagen des Septembers der junge Heinrich, Jäger im Lützow'ſchen Corps, ſie beſucht und tauſend wichtige Dinge ihnen erzählt, ihre Erwartungen, Hoffnungen und Ausſichten belebt und die Herzen friſch begeiſtert hatte. Sein Corps ſtand in keiner großen Entfernung jenſeit der Elbe, und da der franzö⸗ ſiſche Marſchall Davouſt weder einen Angriff unternahm, noch in ſeiner feſten Stellung an der Stecknitz angreifbar war, ſo hatte er bei der eingetretenen Waffenruhe einige Tage Urlaub erhalten und war auf den Flügeln heißeſter Sehnſucht, die wohlbekannten Wege und Stege durchkreu⸗ zend, in die ihm ſo theure Familie des Förſter Hermaun geeilt.
Dritte Folge.
ache g Was Wunder, daß auch unſer Fritz unabläſſig ſeinen Vater bat, ihn auszurüſten und
Freilich, wie hätte ihm nicht freudig das Herz ſchlagen ſollen, da er gleichſam mit zu dieſer lieben Familie ge⸗ hörte! Als Sohn eines benachbarten hannoverſchen Oberförſters, eines wohlhabenden Mannes, der ein Jugend⸗ freund des Förſters war, hatte er von früher Jugend an hier Umgang gepflogen, war hier zu einem tüchtigen prak tiſchen Forſtmanne ausgebildet und dann noch von ſeinem Vater auf die Univerſität nach Halle geſchickt worden, um theoretiſche und wiſſenſchaftliche Kenntniſſe ſich zu erwer⸗ ben. Aber auch in der Ferne war ſein Herz und ſeine theuerſte Erinnerung immer im Forſthaus geblieben, dem Spielplatz ſeiner Kindheit, dem heitern Garten froher Jugendtage; denn es hatte ſich allmählich zwiſchen ihm und der Tochter ſeines Lehrers und väterlichen Freundes ein inniges Verhältniß entſponnen, das ſchuell in flam⸗ mende Leidenſchaft aufloderte, als längere Trennung die Gefühle der Anhänglichkeit und Liebe ihnen zum raſchen Bewußtſein brachte. Der Bund war in einer trauten Stunde geſchloſſen, und der beiderſeitige Enthuſiasmus für die Befreiung des Vaterlandes, für die großen Thaten und Weltereigniſſe war nur geeignet, die Liebenden noch inni⸗ ger und feſter aneinander zu ſchließen, wie denn damals, in Zeiten ſo großer Erwartungen, Unternehmungen und Ge⸗ fahren, alle Gefühle leidenſchaftlicher waren und das Be⸗ dürfniß in Liebe und Freundſchaft feſt beiſammen zu halten die Jugend beſeelte und zugleich die Thatenluſt in ihr weckte und befeſtigte. Die Eltern aber hatten das Ver⸗ hältniß nicht ungern geſehen; denn der junge Mann war ihnen werth und theuer. Die Ausſicht auf eine glückliche und heilbringende Verbindung wurde durch keine ſtörenden und hindernden Lebensverhältniſſe getrübt, da auch Hein rich’'s Eltern der Familie günſtig und befreundet und für das liebe Mädchen auf's Wohlwollendſte geſtimmt waren.
Seit den erſten Frühlingstagen, wo er ſeine Ferieuzeit meiſt hier zugebracht hatte und wo ſchon ſo große Hoff⸗ nungen und Erwartungen gehegt und beſprochen wurden,
Schickſal oftmals geweſen ſein mag, ſo betrogen zu werden, aber es geſchah dann doch immer mit einer Anmuth und Freundlichkeit, welche das Geld wohl werth waren. den italieniſchen Gaſthäuſern ſind keineswegs hoch.
Die Gaſthäuſer in Deutſchland, die ich kennen zu lernen Ge⸗ legenheit hatte, haben mir ſelten vollſtändig zugeſagt. Sie ſind im Ganzen nicht ſehr reinlich, und man erhält wenig Waſſer. Auch fehlt es meiſt an der herzlichen Freundlichkeit, und gewöhnlich kam es mir vor, als ſehe man mich für ein Stück Waare an, von dem
nnan ſo viel Vortheil als möglich ziehen müſſe.
Die theuerſten Hötels, die ich kenne, ſind die franzöſiſchen,
die beſten aber ſind ſie ſicherlich nicht. In den Provinzen ſind ſie durchaus nicht ſo reinlich, wie in Italien. Die Weine, welche man
erhält, kann man in der Regel kaum oder gar nicht trinken, ſowie die Speiſen nicht eſſen. In Paris kann man allerdings großartige Diners haben und Luxusgegenſtände jeder Art, außer dem Luxus Sophas mit Baumwollenſammet und vergoldete Uhren befinden ſich da, wo nützliche Geräthe ſein ſollten, und Holz⸗ fücke zu einem Franc jedes geben durchaus die Wärme nicht, Relche man in der ſchneidenden Kälte eines Pariſer Winters be⸗ darf. Sonſt verſtand man wenigſtens guten Kaffee in Paris zu bereiten, aber auch das iſt vorbei. Den Branntwein bezieht man aus England oder Deutſchland, und die Cigarren werden im Lande gefertigt. Franzöſiſche Weine bekommt man in einem Pariſer Hôtel gut, aber eben ſo gut und um Vieles wohlfeiler kann man fi in London(und an anderen Orten) trinken.
Nun auch ein Wort über engliſche Gaſthäuſer. Ich glaube nicht, daß wir Engländer ein Recht haben, ſtolz auf dieſelben zu ſein. Das Schlimmſte dabei iſt, daß ſie von Jahr zu Jahr ſich
Die gewöhnlichen Preiſe in
verſchlechtern, ſtatt daß ſie beſſer werden ſollten. Wir haben ſo viel von dem Comfort in den alten engliſchen Gaſthäuſern an der Land⸗ ſtraße gehört, aber ſolche alte Landſtraßen⸗Gaſthäuſer gibt es nicht mehr. Das Eiſenbahn⸗Hötel iſt an die Stelle getreten, und das Eiſenbahn⸗Höôtel iſt häufig genug düſter, öde, ohne Comfort, nicht ſelten zum Selbſtmorde herausfordernd. Auch in England fehlt, ſeit die alten Zeiten vergangen ſind, die höfliche Verbeugung des Wirths und das freundliche Lächeln der Frau Wirthin. Wer kennt jetzt den Beſitzer eines Gaſthauſes, oder wem fällt es ein, darnach zu fragen, ob eine Frau Wirthin da iſt? Man hört nicht mehr wie ſonſt das„Willkommen!“ und die freundliche, warme Luft, welche ſonſt bei dem Eintritte in das Haus für das ſchlechte Eſſen und Getränk entſchädigte, hat ſich verzogen, während das Eſſen und das Getränk ſchlecht geblieben oder wohl gar noch. ſchlechter geworden iſt.
In England und nur in England, glaube ich, wird in dem Höôtel⸗Leben die Theorie der Einzeln⸗Exiſtenz noch aufrecht erhal⸗ ten. Wer in ein engliſches Gaſthaus kommt— er müßte denn ein Handelsreiſender oder als ſolcher Mitglied eines allgemeinen kauf⸗ männiſchen Clubs ſein— iſt auf ſich ganz allein angewieſen. Er hat ſein Frühſtück allein, ſein Mittagseſſen allein, ſeine Flaſche Wein allein und ſeinen Thee allein. Es iſt nicht gebräuchlich, nicht Sitte, daß zwei Fremde an einem und demſelben Tiſche ſitzen oder von einem und demſelben Gerichte ſich zulangen. Das Eſſen wird für Jeden beſonders bereitet, und es kann ſchon deßhalb unmöglich gut ſein. Es bleiben dem Reiſenden in ſolchem Hauſe zwei Arten des Lebens zur Wahl frei. Entweder er hält ſich in einem allge⸗ meinen und öffentlichen Locale auf, in dem Kaffeezimmer, wie man⸗ es nennt, und ſitzt da während ſeines comfortloſen Mahles an einem
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