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Nr. 47.]
Dritte chen und von den Hoffnungen, die man noch hegen könnte. Aber bald hatte er dieſen Gegenſtand erſchöpft, den er nie ohne eine Art von Widerwillen berührte..
Man ſah, daß unerträgliche Nebengedanken ihn be⸗ ſtürmten, und daß ein gebieteriſcher Zwang ihm den Mund ſchloß. Seine Tochter war für ihn beſtändig ein Gegenſtand der Beſorgniſſe und finſterer Ahnungen gewe⸗ ſen. Seine väterliche Zuneigung wurde dadurch gegen ſei⸗ nen Willen verwandelt, das ſah Helene an dieſem Tage deutlich, und ebenſo, wie ſie ſich jetzt die Verſchiedenheiten in dem Charakter Elſie's zu erklären wußte, ebenſo er⸗ kannte ſie auch die ungeheure Traurigkeit, die tiefe Ent⸗ muthigung dieſes im Grunde noch jungen Mannes, auf welchem eine tödtliche Marter laſtete, die ſeit achtzehn Jahren dauerte und ihn doch nicht verhärtet hatte.
Von Mitleid ergriffen, bemühte ſie ſich in ihrer Her⸗ zensgüte, einigen Balſam auf dieſe tiefen, ungeheuren Wunden zu träufeln.
Von dem Fenſter Elſie's aus gewahrte Sophie dieſen langen einſamen Spaziergang der Beiden und ſagte dann zu ſich ſelbſt:„Nun, nun, das alte Haus kann doch noch vielleicht eine Hochzeit ſehen, aber es wird nicht die Elſie's ſein.“(Schluß folgt.)
Theodor Körner’s Tod).
Am 25. Auguſt 1813 unternahm Lützow, in deſſen berühmtem Corps Körner bekanntlich diente, mit hundert ſeiner Huſaren und zweihundert Tettenborn'ſchen Koſaken
*) Siehe den„Literariſchen Brief“ in Nr. 46. der Novellen⸗ Zeitung.
Folge.
einen Streifzug in den Rücken der nach Schwerin marſchir⸗ ten feindlichen Armee unter Davouſt. Man ſetzte bei die⸗ ſem Feldherrn Abſichten wegen einer Ueberrumpelung Ber⸗ lins voraus, welches augenblicklich durch die Verbündeten nur mangelhaft gedeckt werden konnte, und wollte verſu chen, ihn im Rücken, alſo auf einer Seite zu beunruhigen, wo er der Sicherheit am meiſten bedurfte.
Das war ein Stück für die Lützower— das war auch ein Stück für Körner, welcher den Major Lützow als Ad⸗ jutant begleiten ſollte. Lützow und der alte Rittmeiſter von Fiſcher, ein ſiebzigjähriger Greis, aber noch kühn und jugendlich, gleich dem alten Blücher, führten die Schaar; das Unternehmen war von Wichtigkeit und regte die Phan⸗ taſie der„Schwarzen“ lebhaft an. Körner beſonders war außer ſich vor Freude und ſchilderte ſeinen Freunden den beabſichtigten Zug mit den glänzendſten Farben.
Die Streifpartie langte am Abend des 25. auf einem Rittergute an.
Lützow hatte durch einen Kundſchafter in Erfahrung gebracht, daß am andern Morgen ein bedeutender feind⸗ licher Wagentransport mit Lebensmitteln, Munition u. ſ. w. die Straße zwiſchen Gadebuſch und Schwerin paſſiren wollte, und er hatte ſich ſchnell entſchloſſen, dieſen am Wege liegenden Vortheil nicht unbenutzt zu laſſen. Seine Jäger vernahmen die Kunde, daß der Transport aufgehoben wer⸗ den ſollte, mit unendlichem Jubel.
Noch ehe der Morgen graute, brachen die Lützower auf und wählten ihr Verſteck in einem Walde unweit Roſen⸗ berg. Sie hatten Beobachtungspoſten ausgeſtellt und ſich im Gebüſche gelagert, mit fröhlichem Muthe dem nahen Kampfe entgegenſehend. Denn da die Wagen von einer nicht unbedeutenden Infanterie⸗Escorte geleitet ſein ſollten, durfte man auf ganz leichte Arbeit nicht rechnen.
Getrennt von den Cameraden, etwas tiefer im Gehölz auf weiches Moos gebettet, lag Theodor Körner. Durch
mehrerer Ringe von kosmiſchen Stoffen, die ſich ziemlich in der⸗ ſelben Art um die Sonne drehen, wie die Ringe des Saturn ſich um ihren Planeten bewegen. Von dieſen eingebildeten Ringen glaubt man, daß ſie innerhalb der Erdbahn oder derſelben ſehr nahe liegen. Biot ſah in dem Zodiakallichte eine dauernde Ma⸗ nifeſtation eines oder einiger Ringe von Sternſchnuppen und Meteorſteinen. Herr von Teſſon, welcher beobachtete, daß die Spitze des Lichtkegels oft in einer Entfernung von 90 bis 100 Graden von der Sonne war, ſchloß daraus, daß dieſe Spitze weit jenſeits der Erdbahn liege. Nach der Meinung Anderer iſt das Zodiakallicht nichts weiter, als eine ſehr große Sonnenatmoſphäre, die in einer linſenartigen Form feſt zuſammengedrückt iſt und den eigentlichen Stoff enthält, welcher die Sonne nährt. Dieſe Theorie wird von den Herren Mayer, Waterton und Thomſon angenom⸗ men. Dagegen betrachten noch Andere das Phänomen als rein der Erde angehörig— eine Anſicht des Falles, welche mit der geneigten Stellung des Zodiakallichtes, obſchon es bewieſen iſt, daß die Atmoſphäre ſich viel höher erſtreckt, als die fünfzehn Mei⸗ len, die man ihr früher zugeſtand, nicht ganz übereinſtimmt, Kürz⸗ lich hat der Geiſtliche Jones aus Nordamerika die Anſicht aufge⸗ ſtellt, das Zodiakallicht verdanke ſein Daſein einem ſehr dünnen Ringe von nebelartigem Stoffe, der ſich innerhalb der Mondbahn um die Erde drehe. Ob eine und welche von dieſen Anſichten die richtige iſt, muß ſich erſt durch weitere Beobachtungen heraus⸗ tellen. 3 C.
Literatur.
Die Braut im Kloſter. Roman von Paul Stein. Leipzig, Grunow’s Verlag. 1862.
Der Verfaſſer gehört zu den äußerſt fruchtbaren Autoren,
welche ihrer ſchon lebhaften Phantaſie noch dadurch zu Hülfe kommen, daß ſie für dieſelbe einen romantiſchen Schauplatz mit ſehr bewegten Verhältniſſen zum Tummelplatz auswählen. Es iſt ihr auf demſelben dann ein unendlich freierer Spielraum gege⸗ ben, und ſie hat einen unendlichen Vorſprung voraus, dem Leſer Spannungen und Ueberraſchungen zu bereiten. Man kann auch inmitten unſerer modernen Zuſtände eine ſolche Romantik auffinden, denn dieſelbe wird nicht durch ent⸗ legene Länder, dunkle Geſchichtsperioden und maleriſche Coſtüme allein, ſondern ebenſo durch draſtiſche Gegenſätze und eigenthüm⸗ liche Verwicklungen herbeigezogen. Solche Wendungen, mit recht auffallenden Charakteren verbunden, können ſogar eine genügende Abenteuerlichkeit zu Wege bringen.
In dieſem Sinne iſt auch die dreibändige Erzählung„die Braut im Kloſter“ recht ſehr romantiſcher Natur. Der Autor bewegt ſeine Perſonen mit großer Rüſtigkeit und läßt ſie ſich im Irrgarten der Leidenſchaft umhertummeln.
Mitt beſonderer Vorliebe hat der Verfaſſer in dieſem Werkchen die Entwicklung und Lage einer jungen Künſtlerin geſchildert, welche, vom wahren Beruf getragen, mit den widrigen Schickſalen der äußern Lebensverhältniſſe zu kämpfen hat und ihre Ideale an der rauhen Atmoſphäre der Wirklichkeit prüft.
Der Gang der Handlung iſt nicht ohne Spannung, wenn auch jene weniger, wie es ſein ſollte, aus den Charakteren, als aus
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