III. J
. Jahrg. ffen, ſo daß ſie en.— Ueberdie
See iſt ſ derabſcheuen ſie swilliger Mit u kein menſchi nupten, ſie trage tbergen, das ſie cht ſo thut, als en.— JIch hege de ſie nicht.— wagen; abere ſweiter Nichts
ſind jung, und dch nicht ein alle zu offen⸗
Ihr derz, und welches Sie ewürde, dann n Sie wohl
t mit der größ ſind Sie eben Es ſind au
ie Venner's ge
rer,„lur ſin
e Fäuſte zeigte en Gebrauch
bt unterdrücken, Das könhte
r.„Das könnt u Sie mich i
in kleines, fünſe —
an die J 6 Mittel w
der Gegend ange der Wie ihlu Entdeckung Wi⸗ andſtreicher unt
Alizin
ſſſt. Was dann aus ihm geworden iſt, weiß man nicht beſtimmt.
Bathurſt habe entführen und meuchelmorden laſſen, ließ im
Beiſpiel,
Nr. 45.).
res Gemach, ähnlich dem Cabinet eines Alchymiſten im Mittelalter; jeder Andere als ein Arzt würde nicht ohne Beben daſſelbe betreten haben, ſo viel geheimnißvolle Ge⸗ genſtände, Phiolen, Fläſchchen, Skelete, Krüge jeder Geſtalt, Flüſſigkeiten jeder Farbe gab es hier.
Unter dieſer Menge von Gegenſtänden bemerkte man einen großen gläſernen Cylinder, angefüllt mit Spiritus, in welchem eine gewaltige Klapperſchlange ſchwebte; ſie hatte ſtarke Schuppen, einen flachen Kopf und war mit Streifen gezeichnet, von denen einer gewiſſermaßen das Halsband des abſcheulichen Thieres bildete.
Als Bernhard die Augen auf dieſen Gegenſtand ge⸗ richtet hatte, vermochte er ſie nicht wieder von demſelben abzuwenden. Nicht etwa, daß die Augen der Schlange eine Zauberkraft auf ihn ausgeübt hätten, denn ſie waren durch den Tod und die lange Aufbewahrung in dem Spiritus wie mit einem Schleier überzogen; aber die Schlange er⸗ weckte die ganze Neugier Berphard's, und er neigte ſich, um einige Worte zu leſen, die auf einem Papierſtreifen ſtanden, welcher an das Glas geklebt war.
„Kommen Sie hierher,“ ſagte der Doctor, indem er ihn mit einer gewiſſen Heftigkeit an die Schulter ſchlug,
offenbar in der Abſicht, ſeine Aufmerkſamkeit abzulenken. —„Bewundern Sie meine Waffentrophäen!“
Sie waren in der That merkwürdig. Mit großer Kunſt gruppirt, zeigten ſich alle Werkzeuge, die den Tod gaben, neben denen, welche Heilung bewirken.
„Wählen Sie,“ ſagte der Doctor,„die Waffe, welche Sie am liebſten bei ſich tragen wollen!“
Bernhard lachte, indem er den Doctor anſah, als wollte er prüfen, ob dieſes Anerbieten ernſtlich ge⸗ meint ſei.
„Hier iſt eine Waffe, die ziemlich gefährlich ausſieht, wenigſtens für den, welcher ſie trägt,“ ſagte er, indem er einen jener ſpaniſchen Dolche prüfte, deren lange Klinge die Geſtalt eines Pfropfenziehers hat.
Dritte Folge.
Dann ſtreckte er die Hand nach einer Waſſe einer an⸗ dern Art aus, die aus dem 16. Jahrhundert zu ſtammen ſchien, und deren Geſtalt irgend einen geheimen Mechanis mus andeutete.
„Sehen Sie ſich vor!“ rief ein Dolch, wie ein anderer!“
Und indem er ihn ergriff, drückte er an der Feder. Die Klinge theilte ſich ſogleich in drei, die ſich fächerartig öffneten, gerade ſo wie die drei Mittelfinger, wenn ſie plötzlich ausgebreitet werden. Dieſe ſcharfe Klinge, welche auseinander fuhr, ſobald der Dolch in den Körper geſtoßen war, mußte furchtbare und unheilbare Wunden hervorru⸗ fen.„Nehmen Sie hier,“ ſagte der Doctor,„das iſt ganz entſchieden, was Sie brauchen.“
Und er übergab ihm eine ungleich neuere Waffe, einen kleinen Revolver von ausgezeichneter Arbeit.
„Begnügen Sie ſich nicht damit, ihn beſtändig in Ihrer Taſche zu haben,“ fügte er hinzu.„Ueben Sie ſich von Zeit zu Zeit ohne Aufſehen darin, ſich deſſen zu be dienen. Man muß wiſſen, daß Sie dieſe Waffe bei ſich tragen.— Hier iſt eine andere Waffe, nur zur Vertheidi gung, und Sie wiſſen ohne Zweifel, wie man ſich derſelben bedient. Bei dieſen Worten nahm er ein Stück Perga⸗ ment, in welches er eine gewiſſe Quantität eines weißen Pulvers fallen ließ. Es war ein mineraliſches Salz, welches zu den Zeiten der Borgia's denen gute Dienſte ge⸗ leiſtet haben würde, die ſich mit ihnen entzweit hatten und plötzlich erkrankten.
„Haben Sie Tag und Nacht dieſe beiden Beſchützer zur Hand,“ fuhr der freundliche Doctor fort,„auf keinen Fall kann Ihnen das etwas ſchaden, und es iſt leicht möglich, daß Sie derſelben bedürfen, wenn Sie es am wenigſten vermuthen.“
Langdon, der ein wenig verwundert war, aber ſein kal⸗ tes Blut bewahrte, dankte dem Doctor und verließ ihn nach einem warmen Händedruck.
der Doctor;„das iſt nicht
der franzöſiſchen Regierung zuzuſchreiben iſt. Es ſcheint, daß er Berlin körperlich und geiſtig vollkommen geſund, mit Reiſepäſſen von der preußiſchen Regierung verſehen, verließ. Er wollte ſich
nach Hamburg begeben, um ſich dort nach England einzuſchiffen,
kam aber nicht in Hamburg an. Man vermuthet, daß er von einer kleinen Abtheilung franzöſiſcher Soldaten in irgend einer Stadt an der Grenze des weſtphäliſchen Gebiets entführt worden
In der Nähe der Stadt, aus der er entführt worden iſt, fand man die Beinkleider deſſelben, die einen Brief an ſeine Gattin und
ſonſt nichts weiter enthielten. Die preußiſche Regierung zeigte
ſaas lebhafteſte Bedauern, als ſie dieſe Nachricht erfuhr, und bot
ffür die Entdeckung ſeines Leichnams eine bedeutende Belohnung, doch dieſes Anerbieten iſt bis jetzt ohne Erfolg geblieben.“
Die Times ſagte nicht, aus welcher Quelle ihr dieſe Nach⸗ richten zugegangen ſeien, aber aus der ausnahmsweiſen Form hrer Veröffentlichung ließ ſich ſchließen, daß ſie aus einer officiel⸗ jen Quelle ſtammten. Dieſe Meinung ſcheint wenigſtens in Paris vorherrſchend geweſen zu ſein, denn die franzöſiſche Regie⸗ kung, die über die Anklage ſehr erzürnt war, daß ſie den Herrn
Moniteur vom 29. Januar die folgende Erwiderung veröffent⸗ ſichen:
1. 4
„England erneuert unter den civiliſirten Nationen allein das
Räuber zu beſolden und Verbrechen zu degataen
Rach dem Berichte aus Berlin ſcheint es, daß Herr Bathurſt wahnſinnig war. Es iſt die Gewohnheit des engliſchen Cabinets, diplomatiſche Miſſionen den untüchtigſten und unvernünftigſten Perſonen, welche die Nation hervorbringt, anzuvertrauen.
Wichtiges entdeckt.
können.
dieſe Angelegenheit bedeckte.
engliſche diplomatiſche Corps iſt das einzige, in dem ſich Beiſpiele ſolchen Wahnſinnes finden.“
Während die Times und der Moniteur in einen ſehr warmen Streit verwickelt waren, ſetzte die Polizei in Perleberg ihre Nach⸗ forſchungen mit einem Eifer fort, den das von der Familie Bat⸗ hurſt verſchwenderiſch verbreitete Gold unaufhörlich anſpornte. Trotzdem wurde außer den früher aufgefundenen Beinkleidern, worin ein von der Hand des Verſchwundenen geſchriebener Brief war, der aber kein Licht über das Schickſal deſſelben gab, nichts
Die Aufgabe der Beamten fing an ſehr ſchwierig zu werden Eine Menge jüdiſcher Hauſirer war nach Perleberg geeilt, in der Hoffnung ihren Kram dort theuer an die Fremden verkaufen zu Selbſt Leichname wurden von allen Seiten herbeige bracht, und ein liſtiger Bauer brachte deren einen ganzen Karren voll, die er aus einem Felde ausgegraben hatte, wo nach einem Gefechte zwiſchen den Preußen und Franzoſen im Spätherbſte 1806 die Getödteten in der Eile verſcharrt worden waren. Die Behörden wußten bald nicht mehr, worauf ſie hören ſollten, und ſahen ſich in die Unmöglichkeit verſetzt, irgend eine gute oder ſchlechte Spur zu verfolgen.
Der preußiſche Gouverneur, der einſichtsvollſte Mann im Orte, bat die Verwandten des Verſchwundenen dringend, ſich zu entfernen, überzeugt, daß er während ihrer Abweſenheit ſeine Nach forſchungen in einer nützlichern Art würde fortſetzen können, und daß es ihm vielleicht gelingen würde, den Schleier zu lüften, der Nach einigem Bedenken wurde ſein Rath befolgt, aber ehe Madame Bathurſt Perleberg verließ, wollte
Das ſie, daß das Gebiet in der Umgegend in der Ausdehnung von eini⸗
711


