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, und diatoren, welche nen der kaiſerle Perſonen aue leltere wittheil len einen kalten, der mattgoldene delbare Gleich⸗ eerlich. Kaum n Schwarz de ze hinter einer iint.
riſetung folgt.)
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eue. — Schwindel! Fal rern, denn das iſ n: koſtbar lächet⸗ Genies, die Kun ir etwas Beſſele ſind Künſtler, te, das iſ die nel ffführung wie en
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Argliſtreich iſt dieſe Waldfei; Manchen weiht ſie dem Verderben, Manchem raubte ſie die Minne, Manchen ließ ſie kläglich ſterben.“
„Und wo ſchweift ſie, liebe Mutter?“ „Dort im Felſentannenſchatten,
Leitet auch den Feenreigen
Auf den waldbekränzten Matten!—
Und wenn über'm Wald der Vollmond Langſam aufgeht, ſchlummerbringend, Hernach zieht ſie durch den Schwarzwald, Wunderholde Weiſen ſingend.
Meide ſtets die ſchwarzen Wälder, In den ſchwarzen Wäldern gehet Eine ſchöne Frau, die Waldfei, Die nach jungem Herzblut ſpähet.“
Sonnenheimgang— Abendzwielicht. Und die Mutter küßt der Kuabe: „Mutter, gute Nacht— der Himmel Schenke Dir des Schlummers Labe!“
Abend war's und Mondesaufgang. Und der Knabe ruht am Bette, Doch der ſchönen Frau gedenkend Blickt er nach der Bergwaldkette.
Und von Baum zu Baume hüpfen Die Mondſtrahlen, tanzen, blinken; Alle Aeſte ſieht der Knabe
Wie mit ſchwarzen Fingern winken.
Und der Knabe ſitzt und ſinnet, Und es treibt ihn aufzuſtehen,
Und er ſchmückt ſich ſchön, als wollte Er noch heut' zum Jagdfeſt gehen.
Nun verläßt er ſtill die Hütte, Waldwärts zielt des Ganges Richtung, Wo der Fels, der moosbewachſ'ne, Aufragt aus der Tannenlichtung.
Bei der Tanne, nah' am Felſen, Singt die Fee die Zauberweiſe,— Und der Knabe ſchleicht ſtets näher— Schon betrachten ſie ſich leiſe.
Aus den kleinen blauen Augen
Winkt ihr Sehnen und Verlangen— Und die Gluth der erſten Liebe Nimmt die Sinne ihm gefangen.
Ehe noch der Sang verhallte,
Ruht' er ſchon im Arm der Holden— Durch die ſtillen, dunkeln Bäume Schien des Himmels Mondlicht golden.
Reiche Küſſe— heiße Küſſe:— „Und gelobſt Du mir, mein Knabe, Außer mir kein Weib zu küſſen Nimmer, nimmer, bis zum Grabe?“
Er verſprach's und ſchied von hinnen;— Und wer liebt, kann der wohl ſchlafen?— Schon die erſten Sonnenblitze
Sohn und Mutter wach antrafen.
„Weßhalb biſt Du blaß, mein Goldherz? Drückt ein Schmerz Dich oder Kummer?“ „Nein, der Mond ſchien mir ins Antlitz,
Und ſo mied mich ſtets der Schlummer.“
ſobald ſie nur unſere Fingerſpitzen ſehen, das iſt das Feine an uns!“ Das ſind jene Leuchtkugeln, welche einen Augenblick blitzen, dann verdampfen und einen üblen Geruch zurücklaſſen. Ehedem wurden ſie dadurch arm, wodurch die Schauſpielerinnen reich wuoren⸗ heutzutage ſind ſie klüger und werden auch dadurch reich.“ 3
Literatur.
1831, oder Polens letzte Tage. Roman und Geſchichte von Lucian Herbert. Leipzig, Grunow. 1862. Wir haben ſchon mehrere Werke dieſes pſeudonymen Ver⸗ faſſers kurz beſprochen und deſſen Kenntniſſe und Talente ange⸗ deutet, zugleich aber auch deſſen Standpunkt, und wie ſchon frühere, iſt auch dieſes Werk zu rein politiſch und tendenziös,
Eingehen zu erlauben. Vor Allem aber läßt ſich als leitendes Wort ſagen, daß Je⸗
der, der ſich für die von Herbert behandelten politiſch⸗diplomati⸗
ſchen Geſchichtsthemen intereſſirt, viel beleuchtendes Detail in ſeiner Darſtellung finden wird, und gleichfalls eine pikante natio⸗ nale Charakteriſtik der handelnden Hauptperſonen.
Bei weniger Leidenſchaftlichkeit und mehr Ruhe der Betrach⸗ lung würden ſolche Leiſtungen der Specialgeſchichte ſicherlich noch
größere Vortheile ſchaffen; doch ward die Reſignation nicht immer
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eerliehen, heiße Fragen mit kalter Vernunft abhandeln zu können,
ſa es iſt vielleicht gut, daß dem ſo iſt.
um für die objective Richtung unſers Blattes ein ausführliches
Der Autor hat ſeine Bücher mit Geſchick ſo eingerichtet, daß
und die Leute applaudiren von den Gallerien bis in's Parterre, auch der Romanleſer vom reinſten Waſſer dabei eine Unterhaltung
finden und ſich über den Mangel des Liebſten, was er kennt, materieller Stofflichkeit, nicht zu beklagen hat. O. B.
Miscellen. Eine Verſchwörung gegen wilde Thiere.
Der Löwentödter Girard hat den Plan zu einer internatia⸗ len afrikaniſchen Geſellſchaft entworfen, der vom Institut de France beifällig begutachtet iſt. Der Zweck deſſelben geht dahin, für europäiſche Reiſende, welche Nordafrika und den Sudan be⸗ ſuchen, das Jagen und Reiſen ſo wenig als möglich beſchwerlich und ſo ſicher als möglich zu machen. Es ſollen möglichſt viele wilde Thiere ausgerottet werden, man will die Vernichtung der⸗ ſelben in großem Maßſtabe betreiben und zu dieſem Behuf in Al⸗ gerien Schaaren von Eingebornen bilden, welche unter Turcos und Zuaven gedient haben. Dieſe ſollen auch wilde Thiere für die zoologiſchen Gärten Europa'’s fangen und ſo den Naturfor⸗ ſchern, Malern, Bildhauern jc., denen ſie lebende Modelle liefern, große Dienſte erweiſen. In Afrika ſelbſt will man Eingewöh⸗ nungsanſtalten gründen und dort nützliche Thiere und Pflanzen akklimatiſiren. Die Geſellſchaft ſetzt ſich mit allen geographiſchen, zoologiſchen und botaniſchen Vereinen in Verbindung, wählt für alle in Afrika Reiſenden zweckmäßige Begleiter aus und ſtellt ihnen Dolmetſcher und überhaupt Landsleute. Der Plan iſt ſehr gut, und die Ausführung verſpricht Nutzen für die Wiſſen⸗ ſchaft. 6


