Jahrg,
d
der V
Ver⸗ ſelſtrichen ten Grie⸗ eexgegeben und doch Erinne⸗ hat Ober⸗ ein von
die Be⸗ von der den Ge⸗
zu dem s gegen⸗
Inſel—
ſymbo⸗
aber doch ve!“
entgegnete
ſtunde die ie laulen — ſchon hen, wer beſchei⸗ wage, in anden die nung mit ich faßte
ter heflig
artetes Provinz brochen, rücken zu Lagen des d als ſich Admiral⸗ Friedens⸗ Frie ſ⸗
endes feſ hen Reiche hinchinas
mzöſtſchen Anam be⸗ iegsent⸗ von zehn das ſ 2 Mil⸗ 1g 3 M
trag voll⸗ dit haben lche dieſe d bemerken ziell iid
ſich nun⸗
—
Nr. 40.)
am Arm, ſchleuderte ſie wider die gegenüberliegende Wand Waſſerumſchlägen mit etwas
und ſchrie:
„So geh' allein in Dein verfluchtes Delos— mir rede
kein Wort mehr davon!“
Damit wandte er ſich wieder zum aber ſtellten ſich ihm die beiden Dieuer ganze mäunliche Theil der Auweſenden eilte hier zuſam⸗ men— mian umringte den wie wahnſinnig blickenden alten Herrn— man eilte auf die junge Dame zu, die ohnmächtig vor Schrecken und Schmerz zuſammenbrach— ihr Hut war herabgeglitten und ließ ihre blonden Locken voll hervorwallen— er hatte noch ihre Schläfe geſchützt, von denen der rechte, mit dem ſie wider die Wand geſunken, ſich roth unterlaufen zeigte— ein junger Maler hielt ſie in ſeinen Armen— jetzt wagten auch Damen zu ihrer Unterſtützung zu eilen— ihre Riechfläſchchen anzubieten, da man ja ſonſt nicht zu helfen wußte,— eine Dame vor Allen machte ſich bemerkbar, ſchon erſt durch ihre faſt mehr noch herausforderude als elegaute Toilette, und jetzt durch die Art und Weiſe, mit der rief und ihn, da er herbei kam kreis zog, indem ſie rief:
„Entſcheide! rette! wundete!“ Daun auf
die nächſte Bank geleitet hatte und jetzt faſt verlegen
nach einer andern helfenden Hand ſich umſah, rief die Beiſtand zu begleiten?“
Dame:„Hier iſt Doctor Eißner— er wird helfen!“ Der Genannte, ein kleiner hagerer Mann, war einer von den modernen Aerzten, die das Privilegium der Grob⸗ heit und Rückſichtsloſigkeit für ſich in Anſpruch nehmen und dadurch allerdings oft dieſelben Reſultate erzielen, wie ihre pedantiſchen Vorgänger mit den hochgelehrten Mie⸗ nen— der alte Charlatanismus iſt jetzt zur gewandelt— demgemäß ſagte der Doctor: chen wird ſich wieder erholen,
nicht nöthig, und wenn an dem rechten Schlafe trotz kalten
Ausgang— hier entgegen— der
ſie laut nach ihrem Manne Len. Wuthausbruch ganz mit ſich in den Menſchen⸗ Legitimationspapiere abverlangt, und er hatte ſeine Auf⸗ 7
Oſtentation verhaften— bis „Das Däm⸗ machte, und nun die Ohnmacht iſt weiter los ſein—“
Arnica ein blauer Fleck wer⸗ den ſollte, ſo wird er doch die Schönheit nicht lauge beein⸗ trächtigen— den Herrn dort aber möchte man doch wohl unſchädlich zu machen ſuchen!“
„n eine Droſchke! auf die Polizei!“ forderten mehrere Stimmen—„Kennt denn Niemand die Herrſchaft?“ forſchte die Doctorin, die gern immer, beſonders bei öffent⸗ lichen Gelegenheiten haudelnd auftrat— ihre imponirende Geſtalt unterſtützte ſie dabei, durch lange, auffallende Lo⸗ cken und ein wenig Schminke ſuchte ſie die frühere Schön⸗ heit noch feſtzuhalten.
„Vorhin ſprach Victor Herzen, mein Camerad, mit ihnen, wie mit Bekannten,“ antwortete der junge Maler, nachdem Alles auf die Frage ſtill geblieben war, und er fragend im Kreiſe umhergeſehen hatte—„er könnte wohl Auskunft geben, aber es ſcheint, er iſt nicht mehr gegen⸗ wärtig—“
Indeß hatte man dem alten Herrn, der nach dem vori⸗ kleinlaut geworden war, ſeine
enthaltskarte abgegeben— der Polizeidiener, der ſie gefor⸗
Ein Irrſinniger und eine Ver⸗ dert, und die Diener der Pinakothek, die ihm behülflich ge⸗ ſich zu dem Maler wendend, der Lesbia weſen, blickten einander etwas betroffen an.
„Haben Sie vielleicht die Güte die Herrſchaften als wandte ſich jetzt der Erſtere an Doctor Eißner und zeigte ihm die Karte:„General Mau— ratos und Tochter Lesbiag aus Athen— wohnhaft in der „Weintraube“.“
Der Doctor ſagte nicht gerade leiſe: Jemand von Rang Brutalitäten erlaubt die Sache— erſt wollten Sie den
„Wenn ſich , ſo ändert dies Herrn ohne Weiteres ſchon ein Blick auf ſeine Orden Sie ſtutzig möchten Sie ihn gern auf andere Weiſe
„Mein Herr!“ verſuchte der Polizeidiener durch den
mehr in jenen Gewäſſern im Beſitz einer Colonie zu ſehen, wo; künftig im Fall eines Seekrieges franzöſiſche Schiffe einen ſichern
Zufluchtsort finden können. Als militäriſche und maritime Stel⸗ lung hat die neue Colonie den Vortheil, daß ſie für feindliche Schiffe mit leichter Mühe unzugänglich gemacht werden kann. Die ſchiffbaren Flüſſe ſind ſchmal und ſehr gekrümmt, und dadurch wird die Vertheidigung derſelben ſehr leicht, während jeder Angriff auf zahlloſe Schwierigkeiten ſtoßen würde. Auf der Landſeite iſt die Stellung nicht weniger geſchützt. Auf der Oſt⸗ und Nord⸗
ſeite wird Unter⸗Cochinchina von einer Bergkette begrenzt, welche leden Einfall in daſſelbe unmöglich macht. Wollten die Anami⸗
ten, die ſich in die Provinz Ben⸗Thuan, an die Provinz Bien⸗Hoa
angrenzend, zurückgezogen haben, einen Angriff gegen die Fran⸗ zoſen unternehmen, ſo müßten ſie ſich der ſchmalen Ebene längs des Meeres bedienen, wo ſie dem Feuer der dort kreuzenden Kriegs⸗
ſchiffe ausgeſetzt ſein und von denſelben vernichtet werden würden.
Von Wichtigkeit iſt es dann noch, daß Frankreich keinen Aufſtand von ſeinen neuen Unterthanen zu befürchten braucht, denn haben einen ſehr friedlichen Charakter,
dieſe den franzöſiſchen Colonien ſind durch eine despotiſche überlegen iſt. Während ganzer acht
Producte werden dort mit leichter Mühe erbaut, und der Anbau derſelben wird ſicher in kurzer Zeit ſehr zunehmen, da die Arbeit dort ſehr wohlfeil iſt und in Folge deſſen die Ausfuhr derſelben geſichert iſt.
Neben dieſen großen Vorzügen iſt auch der finanzielle Punkt nicht gering anzuſchlagen. Unter der Verwaltung der Mandarinen belief ſich der jährliche Ertrag der Grund⸗ und Kopfſteuer in den drei Provinzen auf 6,000,000 Fr. Außerdem hatten dieſelben einen jährlichen Beitrag von 625,500 Fr. für die Erhaltung des Heeres und nebenbei noch viele Frohndienſte zu leiſten. Es un⸗ terliegt keinem Zweifel, daß unter einer guten Verwaltung und mit dem zunehmenden Wohlſtande des Landes der Ertrag der Abgaben ſich noch höher ſtellen wird, und ſo wird die neue Colonie dem Mutterlande nur Gewinn bringen und nur wenige oder keine Unkoſten veranlaſſen.
Schließlich müſſen wir noch erwähnen, daß Unter⸗Cochinchina ſich eines ſehr geſunden Klimas erfreut und in dieſer Beziehung 5 am Senegal und in Weſtindien weit Monate des Jahres ſind die
Regierung an ſtrengen Gehorſam gewöhnt und werden ſich unter franzöſiſcher Herrſchaft jedenfalls glücklicher fühlen als unter der frühern der Mandarinen.
Was nun die commerciellen Vortheile betrifft, welche Unter⸗ Cochinchina in ſichere Ausſicht ſtellt, ſo beſtehen dieſelben in den Kandesproducten, die eine reiche Ausfuhr verſprechen. Die drei Provinzen, die reich bewäſſert und deren Bewohner an Feldarbeit gewöhnt ſind, liefern Reis, Zucker, Baumwolle, Seide und das ſchöne Teakholz, das für den Schiffsbau ſo großen Werth hat, da es nichts von Würmern zu befürchten braucht. Die erwähnten
Urſachen der Krankheiten und mit ihnen gleichzeitig die Krank⸗ heiten ſelbſt verſchwunden. Nur während der viermonatlichen Regenzeit und großer Hitze zeigen ſich Fieber, Dyſſenterien, ja wohl auch iſolirte Cholerafälle, doch alle dieſe Krankheiten ſind leicht zu heilen, ja bei gehöriger Vorſicht kann man ihnen ganz vorbeugen. Daß das Expeditionscorps viel von Krankheiten heimgeſucht wurde, hatte ſeinen Grund in den übergroßen An⸗ ſtrengungen, von denen jetzt nach dem geordneten Beſitz keine Rede mehr ſein kann. 1 Kurz, die neue Colonie vereinigt ſehr wichtige Vorzüge in ſich
—
—


