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[Nr. 39.
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General von Götz, der einzige wohl in der Armee, der
keinen Zopf trug, was ihm wegen Kopfleiden höchſten Orts erlaubt worden, war namentlich als Commandant von Berlin bei den Bürgern wenig beliebt; das zeigte ſich am deutlichſten bei Gelegenheit eines kleinen Krawalls, wo er, auf ſeinem Schimmel ſitzend, Ruhe gebieten wollte und es nur der Vermittlung des ſehr beliebten damaligen Gou⸗ verneurs von Berlin, des Feldmarſchalls von Möllendorf, zu danken hatte, daß er ſich ungefährdet zurückziehn konnte. Wie er die Bürger Berlins beurtheilte, wird aus nachfol⸗ gender über ihn in der Armee circulirender Aullekdote ge⸗ nügend hervorgehen.
Bekanntlich beſtand zu jener Zeit ein großer Theil der preußiſchen Armee aus geworbenen Leuten, welche häufig pflichtvergeſſen genug waren, ihren geleiſteten Fahneneid durch Deſertion zu brechen, neues Handgeld zu beziehen und auch dort baldmöglichſt wieder Ferſengeld dafür zu geben. Um dies nun möglichſt zu erſchweren, war den Leuten, welche ſolcher Abſicht ver⸗ dächtig waren und mit dem nicht ſehr ehrenvollen Prä⸗ dikat„Unvertraute“ bezeichnet wurden, das Ueberſchreiten der Ringmauern Berlins ohne ſpecielle Erlaubniß ver⸗ boten. Ertheilte man jedoch dieſelbe, ſo erhielt der Be⸗ treffende einen ſogenannten Thorpaß, welchen er beim Verlaſſen der Stadt beim Commandanten der Thorwache deponiren mußte. Wurde derſelbe nun vor dem Zapfen⸗ ſtreich von dem Eigenthümer nicht wieder abgeholt, ſo ward dieſer der Deſertion verdächtig, und es fanden dann die vorgeſchriebenen Verfügungen zu ſeiner Verfolgung, Ka⸗ nonenſchüſſe als Signale, Nachſetzen durch einen täglich dazu commandirten berittenen Officier u. ſ. w. ihre An⸗ wendung.
Um daher der Gefahr der Wiedereinlieferung bei be⸗ abſichtigter Deſertion zu entgehen, ſuchten ſolche Leute ſich bürgerliche Kleidung zu verſchaffen, in welcher ſie unbe⸗ merkt das Stadtthor paſſiren und das Weite ſuchen könn⸗
um in einem andern Staate
ten, was denn auch häufig genug gelang. Als nun einſt ein ſolcher Jüngling dennoch das Unglück hatte, durch irgend einen ungünſtigen Zufall wieder eingeholt zu werden, und im Verhör, das jedesmal dem Gaſſenlaufen voranging, an⸗ gab, wann und durch welches Thor er Berlin verlaſſen habe, ſo war es nicht ſchwer, den betreffenden Officier zu ermitteln, der an dem Tage dort die Wache hatte. Der Commandant, General von Götz, forderte dieſen höchſt entrüſtet zur Aeußeruug und Rechtfertigung ſeiner man⸗ gelhaften Beaufſichtigung der Thorpaſſanten auf. Der Offieier, im Bewußtſein ſeiue Pflicht gethan zu haben, konnte ſich nur dadurch entſchuldigen, daß er anführte, er dürfe doch einen Menſchen, der in bürgerlicher Kleidung das Thor paſſire, nicht anhalten, und zwar um ſo weniger, als er einen Soldaten in dieſer Verkleidung zu erkennen nicht im Staude ſei. Mit dieſer Entſchuldigung war aber der General von Götz nicht zufrieden und äußerte ſich darüber, wie folgt:
„Wiſſen Sie, Herr Lieutenant, wie ich es machte, wenn ich an einem Thor die Wache hatte? Jedem, auch dem, der in bürgerlicher Kleidung das Thor paſſiren wollte, rief ich zu:„Will ſich der Schlingel nicht bei mir melden?“ War dies nun kein verkleideter Soldat, ſondern ein Ber⸗ liner Einwohner, ſo durfte ich ſicher ſein, daß der ſo An⸗ geredete erwiderte:„Herr Lieutenant, das verbitte ich mir, ich bin kein Schlingel!“ War es aber ein Soldat, ſo ſuchte derſelbe meiſtens ganz ſtill vorbeizukommen, und dieſen ließ ich dann arretiren!“
Durch die Weigerung des Generals von Götz, mich wegen meiner zu geringen Körperlänge in ſein Regiment aufzunehmen, war nun leider die Realiſirung meines Wunſches, in der preußiſchen Armee zu dienen, wenn auch nicht vernichtet, ſo doch hinausgeſchoben, und es blieb mir nur die Alternative, in die Heimath zurückzukehren, dort meine ſchönen Confirmationskleider, meine vielgehäuſige Taſchenuhr der fernern elterlichen Obhut zu überlaſſen
mir zu ihren Familien zurückzukehren. ſonen innerhalb der Stadt haben beſtimmen, in die Stadt zurückzukehren, aller Wahrſcheinlichkeit nach in der Abſicht, entweder mich gefangen zu halten oder mich zu tödten, und das ohne irgend eine gerechte Urſache einer Belei⸗ digung von meiner Seite, und ebenſo haben ſich meine Diener und mein Gehülfe nicht den geringſten Fehler zu Schulden kommen laſſen. Die unwiſſendſten heidniſchen Cannibalen könnten mit keiner größern Grauſamkeit handeln.“
So lautet das Urtheil dieſes ziehung durch die Berichte über das Verfahren der Taipings in den von ihnen eroberten Städten gegen ganz wehrloſe und harm⸗ loſe Perſonen vollkommen beſtätigt wird. So wünſchenswerth daher die Beſiegung derſelben iſt, ſo wird dieſelbe wegen ihrer großen Menge doch ſehr große Schwierigkeiten darbieten, und der Kampf der Engländer und Franzoſen mit denſelben mag ſich leicht ſehr in die Länge ziehen. Gerade aber aus dieſem Grunde iſt eine nähere Bekanntſchaft mit dieſen Taipings um ſo nothwendi⸗ ger, und vor Allem iſt es wünſchenswerth, dem früher weit ver⸗ breiteten Wahne, als ſei von dieſen Rebellen etwas für die Verbreitung des Chriſtenthums in China zu hoffen, ein Ende zu machen. C.
Und er und andere Per⸗
Zur Literaturgeſchichte. Zur nordiſchen Poeſie.
zu ihren ſtillen Reizen, die beſonders bei der
Als Beitrag— niſchen Lyrik bekannt ſind, theilen wir den
lettiſchen und eſth
jede Liſt verſucht, um mich zu
Miſſionars, das in jeder Be⸗
Freunden dieſer Poeſie, ohne den Namen als G. F. D. nennen Werth man ſi
der Ueberſetzer anders zu können, hier einige Proben mit, für deren ch anonym am unbefangenſten erwärmen wird.
Seelilienraub. Eine blanke Blume, Eine hochgeſtengelte, Schaukelt auf der Fluth. V Steig' ich in den Kahn ein, Halt' ich in den Händen Einen abgebrochenen Blüthenaſt und rudere Hin damit in ſehnlicher Minne kühnem Muth Hin zu jenem zarten Lieb, Welchem ich mein Sein verſchrieb, Das mir aus der Fluth winkt, Das ſich auf mit Luſt ringt, Das ſich in den Kahn ſchwingt, Das mir an die Bruſt ſinkt. Eine blanke Blume, Eine hochgeſtengelte, Raubt' ich aus der trotzigen, Ungefügen Fluth.
Beſchwichtigung. Ins Dörfchen hinein 2 Vom Quelle daher
Hinwallt' ich und trug


