Jahrgang 
27-52 (1862)
Seite
543
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ll. Jahn

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Dritte

Nr. 34.]

warum die Geſetze der Form mit allen ihren Geheinnniſſen der Täuſchung ſo gründlich bemeiſtert werden konnten. Die durchdachte Unregelmäßigkeit des Parthenon, deren Ergeb⸗ muß abſolute Symmetrie iſt, wurde nie durch mathematiſche Berechnung erreicht. Sie leitete ihren Urſprung vom ein⸗ gegebenen Scharfſinn eines Kopfes, der ſo ausgezeichuet zur Ordnung herangebildet war, daß eine unvollkommene

Idee ihm nicht eutſpringen konnte.

Folge.

Iktinos erfaßte das magiſche Geheimniß(welches alle Apoſtel einer beſſern Zukuuft wohlthäten ſich anzueignen), daß die Natur eine ſtreng mathematiſche Zuſammenſetzung verſchmäht, daß die wahre Regelmäßigkeit, der wahre Einklang in der Ab⸗ weichung von einer ſolchen liegt. Indem uci das ſchein⸗ bare Geſetz übertrat, wurde das richtige auftEnden. 6.

Literariſche Briefe

Otto Banck.

Fremdes und Eigenes von Georg Pertz. Leipzig und Heidelberg, Winter'ſche Verlagshandlung. 1862.

Der Verfaſſer iſt Ihnen und den Leſern dieſer Blätter wohlbekannt. Beſonders ſind ſeine lyriſchen Ueberſetzun⸗ gen gern geſehen. Was ſich bei längerer Thätigkeit in dieſem Fache angeſammelt, iſt hier mit beſonderer Sich⸗ tung an einander gereiht. V

Dieſe Sammlung bringt neben eigenen lyriſchen Ge⸗ V dichten eines ſinnigen Gemüths und einer gewandten Sprache leichter, flüſſiger Versbildung beſonders engliſche und ame⸗ rikaniſche Poeſien und darunter Sachen, die wegen ihrer bei uns weniger bekannten Verfaſſer ein lebhaftes Intereſſe darbieten.

Unter ſo vielen angenehmen Dichtungen von tieferm Gehalt leſen wir nur das eine von Samuel Taylor Cole⸗ ridge, um zu zeigen, wie manche engliſche Poeten Cole ridge ſtarb erſt 1831 bis in die neuere Zeit einen eigen thümlichen Minneſängerton träumeriſcher Romantik feſt⸗ gehalten und fein durchgeführt haben. Der Verfaſſer nannte ſein reizendes Gedicht:

Liebe.

Entzücken, Denken, Leidenſchaft, Und was nur aufrührt Hirn und Blut,

Iſt dienſtbar doch der Liebe bloß Und nährt die heil'ge Gluth.

Oft in mein waches Träumen ſchwebt Zurück mir jener ſel'ge Tag,

Wo bei dem halbverfall'nen Thurm Am Bergeshang ich lag.

Der Mond, dem Spätroth ſanft vermählt, Lag zitternd auf dem nächt gen Ort,

Und mit mir ſie, mein Traum, mein Glück, Mit mir ſchön Hedwig dort.

Sie lehnte an dem Bild von Stein,

Dem Rittersmann mit Helm und Schwert, Sie ſtand und lauſchte meinem Lied,

Vom Mondlicht ſanft verklärt.

Noch kennt ſie wenig eignes Leid,

Mein Glück, mein Traum, mein frommes Reh, Doch liebt ſie mich am meiſten, haucht

Mein Lied ins Herz ihr Weh.

Ich wählt' ein ſanftes Klagelied,

An Thränen reich, aus alter Zeit,

Von ſchlichtem Klang, für Trümmer recht Und wilde Einſamkeit.

Und ſanft erröthend lauſchte ſie, Verſchämt den Blick geſenkt vor mir, Sie wußt', ich konnte anders nicht, Als ſchaun ins Antlitz ihr.

Vom Ritter ſang ich, der geführt

In ſeinem Schild ein Flammenſchwert, Und der zehn lange Jahre ſich

In eitler Lieb' verzehrt.

Ich klagte, wie er litt, und ach! Der tiefe herzentquollne Harm, Mit dem ich fremde Liebe ſang, Sprach für die meine warm.

Und ſanft erröthend lauſchte ſie Geſenkten Blicks, in ſcheuer Gluth, Und ſie vergab mir, daß zu heiß Mein Aug' auf ihrem ruht. Doch als ich von Verſchmähung ſang, Die ſeine Sinne trüb' verwirrt,

Und wie er ruhlos Tag und Nacht Im dunklen Forſt geirrt;

Wie manchmal ihm in wilder Schlucht Und manchmal ihm im ſchatt'gen Hain Und manchmal, wenn empor er ſchreckt Am ſonnenhellen Rain,

Sich naht und über ihn ſich beugt Ein Engel ſchön und wunderklar, Und wie der arme Ritter wußt', Daß es ein Unhold war;

Und wie, bewußtlos, was er that, Er kühn aus blut'ger Mörder Mitt' Und Tod und Schmach errettete Die Maid, um die er litt;

V Und wie geweint ſie und gekniet Und ihm gekühlt die heiße Stirn Und Sühne für den Trotz geſucht, V Der ihm getrübt das Hirn;

Wie in der Grotte ſie ihn hegt,

Und wie der Wahnſinn von ihm wich, Als auf dem gelben Herbſtlaub er Gebettet ſterbend ſich;