Jahrgang 
27-52 (1862)
Seite
541
Einzelbild herunterladen

Il. Jahg. Hellas.

von lebhaftem hnet ſich der or mit Recht d bringt ihn

P 1 Nation, den

einige Worte in Griechen

amerikauiſche er Hochlande ſo dauerndes wie Bhron. Rom, Alba die erſten ndſchaft ange⸗ berfläͤche auſ⸗ e Worte, hin⸗ eines Malers, elbſt an, daß entgegenrufen. fadias weitge⸗ dus der Ebene die ſich jetzt hloß umtränzt e Rhein, deß den Strand, d nicht ebeu Jemand be⸗ den weiſten r, weil ſeine ern Weſenheit zöner ſein,als on denen jede

ine Leiche ganzer Ruf

ſe ſich erhob. jen nicht bloß h die Fraund⸗ n ein Scherz, zhantaſie ohne ngebliche Lühe Geheimniſſe: ndank, wie das

un den Füßen zu den 6 bi⸗ ſer faſtmi Di

dieſe kleinen en und Run⸗ 9 Kümer des

en Saft,

bie

Nr. 34.

Seite im Childe Harold voll iſt. Die Schüler von b Wordsworth haben verſucht, Byron als Dichter herabzu ſetzen, wie Pollok und andere Phariſäer ſeinen Charakter als Mann angeſchwärzt haben; niemand aber kaun Grie chenland beſuchen, ohne zu erkennen, wie wundervoll die Formen und Farben der Landſchaften, die feierliche Schwermuth der Ruinen in ſeinen Strophen wiederge⸗ geben iſt.

Obgleich fünfzig Jahre verfloſſen ſind, ſeitdem Byron zuerſt nach Griechenland kam, ſo hat doch ſeine Verbindung mit dem ſpäteren Unabhängigkeitskampfe ſelbſt Erinne rungen an jene frühere Zeit lebendig erhalten. Kein frem der Name iſt den Griechen ſo wohl bekannt, als der von Virdn(wie ſie ihn ausſprechen); ſein Bildniß hat ſtets einen der vornehmſten Plätze im Pantheon der Befreier. Mrs. Black, für welche er ſang:Zoe mou, sas agapo" lebt noch im Paräos und hat ihre Reize auf eine blühende

gräco⸗ſchottiſche Tochter fortgeerbt, und Maurokordato, ſein Freund und Verbündeter, obwohl blind und achtzigjährig, war noch zur Zeit meines Aufenthaltes daſelbſt am Leben.

Dritte Folge.

Ich ward mit dem Arzte bekannt, der Byron in Miſſo lunghi behandelte derſelbe, in deſſen Armen Otfried Müller ſein Leben aushauchte. Mr. Finlay, der Geſchichts ſchreiber des mittelalterlichen Griechenlandes, war ſowohl in Kephalonia wie in Miſſolunghi mit dem Dichter bekannt und erzählte mir die Umſtände, unter denen er ſich die verhängnißvolle Krankheit zuzog. Einige der Einzelnhei ten waren mir neu.

Es iſt eine bekannte Sache, daß Byron, nachdem er in Miſſolunghi angelangt, von der ungeſtümen Horde von

Halbräubern, unter die er gerathen war, ſehr geärgert und

in Verlegenheit geſetzt ward. Sie waren nichts als eine Horde mißgünſtiger, lärmender, undisciplinirter Schurken, denen weniger daran lag der Sache der griechiſchen Frei heit zu vienen, als einen Antheil an dem Gelde des Dich ters zu bekommen. Byron, der den Ehrgeiz beſaß, ſich

tritt, begegnete er Byron zu Pferde.

541

militäriſch auszuzeichnen und zu gleicher Zeit etwas für Griechenland zu thun, warb eine Compagnie Sulioten, die unter ſeinem unmittelbaren Commando ſtanden, und begann eine ſtrenge Disciplin herzuſtellen.

Byron's Helm mit ſeinem Wappen und dem Motto Orede Byron iſt im Beſitz des Dr. S. G. Howe zu Boſtou, der ihn vom Grafen Gamba erhielt. Er iſt ſo klein, daß nur wenige Männer gefunden wurden, die ihn auf den Kopf bringen konnten.

Er wohnte mit großer Pünktlichkeit dem Exereiren bei⸗ und ließ aus Furcht, daß ein Anſchein von Verweichli⸗ chung ſeinen Einfluß auf die Mannſchaft ſchwächen würde, die gehörigen Vorſichtsmaßregeln gegen das Wetter außen Acht.

Ungefähr gegen Ende März 1824 ward Mr. Finlay, damals ein junger feuriger Philhellene, mit Depeſchen von Athen nach Miſſolunghi geſchickt. Nach einem Aufenthalt von einigen Tagen ſchickte er ſich zur Rückkehr an; allein heftiger Regen hatte den Fluß Achelous angeſchwellt, und er ſah ſich genöthigt ſeine Abreiſe zu verſchieben. Sein Plan war, in einem kleinen Boote über den Golf von Korinth

u fahren, wodurch er der Gefahr entging, von den Türken

7 in Lepanto gefangen genommen zu werden, und worauf er dann oſtwärts durch die Engpäſſe des Gebirges von Achaja vorzudringen beabſichtigte. Endlich ſchien eines Morgens das Wetter beſſer zu ſein, und er machte ſich auf den Weg. Indem er oſtwärts über die Ebene nach dem Achelous zu Letzterer wendete um und ritt 23 Meilen mit Finlay, während beide über die Zukunft der gemeinſchaftlichen Sache miteinander ſprachen. Zuletzt ſagte Byron:Sie thäten beſſer zurückzukehren, der Fluß iſt noch zu hoch. Ich denke nicht, ſagte Mr. Finlay,ich werde es wenigſtens verſuchen.Sie werden jedenfalls bis auf die Haut naß werden, drang Byron in ihn, indem er auf eine ſchwere Wolke deutete, die mit Schnelligkeit heranzog.Sie werden naß werden,

C ,7

einflößten! Nun wohl! Auf Dich komme jetzt Schmach und Armuth. Ich haſſe Dich, und in einer Stunde wird ganz Paris Dein dop peltes Geheimniß kennen.

Mit dieſen Worten entfloh ſie.

Einige Zeit ſpäter ſtürzte ſich der zu Grunde gerichtete Ju⸗ dicelli von einer der Brücken in Paris herab in die Seine.

Einen Monat ſpäter nahm Maria in dem Carmeliterkloſter in der rue Chapon den Schleier, und von dieſer Zeit an bis 1790 trieben die Carmeliterinnen einen bedeutenden Handel mit dem rouge vipérin. C.

Aus der Natur. Das Einſaugen giſtiger Stoſſe durch Pſlanzen.

Ueber dieſen Gegenſtand hat der Dr. Daubeny in dem Quar terly journal of Chymistry ſeine Forſchungen veröfſentlicht.

In dieſer Arbeit ſchreibt der Verfaſſer den Wurzeln der Pflanzen das Vermögen zu, die abnormen oder giftigen Stoffe, die ihnen dargeboten werden, zurückzuwerfen, ohne ſie eingeſaugt zu haben.

Dieſe Meinung, welche noch einige Botaniker zu theilen ſcheinen, iſt im Widerſpruch mit den Forſchungen Theod. de Sauſ⸗ fure's. Da ſie uns unrichtig und gefährlich ſcheint, ſo werden wir ihr die beſtimmten und unwiderlegbaren Verſuche des Herrn Mar⸗ cet in Genf entgegenſtellen, welche durch die der Herren Macaire und Champouillon beſtätigt werden.

Marcet bewäſſert mit Auflöſung metalliſcher Gifte Pflanzen von Schminkbohnen, die in Gefäßen in Erde wachſen und leitet

die Wurzeln derſelben Pflanzen in Waſſergefäße, die eine Auflö⸗ ſung derſelben Gifte enthalten. Der Erfolg iſt, daß die Salze von Arſenik, Kupfer, Queckſilber, Zinn oder Blei den Tod der Bohnenpflanzen in einem Zeitraum von 24 bis 48 Stunden her beiführen. In Folge jedes Verſuchs wurden der obere Theil des Stengels und die Blätter weggenommen und mit den gewöhnli chen Reagentien behandelt, und man fand darin Spuren des Gif ttes, in das die Wurzeln der Pflanzen getaucht worden waren. Das Gift war demnach augenſcheinlich eingeſaugt worden. Dieſen ſo entſcheidenden Verſuchen fügen wir die des Dr. Champouillon hinzu. Dieſer gelehrte Arzt im Militär⸗Lazareth zu Val⸗de⸗Grace bei Paris benetzte, ſo viel wir uns erinnern, die Wurzeln von Erdbeerſtöcken mit Pottaſcheſäure, und die Früchte dieſer Pflanzen bekamen harntreibende Eigenſchaften. Das ſind Thatſachen, gegen die ſich nach unſerer Meinung kein Einwand erheben läßt. C.

Literatur. Klima und Boden. Frei bearbeitet nach dem Franzöſi ſchen von J. C. Hougeau Leipzig, Abel. 1862. Abels Verlag hat ſich ſchon in mehrfacher Hinſie turwiſſenſchaftliche Beſtrebungen rühmlich ausgezeichnet, ganz be ſonders durch das fortlaufende WerkAus der Natur, deſſen letzte Ausgabe uns nicht mehr vorliegt. Dieſes durch gute Illuſtrationen Werkchen wendet ſich beſonders der Lehre und

ht durch na

noch faßlicher gemachte Beobachtung der