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iner Seele, die dine mit dem ſi gers, die Gelil
tte dem intereſſ a proſaiſchen Eh jdavon war ſieg e romantſce g böhmiſche Freme rlaſſen im Winde geſchice. San auf dem fremden rinen Denkſteing
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a dürft ich nur ſchi ende Dich fort.
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Siſini das Wort.
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Terraſſe. zab ich die Bilder beſchaut, verweil ich in deiner Staffage, Stadt! paradieſiſche Flur! ſuche Madonnen dazu. Moritzburg. zeierlich ernſt nun geſtimmt, du Schöpferin heit'rer Idyllen? Sinneſt elegiſch, Natur?— Drum iſt der Park nicht beſucht. Tharand. brin, dem Saraſtro geweiht! Sein Lied in geheiligten Hallen, Geßner, im Bilde geköpft!— Sieh, auch ein Publicum drin!
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Zu Hauſe wieder angekommen, traf mein erſter Blick den abenteuerlichen Freund, im Begriff, einen neuen Aus⸗ flug zu machen.
„Willſt Du in die Ferne ſchweifen?
Ach, das Gute liegt ſo nah!“ rief ich ihm nun zu. Er gab mir ſeufzend nur das„Ach!“ zurück.
Literariſ
che Briefe
von
Otto
ee d Achtzehn Monatein Südamerika, von Gerſtäcker. dn lapzig, bei Coſtenoble. 1862.
Nichts iſt wohl ſo intereſſant, ſo unbefangen und an⸗
ſruchslos zugleich, als wenn wir über fremde, höchſt wun⸗
ſerbare Länder von einem Manne erzählen hören, der nrin längere Zeit gelebt, merkwürdige Reiſeſchickſale er hrren und die Gabe ſich erworben hat, einfach, unter⸗ laltend und belehrend zu erzählen, was ihm begegnet und
ufgefallen iſt.
lagten Theil ſein
4— ſehnliche Wünſt
Accimirung ſolcher Nationen geendet. ntan, wie die Times erſt kürzlich in einer reſpectablen
di ſ
verden können.
Einen ſolchen Genuß bietet das letzte Werk von Gerſt⸗ ler dar, welches oft in hohem Grade abenteuerlich, ja iin und wieder romanhaft iſt, ohne doch je von der Pflicht dbzuweichen, ein Spiegelbild der Wirklichkeit zu ſein.
Sie entſinnen ſich, daß uns ſchon Ave⸗Lallemant viel Intereſſantes über das Innere Südamerikas, beſonders braſiliens mitgetheilt hat. Gerſtäcker ſteckte ſich den Plan, hauptſächlich Chile, Peru, Valdivia und das Land der Pehuenchen und Patagonier zu beſuchen, ein wildes Volk, welches ſüdlich vom Rio⸗negro in einem Steppen⸗ undſtrich, etwa von der Größe Spaniens, ein uncultivir⸗ es fremdenfeindliches Leben führt und noch immer nicht on den ſchwachen Regierungen ringsum hat unterworfen Ich bediene mich des Ausdrucks„unter⸗ wewfen“, denn ich mag nicht ſagen civiliſirt und zum Ehriſtenthum bekehrt, denn die europäiſchen und andere triſtliche Regierungen haben in überſeeiſchen Ländern be⸗ nieſen, was es eigentlich heißt, wilden Nationen die Seg⸗ nungen der Cultur zu überbringen. Dieſes egoiſtiſche heſchäft hat noch faſt überall mit der Demoraliſation und Ich erinnere nur
rwandlung moraliſcher Wahrheitsliebe der civiliſatori⸗ then Miſſion die Maske vom Antlitz geriſſen hat, ein ſellich für die letztere unſchädliches Beginnen, denn ſie hat inmer unter der einen Maske noch eine andere.
Dieſe zu ihrem unglücklichen Glück oder glücklichen
huna noch nicht cultivirten und noch nicht ihrer riiheit und ihres Grund und Bodens beraubten Patago⸗ nern, welche rohes Pferdefleiſch und geronnenes Blut
Banck.
eſſen und nichts weniger als leutſelig ſind, wollte alſo Gerſtäcker eigentlich beſuchen. Doch es mißlang dem muthigen Manne dieſes Unternehmen, oder vielmehr er konnte es kaum recht beginnen, denn die plötzlich einge⸗ tretene ſündfluthartige Regenperiode und die für ihn ab⸗ gelaufene Zeit machten es ihm unmöglich, ſeinen Weg zu den intereſſanten Barbaren fortzuſetzen. Er kehrte mit ſchwerem Herzen um. Vielleicht doch zu ſeinem Glücke, obgleich ſich nach dem wahren Spruch:„Fortes fortuna juvat!“ kaum zweifeln läßt, daß dieſes friſche Wagen eines ſo indianerkundigen Reiſenden gewonnen haben würde.
Ju Bezug auf den Vandalismus jener Patagonier ſagt Gerſtäcker in ſeinem dritten Bande Seite 8—10 un⸗ ter Anderem:
„Alle Verſuche in das innere Land einzudringen ſind bis jetzt für die Unternehmer nur höchſt traurig ausge— fallen, denn die Patagonier haben eine eben nicht ver⸗ lockende Gewohnheit, den Leuten, die in ihre Hände fallen und die ihnen nicht behagen, einfach die Hälſe abzuſchnei⸗ den und ſolche, die ihnen gefallen, als Gefaugene bei ſich zu behalten.
In den letzten Jahren ſind mehrere ſolche Fälle vorge⸗ kommen...(Er erzählt hierauf von einem Major Phi— lippi, welcher niemals wiederkehrte). Ein anderer Deutſcher,“ fährt hierauf Gerſtäcker fort,„wurde zwar nicht von ihnen ermordet, aber zurückgehalten, und man hat nie wieder Genaueres über ſein Schickſal erfah— ren können. Sein Name war Simon, wie es heißt ein Maler aus Stuttgart, den es trieb, das aben⸗ teuerliche Leben unter dieſen Stämmen kennen zu lernen. Er nahm ſeine Guitarre mit, die er vortrefflich ſpielte, ſoll auch eine ſehr hübſche Stimme gehabt haben und mit ſeiner Mappe auf der Schulter zog er getroſt in die Pam⸗ pas hinein.
Auch er kehrte nie wieder, und lange Jahre verfloſſen, in denen er todt geglaubt wurde. Endlich verbreitete ſich das Gerücht, daß ein Deutſcher unter den Patagoniern lebe, der die Guitarre ſpiele und Bilder machen könne. Die Nachricht war bis zu den Pehuenchen im Norden ge⸗
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