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d die andere dſ ſtützte. Sie blit Hand in der ihrigen gezittert, als er ſie aus dem Tanz
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r. 32.] Dritte
anur ſo früh in den Park— und gerade in dem Moment, vo ich an ihn—“
Sie hielt inne, als wage ſie den Gedanken nicht vor ſch ſelbſt zu enthüllen; und doch hatte ſie die wenigen Stunden unruhigen Schlafes nur von dem jungen Oſt⸗ ſcieſen geträumt, war mit dem Gedanken an ihn erwacht und hatte ſchon lange ſein Bild im goldnen Sonnenlichte nuf dem thaublitzenden Laubgrunde des Parks geſehen. Bie das nur kam? ſie wußte ſelbſt nicht, weßhalb ſie nur in dieſen und nicht an die andern Tänzer ihres erſten Jalles dachte. Sonſt war es immer der junge Nil Sture, er liebenswürdige Vetter, der auch den erſten Tanz mit hr getanzt hatte; ſeltſam, heute dachte ſie gar nicht an ihn. Uind als ſie miteinander ſpielten, war Nil doch ſtets ihr reuer Herzensfreund, und er hatte ihr die kleine finnlän⸗ iſche Stute geſchenkt und war ſo oft mit ihr durch den Park geritten. Wie kam es nun, daß dieſer deutſche Graf nit den klaren Rehaugen all die Geſtalten ihrer Kinder⸗ hantaſie verſcheucht und ganz allein ſein Bild in ihr Herz gepflanzt hatte? Wie kam es, daß jetzt dieſes närriſche derz hämmerte und pochte, als wolle es zerſpriugen, nur weil der braunlockige Jüngling dort unten im Park ſeine Morgenpromenade machte?— Sonderbar! was hatte er hr denn geſtern ſo Beſonderes anvertraut? Sie wußte nichts, gar nichts Beſtimmtes; aber das empfand ſie, daß ſtne Stimme ſo ſüß klinge, wie die des jungen Oſtfrieſen, daß kein Auge ſie je ſo augeſehen, und ſie wußte, daß ſeine
zurückführte. Stürmiſch durchwogten dieſe Gedanken ihre Seele; ſie ging im Zimmer auf und nieder, und jevesmal, wenn ſie ſich dem Fenſter näherte, trieb es ſie hinauszu⸗ ſehen, aber das klopfende Herz hielt ſie zurück. Endlich vagte ſie es, in Furcht von ihm geſehen zu werden. Allein ſie ſpähete vergeblich nach den Bäumen, er war nicht da — und nun fühlte ſie ein ſchmerzliches Bangen, ein leiſes Beh. Sie ſah länger hinaus; als ſie aber doch nieman⸗
den in der thauigen Landſchaft gewahrte, war es ihr, als habe plötzlich Jemand Abſchied geuommen und ſie müſſe weinen vor Schmerz. Sie warf ſich in ihren Seſſel, ſchlug die Hände vor's Geſicht und verharrte in regungs⸗ loſem Hinbrüten.
Leiſe öffnete ſich die Thür des Gemachs, und vorſich— tig, als befürchte ſie den leichten Morgenſchlummer zu ſtö⸗ ren, ſchaute die Oberhofmeiſterin herein. Aber erſtaunt glitten die dunkeln Augen derſelben vom verlaſſenen Lager zur Prinzeſſin, die in ſich verſunken noch immer ſo daſaß⸗ Behutſam ſchob ſie die Thüre weiter auf und trat geräuſch⸗ los in das Schlafgemach, immier noch den erſtaunten Blick auf die gebeugte Geſtalt im Seſſel geheftet. Es lag indeß nicht Ueberraſchung allein im Geſichtsausdruck der Gräfin Skitte; ein ſpöttiſches Lächeln umgab ihre gewölb⸗ ten Lippen, und in ihren dunkeln Augen glühte es wie leidenſchaftliches Verlangen und ſtilles Siegesbewußtſein. Eine ganze Weile beobachtete ſie ſchweigend das junge Mädchen und überſchaute das Gemach, als ſuche ſie nach einem beſtimmten Gegenſtande. Endlich blitzten ihre Blicke wieder auf und hafteten an einem Blumenſtrauße. Es waren welkende rothe Oleanderblüthen mit grünen Myrthenzweigen untermiſcht, die neben Fächer und Hals⸗ geſchmeide auf dem Tiſche lagen— der abgelegte Ball⸗ ſchmuck.
Endlich legte die Oberhofmeeiſterin ſanft die Hand auf die Schulter des Mädchens und ſagte in mildem Tone:„So früh auf, Prinzeſſin Cäcilie? und ſo nach⸗ denklich?“
Dieſe fuhr zuſammen und ließ die Hände herab⸗ ſinken, wagte aber kaum das glühende Antlitz zur Gräfin zu erheben.
„Befinden Sie ſich nicht wohl, nach dem Ball fragte dieſe unbefangen weiter;„ich hoffe doch; der König möchte ſich ſonſt Sorge um ſein liebes Töchterchen machen.“ Während ſie das ſagte, ſtrich ſie dem jungen
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ien Graphitlagers ſind, das kürzlich am andern Ende Sibiriens
ine b intdeckt worden iſt und das von dem größten Werthe zu ſein ver⸗ di b Fricht. Das ſo theuer bezahlte Material zu Bleiſtiften findet
ſich nur ſelten in großen Maſſen, und ſeit vielen Jahren war die btrühmte Grube in Borrowdale die Hauptquelle, aus der das beſte Reißblei bezogen wurde. Zu einer Zeit wurde das Pfund Neißblei aus dieſer Grube mit 2 Pfund Sterling 5 Schilling be⸗ zehlt, und der Ertrag derſelben belief ſich in einem Jahre auf 100,000 Pfund Sterling; doch ſeit einiger Zeit liefert die Grube, obgleich ſie ſehr ſparſam bearbeitet worden iſt, nur einen geringen Ertrag, und man glaubt, daß der Erzgang ziemlich erſchöpft iſt. Herr Alibert, ein franzöſiſcher Kaufmann, der ſich in Ruß⸗ land niedergelaſſen hat, fand bei einer Reiſe durch das öſtliche Sibi⸗
rien Spuren dieſes Minerals von einer bemerkenswerthen Rein⸗
it, und da er den Werth und die Wichtigkeit deſſelben kannte, ſo
unternahm er ſelbſt die Aufſuchung der Erzader, die ſich nach ſei⸗ ner Ueberzeugung in der Nachbarſchaft finden mußte. Er ver⸗ wendete funfzehn Jahre und ſehr beträchtliche Geldkoſten auf dieſe Arbeit, ſah ſich aber zuletzt durch die Auffindung eines Graphit⸗ ligers belohnt, das er jetzt bearbeitet, und das dem jetzigen An⸗ ſheine nach eine ſehr reiche Ausbeute des beſten Minerals dieſer Art verſpricht. Geologen aus allen Ländern, welche die in Lon⸗ don ausgeſtellten Proben unterſucht haben, drücken ſich höchſt rühmend über die Qualität deſſelben aus, und es kann zur Fabri⸗ krtion von Bleiſtiften benutzt werden ohne eins jener mühſamen Verfahren, denen das Reißblei geringerer Sorte unterworfen wer⸗ den muß. Zu beklagen iſt, daß dieſe Grube in ſo weiter Entfer⸗ nung von den civilifirten Ländern ſich findet, in denen man ſich der Bleiſtifte am meiſten bedient, denn ſie liegt nicht weit von der
gefertigt worden ſind, welche in den Minen ar ſten ſind mit großer Geſchicklichkeit gefertigt, w
ruſſiſch⸗chineſiſchen Grenze am Gipfel des Berges Batugol, der zur Saian⸗Bergkette gehört. Der Beobachter, der nicht die ge⸗ ringſten Kenntniſſe von Mineralogie beſitzt, kann ſich aus der Leichtigkeit, mit welcher dieſes Reißblei in alle Arten von Geſtal⸗ ten geſchnitzt werden kann, eine Idee von der Qualität deſſelben bilden. Außer einigen hübſchen Blöcken, die es beinah in ſeinem rohen Zuſtande darſtellen, hat Herr Alibert auch einige elegante Büſten davon ausgeſtellt, die ſämmtlich von ſibiriſchen Bauern
beiten. Dieſe Bü⸗
ährend die Rein⸗ heit der Außenlinien und die Glätte der Oberfläche ſehr zu Gun⸗ ſten des Materials ſprechen, aus dem ſie gefertigt worden ſind. Es gibt in der Ausſtellung noch mehr Proben von Reißblei aus andern Gegenden Sibiriens und auch aus andern Ländern, die aber hinſichtlich der Qualität hinter dem des Herrn Alibert weit zurückſtehen. Derſelbe Herr Alibert hat auch ein großes Stück Nephrit ausgeſtellt,— ein Stein, der dem Malachit ſehr ähnlich, in der Wirklichkeit aber weit mehr dem berühmten chineſiſchen Jaspis verwandt iſt— den er in der Nähe ſeiner Graphitgrube gefunden hat. Die wichtigſte Eigenſchaft deſſelben iſt, daß er ſich leicht zerſchneiden und zu kleinen Bijouteriearbeiten verwenden läßt. Das Gewicht dieſes kleinen Felſenſtücks iſt 1290 Pfund und der Werth deſſelben wird ohngefähr zu 1600 Pfund Sterling, alſo zwiſchen 10,000 und 11,000 Thaler geſchätzt. C.


