Heimdeg anu 8 2 6 Auge 3 er,„zu eine wollte ich di eicht in Jöre den Spion un
widerte er en ag, der Ihme vorläufig ehre ber dur Haup Ohren gekon auſer, der hinte en Charakter „Sie ſeien en habe Ihnen di hen. Wäre de res Vaters un Sie unfehlbe vorden ſein, t und ſich d
u, Zornesglu u Augen trat Wer hat es 2„ donnerte a die Stirne hal
er ſie Hier ii
ten in's Wonn nicht behaupte en; doch gleic Ht gewohnt, A ihern. Ich hat eren Gunſt wi —
und abgemagel elben Verfeſſer ber fröyer, An
demannes
ba ausgenomn I die elſte B
ſeehlocke, de 1 4 pfe trug 4 n do den Blättel
h Ar. 31.]
nig hielt, und an Ihnen einen Freund und neuen Mitar⸗ teiter im Geſchäfte zu erwerben hoffte. Daß dies Ihren
Lollegen Aulaß zu Groll und Neid gegen Sie gab, ſah ich Volontairs ſo ehrenrührig und beleidigend geweſen wären,
voraus—“
„Alſo von dieſen gingen die Beleidigungen aus?“
ſel Gottfried gelaſſen ihm in's Wort.„Nun wohl, iſt dem ſo, dann werde auch ich nicht länger hinter'm Berge alten. Wollen Sie wiſſen, weßhalb ich geſtern Abend Uhr gaſtliches Haus früher verließ, als Ihnen und mir ſübſt angenehm war, ſo befragen Sie nur meinen Colle⸗ den Klein, er wird Ihnen in meinem Beiſein Auskunft dar⸗ iber geben.“
Meyer erfüllte den Wunſch des jungen Mannes, und der Commis nahm keinen Anſtand, dem Priacipale das Geſpräch, welches am Abend vorher an der Tafel geführt worden war, mitzutheilen.
„Jetzt durchſchaue ich die Machinationen dieſer beiden Elenden,“ nahm der Kaufmann das Wort, als Klein ſhwieg;„um Ihren Bericht über ihre Schandworte, falls Sie es ſich einfallen ließen, mir einen ſolchen abzuſtatten, unſchädlich zu machen, erfanden ſie jene Verleumdungen, die bei manchem Anderen vielleicht ihren Zweck nicht ver⸗ ſchlt hätten. Ich vermuthete aber ſofort, daß irgend ein underer Grund als Neid ſie dazu bewog, und beſchloß, die Sache gründlich zu unterſuchen;— ſeien Sie überzeugt, daß ich auch über Sie Erkundigungen einziehen werde, um nich zu verſichern, daß ich mich in Ihnen nicht täuſchte. Jetzt rufen Sie Lenkhorſt und den Buchhalter, Klein; ich werde mit dieſen Herren, die ſchon ſeit längerer Zeit meine Unzufriedenheit und mein Mißtrauen erregten, Abrechnung halten.“
Als die Beiden in's Cabinet traten, las Gottfried in den Mienen derſelben, daß ſie auf Alles gefaßt waren, dennoch ſetzte ihn der Trotz und die Grobheit, mit welcher der Volontair gegen den Kaufmann auftrat, in Erſtaunen. Der Buchhalter ſuchte ſich damit zu entſchuldigen, daß er
Dritte Folge.
die heitere Stimmung der Geſellſchaft nicht habe ſtören wollen und aus dieſem Grunde nicht in's Mittel getreten
ſei, zudem wiſſe er auch nicht, daß die Aeußerungen des
wie Klein dies behaupte, keinesfalls aber könne man ihn für dieſelben verantworlich machen.
Meyer ließ die Beiden ruhig ausreden, dann machte er kurzen Proceß, kündigte dem Buchhalter und erſuchte den Voloutair, ſofort das Comptoir für immer zu ver⸗ laſſen.„Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt ſelbſt hin⸗ ein! Das iſt ein wahres Sprüchwort, welches ich Ihnen zur Beherzigung empfehle,“ erwiderte er, als der Buchhal⸗ ter gegen ſeine Entlaſſung proteſtiren wollte.„Hätten Sie Ihren Collegen nicht zu verleumden geſucht, würde er über Ihre Handlungsweiſe geſchwiegen haben.“
Als die Beiden das Cabinet wieder verlaſſen hatten, wandte Meyer ſich zu Gottfried.„Sie keunen alſo ſchon das Gerücht, daß ich verlobt ſein ſoll?“ fragte er.„So ſehr dieſes Gerücht auch meiner Eitelkeit ſchmeichelt, ge⸗ ſtehe ich doch offen, daß es lügt,“ fuhr er fort, als der junge Mann durch ein Kopfnicken bejaht hatte.„Ihnen darf ich in dieſer Beziehung die Wahrheit nicht verbergen, da ich Sie dazu auserſehen habe, mir in dieſer Angelegen⸗ heit mit Rath und That zur Seite zu ſtehen. Hören Sie mich an. Als meine einzige Schweſter gleich nach dem Tode ihres Mannes ſtarb, hinterließ ſie ein Mädchen, welches ſie nebſt ihrem Segen mir teſtamentariſch ver⸗ machte. Ich war damals noch nicht in der Lage, außer meiner eigenen Perſon eine zweite ernähren zu können, und gab als der geſetzliche Vormund meiner Nichte gern meine Einwilligung, als ein Freund ihres Vaters ſich erbot, ſie an Kindesſtatt anzunehmen. Einige Jahre ſpäter grün⸗ dete ich mein Geſchäft, und Sie können denken, daß das⸗ ſelbe meine ungetheilte Aufmerkſamkeit in Anſpruch nahm; bedeutende Speculationen und weitverzweigte Geſchäfts⸗ verbindungen ließen mich die Nichte vergeſſen, und erſt vor
brochenen Engliſch:„Miſter Luba, Ihr ſehr dünn; Ihr nicht biel Tſchautſchau(Speiſe) und nicht viel Schlaf gehabt im Buſch! d, Miſter Leuba, wir hier ſehr viel Tſchautſchau!“
Im Verlaufe der nächſten Tage gab Leuba einen zuſammen⸗ hängenden Bericht über ſeine Erlebniſſe, der uns einen Einblick in das Leben und Treiben der auſtraliſchen Squatters und Vieh⸗ ſüchter geſtattet.
Etwa fünfzig Meilen nördlich von Sidney liegt eine ausge⸗ ſehnte Weidegegend, welche man als Neu⸗England bezeichnet. Sie iſt in große„Stationen“ abgetheilt; manche derſelben haben is zu 30,000 Stück Rindvieh und bis zu hunderttauſend Stück Schafe. Die meiſten Stationen gehören reichen Squatters, die iber in Sidney wohnen, denn Neu⸗England iſt keine angenehme
Gegend, im Winter kalt, im Sommer heiß und der Boden nicht
rgiebig. Aber zur Viehweide eignet er ſich, namentlich wird das Rindvieh ſtark und kräftig. Zur Maſt treibt man es dann auf die beſſern Weiden im Süden. In Neu⸗England züchtet man das Vieh, in Victoria und Süd⸗Auſtralien ſetzt es Fleiſch an; deßhalb wird es in Heerden von zwei⸗ bis dritthalbtauſend Stück nach dieſen beiden Colonien getrieben. Dieſer Viehhandel verlangt ein beträchtliches Anlagecapital, aund der Unternehmer läuft dabei nicht geringe Gefahr. Man genau die rechte Zeit treffen und unterwegs auf keine Hinder⸗
4 ſſe ſtoßen; in den Ebenen am Macquarie iſt ſchon mehr als eine
Heerde völlig zu Grunde gegangen. Nun hatte ein in der Schweiz erzogener Engländer, Darchy, eine Speculation unternommen und zu Uiua(Weewag) am Fluſſe Nammoy, etwa 300 engliſche Meilen nördlich von Sidney, ein paar tauſend Ochſen gekauft, die ir nach Südauſtralien treiben wollte bis in die Gegend, wo der
Darling in den Murray mündet. Leuba ſchloß ſich ihm an, fuhr im Mai 1855 erſt nach Sidney und von dort mit Darchy nach Norden. Der Zug beſtand aus dieſen beiden Männern, ſodann zwei jungen Leuten, welche das Squatter⸗Handwerk regelrecht erlernen wollten, drei Hirten, einem Schaffner, der die Wagen unter Obhut hatte, und zwei Schwarzen. Die Letztern ſind auf ſolchen Zügen faſt unentbehrlich, ſie bauen Kähne, ſuchen verirrtes Vieh auf und ſchaffen Wildpret in den Topf. Sechszehn Reit⸗ pferde und zwei Geſpann Zuggäule leiſteten gute Dienſte. Die
Mundvorräthe beſtanden aus zwanzig Centnern Mehl, Zucker,
Thee, geſalzenem Ochſenfleiſch und Branntwein. Ein Zelt fehlte natürlich auch nicht.
Am 5. Juni gegen Mitternacht gingen die Reiſenden in Sidney an Bord eines Dampfers und fuhren nach Maitland an der Mündung des Hunter, wo ſie Pferde und Waßen ans Land ſchafften und unverweilt nach Uiua ſich auf den Weg machten. Dieſe Styecke, etwa ſiebenzig deutſche Meilen, legte man in ſehr kleinen Tägereiſen zurück, um die Pferde zu ſchonen, und kam nach etwa viey Wochen an Ort und Stelle. Weit und breit iſt dort die Ebenle eintönig und öde, nirgends bemerkt man Spuren von Ackerbau, nur dann und wann Hütten der Hirten, aber viele Tauſende von Schafen und Ochſen. Das Dorf Uiua zählt ein paar hundert Einwohner, hat ein Wirthshaus und ein Polizei⸗ gebäude, ein paar Kramläden und eine Schmiede, alles Holzge⸗ bäude. Nach vier oder fünf Tagen wurde die Ankunft von Dar⸗ chy's Heerde gemeldet. Er ritt ihr entgegen, ließ aber einige Milchkuͤhe voraus an den Fluß treiben, damit die ankommenden leichter in's Waſſer gehen möchten. Der Nammoy iſt bei Uiua wohl zweihundert Schritte breit, und es hat immer einige Schwie⸗


