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würde er ſich meiner nicht ſo ſehr annehmen.“
Meyer ihm in's Wort.
m fünf Uhr die Gefahr Wellington's ſah, befahl er Bülow, an⸗
. uund Ryſſell ſich vor dem Corps unter Lobau; die Cavallerie des
Nr. 30.]
Dritte Folge.
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ſaben Frühſtück, Mittag⸗ und Abendbrod und Wohnung reichte,„die fünfzig Thaler können Sie in beliebigen Ra⸗
für fünfzehn Thaler monatlich und kommen gewiß nirgend tilliger an; wollen Sie Abends nach Tiſche ausgehen, ſo leht der Hausſchlüſſel zu Ihren Dienſten, doch muß ich bitten, dafür Sorge zu tragen, daß Sie längſtens um elf Uhr wieder im Hauſe ſind, denn——“
„Ueber das Alles können wir ſpäter noch ſprechen, wenn wir näher miteinander bekannt ſind,“ fiel Gottfried, dem das Geſchwätz nachgerade läſtig wurde, ihr in's Wort. „Wir werden uns ſchon verſtehen, daran zweifle ich nicht, ſetzt aber habe ich keine Zeit, darüber mit Ihnen zu unter⸗ handeln, Sie ſehen ja, wie ſehr ich beſchäftigt bin.— Weiß der Kuckuck, was mein Principal im Schilde führt,“ V murmelte er, als die Frau das Zimmer verlaſſen hatte, „ich traue dieſer auffallenden Aufmerkſamkeit nicht, doch wir werden ja ſehen, böſe Abſichten hat er keinesfalls, ſonſt
Als er am nächſten Morgen in's Comptoir trat, fand er den Kaufmann in demſelben ſchon anweſend, trotzdem die Uhr noch nicht acht geſchlagen hatte.
Meyer reichte ihm die Hand und hieß ihn willkom⸗
men.„Ich ſehe, Sie ſind pünktlich,“ hob er an,„das iſt die erſte Tugend, die ich von meinen Untergebenen ver⸗ lange. Aber— ich begreife nicht— haben Sie keine Civilkleider?“ In den Zügen des jungen Mannes ſpiegelte ſich deut⸗ lich die Verlegenheit, in welche dieſe Frage ihn ſetzte.„Nur einen Ballanzug,“ entgegnete er ſchüchtern,„und da ich doch nicht wohl in Frack und weißer Weſte hier meine Ar⸗ beit verrichten kann, ſo dachte ich mich mit meiner Uni⸗ ſorm zu behelfen, bis ich ſoviel zurückgelegt habe—“
„Warum ſagten Sie mir das nicht früher?“ fiel „Wollen Sie ſich von vornherein dem Geſpött und den Witzeleien Ihrer Collegen ausſetzen? Hier, nehmen Sie!“ fuhr er fort, währeud er ſeine Geld⸗ börſe öffnete und dem jungen Manne ein Bankbillet über⸗
ten an mich zurückzahlen, wann es Ihnen beliebt. Und nun gehen Sie in's erſte beſte Kleidermagazin, Sie werden dort das Nöthige vorräthig finden. Sie können doch wohl denken, daß in meinem Comptoir der erſte Correſpondent
nicht in der Uniform eines Poſtſecretärs an ſeinen Pult
ſtehen darf;— abgeſehen davon, daß dies Ihren Collegen
hinreichend Stoff zu verletzenden Bemerkungen geben würde, möchte ich auch nicht die Witzeleien auf der Börſe hören, die dies zur Folge haben müßte.“
Gottfried ſah ein, daß Meyer vollkomimen Recht hatte, dennoch zögerte er, die Banknote anzunehmen.„So viel Güte beſchämt mich,“ verſetzte er nach einer Pauſe,„und
geſetzt, Sie wären nicht mit mir zufrieden und deßhalb
genöthigt, mich binnen Kurzem wieder zu entlaſſen, ſo wüßte ich nicht die Summe Ihnen zurückzugeben.“
Der Kaufmann zuckte die Achſeln.„Sie ſind noch ſehr blöde,“ erwiderte er,„hundert Andere würden zugrei⸗
ffen, ohne ſich ſolchen Bedenken hinzugeben; alſo nehmen
Sie, meine Mittel erlauben das.“
Gottfried ſteckte jetzt den Schein ein und ging der er⸗ haltenen Weiſung zufolge in ein Magazin, um dort einen paſſenden Anzug zu kaufen. Nachdem er ſich hier umge⸗
kleidet und den Inhaber des Magazins beauftragt hatte,
die Uniform in ſeine Wohnung zu ſchicken, kehrte er in's Comptoir zurück.
„Na, jetzt ſind Sie ein anderer Menſch!“ nahm Meyer das Wort, nachdem er den jungen Mann in ſein Cabinet geführt und dort von Kopf bis zu Fuß gemuſtert hatte.„Die Kunſt, ſich fein und elegant zu kleiden, geht Ihnen freilich noch ab, aber das wird ſich mit der Zeit ſchon machen. So, jetzt kommen Sie mit.— Hier iſt Ihr Pult,“ fuhr er fort, als die Beiden das Cabinet wieder
verlaſſen hatten und nun vor einem abgeſonderten mit
einem Gitter umgebenen Schreibpulte ſtanden,„Sie fin⸗ den in demſelben Alles, was Sie bedürfen, meine Mittel
die mir vorkommt, als ſeien es Truppen.“ Dann hatte er den Herzog von Dalmatien gefragt:„Soult, was ſehen Sie in der Gegend von Chapelle⸗Saint⸗Lambert?“ Der Marſchall richtete ſein Fernrohr dahin und antwortete dann:„Vier⸗ oder fünftauſend Mann, Sire, augenſcheinlich Grouchy.“ Das Wahrgenommene blieb indeſſen in dem dicken Nebel unbeweglich. Alle Fernröhre des Generalſtabs hatten die von dem Kaiſer bezeichnete„Wolke“ ſtudirt. Einige hatten geſagt:„Es ſind Colonnen, welche Halt gemacht haben;“ die Meiſten hatten erklärt:„Es ſind Bäume!“ Wahr iſt es, daß die Wolke ſich nicht bewegte. Der Kaiſer hatte die Diviſion Domon der leichten Cavallerie abgeſandt, um dieſen dunkeln Punkt zu recognosciren.
Bülow war in der That nicht von der Stelle gerückt; ſeine Avantgarde war zu ſchwach und vermochte nichts, er mußte das Gros des Armeecorps erwarten und hatte den Befehl, ſich zu con⸗ tentriren, ehe er in die Schlachtlinie einrückte; als aber Blücher
zugreifen, und ſagte das merkwürdige Wort: engliſchen Heere Luft machen!“ Kurz nachher entfalteten die Diviſionen Loſthin, Hiller, Hacke
„Wir müſſen dem 4
Prinzen Wilhelm von Preußen brach aus dem Walde von Paris hervor, Planchenoit ſtand in Flammen, und die preußiſchen Kugeln begannen bis in die Glieder der Garde, die als Reſerve hinter Napoleon ſtand, zu regnen.
XII. Die Garden. Man weiß das Uebrige; die plötzliche Ankunft einer dritten
Armee, die Schlacht verrückt, 86 Geſchütze donnernd, Pirch I. mit
Bülow angekommen, Zieten's Cavallerie von Blücher in Perſon herbeigeführt, die Franzoſen zurückgetrieben, Marcognet von dem Plateau bei Chain weggefegt, Durutte von Papelotte vertrieben, Danzelot und Quiot zurückweichend, Lobau von der Seite ange⸗ griffen, eine neue Schlacht bei einbrechender Nacht auf unſere zer⸗ riſſenen Regimenter hereinſtürzend, das ganze engliſche Heer die Offenſive wieder ergreifend und vordringend, das engliſche und preußiſche Kartätſchenfeuer ſich gegenſeitig helfend, Vernichtung, Mißgeſchick von vorne, Mißgeſchick an der Seite; unter dieſem ſchrecklichen Zuſammenſturz rückte die Garde in die Schlacht⸗ linie ein.
Als ſie fühlte, daß ſie ſterben würde, rief ſie:„vive l'empe-
reur!“ Die Geſchichte hat nichts Rührenderes als dieſe in Zurufe ausbrechende Agonie. Deer Himmel war während des ganzen Tages bedeckt gewe⸗ ſen; plötzlich zertheilten ſich in dieſem Augenblicke— es war acht Uhr Abends— die Wolken am Horizont und ließen durch die Ulmen auf der Straße von Nivelles die große, unheilvolle Röthe der untergehenden Sonne erblicken; in Auſterlitz hatte man ſie aufgehen ſehn.
Jedes Bataillon der Garde war für dieſe Entwickelung von einem General befehligt. Friand, Michel, Roguet, Harlet, Mallet und Poret de Morvan waren da. Als die hohen Grenadier⸗ mützen der Garde mit der großen Platte unter dem Adler ſymme⸗ triſch, in ſchnurgrader Linie, ruhig in dem Nebel dieſes Gefechts erſchienen, fühlte der Feind Achtung vor Frankreich; man gkaubte zwanzig Siegesgöttinnen mit entfatteten Flügeln auf das Schlacht⸗ feld treten zu ſehen, und die, welche Sieger waren, wichen, ſich für beſiegt haltend, zurück; aber Wellington rief:„Erhebt Euch,


