·¶Qꝑͥʒᷓ́ᷓʒᷓ ꝑFꝑ-- y 4 V 452 Uovellen-Zeitung.[VIII. Jahrg. 14 1. 44 e— 7—. eſch blendend weißen Schürze ihm weit ſchöner erſchien, als Mädchen ſprechen zu können, und er daher wohlthue, dieſe varen damals in der zwar einfachen, aber doch immerhin gezier⸗ zu nützen. kbrig teen Balltoilette, fühlte Gottfried ſeine mühſam errungene„Wenn Fräulein Gerolt der Dienſte eines Freundes tine! Saſſung wieder ſchwinden. bedarf, ſo bitte ich, nur über mich zu verfügen,“ hob er langt „Sie wünſchen mit mir zu reden,“ hob Eleonore nach einer Weile wieder an.„Wie ich heute Morgen ver⸗ ſäne an, nachdem ſie den Secrelär gebeten hatte, Platz zu nahm, weiß Ihre Pflegemutter nicht den Werth zu ſchätzen, Er! nehmen. den ſie in ihrer Tochter beſitzt, und—“ furh „Allerdings, mein Fräulein,“ entgegnete dieſer ver⸗„Mein Herr!“ fiel Eleonore verletzt ihm in die feire wirrt,„es betrifft einen Brief, der heute Morgen für Sie Rede. ſ ankam und—“„Nein, nein,“ fuhr der junge Mann, plötzlich redſelig und 3 In dem Blicke des Mädchens ſpiegelten ſich Neugier werdend, fort,„ſuchen Sie nicht dieſe Frau zu entſchuldi⸗ ſäer und heberraſchung.„Ein Brief?“ verſetzte ſie.„Und gen, ich kenne Ihr Verhältniß zu jener und brenne vor Untsg . warum wurde mir dexſelbe nicht zugeſchickt?“ Verlangen, Ihnen beweiſen zu können, wie ſehr mich das poſtm „Eben deßhalb komme ich ja zu Ihnen,“ fuhr Gott⸗ Benehmen derſelben erzürnt.“
fried fort.„Dieſer Brief iſt ohne mein Verſchulden—“„War dies der Zweck Ihres Beſuchs, ſo muß ich 85 „Doch nicht verloren?“ fiel Eleonore haſtig ihm in's Ihnen erklären, daß Sie denſelben nie erreichen werden,“ in A
Wort. entgegnete das Mädchen in ruhigem, aber entſchiedenem iie U „Das nicht,“ erwiderte der junge Mann, dem es bald Tone.„Ich bedarf des Schutzes eines Fremden nicht und wnn
ſiedendheiß, bald eiskalt über den Rücken lief.„Das finde es ſehr unzart, daß man mir einen ſolchen aufzudrin⸗ velch
Siegel des Briefes iſt verletzt, und damit Sie nicht glau⸗ gen ſucht. Hat man Ihnen wirklich berichtet, was Sie ſe daran
ben, ich habe——“ eben als Grund Ihres unzarten Anerbietens anführen, tbenſ „O, geben Sie nur her!“ unterbrach ihn das Mäd⸗ ſo beruht dieſer Bericht auf Irrthum oder Verleum⸗
chen heiter.„Hat Ihnen dies Scrupel gemacht, ſo kann dung.“ tige
ich Sie beruhigen. Es iſt ſchon ſehr häufig vorgekommen, Purpurröthe übergoß das Antlitz des Secretärs, der
daß die Briefe meines Oheims an mich vollſtändig offen jetzt ſelbſt fühlte, wie undelicat er ſich dem Mädchen gegen⸗ nnei
angekommen ſind; ich hab's ihm oft genug geſchrieben uud über benommen hatte.„Nur eine reine, ungeheuchelte
2 4 b 3— Eſſe ihn gebeten, er möge beſſeren Lack nehmen, aber wie es Freundſchaft hat mich zu dieſem Anerbieten bewogen,“ ver⸗ ef ſcheint, nimmt er auf dieſe Bitte keine Rückſicht, und was ſetzte er. 86 1 mich anbetrifft, je nun, ſo liegt mir eben nicht viel daran,„Sei dem wie ihm wolle!“ unterbrach Eleonore ihn gier ob dieſe Briefe von einem Andern geleſen werden, Geheim- ſtreng.„Ich will kein Wort weiter darüber hören und(
V niſſe enthalten ſie nicht.“ 1 hoffe, daß Sie von jedem ferneren Verſuche, mir ein ſol: die Eine Centnerlaſt fiel von dem Herzen des Poſtſecre⸗ ches Anerbieten zu machen, abſehen werden. Leben Sie V tärs, er trocknete die naſſe Stirne mit ſeinen waſchledernen wohl!“— Nach einer flüchtigen Verbeugung verließ ſie
Handſchuhen und erhob ſich. Blitzſchnell tauchte jetzt der das Zimmer, und Gottfried hielt es für das Rathſamſte, und V Gedanke in ſeiner Seele auf, daß er wohl nicht ſobald eine ebenfalls zu gehen, um einer zweiten Begegnung mit der ſoo günſtige Gelegenheit wieder finden werde, allein mit dem Hausfrau vorzubeugen. Er hätte viel darum gegeben, das
9
„. Plat
Feuilleton
L. 4 8
Na
— osaa 14
.. 3. 6'
Les Misérables. Par Victor Hugo. Beſtändigkeit die engliſchen Barrikaden an den beiden Chauſſeen, V h
5.. 4 4 zwei große Ner 6 dieienige er C ſſe Von dieſem jetzt ſo viel beſprochenen Werke iſt am 16. Mai zwei Noße Verhaue von Bäumen, diejenige an der Chauſſee von un 1 A,. eſ in nſe I jn Ryß ſſ 2 Genappe oberhalb la Haie⸗Sainte, die mit zwei Kanonen armirt
ddeer zweite und dritte Theil in vier Bänden in Brüſſel ausgegeben war, den einzigen der ganzen engliſchen Artillerie, welche den hin⸗ de
worden, welche die ganze geſchichtliche Periode von der Schlacht terſten Theilöds Sch lachtfeldes bezeichneten und diejenige an der M
bei Waterloo bis zur Julirevolution umfaſſen. Eine der an⸗ Cl elr Lheil des Sih je dnme eſnen ar e der Rri⸗ Ul zebendſten(Fpiſ r(ſldot die ſEnag t. Chauſſee von Nivelles, wo die holländiſchen Bajonnete der Bri⸗„
ziehendſten Epiſoden darin bildet die Erzählung von der Schlacht. e, an ³„ Sſs dioſen Mrr orpde n lod bei Waterloo, die Victor Hugo, obgleich ſie bereits ſo oft und gade Chaſſé glänzten. In der Nähe dieſer Barrikade bemerkte er di arertd, di Sietor Hugb, obgleich ſie bereits ſo oft und vie weißangeſtrichene Capelle von Saint Nicolas, die am Winkel zur ausgezeichnet beſchrieben worden iſt, doch in einer ganz neuen, ubwid raine['Alle jeat. Er pü wan 5 5, jer ein dr 3 rhrftoſlant udſ des Kreuzwegs nach Braine l'Alleud liegt.“ Er bückte ſich und ergreifenden und tief eindringenden Art darzuſtellen verſtanden Iu I ſraege h en Der Küulno j mor 8 ie mit Be 4 ir Ronfaſſon ſioſt ir ſprach leiſe mit dem Führer Lacoſte. Der Führer machte mit dem hat, daß man ſie mit Bewunderung für den Verfaſſer lieſt. Wir Kopfe ein verneinendes, wahrſcheinlich treuloſes Zeichen ni 6 rn Leſern eine Trende ir ihne. 2 4*. c Alauben unſemn Kelern eine Freude zu machen, wenn wir ihnen Der Kaiſer richtete ſich wieder in die Höͤhe und dachte ernſt⸗ llu eine Epiſode daran hd den. haft nach. Wellington war zurückgewichen. ſeiſe Waterloo. Es blieb weiter nichts übrig, als dieſes Zurückweichen durch Ki ..... Der Kaiſer, die ſchreckliche Entwicklung überdenkend, ein plötzliches Zermalmen zu vollenden. ae richtete dann ein letztes Mal ſein Fernrohr auf alle Punkte des Napoleon, ſich raſch umwendend, fertigte eine Stafette iimn
Schlachtfeldes. Seine Garde„das Gewehr am Fuß hinter ihm, geſtrecktem Galopp nach Paris ab, um dort zu melden, daß die d
beobachtete ihn von unten mit einer Art von Verehrung. Er Schlacht gewonnen ſei. 3 D überlegte; er unterſuchte die Anhöhen, notirte die Bergabhänge, Napoleon war einer der Geiſter, aus denen der Donner her⸗ ſal
erforſchte genau die Baumgruppe, das Roggenfeld, den Fußpfad; vorgeht. Er ſollte bald ſeinen Blitzſtrahl finden, deſſen Schlag er ſchien jeden Buſch zu zählen. Er betrachtete mit einer gewiſſen ihn vernichtete. V 8 ——ꝗꝙ—————— O——O—O—————
.„


