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Dritte
begegnen wir hier dem Adagio einer lieblichen Idylle. Auf der Wieſenfläche jenſeits des Grabens trifft ein ſchmuck⸗ loſer, in weißem Sandſtein ausgehauener Altar zuerſt unſer Auge; drei Crucifixe, die Chriſtus und die beiden Schächer in mehr als Lebensgröße tragen, erheben ſich um denſelben und treten einfach aber effectvoll aus dem Hin⸗ tergrunde einer Gruppe alter Bäume hervor. Wieſen und Bäume füllen in allen Schattirungen ſommerlichen Grüns die Schlucht aus, die ſich von dort bis zur Ebene hinab⸗ zieht, und wie ein Ei im Neſte liegt drunten im Grunde ganz lauſchig und einſam das Dörfchen Wildenſorge,
deſſen Name ſchon ein Uebergang zu den hiſtoriſchen Er⸗
innerungen iſt, die ſich in der Alteuburg aufſuchen laſſen. An der Stelle, wo heute die ländlichen Hütten ſtehen, raſtete der Volksſage nach Otto von Wittelsbach zuerſt auf der Flucht von der Altenburg, nachdem er dort den Kaiſer Philipp erſtochen hatte.
Kein Freund der Geſchichte wird die noch heute ſtatt⸗ lichen Reſte der Burg betrachten können, ohne ſich für ihre Vorzeit zu intereſſiren. Schon im achten Jahrhundert wird ſie genannt. Babenberg belagert, weil er ſich gegen die Verfügungen des Reichsverweſers aufgelehnt hatte, und dieſe merkwür⸗
dige Perſönlichkeit iſt uns ja durch einen Dichter der Neu⸗ zeit nahe genug gerückt worden, um dem Ohre Vieler ein
bekannter Klang zu ſein. Dort ward der lombardiſche König Berengar gefangen gehalten, und ſpäter der volks⸗ thümliche Otto von Wittelsbach zu raſcher That getrieben, — dort ward manches Werk des Krieges wie des Friedens geübt, während weltliche und geiſtliche Fürſten auf der Burg reſidirten, und aus der Hand eines der Letzteren ging ſie zu Ende des vorigen Jahrhunderts in die Hände eines Privatmannes über, nachdem ihre Befeſtigungs⸗ mauern trotz der Herſtellung nach dem dreißigjährigen
Kriege wieder eingeſtürzt waren.
Der Fürſtbiſchof Carl von Schönborn beſchenkte mit
Dort ward der Gaugraf Adalbert von
Folge.
der Altenburg ſeinen Leibarzt, Dr. Friedrich Markus, ein Name, den das ganze wiſſenſchaftliche Deutſchland als Arzt und Schriftſteller rühmlich kennt. Dieſer eben ſo gemüthvelle als geiſtig begabte Mann machte die Burg und ihre nächſte Umgebung, die er zuerſt mit Gartenan⸗ lagen ſchmückte, häufig zum Sammelplatz der geiſtreichſten Geſelligkeit. Hoffmann, der originelle Verfaſſer der „Phantaſieſtücke in Callot's Manier“, wohnte während ſeines Bamberger Aufenthaltes dort oft wochenlang in einem der runden Thürme. In dieſen Thürmen ſind die Aufſätze der Kreisleriana entſtanden, und der geniale, mit jedem Talent— nur nicht dem der Lebenskunſt— be⸗ gabte Dichter ſchmückte die Wände deſſelben mit geſchicht⸗ lichen Fresken aus dem Leben des Grafen Adalbert von Babenberg, wobei er ſich ſelbſt und manchen Freund unter den Rittern, die bei Adalbert's Gefangennahme thätig waren, treffend ähnlich portraitirte. Leider ſind dieſe inter⸗ eſſanten Wandgemälde durch die Witterung ganz zerſtört worden, da ſich nach Markus' Tode Niemand darum be⸗ kümmerte, und als nach ein paar Jahren die Altenburg von der Stadt angekauft ward, war keine Reſtauration mehr möglich. Funk erzählt in ſeinen Erinnerungen aus Hoffmann's Leben eine für den Letzteren charakteriſtiſche Anekdote, die ſich dort zugetragen hat. Einſt beſuchte ihn Lafontaine während ſeiner Villeggiatur auf der Burg. Hoffmann hatte nie auf deſſen Schriften etwas gehalten und war der Meinung, ſie ſeien für jugendliche Gemüther ein ſchlimmeres Gift, als ſo manche andere als unmora⸗ liſch verpönte Bücher. Er führte ihn in Markus' Beglei⸗ tung auf der Burg umher und ward dabei auch von Lafontaine's perſönlichem Erſcheinen durchaus nicht auge⸗ ſprochen. Die bei ihm ſo leicht erregte üble Laune ſprach ſich beim Nachhauſegehen des Schriftſtellers dadurch aus, daß er ihm, als Jener am Fuße des Berges war, mittelſt eines Sprachrohres aus dem Thurme wiederholt das Wort nachrief:„Waſſermann! Waſſermann!“ Lafontaine
eingebogen, das Ferſenbein aus ſeiner horizontalen Lage gedrängt und das, was die hintere Oberfläche ſein ſollte, auf den Boden gebracht. Der Knöchel wird ſo höher zum Bein hinaufgezwängt, als natürlich iſt, und verurſacht talipes calcaneus; die vier klei⸗ neren Zehen, die unter die Fußwurzel gepreßt werden, werden im Wachsthum verhindert, bis ſie im ausgewachſenen Alter wie Hautlappen unter den Ballen der großen Zehe zuſammengefaltet ſind. So iſt Alles, was übrig bleibt, um in den Schuh hinein⸗ zugehen, das untere Ende des os calcis, und die ganze große Zehe. In einem geſunden Körper kann dieſe Zuſammenpreſſung des Fußes ohne irgend ernſte Folgen ſtattfinden, bei ſcrofulöſen Kindern werden die Krahn⸗ und Keilbeine, die die große Zehe ſtützen, durch den beſtändigen Druck und den Reiz, dem ſie aus⸗ geſetzt ſind, ſehr leicht krank. Viele Fälle ſind vorgekommen, wo Knochenfraß, Erweichung, ſelbſt ein Abſterben der Knochen ein⸗ getreten ſind und mit vielem Leiden verbunden waren.“
Eiin anderer Arzt, Dr. Parker, ſchreibt:„Luh Akwong, ein intereſſantes kleines Mädchen von Honan, ſieben Jahr alt, wurde ins Hospital gebracht.
Verlauf von 14 Tagen ſo unerträglich, daß die Eltern ſich, wenn
auch mit Widerſtreben, genötbigt ſahen, die Bandagen wieder ab⸗
zunehmen, wo man, wie der Vater ſagte, die Zeben entfärbt und fleckig fand. Der Brand hatte ſich eingeſtellt und, als ſie ins Hospital gebracht wurde, bereits dem ganzen Fuße mitgetheilt. Die Scheidelinie bildete ſich an den Knöcheln, und beide Füße waren vollſtändig ſchwarz, zuſammengeſchrumpft und trocken, und waren nahe daran, am Gelenk des Knöchels abzufallen. Beide Füße wurden ſpäter abgenommen. Die Beinſtumpfen
d. Nach gewohnter Sitte waren die Ban⸗ dagen ihr um die Füße gelegt, die Schmerzen wurden aber nach
blieben geſund, Granulation bedeckte raſch den Knochen, und neue Haut bildete ſich an den Ecken Bald hernach wurde ſie wieder nach Hauſe gebracht, und als ich ſie zuletzt ſah, heilten die Stumpfen raſch. Seit dem Vorkommen dieſes Falles(1847) habe ich auch von andern ähnlicher Art gehört.“ Stärker kann wohl keine Verirrung ſein, als die, ſich die Füße bis zum Abfallen einzuzwängen! 7
5.
Zur Länder⸗ und Völkerkunde. Indianerausrottung
Ueberall hat die chriſtliche Cultur zur Vernichtung armer Wilder beigetragen. Ganz beſonders wurde in Californien ge⸗ wüthet. An Beiſpielen der Willkür fehlt es nicht..
Man hat weder einen Vorwand gebraucht, noch hat man eine Gelegenheit verloren, wenn es darauf ankam, die rothe Race aus dem Wege zu ſchaffen. Im Nome⸗Cult⸗Thale wurden im Winter 1858— 59 mehr denn 150 friedliche Indianer mit Ein⸗ ſchluß von Frauen und Kindern auf die grauſamſte Weiſe durch die Anſiedler erſchlagen, die ſich unter dem Schutz der Behörden hier niedergelaſſen hatten, obgleich an den Bäumen angeſchlagen war, daß das Thal der Anſiedlung nicht geöffnet, ſondern für die Indianer reſervirt ſei. Was kehrte man ſich an Inſchriften! Mehrere der weißen Eindringlinge waren früher im Reſervations⸗ Departement angeſtellt geweſen und genoſſen jetzt die Früchte ihres verdienſtlichen Wirkens, während andere aus andern Gründen Anſpruch auf die Protection der Behörden zu machen hatten. Kein Wunder, daß man ſich um die Rechte der Indianer herzlich
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