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Dritte
Arzt des verſtorbenen Sultans, Farez, der hineingeworfen wurde, weil er ſich gegen eine Giftmiſchung, die Aſſad verſpeiſen ſollte, weigerte, aber unbegreiflicher Weiſe im⸗ mer noch nicht wieder frei gelaſſen wird. Nur wenn einer Frau im Harem etwas fehlt, holt man ihn aus dem Ker⸗ ker, denn man hat Sorge getragen, ihn für die Ehre der Frauen harmlos zu machen. Deswegen brütet er natür⸗ lich Rache und theilt ſich ſeinem Leidensgefährten mit.
Dieſer möchte dem Orden gern auf irgend eine Weiſe ſchriftlich von ſeiner Gefangenſchaft und dem Kriegszuſtand in der Veſte Nachricht geben, und weil es an Tinte fehlt, ſo— ſchlägt ſich der große Arzt Farez eine Ader, obgleich ihm Hohenlohe zu bedenken gibt, wie gefährlich ihn der Blut⸗ verluſt ſchwächen werde. Man muß damals noch nicht gewußt haben, daß es auch, wenn man ſich bloß mit einer Lanzette in den Finger ſchneidet, genug blutet, um damit ein Briefchen zu ſchreiben!
Unterdeß hat aber eine andere Dummheit einen glück⸗ lichen Umſtand herbeigeführt. Der Senior von Zollern hat nämlich bei der erwähnten Recognescirung die für einen vorſichtigen Feldherrn ſo ſehr große Albernheit be⸗ gangen, die Doggen mitzunehmen, obgleich doch Hunde, auch die klügſten, wie ſchon von der Jagd hen bekannt iſt, ſehr leicht zu bellen pflegen, und dieſe bekannten„Johan⸗ niterdoggen“ die als Kaufleute verkleideten Ritter gleich verrathen mußten.
Doch dieſer Nonſens hatte, wie geſagt, ſein Gutes, denn jetzt erſcheint die treue Dogge Zuleika oben am Ge⸗ wölbefenſter des Kerkerthurms, indem es ihr als Augen⸗ zeugin gelungen iſt, den armen Hohenlohe aufzuſpüren Dieſer befeſtigt ihr in einer Hornkapſel den Brief am Hals⸗ band und heißt ſie zum Senior Zollern laufen, was das geſcheidte Vieh auch ſofort thut. 1
Die Ordensbrüder beſchließen nun den Sturm und rücken gegen die Ilderymsinſel an. Aſſad, der Mongo⸗ lenführer, hat ſich jedoch von Selim getrennt; er will ſich nicht einſchließen laſſen, ſondern zur See kämpfend durch⸗ brechen.
„Am Bord des Fahrzeugs, auf dem Aſſad um Tod und Leben ſtritt, hauſte die entfeſſelte Vernichtung. Die vornehmſten Krieger ſeines Volks, welche unter ihm Ta⸗ merlan's Ruhm bei Nicopolis und Smyrna verewigt hat⸗ ten, bildeten jetzt mit ihren Leibern den Wall, ihren An⸗ führer zu ſchützen, dem Feinde das Entern unmöglich zu machen. Da aber Aſſad, die Seinen durch Wort und Gebehrde anfeuernd, eines ſeiner Schiffe nach dem andern in die Gewalt des Gegners ſinken ſah, gab er jede Lebens⸗ hoffnung auf und dachte nur noch daran, den Tod um den höchſten Preis einzutauſchen.
Sein wilder, glühender Blick fiel auf den greiſen Se⸗ nior Friedrich, der, auf dem Deck der Großmeiſter⸗Galeere ſtehend, eben erneuerten Befehl gab, Aſſad's Fahrzeug zu entern. Neben ihm ſtand der Großmeiſter Naillac und Anton de Fluvian, in der Hand das geweihte Ordens⸗ banner.
„Alle Diews und Ginnen ſtehen mir bei! Eblis, Herr der gefräßigen Flammen und Vater des Graueus und der Verwüſtung, reiß ſie mit mir in Nacht und Verweſung!“ rief er.„Kinder der Steppe, laßt ab von der Vertheidi⸗ gung, drängt unſer Schiff an das des grauen Vampyrs,
Folge.
daß es ſich feſt hänge mit Klauen und Haken! Laßt uns beide verbrennen und unter den Flammen raufen mit die⸗ ſen Hunden, bis wir vereint mit ihnen fallen in Giniſtans Nacht! Mähet, Todesſicheln, bis ihr zerbrecht in der Hand Dſat⸗Dawahi's, der unheilverbreitenden Mutter des Schickſals!!!“
Ein Geheul der Raſerei erhob ſich aus ſeinen Reihen. Mit Gedankenſchnelligkeit ward der Befehl ausgeführt. Ein Theil ſeiner Leute klammerte die Schiffe aneinander, ein anderer entzündete Fackeln, Theerſtricke, ſie in das Segelwerk der Großmeiſter⸗Galeere ſchleudernd und das eigene Schiff entzündend. Eine Todeswuth machte die Mongolen zu jenen von Zerſtörungswolluſt geſchaffenen Dämonen, von denen abzuſtammen ſie ſich rühmten. Aſſad, von etwa 200 ſeiner Genoſſen umringt, ſtürzte auf das Ordeusſchiff. Die Ritter hatten die Abſicht wohl durch⸗ ſchaut und ſteinmmten ſich in wohlgeſchloſſenen Reihen den Anugreifenden entgegen, während die Flammee ſich überall erhob, in gefräßiger Eile an Tauen und Balken leckte und der Kampfplatz ſich jeden Augenblick mehr einengte. Mit allen Waffen, deren Menſchen zu Thieren verwandelt fä— hig ſind, drangen die heulenden Horden auf die Streiter Johannis ein, ſchlugen mit den erhobenen Ruderpinnen auf die Ritter, warfen brennende Segelfetzen über ſie und rangen, die Lanzen ihnen zu entwinden, zur Seite zu drän⸗ gen und eine Lücke zu finden, um vorzudringen....
Aſſad mit ſeinen tapferſten Gefährten ſtürzte in die Lücke, die Anderen drängten nach, und auf dem Verdeck der Großmeiſter⸗Galeere entſtand ein Gemetzel, ein Eirzel⸗ kampf, deſſen Furchtbarkeit durch den Qualm der Flaminen und den engen Raum erhöhet wurde.
Aſſad warf ſich auf Friedrich von Zollern mit dem Ruf:„Nieder, Du Wolf aus Mitternacht! Nieder, ver⸗ fluchter Sohn der nordiſchen—“(das Wort, was hier folgt, bezeichnet ein ſehr ſchmackhaftes, aber keineswegs äſthetiſches Mutterthier, welches bei uns gewöhnlich um Weihnachten und Oſtern geſchlachtet wird.)
Der Senior ſtand allein gegen Aſſad, denn die plötz⸗ liche Durchbrechung der Phalanx der Ritter hatte ſeine Umgebung auseinandergeſprengt. Hageldicht fielen Aſſad's Streiche auf den Senior, der ſie mit Schild und Klinge kaltblütig abwies und nur nach einer Blöße ſeines alten Feindes ſuchte, um ſie zu benutzen. Die aalglatte Ge— wandtheit, die Kraft, welche Todesangſt und Muth dem Mongolen lieh, brachten aber nach und nach den Greis außer Faſſung. Durch einen Stoß Aſſad's war ihm der Helmriemen geriſſen, der Helm vom Haupte gefallen, und er kam immer mehr ins Gedränge. Aſſad unterlief ihn; im Begriff, dies durch eine Seitenbewegung zu hindern, ſtrauchelte Friedrich auf dem von Blut ſchlüpfrigen Boden, ſein Schwert zerbrach, er ſank in die Kniee! Während ſeine Lippe ein Nothgebet murmelte, deckte er ſich mit Schwert(2) und Schild, aber ſeine Kräfte nahmen bereits ab. Aſſad warf ſich wie eine Katze auf ihn. Ein Sieges geheul erhebend, riß er des Seniors Schild zur Seite und erhob den Sarraß zum Todesſtreich. Da drang Rink von Henneberg von hinten heran und mit einem Hiebe ſeines Morgenſterns zerſchmetterte er Aſſad's Haupt.“— Gottlob, daß dieſes Ungeheuer von einem Mongolen todt
iſt! werden die Leſer ausrufen; aber dieſelben ſehen aus


