Herr, ſie ſin ehagt er Eulh nit ſie ihm aguſtepfelin eenden Blic zu alten, wandte nen Kaufluſti n Blicke. hen ſo eigen⸗ pfel keine Be⸗ en, das heißt aufgefordert, bl angedeutet, ſchen. Alles ß hier ein Ge⸗ der Apfel de weit, dorthin rſichtig umge⸗ ins der Thor⸗ pfel, bemerkte ſei, und brach te ſich nicht n zuſammen zmals ſchaute tähe ſei, doch dwache keinen i das Zeäte⸗ tiſch mit late des Papiered⸗ z durchfeuchtt ſesbar. Dad
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dieſen Abend, Schlag 10 Uhr, in der Straße Vivienne vor dem großen, hellgrau angeſtrichenen Eckhauſe. Wo⸗ hin Sie mich führen, iſt mir gleich. Unter Gottes und Ihrem Schutze bin ich überall ſicher. Nur heute noch aus Paris, und in kürzeſter Zeit auch fort aus Frank⸗ reich. Verſchwiegenheit, Muth und Geld. Letzteres vermag ich Ihuen in Zeit von einem Monate doppelt und dreifach wieder zu erſtatten. Können Sie meine Bitte nicht gewähren, ſo ſeien Sie wenigſtens ſo menſchlich, mich davon an dem beſtimmten Orte zu be⸗ nachrichtigen. Dann bleibt mir freilich nichts Anderes übrig, als die Seine.“ Der Graf las das Billet nochmals aufmerkſam durch, alſo auf eine Entführung aus Paris und Frankreich war es hier abgeſehen, ſonſt— drohte ſie ſich das Leben zu nehmen.
Dritte
Aber wer war das Mädchen? hatte ſie ein nachſandte.
Folge.
und verlegen zur Seite, da traten zwei Damen an das Tiſchchen und kauften Obſt, während deſſen trat auch
Magnus herau und ſprach mit beſonderer Betonung:„Ich
habe den Apfel probirt, er hat mir behagt, ich komme — mir noch 10 Stück zu holen, da ich ſie heute Abend bedarf.“ 1
Ohne ihn auzublicken, reichte ihm die Händlerin das verlangte Obſt, als er aber, um den geforderten Preis zu berichtigen, ſei es nun aus Zufall oder mit Abſicht, die früher von der fremden jungen Dame erhaltene ſeidene Börſe hervorzog, da zuckte ſie ſichtlich betroffen zuſammen. Magnus ſchien davon keine Notiz zu uehmen, als er aber faſt auf der Hälfte der Brücke ſich nach ihr umſah, konnte er deutlich wahrnehmen, wie ſie, als Zeichen ihn verſtan den zu haben, ihm einen dankenden, freundlichen Blick Jetzt war es zweifellos, ſie hatte ihre Börſe
Verbrechen begangen, daß ihr nur die eine Wahl blieb V wiedererkannt, und die feine junge Unbekannte aus der zwiſchen Flucht und Tod? und was konnten die Folgen Straße Rivoli war mit der Obſthändlerin am Pont des ſein, wenn die Flucht hier ſchon mißlang, oder man der Arts ein und dieſelbe; abe ne war ſie und wie kam ſie
Flüchtigen nachſetzte und ſie noch innerhalb der Grenzen hinter das Obſttiſchchen?
Frankreichs einholte? wären Dinge der reiflichſten Ueberlegung geweſen, dazu war aber keine Zeit. Die Stunden bis Abends 10 Uhr waren ſehr knapp gemeſſen, und ſo Manches vorzubereiten, ſollte nicht jede Ausſicht auf einen glücklichen Erfolg von vornherein vereitelt werden. raſchen Entſchluß zu faſſen, dem eine ebenſo raſche Aus⸗ führung folgen mußte. Die Hülfeſuchende hatte ſich ganz vertrauensvoll an ihn gewendet, ſich unter ſeinen Schutz geſtellt, ſchien ſich in Gefahr zu befinden, ihr Leben vielleicht bedroht, war jung und hübſch, und— keinen Falls das, was ſie ſchien; das Abenteuer hatte zu viel ver⸗ lockende Seiten, um es nicht zu wagen; alſo, in Gottes Namen, dachte Magnus, friſch an's Werk!
Vor allem ging er wieder nach dem Obſtkram zurück; als das Mädchen ihn kommen ſah, wendete ſie ſich ſcheu
Es galt demnach einen
Die Löſung dieſer Frage galt
Dies Alles und noch weit mehy es nun.
Als der Graf die Brücke paſſirt war, warf er ſich in ein Cabriolet, fuhr raſch nach Hauſe und befahl dort ſei⸗ nem Bedienten Karl ſofort, ſchleunigſt die Sachen ſeines Herrn zu packen, die ſeinigen jedoch zurückzulaſſen, da er einſtweilen hier bleibe, während er, der Graf, einen kleinen Ausflug allein zu machen gedenke. Uebrigens habe Karl hierüber gegen Jedermann reinen Mund zu halten, und ſollte ſich einer der Bekannten des Grafen erkundigen, wo⸗ hin dieſer gereiſt ſei und wann er wiederkomme, ſo möge er nur der Wahrheit gemäß ſagen, daß er dies nicht wiſſe.(Schluß folgt.)
Der ritterliche Schutz, den er allen Armen und Bedrückten
angedeihen ließ, die rückſichtsloſe Anforderung, die er an alle Rei⸗ chen und Uebermüthigen machte, verſchaffte ihm bald bei den Er⸗ ſten ein hohes Anſehen, bei den Letzten dagegen den Ruf eines zu fürchtenden Feindes. S
reichſten Landeigenthümer Calabriens, der nicht weniger als drei Millionen Ducati beſitzt, er ſolle ihm binnen einer gewiſſen Friſt tauſend Ducati zur Verfügung ſtellen, widrigenfalls er ihm in ſeinen Ländereien dreifältigen Schaden anrichten würde. Barocca, wohl wiſſend, daß Talarico ſeine Drohung ausführen würde,
So verlangte er einmal von Barocca, dem
ſtand keinen Augenblick an, ihm die tauſend Ducati auszuzahlen,
die der Räuberhäuptling nicht etwa für ſich erpreßt hatte, ſondern nur, um ſie unter viele Nothleidende zu vertheilen. Ein noch keckerer Zug iſt folgender: Als Talarico eines Tages durch ein Gebirgsdorf kam, wurde er von einer jungen Bäuerin angehalten: „Ach, Talarico,“ ſagte ſie ihm halb verſchämt,„ich liebe Giovanni, er liebt mich auch und würde mich ſogar ohne Mitgift heirathen, wenn wir nur das Geld auftreiben könnten, den Kapellan zu be⸗ zahlen, der ſich weigert, uns ohne ſeine Gebühren zu trauen; könnt Ihr nicht helfen?“
—„Wenn Du Dich heut' Abend zwei Stunden nach dem
Ave Maria mit Deinem Bräutigam hinter der Kirche einfindeſt,
ſo ſoll es geſchehen, mein ſchönes Kind,“ antwortete Talarico la⸗ koniſch, indem er ſeiner Wege ging. Zwiſchen Furcht und Hoff⸗ nung ſchwankend, trafen die Verlobten pünktlich am verabredeten Orte ein. Auch Talarico ließ nicht auf ſich warten, und begann nun mit aller Gewalt an die Hausthür des Kapellans zu klopfen. „Chi 8 ½ν fragte eine männliche Stimme aus dem oberen Fenſter. „Es iſt Talarico.“„Talarico!“ ſtammelte der Kapellan ihm
nach in wahrhafter Todesangſt.—„Ja,“ verſetzte der Bandit peremptoriſch,„und er befiehlt Euch, augenblicklich hundert Ducati herbeizuſchaffen.“—
Der Diener Gottes, übrigens als wohlhabender Geizhals bekannt, war überzeugt, daß jede Weigerung ſeinerſeits ihm nur eine höhere Beſteuerung zuziehen würde, und gehorchte zitternd dem Befehl Talarico's.„Und nun, da wir die Mitgift haben,“ fuhr der Räuberhäuptling fort,„geht und traut dieſes junge Paar und zieht daraus die Lehre, daß man nicht ungeſtraft unbemittel⸗ ten Liebenden die Trauung verſagt.“—
Doch die Wiederholung derartiger Thaten verfehlte nicht, di Aufmerkſamkeit der Obrigkeit auf ſich zu ziehen(was ſich in die Lande freilich nicht immer von ſelbſt verſteht), und der König, überdrüſſig der fruchtloſen Vorladungen, ſetzte einen hohen Preis auf den Kopf des Banditen und unterließ nichts, um ihn todt oder lebendig einfangen zu laſſen. Als aber auch dieſe Verſuche fehlſchlugen,„venne a patti con lui“, d. h. ſchloß er eine Art Vertrag mit ihm, kraft deſſen es dem Banditen frei ſtand, eine Inſel als Aufenthalt zu wählen, wo er ungefährdet als königli⸗ cher Penſionär leben könnte, wenn er ſein Wort verpfände ſich ruhig zu verhalten.
Talarico ging auf dieſe Bedingungen ein, wählte die Inſel Lipari als Wohnſitz, wo er ſich im Jahre 1855 mit einer Einhei⸗ miſchen vermählte und ſeitdem ſeine Renten als geſitteter Fami⸗ lienvater verzehrt.
Als Garibaldi im verfloſſenen Mai ſeinen Argonautenzug nach Sicilien ausführte, rief der König in ſeiner Bedrängniß Talarico zu ſich. Francesco II. wendete ſeine ganze Beredſam⸗ keit an, um ihn zu bewegen, ein Corps zu bilden und gegen Ga⸗
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