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1 dinAr 21]
weil der Mond plötzlich angekommen war und nicht mehr das Kuirſchen ihrer beiden langen Vorderzähne verſetzte
von unſerer Erde fortwollte. Die Bauleute hielten es
für einen Zorn der Götter und fürchteten ſich, und ob man
auch Hunderte mit Spießen hintrieb und niederſtach, der
König mußte doch zwei Jahre warten, bis ſich das Volk weruhigt hatte.“
„Wie hieß denn dieſer König, Du denn, daß es her iſt?“
„Ich weiß nicht, aber ſie ſagen bei uns, daß der Nil ſeitdem wohl hundert und fünfzig tauſendmal übergetreten iſt. Die Pyramide ſteht lange nicht mehr, und ſie ſagen, die Pyramiden ſind ſeitdem wohl ſchon zwölfmal von den großen Sündfluthen weggeriſſen und wieder gebaut. Die ganz neuen, die jetzt noch ſtehen, ſind erſt nach der letzten Fluth gebaut. Der König, nach dem Du fragteſt, hieß
Hannéh.“
„Woher weißt Du all dieſe wunderlichen Diuge?“ „Sie ſtehen in unſern Büchern geſchrieben, und auch
in deu Tempeln und Pyramiden ſtehen ſie geſchrieben, auf
Steintafeln, die Ihr ausgrabt, aber Ihr könnt ſie nicht leſen. Unſere Prieſter können ſie leſen. Ihr wißt nicht einmal, wie die alte Sprache ausgeſprochen wird, denn Du haſt mich vorhin nicht verſtanden.“
„Kann Du ſie denn etwa ſchreiben?“
„Sprechen, was ich nicht verlernt habe, ſchreiben nicht,
das iſt zu ſchwer, es können's nur einige Prieſter. Die Zeichen heißen immer zweierlei, wenn Du mich verſtehen kannſt; ſie erzählen etwas und zugleich noch etwas ganz Anderes dayeben. Ihr bekommt aber immer nur kaum Eins heraus und das iſt halb.“
Jetzt wurde mir doch ein wenig warm, ich wußte nicht, fühlte ich mich von einer Verrückten myſtificirt oder von einer Wiſſenden belehrt. Ich mußte mir an die Stirn greifen, ob ich träume. Während meines Staunens aß
das alte Weib eine Zwiebel, von denen ſie eine Schnur wie einen Roſenkranz um den Hals gebunden hatte, und!
und wie lange denkſt
mich vollkommen in die Realität zurück.
„Nun,“ ſagie ich,„das iſt merkwürdig; aber Du mußt mir noch ſagen, woher Du biſt und wer Deine Prieſter ſind, vielleicht könnten wir von ihnen etwas lernen.“
„Wo ich her bin und wo meine Prieſter ſind, da kannſt Du nicht hin, denn ſeit hundert Jahren bemühe ich mich ſelbſt vergebens, wieder in die theuere Heimath hinauf zu kommen.— Die böſen Feinde laſſen Keinen
durch.“
„Hinauf?“
„Ja, dort,“(und ſie zeigte den Nil aufwärts),„hinter ſeiner Quelle, oben im Gebirge ganz abgeſchieden wohnen meine Stämme ſeit Jahrtauſenden. Sie ſprechen noch rieſelbe Sprache wie damals, als ſie die Pyramiden bau⸗ ten und ihnen Aegypten gehörte, woraus ſie von denſelben ſchwarzen Affengeſichtern vertrieben ſind, die noch jetzt Jeden todtſchlagen, der den Nil ganz hinauf will. Aber ſie ſind auch wieder aus Aegypten vertrieben und wieder dumm und wild geworden, wie ſie ehedem ankamen. Nun aber weißt Du genug, denn ich habe Dir nur deßhalb ſo viel erzählt, weil Du weder lachſt, noch Dich vor mir fürch⸗ teſt, wie die unwiſſenden Muſelmänner.“
Die Alte hatte meine Neugierde im höchſten Grade gereizt, denn es war trotz ihrer Häßlichkeit Alles ſo eigen⸗ thümlich an ihr, eine ſeltſame Miſchung von geheimniß⸗ voller Bildung und oſſenem Wahnſinn, doch ohne Heftig— keit der Phantaſterei. Um das Geſpräch vielleicht verlängern zu können, denn mirr ſchien's, ich werde ihr zur Laſt, fragte ich, ob ich ihr nicht mit etwas aushelfen könne.
„Ich brauche nie etwas,“ antwortete ſie,„wenn Du mir aber eine Hand voll Zwiebeln ſchenken magſt, ſo will ich Dir Worte ſagen, die mehr werth ſind. Ihr ſucht nach den Ueberreſten meiner Vorfahren. Wo Ihr grabt, liegt ſo gut wie nichts; ſuche hier, wo ich ſtehe. Dieſe Nacht
der zurückgeblieben. Noch neulich meinte die Times, ein Eng⸗ länder müſſe in Verlegenheit kommen, wenn er draußen auf dem Feſtlande nach einem guten Gaſthof in London gefragt werde. Keine Hauptſtadt Europa's, Conſtantinopel etwa ausgenommen, ſei bis jetzt, oder wenigſtens bis vor Kurzem, ſo ſchlecht in dieſer Hinſicht beſtellt geweſen. Einige Privathäuſer, deren Zwiſchen⸗ mauer man durchbrochen, hätten ſchon für ein großes Hotel ge⸗
olten. An Familienhotels erſter Claſſe habe es freilich nicht ge⸗ fehlt, wohl aber an einer guten Mittelclaſſe von Gaſthöfen. Zu⸗ erſt verſuchten die Great⸗Weſtern⸗ und Great⸗Northern⸗Eiſenbahn⸗ Geſellſchaften dem höfen große Hotels erbauten; ihnen ſind andere Geſellſchaften ge⸗ folgt, die das Weſtminſterpalacehotel, das Londonbridgehotel und das Grosvenorbotel herſtellten. Letzteres, welches im Laufe dieſes Monats fertig wird, ſchildert die Times, äußerlich ſowohl wie innerlich, als das ſchönſte Gebäude ſeiner Art in ganz Eng⸗ land. Es liegt an der Victoriaſtation und ſteht mit dieſer in di⸗ recter Verbindung; der Pächter zahlt für jeden Gaſt, der ihm durch
dieſe Verbindungsthür zugeführt wird, eine beſtimmte Summe Das Hotel enthält über 300 Zimmer und
an die Geſellſchaft. iſt mit einem Glanze und einer Solidität aufgeführt, welche vor
zehn Jahren an einem Wirthshauſe zu verſchwenden für Tollheit
. Das Café wird als ein Muſter in Betreff der Größe und Eleganz bezeichnet. Außer den Privatzimmern be⸗ finden ſich Reihen von Sälen für Geſellſchaften darin. Die Preiſe ſollen mäßig und vor Allem feſt beſtimmt ſein, ſo daß dem Frem⸗ den der Ueberblick über ſeine Ausgaben erleichtert wird. Die Ti⸗ mes geſteht zwar, daß alle bier namhaft gemachten Hotels zuſam⸗ men genommen noch nicht die Größe eines amerikaniſchen Rieſen⸗
gegolten haben würde.
Mangel abzuhelfen, indem ſie an ihren Bahn⸗
hotels erreichen; beachtenswerth iſt dieſer Fortſchritt immerhin. Ueberhaupt iſt es culturhiſtoriſch böchſt intereſſant, den ſtillen und Hallmählichen, aber deſto tiefern und nachhaltigeren Einfluß zu beobachten, welchen dieſe große Ausſtellungen und der durch ſie bewirkte Confluxus von Fremden aller Nationen auf die Abge⸗ ſchloſſenheit und Eigenartigkeit engliſcher Sitte und engliſcher Vorurtheile gehabt hat und haben wird. Man erinnere ſich, um nur Eins zu erwähnen, an die bis 1851 heilig gehaltene Bart⸗ loſigkeit des engliſchen Männerantlitzes und an das ſchnelle Aufge⸗ ben dieſes Vorurtheils, nachdem die erſte Weltausſtellung gezeigt hatte, daß die feinſten Männer aller Völker den ihnen von Rechts⸗ wegen gebührenden Bartſchmuck tragen. Wer mag ſagen, wie weit das Nivellement ſich noch erſtrecken werde, deſſen erſte Anfänge ſich an den Glaspalaſt von 1851 knüpfen!(Euro
Zur Länder⸗ und Völkerkunde. Die Inſel Stromboſi.
Viele Reiſende werden in der Nähe von Sicilien die merk⸗ würdig aus dem Ocean emporragende lipariſche Inſelgruppe ge⸗ ſehen haben, doch faſt Niemand betrat dieſelbe. Eine Dame von unternehmendem Geiſt, die ſich Elpis Melena nennt und die, wie ſie erzählt, den Dictator Garibaldi ſo genau kennt, daß er eine goldene Uhr, ein Geſchenk von ihr, durch alle Schlachten trug, hat im italieniſchen Befreiungsjahre 1860 auch dieſe Inſelgruppe beſucht. Wenn ihr Bericht darüber ſchon in naturwiſſenſchaftli⸗ icher Hinſicht ſehr intereſſant iſt, ſo iſt er es doppelt, weil wir durch ihn den niedrigen Bildungsgrad mancher ſüditalieniſchen Be⸗


