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— Europas und nit einem Ge⸗ dwider Willen ale, überläuft Herberge des wir Menſchen wahr. Mag geben und die fine Stimme von Miſſouti
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Dritte
[Nr. 21.]
Das Wüſtengeſpenſt.
Aus dem Tagebuche eines Archäologen.
Was ich erzähle, habe ich als ſeltſam zum Theil geſehen, zum Theil ſpreche ich es als noch ſeltſamer einem Eingeborenen nach.
Wir waren unter dem bekanuten L. mit einigen klei⸗ nen Ausgrabungen in Nubien bei Meroõ beſchäftigt. Noch
hatte ſich nicht zu viel ergeben, denn hauptſächlich waren
es Bruchſtücke mit Inſchriften und alte, auch wohl zum Theil mittelalterliche Töpfergeſchirre, die wir gefunden hatten.
Die Hitze drückte ſchon lange Zeit ungewöhnlich, und ſelbſt in den klaren Mondnächten, die ſonſt kühle Luft zu bringen pflegen, herrſchte eine ſchwüle, bleierne Atmo⸗ ſphäre
Wir hatten einige gegen Geld und zweckmäßige Be⸗ handlung arbeitſame Eingeborene herausgefunden, die auf ihren dunklen Körpern, ſchlauk und oft plaſtiſch wie bron⸗ zene Antiken, die Sonnengluth in einer Weiſe aushalten fonnten, von der man ſelbſt auf den Südſpitzen Europas in dem halbverſengten Griechenland keinen Begriff hat. Uuter andern befand ſich auch ein Vorgeſetzter, ein Auf⸗ ſeher oder ein Scheikh, wie man ihn nennen will, dabei, deſſen Unterhaltung für Denjenigen ausgiebig war, der ſich der Landesſprache bemächtigt hatte. Früher in Unter⸗ ägypten ſtationirt, ſprach ex auch einige Brocken Italieniſch,
mit deren Wohlklang er oft die Rede begann, um dann in die ſchreienden, würgenden Laute und heftigen Demonſtra⸗ tionen ſeines Idioms überzugehen. Oft übernachteten wir in einem Zelt dicht am Platze der Ausgrabungen, wenigſtens ich, mein deutſcher Diener uud jener erwähnte Aegypter, mit Namen Zaboin.
Folge. 329 Wir hatten, nachdem ſich unſere Arbeiter nach Meroé zerſtreut, an einem heißen Tage am Abend ganz ſpät noch einmal Kaffee bereitet, der mir mit Zuſatz von Rum immer am kühlendſten war, rauchten dann unſern Tſchibuk und begaben uns zur Ruhe.
Die warme ungewöhnliche Luft und die gewöhnlichen Inſecten ließen mich nicht ſogleich einſchlafen, als meine Gefährten ſchon lange in Schlummer lagen. Plötzlich vernahm ich, zuerſt aus der Ferne, doch immer näher kommend, ein eigenthümliches Geräuſch, das anfangs wie das Geheul eines Schakals oder wie das Grunzen einer ſcharrenden Hyäne klang, dann aber in einen gurgelnden, ſeltſam melancholiſchen Ton, halb ſiugend, überging. Sonſt war es ringsum todtenſtill, man hörte kaum in der Ferne den Wellengang des ewigen Nil. Die Toͤne blie⸗ ben jetzt in gleicher nicht weiter Diſtanz in kurzen Unter⸗ brechungen dieſelben.
Ich weckte leiſe meinen Diener, der eigentlich in dieſer
erſten Hälfte der Nacht hätte wachen ſollen, da ihm am Tage eine längere Ruhe geſtattet war. Er hörte daſſelbe wie ich, wußte aber eben ſo wenig eine Deutung. Jetzt verſuchten wir Zaboin zu wecken. Obgleich er ſöͤnſt, wie alle Söhne der orientaliſchen Wüſtengegenden, einen leiſen Schlummer hatte, ſchien er doch feſt und laut athmend zu ſchlafen. Er kniff die Augen zu; alles Rütteln war verge⸗ bens, er rührte ſich nicht. Nun exrklärte ich meinem Diener, daß er hier bleiben, den geſunden Schläfer und unſere Habſeligkeiten bewachen und nur kommen ſolle, wenn ich ihn rufe. Ich wollte mit meiner Doppelflinte hinausgehen und recognosciren. Als ich an Zaboin vorüberging, ergriff er den Zipfel meines Rockes und hielt ihn feſt, hatte aber dabei die Augen ge⸗ ſchloſſen, als ob er ſchliefe. Ich erſuchte ihn ernſtlich, loszulaſſen und ſich zu ermuntern, doch Alles war ver⸗ geblich, bis ich endlich, um nur fortzukommen, mein Meſſer herauszog und den Rockzipfel opferte.
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das fix und fertig war, ein ſogenanntes„frame-house“. Ich machte einen ſchriftlichen Contrackmit dem lumber-warden, worin er ſich verpflichtete, das Haus bis morgen Abend an Ort und Stelle vollſtändig herzuſtellen. Kaum hatte er die Feder nieder⸗ gelegt, als er zum Fenſter hinausrief:„O, Jonnie, take fifteen mnen and make a house, forty by sixty, two rooms, a porch and a kitchen and on for the three-miles-farm. Tell the boys to hurry up, and to have the house done till to-morrow at twelve o'clock.“ „Very well, Sir,“ antwortete Jonnie.
Jetzt ging es an's Einkaufen der nothwendigſten Hausge⸗ räthe. Schilling hatte eine Liſte entworfen, und wir begaben uns damit in einen„furniture store,“ wo Alles zu haben war, vom feinſten Divan bis zur ſchlechteſten Waſſerbank. Erſt ſuchten wir uns zwei Betten aus, mit Springfedern natürlich— denn wenn
Waſchtiſche mit Waſchgeſchirr, einen Schreibtiſch und Bücher⸗ ſchrank, einen runden Ecktiſch, zwölf Stühle, einen Kleiderſchrank, iinen Spiegel, zwei Commoden, eine„launch“, einen Spucknapf, inen Küchentiſch und verſchiedene andere nothwendige Gegen⸗ ſtände. 3 Als wir damit fertig waren, kauften wir den Kochofen. Wer
inen ſolchen amerikaniſchen Kochofen nicht kennt, der entbehrt piel, denn ſolch ein Ofen thut Alles, was ein Ofen thun kann. Err heizt, bäckt, bratet, ſchmort, röſtet, dämpft; und das Alles mit einer Gemüthlichkeit und Geräuſchloſigkeit, die wirklich einzig in ihrer Art iſt. Es nimmt aber eine Stunde, bis man die Geheim⸗ niſſe eines ſolchen Kochofens ſtudirt hat; vorn vor der Ofenthür voird geröſtet, und dazu gehört das runde Stück Blech, das man
wir auch arbeiten wollten, ſo wollten wir doch auch ruhen,
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über den Roſtbraten ſtellt, damit der Dunſt nicht in's Zimmer zieht. Vorn, oben auf dem Ofen wird die Milch gekocht— aber nicht in jener flachen Schüſſel, ſondern in dem milk-boiler— der nicht überkocht; daneben werden in jenem runden Loch in der eiſernen Pfanne mit langem Stiel Pfannkuchen gebacken. Da⸗ hinter ſind zwei Oeffnungen für Thee⸗ und Kaffeefabrikation; hinter dem Ofenrohr iſt ein Keſſel mit ewigwarmem Waſſer, dar⸗ unter die Anricht, wo die fertigen Speiſen im Dunſt erhalten werden, bis ſie auf den Tiſch kommen; im Ofen iſt der Bratplatz, der Backofen— ja, und nun alle die blanken Geſchirre dazu, die großen eiſernen Töpfe, der„wash-boiler“, der den ganzen Ofen einnimmt, und dann Schilling und mich davor, wie wir Brod
„brennen“,— denn backen können wir nicht— wie wie
n Dutzend Eier per Pfannkuchen verwenden und die Geſchichts niht
flüſſig kriegen können, wie wir endlich Schinken eſſen aus Hunger
und uns gegenſeitig Vorwürfe machen, weil wir„Alles beſſer wiſſen wollen“, ja, geehrte Leſerin, wenn Du uns geſehen hätteſt, wie wir uns die Finger verbrannten und unſer Eſſen verdarben, Du würdeſt gelacht haben, denn auch wir haben gelacht, daß uns die Thränen über die Backen gelaufen ſind.—
Als wir mit den Einkäufen für die Hauseinrichtung fertig waren, ging es an's Ausſuchen von Lebensmitteln. Zwei Faß Mehl und ein Sack getrockneter Aepfel waren die erſten Artikel, die wir„unſer“ nannten, dann kam Zucker, Kaffee, Thee, Eſſig, Oel, Pfeffer, Salz, Speck, Schinken, Schmalz, Eier.
Wie es an's Bezahlen aller dieſer Sachen ging, ſand ich doch, daß man ziemlich viel braucht, um glücklich zu ſein.“—
Nicht weiter geſtattet es uns der Raum, die Schilderung des amüſanten Autors zu verfolgen. Sie gewährt ein anſchauliches
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