Jahrgang 
15-26 (1862)
Seite
297
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lIl. Jabeg.

eumgangen und

Kampfeforcitt gelungen, auf pugänglich hielt, en der Verbün⸗ auf der großen elhacke ſie in der dam Ausgarge iles aufgeſtell mens zu erwar⸗ n Verwirrung, uf das andere nkel der Nacht Rlang es den und dadurch der

der es ſich bei eerbeten hatte, womäglich eine renadierbrigade ella durch das zimentes erlit⸗ kegiment in heil der briti⸗ ten ausmachte. Flügels, bei lonne in jener daß d ge⸗ wie abgeſchnik⸗ rde, wenn Sir er der allürten en hätte. ſage der Ge⸗ ſolchen Aus⸗ velches darauf icht nach dem ph's wollen wir n(1816) bereits nſewatoriun be⸗ nes als Profeſſor

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Nr. 19.]

Dritte

Folge. 297

damals beliebten napoleoniſchen Ausdrucke in Stücke Piquets angriff, die in Front der Poſition von Ordal

zu hauen, doch allermindeſtens auf die Schiffe zu treiben. Er eilte in Perſon zum Eingange des allein noch Ret⸗ tung verheißenden Engpaſſes neben der Straße von Biar, und ſuchte den Strom aufzuhalten, indem er den Fliehenden zurief:Arrétez, arrétez, mes braves grenadiers, et sauvez ma cavalerie! So wie der Sturmchoc des 23. engliſchen Dragoner⸗Regimentes die Schlacht bei Talavera della Reyna eutſchied, ſo wendete ſich auch die Schlacht von Caſtella nur durch den heroiſchen Bajonuet⸗ angriff des 2. Bataillons des 27. Regimentes und einiger Compagnien deutſcher Schützen von der Legion zum Vor⸗ theile der Engländer.

Wie ſich der damalige Oberſt Bugeaud der ſelbſt ge⸗ ſtellten Aufgabe mit 12 Grenadier⸗ und Voltigeurcom⸗ pagnien, durch das 4. Huſaren⸗Regiment und eine Batterie Gebirgsgeſchütz unterſtützt, an der Téte der vom General Mesclops befehligten Sturmcolonne entledigte, wie die britiſch⸗ſpaniſche Armee dadurch aus ihrer Stellung bei Villafranca in die Poſition von Taragona zurückgedräugt wurde, und was hier beſonders in Frage kommt, wie das 2. Bataillon des 27. Regimentes dieſem Angriff lange Zeit ſo tapfer widerſtand davon mögen die bei⸗ den nachfolgenden Berichte Zeugniß ablegen. Dann aber will ich das Reitergefecht vorführen, in welchem außer dem braunſchweigiſchen auch das engliſche 20. Dragoner⸗Re⸗ giment, ja ſelbſt ein uns von Sicilien herüber attachirtes nea⸗ politaniſches Dragoner⸗Regiment, das Regiment Val di Noto, ritterlich ihre Pflicht thaten.

1. Bericht des Oberſt Cary, Commandenr des cala⸗ breſiſchen Freicorps im eugliſchen Dienſt, an den Ober⸗ general Lord William Bentinck.

Taragona, 15. September 1813. Mylord!

Ew. Excellenz habe ich die Ehre zu berichten, daß der

Feind gegen 11 Uhr Abends des 12. Septemb. unſere

poſtirt waren.

Das calabreſiſche Freicorps war zuvor von dem auf dem linken Flügel der Poſition ſich befinden⸗ den Corps eutſendet worden, um das Terrain weiter zur Rechten einzunehmen, wo ſich die Ruinen eines alten Ca⸗ ſtells erheben. Um Mitternacht verſuchte der Feind den

Paß zu forciren. Die Dunkelheit der Nacht machte es

uunmöglich, die Abſicht des Feindes geuau zu erforſchen,

oder die Ausdehnung ſeiner Streitkräfte zu entdecken. Den

Angriff links von der Straße zwiſchen den Schluchten

wurde mit dem hartnäckigſten Widerſtande begegnet, und

der Feind zu verſchiedenen Malen von den ſpaniſchen

Truppen des Generals Villacampa, welche das Terrain

zwiſchen der Straße und meiner Stellung eingenommen hatten, glänzend zurückgetrieben. Der Hauptangriff des

Feindes ſchien, ſoviel man beim Blitzen des Gewehrfeuers erkennen konnte, gegen den rechten Flügel unſerer Stellung,

wo ſich das 2. Bataillon des 27. Regimentes befand, ge⸗

richtet zu ſein. Um 2 Uhr meldete der Hauptmann Baron

Gumains, daß ſowohl der Commandirende der Brigade,

Oberſt Adams, als auch Oberſt Reeves vom 27. Regi⸗

ment, beide ſchwer verwundet wären, daß der Feind immer

mehr Terrain gewönne und die Truppen auf dem rechten

Flügel zu überwältigen anfange. Ich avancirte darauf ſofort mit den Calabreſen und griff die linke Colonne des V Feindes an. Dieſem war es jedoch bereits gelungen, den rechten Flügel unſerer Stellung zu umgehen und die Truppen, welche ſie bisher ſo hartnäckig vertheidigt hatten, zum Rückzug zu zwingen. Jetzt blieb mir nichts übrig, als gleichfalls zurückzugehen; indem ich die Richtung zur

linken Seite der Straße über den höchſten Grat des Ge⸗ birges einſchlug, hoffte ich mich mit der Armee bei Villa⸗

V franca vereinigen zu können. Als ich mit Tagesanbruch den Fluß in Front dieſer Stadt paſſirt hatte, wurde ich von einer ſtarken aus Infanterie und Cavallerie beſtehen⸗ den feindlichen Colonne angegriffen und nach der Straße

Erzählung eines ſehr bewegten Lebens die ernſte Würdigung der

Werke der Kunſt in geſchickter Art vermiſcht; und er thut das Alles mit Maß, mit Geſchmack, als habe er nie etwas Anderes gethan, ſich auf nichts ſtützend, ſich niemals verirrend, und immer belehrend und intereſſirend. wieſen, daß man in Frankreich ohne große Mühe einen ausgezeich⸗

neten beſtändigen Secretär der Akademie der ſchönen Künſte ent⸗ decken konnte, der unter der Hülle eines großen Componiſten

verſteckt war.

Aus dem Obigen erklärt ſich die allgemeine Theilnahme, welche dieſer Todesfall in Paris erweckte, die ſich bei ſeiner Beer⸗ digung der Leichnam Halévy's war von Nizza nach Paris

geſchafft worden ebenſo deutlich, wie ehrenvoll für den Ver⸗ ſtorbenen herausſtellte.

Nach den öffentlichen Blättern ſollen Rothſchild, Pereire

und ein Börſenmakler, deſſen Name nicht genannt wird, gegen die Hinterbliebenen ihres verſtorbenen berühmten Glaubensge⸗ noſſen eine fürſtliche Freigebigkeit bewieſen und deren Finanzlage zu einer ziemlich glänzenden gemacht haben. treffenden Angaben hier um ſo mehr mit Stillſchweigen übergehen, da ſie in alle öͤffentlichen Blätter übergegangen und überdies von anderer Seite als Uebertreibungen bezeichnet worden ſind. C.

Kurz, er hat mehr als genügend be⸗

Wir können die be⸗

Zur Culturgeſchichte. Zur Phrenologie.

Schon einige Male haben wir Details aus dieſer jungen Wiſſenſchaft und einſchränkende Bemerkungen über manche phre⸗ nologiſche Annahmen gebracht. Auch Nachfolgendes iſt dieſem Stoffe beizuordnen. Einige ſeltſame Unwahrſcheinlichkeiten mögen dabei für ſich ſelbſt einſtehn.

In einer der Sitzungen der Geſellſchaft der wiſſenſchaftlichen Preſſe(Cerele de la presse scientifique) zu Paris haben die Doctoren Bertillon und Kaff ſehr intereſſante Details über das Gehirn einiger berühmten Perſonen mitgetheilt, und hierbei auf die gegenſeitigen Beziehungen deſſen Umfangs und der geiſtigen Fähigkeiten des Menſchen hingewieſen. Das Gehirn Cuvier's wog 1860 Grammes, das Byron's 2238 und das Crom⸗ well's 2331 Gramm. Dieſe Ziffern, deren Richtigkeit unbeſtreit⸗ bar iſt, ſind um ſo erſtaunlicher, wenn wir dieſelben mit dem Durchſchnittsgewichte des Gehirnes eines gewöhnlichen Menſchen vergleichen, welches 1350 bis 1450 Gramm wiegt. Uebrigens wechſelt das Gewicht des Gehirnes je nach den verſchiedenen Racen, und ſteigt nach dem Grade ihrer geiſtigen Entwicklung. Das Ge⸗

hirn der auſtral. Race geht nicht über 1210 Grammes, während es bei den ägyptiſchen Fellahs bereits 1300 Grammes beträgt; das Gehirn eines Irländers wiegt durchſchnittlich 1400, das eines Menſchen teutoniſchen Stamms 1500 Grammes. Das Minimum des Gewichtes eines mit Vernunft ausgeſtatteten Hirnes beträgt 400 Gramm; unter dieſer Ziffer beginnt der Idiotismus(Blöd⸗ ſinn). Aus dieſen Beobachtungen läßt ſich der Schluß ziehen, daß