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Nr. 17.]
Dritte
gewährt, daß Jedermann dafür hielt, der Nebel ſei von Finnen oder Lappländern gemacht worden, ſo die Schweden etwa mit ſich führeten. Während dieſer Finſterniß hatten ſich die Belagerer in größter Eile der Stadt genähert und die Häuſer der Vorſtädte eingenommen, wodurch es ihnen leicht gelungen, ſich durch Vergrabungen dicht an der Mauer vollends feſt zu ſetzen. Obſchon das für die Be⸗ lagerten äußerſt mißlich geweſen, hatten die ſchwediſchen Völker doch unverrichteter Sache abziehen müſſen und jene mit Gottes gnädigem Beiſtand den Sieg behalten. Um wie viel höher mußte nicht jetzt die Zuverſicht der Einwoh⸗ ner ſein, da der jetzigen Belagerung durch das merkwürdige Zeichen der göttlichen Gnade ein guter Ausgang geweis⸗ ſaget worden.—
Etliche heftige Anläufe der Schweden wurden tapfer abgeſchlagen; die Feuer, welche Brandkugeln an mehren Orten entzündet hatten, glücklich gelöſcht. Der General⸗ Feldmarſchall Torſtenſon ſandte am Neujahrstage einen Officier und ließ dem Stadtcommandanten von Schweinitz einen Gruß mit der Botſchaft entbieten:„Er— Torſteuſon — habe ihm Ehre angethan und das neue Jahr ſchießen laſſen, verſehe ſich alſo, Schweinitz werde, mit dieſer Ehre zufrieden, nicht das Aeußerſte abwarten und die Stadt, ſowie das kurfürſtliche Begräbuiß, ins Verderben bringen. Werde nämlich die Stadt folgendes Tages nicht aufge⸗ geben, ſo wolle er ſolche mit dem größeſten Ernſte angrei⸗ fen und Alles verderben.“ Die unerſchrockene Antwort Schweinitzens hierauf lautete:„Wie es nicht in der Macht des Commandanten ſtehn, die Stadt zu übergeben, ſondern der Feldmarſchall ſolches bei kurfürſtlicher Durch⸗ laucht zu Sachſen u. ſ. w. ſuchen müſſe. Inmittelſt habe er Ordre, die Stadt bis auf den letzten Mann zu verthei⸗ digen. Er hoffe jedoch, der Feldmarſchall werde es nicht ſo weit kommen laſſen, ſondern als ein Chriſt das auf beiden Seiten zu beſorgende Vergießen unſchuldigen Chri⸗ ſtenblutes, ingleichen das kurfürſtliche Begräbniß ſelbſt
Folge. 263 bedenken, und das der Stadt angedrohete Verderben ſo ernſtlich nicht meinen.“
Gleichwohl meinete es der Schwede ſehr ernſtlich. Die Stadt wurde den zweiten und dritten Januar unaus⸗ geſetzt, ſogar Nachts, durch Kugeln, Steine, Feuerballen und Granaten alſo beſchoſſen, daß man 2500 Schüſſe zählete, die Mauern, Thore, Thürme und viele Häuſer arg beſchädigt wurden, auch eine große Breſche geleget ward. Dieſes rigoröſe Schießen wurde bis in Dresden vernom⸗ men; der Lärm in der Stadt aber war hierbei ſo groß, daß Alles davon erbebete und man nicht anders glaubte, als ob Himmel und Erde untergingen. Auf den Straßen war Niemand ſeines Lebens ſicher, dennoch ſtrömten Kin⸗ der und Greiſe, zarte Jungfrauen und alte Mütterchen, Frauen und Männer, ſo dieſen nicht gerade die Verthei⸗ digung der Stadt oblag, nach den Gotteshäuſern, deren mächtig dröhnender Glockenklang ſich in das Getöſe des Krieges miſchte. Von Angſt und Schrecken gelähmt, ver⸗ mochten viele die Kirchen nicht zu erreichen; ſie warfeu ſich auf den Straßen nieder und fleheten inbrünſtig um den Schutz und Beiſtand Gottes.
Und der ward ihnen. Der Generalſturn, welchen die Schweden unternahmen, wurde glücklich abgewieſen, und ein feierliches Te Deum laudamus beſchloß die vierte Betſtunde an dieſem heißen Tage.
Mit wie jubelvollem Herzen Frau Wernerin dabei einſtimmte! War doch ihr Sohn wohlbehalten geblieben, obgleich er es all den andern muthigen Männeru zuvorge⸗ than und nicht allein von dem Berghauptmann, ſondern auch vom Stadtcommandanten wegen ſeiner ſonderlichen Tapferkeit öffentlich großes Lob geerntet hatle. Wo man von dem abgewehrten Angriff.ſprach, und das war überall, in der ganzen Stadt, da erwähnte man auch rühmend des jungen Bergmannes, der ſich an der Seite der kurfürſt⸗ lichen Musketiere den Schweden entgegengeworfen, als ſie heftig in die Breſche eindrangen.
Natur zu ſprühen, das kann wohl der Stahl, nicht das Silber. Ich wurde in feines weißes Papier eingewickelt, damit ich nicht mit den andern Münzen verwechſelt werden und abhanden kommen möchte, und bei feſtlichen Gelegenheiten, wenn Landsleute ſich begegneten, wurde ich vorgezeigt und ſehr gut von mir ge⸗ ſprochen; ſie ſagten, ich ſei intereſſant; es iſt freilich merkwürdig, daß man intereſſant ſein kann, ohne ein einziges Wort zu ſagen.
Und endlich langte ich in der Heimath an! All' meine Noth hatte ein Ende, die Freude kehrte wieder bei mir ein, war ich doch
von gutem Silber, hatte das echte Gepräge! Und gar keine Wi⸗
derwärtigkeiten hatte ich mehr auszuſtehen, obgleich man das Loch durch mich geſchlagen, als falſch, doch das thut nichts, wenn man es nur nicht iſt! Man muß ausharren, Alles gelangt mit der Zeit zu ſeinem Rechte! Das iſt mein Glaube,“ ſagte der Schilling. 8.
Aus der Gegenwart.
Das Amurgebiet in Aſien und Rußlands Vergrößerung an der Oſtküſte Aſiens.
In Folge der vielen wichtigen Ereigniſſe, die ſich in der neuern Zeit in Europa und Amerika zugetragen haben, hat man der bedeutenden Vergrößerung, welche dem umfangreichſten Reiche der Erde, deſſen Gebiet ſich über drei Erdtheile erſtreckt, Rußland,
durch die Erwerbung des Amurgebietes und eines Theils der Oſt⸗ küſte Aſiens zu Theil geworden iſt, bei weitem nicht die Beachtung geſchenkt, die ihr in der Wirklichkeit gebührt, da es ſich dabei um ein eben ſo großes, wie fruchtbares Land handelt, demeine große
ſcheint, deſſen Beſitz in den Händen
Zukunft vorbehalten zu ſein werden kann, wenn
Rußlands ſogar England höchſt unbequem 1 früher oder ſpäter ein neuer Krieg zwiſchen dieſen beiden Groß⸗ mächten zum Ausbruch kommen ſollte. Wir glauben unſern Leſern eine Freude zu machen, wenn wir ihnen etwas Näheres über das in Europa ſo wenig bekannte Amurgebiet und jene Vergrößerungen nach einem amerikaniſchen Blatte mittheilen. Dieſer große Fluß, der Amur, fließt in einer Länge von 540 deutſchen Meilen durch das Herz der Mandſchurei, das Geburts⸗ land der jetzigen tatariſchen Regenten China's, und ergießt ſich zuletzt der Inſel Sachalin gegenüber im 52 n. Br. in das ſtille Meer. In ſeinem Laufe macht der Amur indeſſen eine ſehr bedeu⸗ tende Krümmung ſüdlich bis zum 470 n. Br. durch eine Gegend, die für die Cultur und die Bevölkerung eben ſo günſtig iſt wie Canada oder die nordweſtlichen Staaten der nordamerikaniſchen Union. Die Ausdehnung des Gebiets, welches der Amur be⸗ wäſſert, beträgt 53,560 geographiſche Meilen, eine Bodenfläche ſechsmal ſo groß als die der britiſchen Inſeln und dreimal ſo groß als ganz Deutſchland. Der Boden des Landes erzeugt Weizen, Roggen, Gerſte, Hafer, Hanf, Flachs und Tabak und es gibt dort prachtvolle und unerſchöpfliche Wälder von Ahorn, Wallnuß⸗ bäumen, Eſchen, Ulmen, Eichen und verſchiedenen Arten von Im⸗ mergrün. Man hat dort bereits Steinkohlen und Eiſen entdeckt, und auch Gold ſoll ſich finden. Auf den ſehr großen Weideplätzen finden Millionen von Hornvieh ihre Nahrung, in den Wäldern finden ſich Thiere im Ueberfluß, die gutes Pelzwerk liefern, und an den Küſten ſind die Fiſche ſo zahlreich, wie nur an irgend einem Punkte in der Welt. Kurz das Land iſt reich an Handelsproducten, an Holz und Waſſer, an fruchtbarem Boden und koſtbaren Mine⸗


