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ſei Dank!— Die Leute konnten ſpäter auf offener Straße Cigarren rauchen,— immer eine Errungenſchaft,— Gu⸗ mal that es nicht mehr, denn er war glücklich, und man weiß, daß er bloß in ſeinem Unglücke rauchte.
Zwei oder drei Monate ſpäter heirathete er Sidonia, die zum chriſtlichen Glauben übergetreten war, und bekam ſeine Fünfzigtauſend mit; ich kann verſichern, daß dieſe Ehe eine recht glückliche geworden iſt und daß man Sidon⸗ chen nicht mehr die Banquierstochter anſieht.
Die Zweitauſend ſind bezahlt, und wenn ich Gumal heute anſehe, wie er als Capitain„dick in der Wolle ſitzt,“ wie man zu ſagen pflegt, wenn er jede Cigarre mit einer gewiſſen Verachtung zurückweiſt, für mich aber immer die beſte Sorte bereit hält, dann fühle ich mich doch verſucht zu agen: ſes„Vergeſſen Sie nie, Camerad, daß ich Sie auf dieſe gute Idee brachte, und ſegnen Sie den März 1848, den übrigens kein Menſch zu ſegnen Grund hat.“
Amerikaniſche Sportsmen.
(Schlaß.)
Wir erhoben uns Alle. Frau Gouverneur Gunn zog ſich an der Spitze einer Damengeſellſchaft in ſeidenen, mit Falbelu beſetzten Kleidern in einer würdevollen Proceſſion in den Damenſalon zurück, und mir blieb nichts übrig, als eine Cigarre zu rauchen und zu plaudern, umherzuſchleu⸗ dern und einen Liqueur zu trinken. Der Biſchof rückte von
mir fort, ſobald er das thun konnte, und ich war unter einer
Geſellſchaft von Pflanzern, Aufſehern und ähnlichen Leu⸗
Folge. 253 ten zurückgelaſſen. Aber dieſe Herren mit ihren gelben Geſichtern ſchienen mich in keiner ſehr freundſchaftlichen Weiſe anzuſehen. In jedem Geſichte war ein mürriſcher Blick, auf jeder Lippe ein Hohn. Ich fühlte mich ärgerlich und unbehaglich, aber ich hatte doch kein Recht, um eine Erklärung zu bitten. Ich ſah mich nach meinen neuen Freunden um, konnte ſie aber nirgends entdecken und be⸗ gab mich daher auf das Verdeck. Das Sturmdeck eines Miſſiſſippiboots bietet gewöhnlich eine ſehr belebte Scene dar. Das war auch bei dieſer Gelegeuheit der Fall, aber ſonderbarer Weiſe ereignete es ſich, daß jede plaudernde Gruppe in dem Augenblick, wo ich mich ihr anſchließen wollte, ihr Geſpräch abbrach und ſich zerſtreute. Ohne irgend einen ſcheinbaren Grund floh man mich, wie zur Zeit der Peſt ein von dieſer Seuche Befallener gemieden wurde. Ich fühlte mich verlegen und aufgebracht, denn ich ſah, daß man mich floh, als ſei ich plötzlich vom Aus⸗ ſatz befallen worden. Was war der Grund? Eiuerlei! Meine Beziehungen zum Benjamin Franklin ſtanden auf dem Punkte, ſich zu beenden. Das Boot näherte ſich Grand Gulf; ich ſah die Schindeldächer der Häuſer und die Glo⸗ ckenthürme der Kirchen über dem Damme zum Vorſchein kommen, und es war hohe Zeit für mich, daß ich bei dem Oberkellner meine Rechnung berichtigte und nach meinem Gepäck ſah. Ich fand den ſchwarzen Cornelius ſo mür⸗ riſch und finſter wie einen Bär. Er empfing ſeine Be⸗ zahlung und ein Triukgeld mit einem trocknen:„Ich danke Ihuen, Sir!“ ohne ſeinen weißen Zähnen zu erlauben, ſich mir noch einmal zu zeigen. Ich dachte auch in ſeinen rol⸗ lenden Augen irgend einen Vorwurf, einen grollenden Ausdruck zu ſehen, ich hatte aber weder die Zeit, noch die Geduld, ihn um eine Erklärung darüber zu befragen. Ich war genöthigt, auf das Verdeck zu eilen; ein Farbiger, der mein Gepäck trug, folgte mir. Dort fand ich Alphonſo Jones und ſeine Gefährten mit ihren Effecten, bereit, am Werft zu landen, dem wir uns ſchnell näherten.
Die vorliegende fleißige Sammlung enthält viele Lieder be⸗ kannter und unbekannter Verfaſſer, die nach verſchiedenen Ab⸗ theilungen geordnet find. Ein Titelbild der Germania ziert den Eingang. O. B.
Miscellen. Die Anerreichbarkeit des Pols.
Doovve, ohne Zweifel die größte Autorität, hat nachgewieſen, daß die mittlere Jahrestemperatur am Pole 300 unter dem Ge⸗ frierpunkte betragen müſſe, jene des kälteſten Monats 58. 60, und daß jene des wärmſten Monats noch einen Grad unter dem Ge⸗ frierpunkt ſtehe. Mit Recht konnte Admiral Beechey, der auf die von Parry mitgetheilten Temperaturtabellen von der Melville⸗ Inſel hinwies, fragen:„Wer kann ſolche entſetzliche Mitteltem⸗ peraturen leſen und noch glauben, daß dabei das Meer ſchiffbar bleibe, außer in dem ſehr beſchränkten Raume zwiſchen zerbroche⸗ nen Eisflarden, und auch dann immer nur während einer ſehr kurzen Zeit?“ 1
Aus den Berichten aller Seefahrer, welche die hochnordiſchen Gewäſſer beſucht haben, wiſſen wir, daß in jenem Ocean an vielen Stellen ſich zeitweilig größere oder kleinere Becken offenen Waſ⸗ ſers bilden, aber dieſe ſind nicht andauernd, und werden zu ande⸗ ren Zeiten wieder vom Eiſe ausgefüllt. Man kann ſich gar nicht auf ſie verlaſſen. Und deßhalb mußten und müſſen auch für alle
Zeiten die Verſuche, den Nordpol zu erreichen, fehlſchlagen. Eine
zuſammenhängende, feſte Eisdecke, auf welcher man von Süden her mit Hunde⸗ oder Rennthierſchlitten beliebig weiter fahren
könnte, iſt nicht vorhanden. Schiffe können nicht einen Ocean be⸗ fahren, der eine unabläſſige und durchaus unberechenbare Reihen⸗ folge von feſtem Eis, Packeis, Treibeis, Eisbergen, Eisfeldern, Scholleneis und offenem Waſſer darbietet, und wo ein feſter Cours gar nicht inne gehalten werden kann.
So wird denn wohl der Nordpol wie der Südpol für uns mit ewiger Nacht bedeckt bleiben. Dr. Hayes, der mit ſo großer Zuverſicht ſeine Expedition unternahm, hat weder das offene Po⸗ larmeer gefunden noch den Pol erreicht, wohin beinahe ein halbes Jahrhundert vor ihm Eduard Parry zu gelangen hoffte. Der Pol iſt noch unzugänglicher, als ſeither die Nilquellen. Ueber dieſe werden wir in's Klare kommen, über den Nordpol ſchwerlich.
Worte für Welt und Haus.
Es iſt jetzt für junge Leute gar leicht, ein beachteter Literat zu werden. Sie brauchen nur mit der höchſten Arroganz über Dinge zu ſchreiben, die dem großen Publicum gänzlich unbekannt ſind und von denen ſie ſelbſt nicht das Mindeſte verſtehen.(Das Letztere iſt nöthig, denn es ſichert ihnen die Unbefangenheit eines frechen Auftretens.) Die wenigen Kenner ziehen dann mit Be⸗ dauern die Achſeln, die vielen Laien aber mit Bewunderung die Augenbrauen in die Höhe, und der neue Autor iſt ein gemachter Mann.
Das Höchſte kann man nur auf Secunden ganz empfinden, nur in Fragmenten denken und bloß mit halben Worten aus⸗ ſprechen. 9.


