— II. Jahr 1
wenn einge no und ohne n, ihre Feld⸗ uende Unter⸗ rwar, wurde do ſelten ver⸗ nde Bottiche, durden ſie ah⸗ ſen Franzoſen entſtaud nun doppelt bütere deſtung beim die, um zum den Belage. zum Schwei⸗ n die das Be⸗ zu vermeiden, und tiefer im ſeerholer nicht
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en Tarragena de zu ſäubern, Bentiak nicht Schlacht von den Befehl er⸗ en in Eilmär⸗ ſchicen. Zu Macht in Ca⸗ d Engländern e Truppeu zu renäen ſeinen dem Reſte auf
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Nr. 13.]
Nachdem er, um der zuhlreichen Beſatzung von Tar⸗ veraulaßt ſah, ihr
Oritte Folge.
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ragona Luft zu machen, die Diviſionen der Generale De⸗ zu thun.
cane, La Marque, Matthieu und Mesclops bei Villa Franca an ſich gezogen hatte, führte er dus gewagte Un⸗ ternehmen mit der ihm eigenen Energie und Schnelligkeit aus. Indem er einen Theil der Armee in der Richtung nach Valls in unſern Rücken inſtradirte, ſetzte er ſich ſelbſt auf der großen Straße von Barcelona über Ven⸗ drells und Altafulla, eine alte Römerſtadt, nach Tarra⸗ gona in Bewegung.
Sobald Lord William Bentink von den Bewegungen des Feindes Kenntniß erlangt hatte, deſſen Starte auf
30,000 Mann angegeben wurde, während ihm unſerer⸗ ſeits in dieſer Gegend, einſchließlich einer unzuverläſſigen ſpaniſchen Diviſien, nur 20,000 Mann entgegengeſtellt
werden konnten, wurde zur Deckung ſeines linken Flügels gange der Sonne.
Am 15. Auguſt 1813 brach die geſammte Cavallerie kurz vor Tagesanbruch aus dem Lager bei Ballayeſus af. um auf der Straße von Valls den Feind aufzuſuchen.
Der Morgen war ſo ſchön, als man ihn ſich im kiefen Süden zu denken vermag. Der Thau und der friſch Meereshauch, welche die ſpaniſchen Küſten in den wundee voll tiefblauen Nächten nach des Tages Hitze ſo belebens überſtrönten, war noch nicht vor der Sonnengluth des T. ges erſtorben. In den verſchlungenen Blüthenzweige längs des Weges, auf den Weinrauken, welche die Felte mit ihren ſchwellenden Trauben wie ein gewirkter Teppia V überzogen, flimmente noch in voller Pracht der Schmelz des Morgenthaues, währeud er leiſe niedertropfte bein, Auf Recht ſchade, daß man ſich beuer
die damals aus drei ſchwachen Regimentern beſtehende Abſicht des frühen Morgenrittes nicht lange ruhigen Hen Cavalleriebrigade zu einer Receguoscirung des Feindes zens des Gottesfriedens erfreuen konnte, welcher weit un
auf ſeinem Aumarſch von Valls beordert.
breit über eine Landſchaft gebreitet war, die in ihrer hohe
Es waren derartige Fälle in der Letztzeit ſchou zu oſt Lage, in einiger Ferue mit noch höher auſteigenden blaen vorgekommen, als daß man nicht ungefähr hatte errathen Bergzügen umgürtet, zu den ſchönſten in Catalonien g. köunen, was dies zu bedeuten hatte. Es ſollte durch einen zählt wird.
Cavallerieaugriff auf die ſeindliche Avantgarde, etwa wie in der Neuzeit bei Montebello von den Oeſterreichern in Italien geſchah, der Abzug der Armee aus der bisher be⸗ haupteten Stellung maskirt werden, da Lord William ohne Unterſtützung der ganzen ſpaniſchen Armee den Augriff des Herzogs von Albufera abzuwarten ſich nicht ſtark geuug glaubte.
Es war der beſtändige ehreuvolle Beruf der Reiterei, an ſolchen ſchwierigen Tagen die Ehre der Armee zu retten. Sie hat dieſe Aufgabe, obgleich der Feind ihr un numeri⸗ ſcher Hinſicht ſtets überlegen war, bis zum letzten Tage ihrer Anweſenheit auf der pyrenäiſchen Halbinſel, zwar miit bedeutendem Verluſt, aber in einer Weiſe gelöſt, daß Lord Wellington ſich in ſeinen Berichten an das Kriegsamt
Es mochte etwa acht Uhr ſein, als wir, in der Nä. von Villa Bella angekommen, einem Städtchen, dem un ſeiner idylliſchen Einfaſſung von Fruchthainen, Kornfel⸗ dern und Weingeländen der Name mit vollen Recht ge bührt, jenes eigenthümliche dumpfe Geräuſch vernahnen⸗ welches das Aarücken eines kriegsgerüſteten Heeres dnn hartem Boden jederzeit begleitet. Es dauerte auch u lauge, als ſich in dem auf beiden Seiten des Weges vor liegenden Wäldchen ein Leben zu regen begaun, ganz ve ſchieden von dem Naturleben, welches ſich zu Anfang u ſeres Auszuges in ſo heiteren, ſtets wechſelnden Bitde: vor unſern Blicken entfaltet hatte.
Einzelnen voranſchwärmenden Trupps, welche zu d⸗ am Saume der Holzungen rechts und links erſchienen,.
Oft verſchmähten nordiſche Jungfrauen Fürſtenſöhne, die
ihnen an Geburt überlegen und an Schönheit gleich waren, die
ſich aber noch nicht durch eine Reihe von ruhmvollen Thaten ihres Beſitzes würdig gemacht hatten. Harald mit den ſchönen Haaren, einer der mächtigſten Fürſten in Norwegen, war, wie die alten Chroniken ſagen, wegen ſeiner auperordentlichen Schönheit und wegen der Proben von Tapferkeit und anderer männlichen Tu— genden der Gegenſtand der geheimſten Wünſche bei den ſchönſten Prinzeſſinnen ſeiner Zeit. Er ſchenkte aber ſeine Liebe keiner von den Jungfrauen, die ſeinen Wünſchen entgegen gekommen waren, ſondern er bot ſein Herz und ſeine Hand der ſchönen Gida, der Tochter eines normanniſchen Fürſten, an. Allein Gida antwor⸗ tete, daß Harald der Schöne ſich noch nicht genug hervorgethan hobe, um ihrer würdig zu ſein, und daß er ihren Beſitz nicht an⸗ ders als durch die ruhmvolle Eroberung von ganz Norwegen er⸗ langen könne. Weit entfernt, durch dieſe Antwort beleidigt zu werden, rüſtete ſich der Tapfere gleich zu der Unternehmung, nach deren glücklicher Vollendung Gida die Seinige werden wollte. Harald eroberte in kurzer Zeit ganz Norwegen und mit dieſem Königreiche das Herz der ſtolzen, ruhmgierigen Gida.
Wenn man den unermeßlichen Abſtand von Menſchen und Neigungen in einem auffallenden Beiſpiele fühlen will, ſo denke man, wie ein morgenländiſcher König und ein morgenländiſches
Mädchen ſich unter gleichen Umſtänden würde betragen haben, und
dideſch. dieſe Handlungsart mit dem Benehmen des nordiſchen elden.
Diie letzte Erzählung iſt aus den älteſten nordiſchen Denk⸗ mälern genommen, deren Echtheit von keinem Alterthumsforſcher bezweifelt worden iſt. Wenn aber auch nicht Alles wahr ſein
ſollte, was die alten Chroniken von deren Helden erzählen ſe w⸗ weiſen die Sagen doch immer ſoviel, daß die Thaten unt ao— teuer, die ſie ihnen zueignen, im Geſchmack oder im Geiſt un maligen Zeit gedichtet waren.
Man ſiehr alſo, die germaniſchen und ihnen ſtammverma de Frauen waren im Gegenſatz zu allen übrigen immer in geaefen Sinne ſehr emancipirt und hatten große Rechte. Das Geiven aber, das ſie auf männlichen Muth und männliche Tuhreglen jeder,Art legten, und die rüſtige, ſchaffende Arbeilstraft, die ſie uls
treue Mütter und Verwalter des Hauſes repräſenterten, ſeilzn immer mit Nachdruck als Tugenden betrachtet werden, cle na⸗ eiferungswürdig ſind und nicht in Verfall kommen dacen..e: eine alte Weisheit: die Kraft des Staates beſteht in der„era.. Familie, die Kraft der Familie in der Kraft der Mutler un würdevollen Regiment des Mannes. 2
Aus der Natur. Mutterliebe in der Thierwelt.
Unter den nicht bloß muthigen, ſondern auch blutdürtenn Thieren nimmt gewiß der Eisbär eine der erſten Stellen ken. und dennoch müſſen wir die Wärme ſeines Gemüths bewuneeen. Dieſes ſonſt ſo grimmige Thier, erzählt Hartwig, hal ein en zärtliches Herz für ſeine Jungen. Als 1773 die Fregalte er ⸗ caß“, auf welcher, beiläufig geſagt, der berühmte Neiſon ſier ſeemänniſche Laufbahn eröffnete, auf einer Entdeckungsteie 9 den Nordpolarländern vom Eiſe eingeſchloſſen war, verkaut ae eines Morgens der auf dem Maſtkorb Wache haltende Maren,


