fir das Enübe len Dienſleule nachen und ſte die ſonſt braue
äcliche Schit Mitleid gewiß tauch dringend,
vin ſih ängſti⸗
don wir nicht ge⸗
n für ſeine Mit⸗ t ihm eine gute te mich allein zu
in meiner Bruſt
zu laſſen. ſortſezung folgt.)
nerling.
weichen, Tuabe, Kuabe gleichen;
erreichen;
Labe
vor dem Grabe; ichts erbleichen; — er, Rothkäppchens,
abrödel erzählt, de
frut und beluſligt ern eben ſo gut in
vanni Battiſta Ba⸗
nen, der alle dieſt Zehn Jahr ſpüter
alt, und wie ſeht
eigt ſich am beſten usgabe, auf deren ag aufmertſam ge⸗
H nachweiſen ließe,
Märgzen tanmen
Da 5 fle wenig⸗ dt d, zeigt ur Zeit
i. rſprungs ſin
Ohe⸗
Sich langeweilen, weinen oder lachen, In Sehnen, Sinnen, Hoffen und Erbeben Den Tag verträumen und die Nacht durchwachen;
Dazu die Frage ſchmerzlich oft erheben, Was all' das ſoll: das iſt in tauſend Sprachen Ein altes Lied, betitelt Menſchenleben.
II.
Des Gegners Haß, er wäre zu verſchmerzen; Doch wie die Stacheln, unbewußt getrieben In unſre Bruſt von denen, die uns lieben?
Von theurer Hand gehn Pfeile tief zu Herzen!
Ich halte vor den Feind den Leib mit Erzen Gepanzert, doch vor Dir in milden Trieben, O Kind, iſt offen meine Bruſt geblieben;
Bedenk es, konunt der Wille Dir, zu ſcherzen!
Von hundert Feindespfeilen trifft nur einer Das Ziel, doch ſpitze Feindesworte bohren Ins Herz ſich alle, ſicherer und feiner.
Man hat mir tauſendfach, ſeit ich geboren, Das Herz verwundet, doch ſo oft hat Keiner Mir weh gethan, als Du, die mich erkoren!
III. Wenn zauberhaft der Bühne Wunder prunken, Und leiſer athmend lauſcht des Hauſes Runde, 3 Da bleib' ich, lauſchend einer ſchönern Kunde, Nur in Dein holdes Angeſicht verſunken.
Doch ich verliere nichts. Es ſpiegelt trunken Der Scherz, es ſpiegelt Rührung, die vom Munde Des Mimen ſchwebt, in Deines Auges Grunde Sich wunderbar und ſpielt in Thränenfunken.
Liebreizend geht die Nähe, geht die Ferne, Geh'n Luſt und Leid und alle Weltgeſchichten Vorüber mir in Deinem Augenſterne;
Und es berührt, was edle Sänger dichten, Weil ich's verſtehn aus Deinen Augen lerne, Mich doppelt ſchön in lieblichen Geſichten.
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Die Geſchichte der Erde. Eine Darſtellung für gebildete Leſer und Leſerinnen, von E. A. Roßmäßler. Breslau, Verlag von Leuckhart.
Unter den zahlreichen, aber leider oft nicht geiſt- und geſchmackreichen Autoren, welche in neuerer Zeit über die Naturkunde in leicht verſtändlicher Weiſe geſchrieben ha⸗ ben, zeichnet ſich Roßmäßler nicht nur als einer der thä⸗ tigſten und vielſeitigſten, ſondern auch als ein Mann von
wahrem Wiſſen und würdiger Auffaſſung der Sache aus. Das Letztere iſt es ganz vorzüglich, was ſeiuen Werken diejenige ſchöne Haltung gibt, welche zwiſchen wiſſenſchaft—
lichem Ernſt der Betrachtung und lebendiger, ſpannender Auregung des Laiengeiſtes die rechte Mitte hält. Ein in der That auffallend gefeilter, von ganz beſonderm literari⸗ ſchem Talent und Spracherkenntuiß zeugender Styl gibt dem friſchen Vortrag neben ſeiner Eindringlichkeit noch eine plaſtiſche Klarheit, die dem Gedächtniß des Leſers
will es, daß er den Tabteb aus ſeinem Schnabel fallen läßt, als er ſich gerade oberhalb des Gartens des Königs Flametichus be⸗ findet, und daß dieſer Pantoffel unmittelbar vor dem König nie⸗ der fällt, der eben im Garten ſpazieren geht. Der König hebt den Pantoffel auf, bewundert ihn und verliebt ſich in die unbe⸗ kannte Schöne mit dem niedlichen Fuße, die er ſofort aufſuchen läßt, und er findet nicht eher Ruhe, bis ſie ihm zugeführt wird. Rhodope hält ſich nicht verſteckt und wird bald gefunden. Sie ſchenkt ihrerſeits ihr Herz dem König ebenfalls, und den Schluß der Geſchichte bildet die Vermählung des Königs Flametichus mit der ſchönen Rhodope, die durch einen niedlichen Tabteb und einen Adler vermittelt worden war. C.
Literatur.
Verkennen und Erkennen. Original⸗ Anna Löhn. Dresden, Rudolph Kuntze Jede Novelle, die geſchrieben wird, ſo nal ſein, das heißt, ſie ſollte wirklich von demjenigen herrühren, der ſie gemacht zu haben vorgibt. Die oft bei ihren literariſchen Calleginne tung gemacht haben, daß viele Nove anderen Urſprung hatten und nur dur tung„originell“ geworden waren. Uebrigens gehört die junge Dichterin lich gebildeten Damen, und dies bringt immer riſchen Producte eine ſegensreiche Wirkung bervor.
oft mit der Romantik derſelben, die grell aus
Novelle von
llte billigerweiſe origi—
Verfaſſerin mag aber wohl n die wehmüthige Beobach⸗ llen zum Thbeil einen ganz ch eine ſchlechte Bearbei⸗
zu den wirklich gründ⸗ auch auf die litera⸗ So wird man der Wirklichkeit her⸗
vortritt, verſöhnt, wenn ſich eine gewiſſe Correctheit des Vortrags
doch als ein emſiger Arbeitsfleiß geltend macht. Die Verfaſſerin
hat ſchon früher Proben ihres Talentes und Strebens gegeben. O. B.
anten in Ober⸗Oeſter⸗
Der Untergang der Proteſt heilen von Franz Lubo⸗
reich. Hiſtoriſcher Roman in zwei T jatzky. Dresden, Rudolph Kuntze. Es iſt nicht noch nöthig, die Art und Weiſe dieſer Roman⸗ darſtellung zu charakteriſiren, denn der Name des Verfaſſers, in
allen Leihbibliotheken Deutſchlands eine vertraute, gemüthliche Erſcheinung, iſt auch faſt allen fleißigen Beſuchern derſelben ge⸗ nugſam bekannt. Immer raſtlos thätig und von den Zeitſtrö⸗ mungen und Geſchmacksneigungen gut unterrichtet, verſteht es der Verfaſſer, die auffallenden Handlungen oder Perſönlichkeiten wie große Wallfiſche im Meere der Geſchichte novelliſtiſch zu harpu⸗ niren, eine muthig induſtriöſe Handlung, die ein beliebtes Schau⸗
ſpiel gibt und zugleich Fiſchbein und Fett gewinnen läßt. Uebrigens iſt dabei anzuerkennen, daß der Verfaſſer das Füh⸗ len und Denken des Bürgers im Dialoge oft gar natürlich darzu⸗ ſtellen weiß und ſein freiſinniges Gemüth den höheren Tendenzen und Ideen des Weltfortſchritts offen iſt.
Daſſelbe zeigt ſich wieder in dieſem Roman, der als an eine unduldſame Zeit mit Friſche aufgefaßt iſt. Im Vortrag und in der Raſchheit des Arbeitens erſetzt der Verfaſſer an Routine, was— Andern an Geiſt abgeht. O. B.
Mahnung
Silas Marner, der Weber von Raveloe, von George Eliot. Ueberſetzt von Julius Freſe. Berlin, Franz Duncker.
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