Jahrgang 
01-14 (1862)
Seite
185
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duj diſe We do und Mitas Mas er bis n Male die Ferien die Prager Un, dzog. Nach und gung der Beiden

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3, daß er in Be⸗ Beſtimuung hin⸗ fühls für Janka denſte Widerwille

bald in ihm, und

z daß er feſt ent⸗ Der Vater er⸗ emal ſo beſtimmt de. Als nun der gerung blieb und hohlen ſeine Liebe agemeſſene Wuth, ertige Dirne, und Shandelt, und nur derte dies. Mi⸗ nir die ganze Ge⸗ tter die Soldaten Mühe beruhigte daß ſein Vater mer das auch wiß Wrtba ſeine mite ihn daßn, de ſich im Laufe en, oder ſouſt ein wich, bei ſeinen u. Dies Anerbie⸗ den nächſten Tag, at, erwits ſich ale s zerriſſen, ſprung⸗

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Dritte

Folge.

um mein Heil zu verſuchen, aber da kam ich ſchön an. nach ſeinen Wünſchen geneigter zu machen, und ſchon einen

Der Richter war in größter Wuth und bereit dem Sohne

ſeinen Fluch zu geben, denn die Frau hatte ihn noch mehr gegen denſelben gereizt, wie ich wohl an Reden merken konnte. Gewiß wäre ihr nichts erwünſchter geweſen, als Michael in alle Welt vertrieben zu ſehen, und ſo ihrem eignen Söhnlein die ganze Erbſchaft allein und ungetheilt zu ſichern. Ich wurde von dem Richter heftig

ſelbſt faſt die Hoffnung aufgebeu, die Eltern mit der Zeit

ihren höhniſchen reiten und reifen zu laſſen, und dieſer Zeit werde es hof⸗ fentlich nicht einmal bedürfen. ja nicht zu übereilen, zu jung zum Heirathen und von der Frau ſchnöde abgewieſen und mußte bei mir

Plan ausſinnen, der ihn, wenn auch langſamer, doch ſiche⸗ rer au das erſehnte Ziel führen könne. Wir hätten ja, meinte ich, drei volle Jahre Zeit, unſere Pläne vorzube⸗ f Ohnehin brauche er ſich da er nach dieſer Friſt immer noch ſei. Nach unſäglicher Mühe brachte ich ihn endlich dahin, auf meinen Vorſchlag einzugehen, und er reiſte nothdürftig ausgeſöhnt mit ſeinem Vater wirklich

doch noch umzuſtimmen, da die Frau ſo viel Gewalt über nach Prag ab. Janka durfte er auf mein Verlangen ihn übte. Gegen Michael äußerte ich mich nicht ganz ſo V nichts von unſerem Plane ſagen; die reine, trugloſe Seele

hoffnungslos und vertröſtete ihn mit dem Sprüchworte: Auf den erſten Hieb fällt kein Baum. Dieſer hatte ſich

hätte ſich nimmermehr damit einverſtauden erklärt. In dem Glauben, daß

Michael ihren Bitten ſich gefügt, ſchied

mit Janka über die wahre Natur ihrer gegenſeitigen Ge⸗ ſie von ihm, zwar miit blutendem Herzen, aber auch mit

fühle bereits verſtändigt, ehe er ſich geger ſeinen Bater dem erhebenden und tröſt

erklärt hatte, und Beide ahnten in ihrer jugendlichen Harm⸗ loſigkeit nicht, welch Ungewitter ihrer Liebe drohen könne, und als es wirklich ausgebrochen, war Janka anfäuglich troſtlos. Ihr ſanftes Gemüth, ihr frommer, gottergebener Sinn gab ihr jedoch bald die Kräfte, ihr Herz zu bekäm pfen und ihre Liebe, obwohl mit blutendem Herzen, dem Glück zu opfern. Sie beſchwor Michael, ſeinem Vater gehorſam zu ſein, und betheuerte ihm, daß ſie ſich nimmer⸗ mehr entſchließen würde, gegen den Willen ſeiner Eltern die Seinige zu werden, daß ſie nie ruhig und glücklich werden könne mit dem Bewußtſein, gegen den Willen der⸗ ſelben ſich in eine Familie gedrängt zu haben, der ſie immer ein Dorn im Auge ſein müſſe. Alle ihre Gewalt über Michael reichte jedoch nicht hin, ihn zur ruhigen Ergebung zu bewegen, und es bedurfte der eindringlichſten Vorſtel⸗ lungen von meiner Seite, daß er ſein Ziel auf dieſe Art nie erreichen würde, wohl aber durch ein augenblickliches, wenn auch nur ſcheinbares Nachgeben. Er möge, ſchlug ich ihm vor, ohne weiteren Widerſpruch nach Prag gehen, ich wolle indeß unabläſſig bemüht ſein, die Eltern nach und

enden Bewußtſein, das einzig Rechte und Gute gethan und bewirkt zu haben. Deut⸗

ungeachtet ſchwanden die Roſen ſichtlich von ihren Wangen,

trüb und ſchwermüthig ſchlich das ſonſt muntere, hüpfende, lebensfrohe Mädchen eiuher, und ihr ſchönes, großes Auge vergrößerte ſich immer mehr und nahm einen ſchwärmeri⸗ ſchen Ausdruck, einen faſt überirdiſchen Glanz an. Ich bangte für das Leben des mir ſo theuren Mädchens und ſuchte alles Mögliche hervor, um, wenn auch uur in leiſen Andeutungen, in ihrer Seele ein Fünkchen Hoffnung zu wecken. Dankbar lächelte ſie dann wohl, doch merkte ich aus ihren Antworten gar bald mit Schrecken, daß ſie ſich ganz entſchieden als Opfer für das Glück Michuel's betrach⸗ tete, ja ſich ſogar in dieſer Idee gefalle. So ſah ich denn in ihrer Schwärmerei das größte Hinderniß meiner zu entwerfenden Pläne, und je weniger ich darauf gerechnet V hatte, um ſo ſchwerer ward es mir nun, etwas Entſpre⸗ cchendes auszuſinnen. Ich quälte mich ein paar Monate lang damit, aber immer fand ich bei näherer Prüfung das im erſten Augenblick zweckmäßig Erſcheinende ungenügend,

obwohl ich an Michael, damit er nicht etwa ungeduldig

DieTimes veröffentlicht in ihren Nummern vom 5. und

lien. 6. Febr. c. über dieſen Gegenſtand den ſehr ausführlichen Bericht

eines ihrer Correſponden aus Victoria auf Vancouver Island vom

29. Nov. 1861, der mit der Erklärung beginnt, daß erin der letzten Zeit nichts von Britiſch Columbia berichtet habe, weil die Nach⸗ richten von dort, die während des Sommers und Herbſtes nach Victoria gelangten, eine ſo übertriebene Beſchreibung von dem Reichthum der oberen Goldgegend gebracht hätte, daß ſie ganz fabelhaft erſchienen ſeien. Die Berichte aus Cariboo wären namentlich ſo ausſchweifend in ihrem Charakter geweſen, daß er ſich geſcheut habe, dieſelben auf bloßes Hörenſagen weiter zu verbreiten. Jetzt ſei er aber von der Richtigkeit jener Berichte überzeugt, und deßhalb könne er ſie mit vollem Rechte mittheilen. Nach dieſer Einleitung zu urtheilen, verdient der von dieſem

Correſpondenten eingeſandte Bericht jedenfalls Beachtung, und deßhalb wollen wir unſern Leſern das Wichtigſte aus demſelben hier auszüglich mittheilen.

Der Theil von Britiſch Columbia, der im vorigen Jahre faſt alles Gold lieferte und der beſtimmt zu ſein ſcheint, die Aufmerk⸗ ſamkeit der Welt weit mehr auf ſich zu ziehen, als ſie bisher irgend einem Goldlande zu Theil wurde, iſt ein neu entdeckter Diſtrict, Namens Cariboo(eine Corruption von cerfboeuf, Hirſchochſe, eine große Rennthierart, welche die Gegend bewohnt). Dieſer Diſtrict liegt nördlich oder vielmehr nordöſtlich von der Küſte von Britiſch Columbia und der Mündung von Fraſer's River 500 engliſche Meilen im Innern des Landes. Cariboo liege nicht weit entfernt von den Ouellen des ſüdlichen Arms des Fraſer's River und den Rocky⸗Mountains und bilde einen von rohen Bergmaſſen und Strömen unterbrochenen Landſtrich, der von

Norden nach Süden 50 Meilen und von Oſten nach Weſten 30 Meilen breit ſei, ſo weit man es bis jetzt erforſcht habe, um den der ſüdliche Arm von Fraſer's River auf drei Seiten eine Art von Halbeirkel bilde, und zwar von ſeiner Quelle bis zu ſeiner Verbindung mit dem nördlichen Arm von Fraſer's River in der Nähe von Fort George, einer Handelsſtation der Hudſonsbay⸗ Company, ohngefähr im 53° 50 n. Br. Der letzte Arm des Fraſer's River führt jetzt den populären Namender ſüdliche Arm die Hudſonsbay⸗Company gab ihm den Namender nördliche Arm, weil derſelbe in ſeinem erſten Laufe eine noͤrd⸗ liche Richtung einhält und iſt der Hauptfluß. Seine Quellen finden ſich in einer Entfernung von 60 70 Meilen von der Hauptkette der Rocky Mountains. Der Lauf des Fluſſes, der das neue Goldland in ſeine gekrümmte Linie einſchließt, iſt an⸗ fangs 180 Meilen nordweſtlich und ſchlägt dann in einer Länge von 50 Meilen einen ſüdweſtlichen Lauf ein. Man hält nun dieſen ganzen großen Landſtrich ausgewiſſen Anzeichen auf ſeiner Oberfläche für goldhaltig und zwar ebenſowohl in Quarz, wie in Goldlagern, doch bis jetzt haben die Goldſucher erſt den kleinern Theil deſſelben unterſucht.

Cariboo liegt in Neucaledonien zwiſchen den Quellen von Antler⸗Creek, Swift(oder Cottonwood) River und Swamp River, die alle nach entgegengeſetzten Richtungen fließen und zwar von einer Bergkette aus, die den NamenBald Mountains(kahle Berge) führt. Von dieſen Bald Mountains entſpringen in einer Höhe von 7000 bis 8000 Fuß über der Meeresfläche eine Menge Flüſſe und Creeks(Bäche) von verſchiedener Größe, die den Goldfeldern, welche im vorigen Jahr bearbeitet worden ſind, ihren Namen gegeben haben.