1. Ja
e Land und Dauptinhalt en beginnt: ſten Spitze dulſion un aſiatiſchen worden zu ne, die ſich derhältniß⸗ abzugeben. ſeunigen gro ich Merde etrennt ſind. welche von jedem Ver⸗ en ein wenig über dieſes n ſelbſt her. en in ihrem ſer Zahl iſt der Kurilen ieſer Inſeln —, beſonders ddo begeben genannte in⸗ ‚An Japand, niſt, Sikol trennt;— die füdlich Für den zuders der 3 auf ller den Bergen denen man zu befürch mitten zwi⸗ — offte Durch er Stelle, ver⸗ ib zu binden. änden, baͤu⸗ h6— 8 Fuß nblick ſtand ich das plöt⸗ ubt. Furchl⸗ ſenkrecht wie
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ende 5.
V
ahgNr. 10.]
Dritte
ſchen Inſeln und in Meereugen, deren hohe Geſtade, mit hundertjährigen Waldungen oder einer vollendeten Cultur bedeckt, ſich ſchließen, als wollten ſie die Hindurchſegelnden mit ihrem Schatten ſchützen. Ein europäiſcher Touriſt könnte ſich auf den Genferſee verſetzt glauben; ein Seemann aber findet dort weit eher eine Erinnerung an Magellans⸗ land, doch ohne deſſen rauhe Winde, dichte, zurückweichende Nebel und die tauſend Riſſe in ſeinen wilden Felſen, oder noch weit mehr glaubt er ſich in die freundlichen Canäle der ſundiſchen Inſeln verſetzt, denn hier glänzt die Sonne an einem azurblauen Himmel, und die Nächte ſind ſo lau⸗ ter wie in Jonien. Wer hätte uns das wohl vor kaum ſechzehn Jahren geſagt, als der Hafen in Nagaſaki unſern Schiffen ſo barſch verſchloſſen wurde? Von einem vor⸗ trefflichen japaneſiſchen Lootſen bewundernswerth geleitet, legt man ſich jeden Abend in einer gut geſchloſſenen Bucht vor Anker, und die Landſchaft belebt ſich dann mit der ganzen Bevölkerung, die an der Küſte den Bewegungen des Schiffes folgt und die in ihren Geſten und in ihrer Kleidung nicht weniger naiv iſt, als es die Eingebornen der Geſellſchaftsinſeln waren, als Cook zum erſten Mal längs ihrer Geſtade vorüberſegelte. Und dann erweckt jedes Vorgebirge, jeder hervorragende Punkt die Erinne⸗
rung an die portugieſiſchen Expeditionen und an ihre ſo gewaltſam vertriebenen Miſſionäre; wie ſollte bei den Na⸗ men Amianguſchi und Bungo, deren Anhöhen den Horizont ſchließen, ſich nicht vor unſern Augen die hohe Figur des heiligen Frangois Xavier erheben, wie er den Bonzen und Fürſten des Landes das Chriſtenthum predigt? Endlich
fährt man längs des Hafens Oſacca an der Mündung
des Fluſſes und des Thales der heiligen Stadt Miako, der
Hauptſtadt der geiſtlichen Kaiſers, hin. Oſacca, die Stadt
mit hundert Brücken, der Hauptſitz des Handels und der
Juduſtrie, berühmt durch ſeine Reichthümer, durch das Ta⸗
lent ſeiner Künſtler und ſeiner großen Arbeiterkörperſchaf⸗
ten, die für ſich ganz allein im Stande ſind, Heere für die
unter ganze Städte zu Grunde gegangen ſind.
Folge.
Vertheidigung des Vaterlandes aufzuſtellen, Oſacca, oder vielmehr deſſen Hafen Hiogo, wird dem fremden Handel erſt am 1. Januar 1863 eröffnet, und in dieſer Beziehung will die japaueſiſche Regierung nichts von ihrem Rechte nachlaſſen. Im November 1860 fand ſich die nordame⸗ rikaniſche Corvette Hartford mit dem Conſul am Bord daſelbſt ein, doch ihr Zulaſſungsgeſuch wurde ihr nicht be— willigt. Im December machte der Oberbefehlshaber des franzöſiſchen Expeditionsheeres in China einen Verſuch, mit dem Aviſodampfer Forbin dort zu landen; er konnte ans Land ſteigen, ohne daß die Localpolizei ihm ein Hin derniß in den Weg legte, aber längs der nach der Stadt führenden Chauſſee fand er Mäuner, die ihm ohue irgend eine Gewaltſamkeit breterne Barrieren entgegen hielten, während ſie in dem Maße, wie er vorſchritt, zurückwichen. Aus dieſer lächerlichen Scene hätte leicht eine ſehr unzei tige und unanſtändige werden können, wenn der General nicht den guten Gedanken gehabt hätte, ſich an dieſer bi⸗ zarren Kundgebung eines unbeſtrittenen Rechts genügen zu laſſen und an Bord zurückzukehren.
Dieſes Waſſerbehältniß mit ſo lieblichem Geſtade, deſſen Beſchreibung nur freundliche Bilvder erweckt, wird indeſſen zu gewiſſen Zeiten in dem Theile, der an das ſtille Meer grenzt, von ſchrecklicher Zerſtörung heimgeſucht. Die Typhons, die ſo ſehr gefürchteten Wirbelwinde der chineſiſchen Meere, dringen zuweilen bis an ſeine Mün— dung und häufen dort die mächtigen Wogen des Oceans aufeinander, welche die Küſten überſchwemmen, wobei mit⸗ Selbſt Oſacca hat, obgleich es mehr als zwanzig Stunden von den Vorgebirgen, welche die Einfahrt in daſſelbe bilden, entfernt iſt, die Verheerungen dieſer Ueberſchwemmungen zu ſeinem Unglück erfahren.
Was uns anbetraf, ſo beſtimmte uns der bedeutende Tiefgang der Fregatte, die wir in erſt ſchlecht erforſchtem Fahrwaſſer keiner Gefahr ausſetzen wollten, den andern
ſohn halten wir es für Pflicht, nachdrücklich auf neue Unter⸗ nehmungen ſeines Strebens hinzuweiſen. Doppelt wichtig iſt dies, wenn wie hier nicht bloß der Verfaſſer, ſondern auch der Gegenſtand von bedeutungsvollem Intereſſe iſt. Zur Kunde des geiſtigen Lebens in Rußland wird Wolfſohn's Zeitſchrift die Vermittlung darbieten. Der Herausgeber ſpricht ſich über ſeine
Aufgabe in ſeinem Proſpect mit ſo würdevoller Ruhe, Wärme und Sachkenntniß aus, daß ſeine eigenen Worte ſeiner Sache am beſten Freunde und vertrauende Leſer gewinnen werden. Er ſagt:
„Die innere Entwickelung Rußlands, die unter Alexander II. und beſonders ſeit dem Abſchluß des letzten Krieges einen außer⸗ ordentlichen Aufſchwung genommen, tritt mit der Emancipation der Bauern in eine neue, bedeutungsvolle Epoche. Erſt mit der Entfeſſelung dieſer vielen Millionen, die den ſo lange vergrabe⸗ nen, doch von keiner Fäulniß angetaſteten und vorzugsweiſe lebensfriſchen Kern des ruſſiſchen Volkes bilden, kann von einer fruchtbaren und zukunftreichen Entwickelung der Nation die Rede ſein. Das kaiſerliche Befreiungsmanifeſt iſt die erſte wahre Grundlage nationaler Cultur in Rußland; einer Cultur, die nicht äußerlich und ausſchließend, als ein gewiſſer Luxus bevor⸗ rechteter Claſſen treibhausartig gepflegt wird, ſondern in leben⸗ diger Durchdringung des Voltsgeiſtes alle Kreiſe der bürgerlichen Geſellſchaft zur Mitarbeit an den höchſten materiellen und ſitt⸗ lichen Aufgaben des Staates befähigt.
Je unverkennbarer trotz noch ſo vieler Mißſtände und Febl⸗ griffe das Streben ſowohl der Regierung als aller einſichtigen Patrioten auf dieſes Ziel gerichtet iſt, von deſto größerm Intereſſe muß es für Europa ſein, den Bewegungen des geiſtigen Lebens,
den Fortſchritten volksthümlicher Entwickelung in Rußland zu folgen und von den wichtigſten Erſcheinungen derſelben eine fort⸗ laufende Ueberſicht zu erhalten. Es muß dies ein Intereſſe nicht bloß politiſcher Art ſein, ſondern auch ein moraliſches, das In⸗ tereſſe der Humanität.. Wenn es ſich aber um ein das Intereſſe der Humanität ver⸗ mittelndes Organ für das ruſſiſche Leben handelt, wo könnte ein ſolches geeigneter hervortreten, als in Deutſchland, in deutſcher Sprache, inmitten der Nation, welche die Vermittelung der er⸗ habenſten Humanitätsideen als ihren ſegensreichen und unent⸗ fremdbaren Beruf in jedem Theile der alten und neuen Welt be⸗ währt hat! Dieſe Ueberzeugung iſt es, die den Herausgeber bei ſei⸗ nem Unternehmen leitet. Er ſpricht es offen aus, daß er im Geiſte, daß er ſeinen theuerſten Intereſſen nach vor allem Andern Deutſcher iſt; daß er, mit deutſchem Volksthum im Innerſten verwachſen, keinen heißern politiſchen Wunſch hat, als Deutſch⸗ lands Macht und Größe. Aber eben ſo frei geſteht er, daß die Liebe zu dem ruſſiſchen Boden, auf welchem er geboren ward, und deſſen Eigenthümlichkeiten, deſſen herrliche Keime und un⸗ zerſtörbare Tragkraft er aus unbefangener Anſchauung, aus gründlicher Forſchung kennt, es ihm ſchon in früher Jugend zur Lebensaufgabe gemacht hat, die Reſultate dieſer ſeiner Anſchau⸗ ung und Forſchung den Deutſchen vorzulegen, hier, in ſeiner geiſtigen Heimath, den Vorurtheilen gegen ein Land, gegen ein Volk entgegenzuwirken, das zu verkennen eine um ſo ſchreiendere Ungerechtigkeit war, da man es für die Sünden Derjenigen ver⸗ antwortlich machte, von denen es am ſchwerſten zu leiden hatte. Dieſer Aufgabe hat ſeit einer langen Reihe von Jahren der


