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ud wenn wir huen. Der lihm, recht entſchloſſen cher auf bei⸗ ſie im gün⸗ nchte ihnen ugiehen, in⸗ der erkennen ddem Kaiſer uiig Ra icht kommen. geſchloſen Heubündel giiff vorerſt re Waffe be il) begegnen n wir ihnen erren Rutzen m nächſten durch das Fag Hüͤlfe geſchehen. Pblen Folgen walte, treue Daß die An — urſprüngliche hen, und man Leider aber erniſſe Der zſtarkem, mit rden, die als Fuß Durc⸗ von welchem dieſer letztele vaſſerführende s zu einen
Waſſe⸗ Kubit⸗
1 9 19000, beträgt!
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Nr. 10.] 1
gabe von den Cameraden im nächſten Dorfe eine leere Drohung war, erräth der Leſer, indeß konnte es von dop⸗ peltem Nutzen für uns und das Dorf ſein, was auch, wie ich ſpäter hörte, wirklich der Fall war.) Zum Glück hatte ich richtig calculirt, ſie ſahen ſich bedenklich an, hielten einen kurzen Rath, thaten daun, als ob ſie nur geſpaßt hätten, grüßten uns lachend und zogen ab.—
Unſer Marſch wurde nun, nicht ohne beſondere Vor ſicht, fortgeſetzt, und wir gelaugten ſo ohne irgend eine Störung bis auf eine halbe Stunde vor unſer Lager. Ich war mit meinen Gedanken in Kloppay, doch nein!— ich will es nur offen geſtehen, bei Janka. Ich hatte nicht er— fahren können, wer das Mädchen eigentlich ſei, und ob⸗ gleich ſie höchſt wahrſcheinlich die Tochter des alten Unaus⸗ ſprechlichen war, ſo lieh ihr doch dieſer, wenn auch nur ſehr dünne Schleier einen Reiz mehr. Was nicc aber haupt⸗ ſächlich beſchäftigte, war der Gedanke, wie wohl der Ton ihrer Stimme ſein möchte, den ich mir gar nicht reizend und wohlklingend genug denken konnte. Nicht ein einzig Wörtchen hatte ſie geſprochen. Ob ſie am Ende gar ſtumm ſein könnte? fuhr mir plötzlich durch den Kopf. Aber das war ja nicht möglich, ſie hatte durchaus in ihrem ganzen Weſen nicht das geringſte Eigenthümliche ſolcher Unglücklichen, weder die geſpannten Geſichtszüge, noch den ſchwachen ſchwungloſen Zug der Lippen. Und es hatte auch der Schulmeiſter und die Mutter zu ihr geſprochen.
Ich lächelte über meine einfältige Idee. Adolph, der neben mir ritt, wunderte ſich über mein ungewöhnlich ſtil⸗ les Weſen, wie über mein Lachen, und fing an mich etwas zu necken; da ich aber nicht darauf einging, überließ er mich bald meinem Brüten. Auf einmal ſchlug ein rollender Donner an mein Ohr! Was war das? Kein Wölkchen ſtand am blauen Abendhimmel, und die Sonne war dem Untergange nahe. Wir ſtutzten alle, wie auf Commando. Schon folgte ein zweiter, dritter und ſo fort, und unaufhör⸗
lich rollte der Donuer nun und erfüllte die Gegend. Das
Dritte Folge.
war Kanonendonner! Sollten die Franzoſen von den Bergen herabgekommen ſein? und wir waren nicht dabei! Ich war faſt außer mir vor Wuth und Aerger über dieſen Streich, den mir das Schickſal nun zum zweiten Male ſpielte. Schon war ich im Begriff ganz allein wild voran zu ſtürmen, wie ſchon einmal bei Görſchen, und meine Ca⸗ meraden im Stich zu laſſen, als dieſe erklärten, daß ſie
dies nicht leiden, oder ihre ganze Fourage zurücklaſſen und
mir folgen würden. Der ſehr beſonnene Adolph meinte, ein ſo regelmäßig fortlaufendes Kanonenſeuer ſei ihm in der Schlacht noch nicht vorgekommen, und überhaupt ſei
das, was an dem kurzen Endchen Tag noch gethan werden
könnte, von uns wohl auch noch nachzuholen; auf der nicht fernen Höhe vor uns ſei aber unſer Lager ſchon zu er⸗ ſchauen. Dies beruhigte mich etwas, ich gab mein Pferd dem Trompeter zum Führen, eilte raſchen Schrittes und hochklopfenden Herzens unter fortwährendem Kanonendon⸗ ner der Anhöhe zu, und war bald oben augelangt.
Welch ein herrlicher, überraſchender Anblick! Das ganze weite Lager lag ausgebreitet vor meinen Blicken, von den Strahlen der untergehenden Sonne vergoldet. Die Truppen, ſo weit mein Auge ſie unterſcheiden konnte, ſtanden vor ihren Lagerplätzen aufmarſchirt. Zwiſchen der Straße nach Arbeſau und den gegenſeitigen Bergen, waren in zwei langen Linieu unzählige Kanonen aufgeſtellt, welche eine nach der andern abgefeuert wurde, wie es bei der Feier eines freudigen Ereigniſſes zu geſchehen pflegt. In der Mitte eines ſehr großen offenen Vierecks dicht da⸗ hinter befand ſich eine ſehr zahlreiche Gruppe hoher Mili⸗ tärs, wahrſcheinlich die drei verbündeten Monarchen an der Spitze. Als meine Gefährten bei mir angelangt waren, ſchwieg der Kanonendonner und nach ganz kurzer Pauſe ſtieg ein dreimaliges Hurrah, das ſich von Truppe zu Truppe fortpflanzte, donnernd gen Himmel, und die Muſik ſtimmte überall jubelud ein. Jetzt erſt wurde mir klar, daß es keine Schlacht gab, und ich konnte deßhalb ruhig
durchſchnittlich täglich 700000 Kubikfuß oder circa 19 Millionen preußiſche Quart. Das Waſſer iſt chemiſch ſehr rein, es führt
nur ½ Procent an mineraliſchen Beſtandtheilen, Sand und
Thon, mit ſich, wovon der Sand ſich ſehr ſchnell abſetzt. Seine Temperatur iſt 22,40 R., d. h. genau dieſelbe wie die des Brunnens von Grenelle. Was dieſen letztgenannten Brunnen betrifft, ſo iſt er ſeit dem 24. September allerdings in ſeiner Ergiebigkeit, wenn auch nicht um Bedeutendes, doch um etwas zurückgegangen, nämlich von 29000 auf 25000 Kubikfuß pr. Tag.
Obgleich nun dieſer neue arteſiſche Brunnen der Stadt Paris über 1 Million Frs. gekoſtet hat, ſo hofft dieſelbe doch in wenigen Jahren ſchon ihre Auslagen bezahlt zu haben; denn das Waſſer dieſes einen Brunnens iſt jetzt hinreichend für den häuslichen Bedarf von einer halben Million der Bevölkerung. Was alſo die Natur der großen Stadt verſagt hatte, ein reines Quellwaſſer, hat hier die Wiſſenſchaft in glänzender Weiſe zu
Tage gefördert!— 5.
Aus der Natur.
Der Fang der Fulmars.
Von den vielen Anſtrengungen, welche der Menſch macht, um ſich die zu ſeinem Leben noͤthigen Producte der Natur zu verſchaffen, gibt es kaum draſtiſch feſſelndere, als die Scenen des nordiſchen Seevogelfangs. Ueber den der Fulmars gibt uns Hartwig in ſeinen Betrachtungen über das Meer, die wir immer wieder empfehlen möchten, ein ſehr lebhafte Darſtellung.
Wir bitten den Leſer, ſagt der Verfaſſer, dem wir gerne das Bild einer großen nordiſchen Seevogelrepublik vorführen möchten, uns nach Saint Kilda, der äußerſten der Hebriden, zu begleiten, wo ihn zugleich die großartigſte Felſenſcenerie erfreuen wird. Das kleine, etwa eine deutſche Meile im Umfang meſſende Eiland ſteigt überall faſt ſenkrecht aus dem Schooß des Oceans empor und bildet an ſeinem öſtlichen Ende, welches ſich 1380 Fuß über den Waſſerſpiegel erhebt, die höchſte Felſenwand der britiſchen Inſeln. Jede Felſenplatte iſt mit dreizehigen Möven, Alken und Guillenots dicht beſetzt, von allen Raſenabhängen haben die Fulmars und Puffins Beſitz genommen, während in der Nähe des Waſſers auf den naſſen, vom Wogenſchwall tiefausge⸗ höhlten Klippen Gruppen von Seeraben bewegungslos und aufrecht ſtehen, gleich unreinen Geiſtern, welche den Eingang einer dunkeln Zauberhöhle bewachen.
Läßt man einen gewaltigen Stein von der Höhe den Ab⸗ grund hinunter rollen, ſo entſteht ein gar merkwürdiger Tumult. Vielleicht erſchlägt der tückiſche Marmor zunächſt einen unglück⸗ lichen, auf ſeinem Neſte brütenden Fulmar, ſpringt dann, tau⸗ ſendfältige Echos erweckend, die hohe Wand hinunter, tiefe Fur⸗ chen in die graſigen Abhänge reißend, oder an vorſpringenden Felſenmaſſen zerſchellend, und treibt die erſchreckten Vogelſchaaren aus einander. Ihre aufſteigenden Wolken bezeichnen ſeinen ver⸗ derblichen Pfad, bis er endlich, zahlreiche Opfer nach ſich ziehend, zunter den Fluthen verſchwindet. Bald darauf kehren auch die geſtörten Felsbewohner zu ihren Ruheplätzen zurück, und der un⸗ gewöhnliche Tumult verhallt..
In unglaublicher Anzahl brütet der Fulmar auf, Saint Kilda und iſt für die Eingebornen bei weitem das wichtigſte Pro⸗
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