tz nach den tenkunft mit ic erinnerte vor einigen orfen halte, Dorfbewoh⸗ Sie konnte Klegt hatte, uch erſchien, vaͤches jetzt
ſer peinücen erſchien. Er rlaufen, und h raſch dem ect zurückge⸗ Deinen Hän⸗ iſtieß. Albert
ers von dieſen den ſchauend. die Rache zu gutes Recht r Geſetze an, Kichteramt zu 1
“ entgeguete aber unſäglic benſo bäteren denſchen Dein nen und das ſollten.— wicht wehr venden Lippen uns für ewig
— nder Musktto
te Eba. 3c und ſtricken, als So ganz ohnt
„peldter a eſcheid Su fönnen. l
nachen ö die Nuber von
Albert war beſtürzt aufgeſprungen, Vorwürfe hatte er
Marie ſchaute ihm lange nach, bis die Büſche ihn ihren
wohl erwartet und aufedieſe war er gefaßt geweſen, nicht Blicken entzogen, dann ſchnürte ſie mit thränenden Augen
aber darauf, daß Marie ihr Wort brechen und ihm ihre
ihr kleines Bündel, um die weite Wanderung anzutreten,
Liebe entziehen würde. Er bot Alles auf, die Geliebte deren Ziel noch im Dunkel der Zukunft verborgen lag. von ihrem Vorhaben abzubringen, aber weder ſeine Bitten
noch ſeine Drohungen konnten ſie dazu bewegen.
Die einzige Zuſage, welche Albert nach langem Bitten erlangte, war die, daß Marie nach Verlauf eines Jahres von ihrem Entſchluſſe abſtehen und dem Geliebten die Hand am Altare reichen wolle, wenn dieſer ſelbſt dem Könige ſein Vergehen berichten und der König den Tod des Grafen nicht als Mord betrachten und beſtrafen würde.
Albert mußte ſich mit dieſer Zuſage begnügen, er hatte großes Vertrauen zu dem alten Fritz, und ſo ſchwer es ihm auch fiel, ſich freiwillig als Mörder dem Gerichte zu über liefern, war er doch dazu entſchloſſen, nicht zweifelnd, daß der König die Handlungsweiſe jener feilen Richter verdam⸗ men und mit ⸗Rückſicht darauf die Selbſthülfe des in ſeinem Rechte Gekränkten, wenn nicht ganz, doch zum Theil eutſchuldigen würde. Aber nur dem Könige wollte er ſich überliefern, nicht den Landesgerichten, ſein Urtheil wollte er als gerecht anerkennen und nach abgebüßter Strafe zu Marie zurückkehren, die, wie er nicht zweifelte, ihn dann wieder mit offenen Armen empfangen würde.
Der Morgen begaun inzwiſchen zu grauen, und Ma⸗ rie, die den jungen Mann noch immer zu ſehr liebte, als daß ihr ſein Leben hätte gleichgültig ſein können, drang in Albert, die Flucht zu ergreifen, bevor der Tag völlig ange⸗ brochen ſei. Albert wußte wohl, daß, wenn er im Dorfe geſehen wurde, der Verdacht der Brandſtiftung auch ſofort auf ihn fallen mußte, und da ihm Alles daran lag, den Häſchern nicht in die Hände zu ſallen, beſann er ſich nicht lange; nachdem er der Geliebten das Verſprechen abge⸗ nommen hatte, daß ſie nach Ablauf ſeiner oom Könige noch
zu beſtimmenden Strafe ihn wiederſehen wolle, ſchritt er hinaus.
Wieder war der Frühling gekommen mit ſeinen un⸗ zähligen Blüthen und Vögeln, die Büſche prangten in ffriſchem Grün, und tauſendſtimmiger Geſang ertönte unter dem duftenden Laubdache. Auch an die Menſchenherzen pochte der Lenz, Einlaß begehrend, doch manches blieb ihm verſchloſſen, weil es daran zweifelte, daß die warmen Son⸗ nenſtrahlen des Frühlings die finſtre Nacht durchdringen könnten, in die Sorge und Kummer es gebannt hatten. Unter denen, die ihm Einlaß nicht gewährten, befand ſich auch das Herz Mariens, die als Aufwärterin in einer Weinſchenke Breslau's ein Unterkommen gefunden hatte. Seitdem Albert von ihr geſchieden war, hatte ſie noch keine Nachricht von ihm erhalten, und die Ungewißheit über ſein Schickſal, in der ſie fortwährend ſchwebte, machte ihr große Sorge. All' ihre Nachforſchungen, die ſie bei den Gäſten über den muthmaßlichen Anſtifter des Schloß⸗ brandes angeſtellt hatte, waren ohne Reſultat geblieben; wohl wußte Jedermann, daß der Brand augelegt und der Graf ermordet worden war, denn amtliche Unterſuchungen und die aufgefundene Leiche des Schloßherrn hatten dies bewieſen, wer aber der Thäter war, das blieb für jeden, Marie ausgenommen, ein undurchdringliches Geheimniß. Einige Wochen nach dem Brande hatte ein königlicher Commiſſar die Güter des Grafen in Beſchlag genommen und weitläufige Unterſuchungen über deſſen Gerichtsver⸗ waltung angeſtellt, die aber nicht beſonders zu Gunſten des verſtorbenen Gerichtsherrn ausgefallen ſein mußten, denn nach einigen Monaten wurden alle Güter, die der Graf durch Urtheilsſprüche an ſich gebracht hatte, entweder ihren früheren rechtmäßigen Eigenthümern zurückgegeben, oder,
Paris and Moscow, from the Imperial Royal Theatre of his Majesty the Emperor of Russia.
„Amalie wurde von Mrs. Snuffbox gegeben; ſie erſchien in grünen Buchſtaben von anderthalb Fuß Höhe. Sie war the trilling and charming American wonder, the delight of two hemispheres.
Eva,„was würde wohl die Folge davon ſein? Würden ſie in Kurheſſen glauben, daß hier ſolche Zettel gedruckt werden? Oder würden ſie annehmen, ich ſei übergeſchnappt?“
.„Man würde dich in contumaciamin’s Irrenhaus verurtheilen, lieber Peter. Schreibe nicht einmal, daß Du den Zettel geſehen haſt. Dein Vater möchte Dich für einen Windbeutel halten, und das würde mich ſehr kränken. Laß uns hineingehen und Platz nehmen.“
„Wir kauften uns zwei Sperrſitze, Plätze führen, und hatten uns kaum aufging.
Ja, wer beſchriebe dieſe Aufführung? Der alte Moor heulte wie ein hungriger Kettenhund, Amalie rollte die Augen und declamirte, daß ich das Aergſte zu befürchten begann; ſpielte wie ein Puter und kollerte ſehr natürlich, das Schreck⸗ lichſte war aber Karl und Spiegelberg. Die Räuber nannten Karl „de Moor“(Muhr) und den Spiegelberg nannten ſie Speigelberg. I know VYou, Speigelberg,“ wirkte betäubend auf mich. Und wie die Kerle alle ausſahen! Die Leipziger Studenten trugen ſchwarze ſeidene Strümpfe, feuerrothe Puffröcke, Revolver und Glacshandſchuhe. Keiner von ihnen war unter achtundvierzig Jahren. Sie liefen auf einem Brüſſeler Teppich herum und
ließen uns an unſere geſetzt, als der Vorhang
übertrieben im Declamiren wahrhaft ſcheußlich. Häite Hamlet dieſe Bande angetroffen, er würde ſie ſicherlich nicht engagirt
Franz
haben, ſeinem Stiefvater die Mausfalle vorzutragen. Ich fühle und weiß es ſehr wohl, daß ein Erzähler nicht
übertreiben darf, und oft ſchon habe ich mir Zwang angelegt, ... wenn ich meine Erinnerungen aus Amerika niederſchrieb, weil „Wenn ich den Zettel meinem Vater ſchickte,“ ſagte ich zu
ich fürchtete, der deutſche Leſer würde ſagen:„Tült, Tütt, über⸗ treibe nicht.“ So geht es mir jetzt wieder. Ich ſeye da einen fetten Aſſeſſor, der Gerſtäcker und Ruppius auswendig weiß und alle drei Monate von ſeinem Vetter in Chicago einen Brief be⸗ kommt, über meine Schilderung die Naſe rümpfen. Was ſoll ich mit dem Aſſeſſor anfangen? Glauben ſchenkt er mir nicht, denn in den Regulatoren ſteht nichts von ſolchen Dingen, wie Tütt beſchreibt, und der Ruppius iſt auch ein ganz anderer Kerl und ſteckt voll Poeſie und ſchöner Schilderungen, während der lang⸗ weilige, arrogante Tütt da Dinge erzählt, die man glauben kann oder auch nicht glauben kann.
Sind Sie fertig, Herr Aſſeſſor? Reiſen Sie mal her, wenn es Ihnen gefällig iſt, ſehen Sie ſich den de Moor und Speigel⸗ berger an— aber von Anfang bis Ende, und wenn Sie am folgenden Tage eine Lebensverſicherungsgeſellſchaft finden, die Sie aufnimmt, dann will ich Ihre Reiſekoſten vergüten.
Ich habe das Stück mit angeſehen, von Anfang bis zu Ende; ich habe das Brüllen von Karl, das Kollern von Franz, das Heulen des alten Moor, das Winſeln von Amalie und ſo weiter ausgehalten; ich habe die Amerikanerinnen beobachtet, wie ſie während der Aufführung und in den Zwiſchenacten ſtumm und ſteif daſaßen wie Pagoden; ich habe beobachtet, wie zwe Börſenſpeculanten ſechsprocentige Staatspapiere gegen Weizen


