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ſolchen Plau zu entwerfen, geſchweige denn ihn auszufüh⸗ ren, meinten ſie; ſelbſt angenommen, es gelänge ihnen, das Schloß zu zerſtören und an dem Grafen eine gewiß be⸗ gründete Rache zu nehmen, würde nicht der König von Preußen dies als eine Auflehnung gegen die Obrigkeit an⸗ ſehen und ſchwer beſtrafen? Auch wiſſe man nicht, unter weſſen Herrſchaft man dann komme, und der Nachfolger des Grafen würde ſich für die ſeinem Vorgänger angethane Schmach an ihnen gewiß bitter rächen.
Vergebens hielt Albert ihnen vor, der König würde in ſolchem Falle Gnade für Recht ergehen laſſen, um ſo mehr, da der Graf als Spion in öſterreichiſchen Dienſten ge⸗ ſtanden habe; einſtimmig verwarfen die Bauern den Vor⸗ ſchlag und erklärten ſchließlich ſogar, daß ſie ſich einem ſolchen Beginnen ſelbſt mit den Waffen widerſetzen würden.
In ſeinen Erwartungen getäuſcht ergriff Albert miß⸗ muthig Stock und Mütze und verließ das Dorf, in welchem er ſich vor den Späheraugen des Grafen nicht ſicher fühlen konate; er wußte, daß ſchon eine Drohung des Schloß⸗ herrn die feigen Bauern veranlaſſen würde, ihn auszulie⸗ fern. Obwohl er von den Landesgerichten wenig oder gar keinen Schutz erwartete, wollte er dennoch den Verſuch machen, den Grafen bei dieſen anzuklagen; er ſchlug deß⸗ halb den Weg nach Breslau ein, wo er auch am zweiten Tage ſeiner Wanderung eintraf.
Aber Wochen vergingen, ehe das Gericht ſich bereit er⸗ klärte, die Klage Albert's anzunehmen, und nur deſſen Drohung, perſönlich zum Könige zu gehen und deſſen Schutz und Gerechtigkeit anflehen zu wollen, konnte es vazu bewegen. 1
Der Tag der Gerichtsſitzung erſchien, mit ihm der Graf, der einige ſeiner Knechte mitgebracht hatte in der deutlich zu erkennenden Abſicht, ſeinen Kläger als Gefange⸗ nen wieder mit ſich fortzuführen.
Schon am Tage vor der Sitzung hatte er die Richter
Dritte Folge.
und Juſtizbeamten zu einem glänzenden Abendeſſen einge⸗ laden und bis in die ſpäte Nacht mit ihnen gezecht. Noch in den Augenblicke, als die Richter ihre Stühle einnahmen, um nach Recht und Gewiſſen die vorgebrachte Klage zu prüfen und das Urtheil zu fällen, lagen die Spuren der Orgien, denen ſie auf Koſten des Angeklagten beigewohnt hatten, deutlich in ihren Zügen. 4
Der Gerichtsſaal war gedrängt voll Menſchen, die mit ſichtlichen Zeichen des Abſcheues dem Berichte Albert's über die Gräuel im Schloſſe folgten und ihrer Entrüſtung in derben Worten Luft machten, als dieſer damit zu Ende war. Man fühlte es, daß die Richter nur, um den Schein zu beobachten, den Angeklagten verhörten, der mit einer Frechheit den ihm aufgebürdeten Mord von ſich wälzte, die das Publicum in Erſtaunen ſetzte. Dieſes Erſtaunen ver⸗ wandelte ſich aber in gerechte Entrüſtung, als die feilen Richter das Urtheil fällten, der Graf ſei durchaus in ſeinem Rechte geweſen und don der Schuld au einem Morde frei zu ſprechen, da ja der Kläger ſelbſt den Wilddieb getödtet hätte, ebenſo ſei er berechtigt, eine Strafe über Albert zu verhängen, der ſich mit Worten gegen ſeine Obrigkeit auf⸗ gelehnt und Drohungen gegen ſie ausgeſtoßen,— es ſtehe ihm deshalb frei, die Hülfe der Gerichtsdiener zur Ergrei⸗ fung ſeines Klägers in Anſpruch zu nehmen.
Die Sitzung war aufgehoben, die Volksmenge aber machte noch keine Miene den Saal zu verlaſſen, erſt als die gräflichen Knechte Albert ergriffen und hinausſchleppten, ſtrömte das Publicum ihnen nach, und ſelbſt die zahlreich anweſenden Häſcher und Gerichtsbeamten konnten es nicht verhindern, daß der junge Bauer den Händen ſeiner Wäch⸗ ter entriſſen, und dieſe von dem erbitterten Volke zu Bo⸗ den geworfen und mißhandelt wurden.
Zähnekuirſchend hatte der Graf dieſe Scene angeſehen, doch erachtete er es für das Beſte, in ſeinen Wagen zu ſteigen und ſo raſch, als die Pferde laufen konnten, davon zu fahren, da er wohl bemerkte, daß einzelne aus dem
einem ſcharf zugeſchliffenen Achat oder Feuerſtein, mit Sehnen von Thieren ein Stiel befeſtigt wird, der knieförmig gebogen iſt. Das gebräuchlichſte Feuerzeug dieſer Indianer be⸗ ſteht aus zwei Hölzern: einem etwa zolldicken Bret, welches unten etwas hohl iſt und von alten Holze genommen wird, das nahe am Verwittern ſein muß; das andere Holz iſt ein 10 bis 12 Zoll langer Stock von der Dicke eines gewöhnlichen Bleiſtifts aus hartem Holze und an einem Ende vier⸗ oder fünfſeitig zu⸗ geſpitzt, dieſer Stock wird auf das Bretchen geſtellt und raſch zwiſchen beiden Händen ſo gedreht, daß er ſich in die Unterlage hineinbohrt. Wenn dieſes Drehen mit der gehörigen Schnellig⸗ keit geſchieht, ſo wird das durch das Bohren erzeugte Holzmehl erhitzt und fällt glühend durch das gebohrte Loch, wo es mit ſchwammigem altem Holze aufgefangen wird, und dadurch iſt das Feuer hergeſtellt. Ein ſolches Feuerzeug trägt jeder Indi⸗ aner in ſeinem Köcher bei ſich. Ihre Waffen und Jagdgeräthe find hauptſächlich Bogen, Pfeile und eine Lanze. Ihr circa 3
uß großer Bogen iſt aus dem Zweige einer harzigen Tanne oderFichte gemacht und wird mit friſchen Thierſehnen überzogen, die ſich dann beim Trocknen feſt zuſammenziehen, um dem Bogen mehr Feſtigkeit und Spannkraft zu geben. Die Bogenſchnur iſt von Sehnen gedreht. Die Pfeile ſind von ſehr leichtem Holze, hinten mit vierfachen Federſtreifen und vorn mit einer ſcharfen Spitze ver⸗ ſehen, die meiſtens aus Obſidian, aber auch aus Quarz, Achat und andern harten Steinarten beſteht. Sehr oft ſind dieſe Steine mit großer Geſchicklichkeit in eine herz⸗ oder lanzetförmige Geſtalt Lelracht⸗ wenn man berückſichtigt, daß dem Indianer dabei kein
erkzeug zu Gebote ſteht, als ein anderer Stein, womit er ihn zurgcht ſchlagen muß. Die Spitzen werden nur mit etwas Harz
an welchem
aufgeklebt, welches bewirkt, daß, wenn ein Pfeil aus einer Wunde herausgezogen wird, die Spitze faſt immer ſtecken bleibt.
Ihre Lanzenſchäfte ſind 12 bis 16 Fuß lang und aus dem geſpaltenen Holze der Rothtanne gefertigt. Die Spitze, welche am hintern Ende einen Widerhaken hat, iſt aus Knochen oder Hirſchhorn gemacht, nur loſe aufgeſteckt, aber durch eine ſtarke Schnur mit dem Schaft verbunden, Wenn nun ein Lachs oder anderer großer Fiſch von dem Speer durchſtoßen iſt, ſo löſt ſich durch den Widerſtand des Widerhakens die Spitze vom Schafte ab, legt ſich quer vor die untere Wunde und bleibt durch die er⸗ wähnte Schnur mit dem Lanzenſchaft verbunden, ſo daß der ge⸗ troffene Fiſch nicht entwiſchen kann. Mit ſolchen Lanzen fangen die Indianer die größern Fiſcharten, namentlich Lachs(indianiſch Népô) in Menge, wobei ſie eine große Fertigkeit zeigen. Wenn der Indianer auf den Lachsfang gehr, ſo ſteigt er ſchon bei Tagesanbruch in ſein Canoe, in welchem ein Feuer angemacht iſt. Die Frau ſitzt hinten, um das Canoe fortzurudern; ſie muß genau auf die Winke des Mannes achten, auch an einigen Stellen, wo der Lachs zu ſteigen pflegt, anhalten.
Der Mann, deſſen athletiſcher Körperbau bei der lauernden Stellung einen maleriſchen Anblick gewährt, ſteht ganz vorn im Canoe und bewacht das Waſſer in Stoßesweite. In dem Augenblick, in welchem er den Fiſch gewahrt, fährt demſelben auch der Speer durch den Leib, an welchem er auf die eben be⸗ ſchriebene Weiſe hängen bleibt. Der Fiſch macht dann gewöhn⸗ lich noch eine letzte Kraftanſtrengung, wobei er das Canoe eine Strecke fortreißt, ermüdet aber bald, wird dann an die Ober⸗ fläche gezogen, durch einige Schläge auf den Kopf mit einem Klöppel vollends getödtek und ins Canoe geworfen. Der


