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88 Kriegs zu Deutſclandd, er waren dieſe Gelingen ſo auszuführen. berufung im ie Conſcrix⸗ ichten, denn pation, nur d zu liefern, en, die harte zuſende dieſer jachtfelde voll auf den Heer⸗ poleon wollte on von 1815 den, eine Re⸗ üllen und die nur auf die Aber dieſe jerig auszu⸗ in Anſpruch mehrmaligen tten, ſich ein te aufgeruſen der frühern en verſchaffte, eennheit zu er⸗ deren Folge wurden. So Männer, des⸗ ls unentbehl⸗ wäßrend mMan hnoch glück⸗ m er ſich auf dapoleon au — trund, ſondern und glänzend die betleffende
den Gedanken, alle früher bereits befreiten Claſſen wieder in Anſpruch zu nehmen und alle Unverheiratheten, die nicht durch die rechtmäßigſten Gründe daheim feſtgehalten wur⸗ den, auszuheben. Indem er die Zahl der Individuen, die er auf ſolche Weiſe zu finden gedachte, auf 300,000 ſchätzte, ließ er ein Senatusconſult entwerfen, welches ihn ermäch⸗ tigte, dieſe Anzahl Mannſchaften von den frühern Claſſen aus⸗ zuheben, indem man von 1813 bis 1803 hinaufging. Dieſe 300,000 Mann brachten, zuſammen mit den im October decretirten 280,000, die Aushebungen, die man während dieſes Winters ausführen ſollte, auf ungefähr 600,000, und man mußte geſtehen, daß noch niemals eine Be⸗ völkerung ſo übertriebene, für die künftigen Generationen ſo verderbliche Aufgebote erfahren hatte. Es war nicht der Widerſtand des Senats, den man befürchtete, wohl aber mußte man denjenigen der Familien fürchten, und es blieb ſehr zweifethaft, ob man ſie, ſelbſt mit dem Geſetz in der Hand, bewegen würde, derartige Forderungen zu be⸗ friedigen. Hätten die 600,000 Mann, um die es ſich han⸗ delte, rechtzeitig verſammelt, exercirt und in Reih und Glied geſtellt werden können, ſo würde man ſicherlich mehr Soldaten gehabt haben, als nöthig waren, um die Coa— lition über die Grenzen zurückzuwerfen. Aber wie viel mochten wohl unter dieſen 600,000 Mann bei dem allge⸗ mein erwachten Widerwillen gegen den Krieg, bei der herrſchenden Meinung, daß man ihn für Napoleon allein führe, bereit ſein, dem Rufe der Regierung zu folgen? Und wie viel Zeit ſollte man wohl übrig haben, um ſie, was die Hauptſache war, in regelmäßige Armeen zu verwandeln? Niemand vermochte es zu ſagen. Trotzdem hoffte Napo⸗ leon, an die Unterwürfigkeit der Völker, an die Unfähig⸗ keit und Langſamkeit ſeiner Gegner gewöhnt, einen großen Theil der einberufenen Mannſchaft zu erhalten und bis zum Monat April Zeit genug zu haben, um ſie auf den nächſten Feldzug vorzubereiten. Seine Plane gründeten ſich auf
dieſe zwiefache Vorausſetzung.
Mochten nun dieſe 600,000 Mann etwas früher oder etwas ſpäter eintreffen, jedenfalls mußte man ſie beſolden, und die funfzehn Jahre hindurch ſo gut verwalteten Fi⸗ nanzen Napoleon's waren, wie alle andern Theile ſeiner Macht, infolge des Mißbrauchs, den er damit getrieben, zu Grunde gerichtet. Man hat geſehen, wie ſeine Budgets von 750 Millionen(ungerechnet 120 Millionen für die Er⸗ hebungskoſten) allmählich, nach der Einverleibung Roms, Toscana's, Illyriens, Hollands, der Hanſeſtädte, auf eine Milliarde geſtiegen waren. Indem der Krieg ſeit 1812 gigantiſche Proportionen gewonnen hatte, war das Budget von 1813 ohne die Erhebungskoſten auf 1191 Millionen geſchätzt worden. Da die Koſten des letzten Krieges, die⸗ jenigen wenigſtens, die vom Budget bezahlt wurden, ſich auf 600 bis 700 Millionen beliefen, ſo nahm man an, daß dieſes Budget die damals enorme Höhe von 1300 Millio⸗ nen(1420 mit den Erhebungskoſten) erreichen werde. So war man denn binnen zwei Jahren von einer Milliarde bis auf 1400 Millionen Koſten gekommen, und wenn man ſich an den Geldwerth jener Zeit erinnert, wird man erkennen, welchen Bedarf eine ſo bedeutende Ziffer vorausſetzte. Dies hatte indeß nichts zu bedeuten, wenn es glückte, den Aufwand zu beſtreiten. Ungerechnet jedoch 100 Millionen Mehraufwand infolge des Krieges, waren auch die Einnah⸗ men um 70 Millionen unter dem in Ausſicht geſtellten Er⸗ trage geblieben. Sonach ſollten 170 Millionen wegen Koſtenüberſchreitung oder unzulänglicher Einnahmen zur Deckung des Jahresbedarfs fehlen. Es gab noch ein anderes weit mißlicheres Deficit. Napoleon war, da er ſeine Zuflucht zur Anleihe nicht nehmen konnte, zu Auflagen nicht nehmen wollte, auf den Gedanken gekommen, die Ge⸗ meindegüter zu verkaufen und deren Werth im voraus mit Hülfe von Bons der Tilgungscaſſe zu realiſiren. Man hatte 46 Millionen dieſer Bons für das Budget von 1811, 77 für das von 1812 und 149 für das von 1813 ver⸗ wendet. Nun hatte man ſich aber von dieſer Hülfsquelle
ceremoniös, ihre Höflichkeit iſt ſprüchwörtlich geworden. Muſik,; Tanz und Theater ſind ihre Hauptbeluſtigungen. Das ſchöne Geſchlecht genießt bei ihnen ſehr viel Freiheit, die es nach den Erfahrungen der Amerikaner und Ruſſen, namentlich in den höheren Ständen, Fremden gegenüber ſelten oder nie mißbraucht. Während die Frau an den Chrenrechten des Mannes Theil nimmt und von dieſem rückſichtsvoll behandelt wird, iſt es ihm doch er⸗ laubt, je nach Geſchmack und Vermögen einen ganzen Harem zu halten, und außerdem wird von Theehäuſern erzählt, die zugleich Erziebungsanſtalten für die weibliche Jugend und Luſthäuſer
zu verarbeiten und lackiren ihre Holzwaaren trefflich. Uebrigens iſt der Preis ihrer Lackwaaren ſehr hoch. Das Kupfer, Gold und Silber und eine Miſchung beider— Sowas genannt,— vor⸗ züglich das Eiſen und den Stahl, verſtehen ſie ſehr geſchickt zu bearbeiten. Man ſagt, ein gutes japaneſiſches Schwert ſei im Stande, einen Menſchen mit einem Hiebe zu ſpalten.
Ferner wird im Lande eine große Menge Papier bereitet und daſſelbe nicht allein zum Schreiben gebraucht, ſondern auch zu Tapeten, Taſchentüchern, Servietten, zum Einpacken von Waaren und zu Kleidern, denn ſie wiſſen es ſo weich, biegſam und ſtark zu bereiten, wie Baumwollenzeug, und dazu verwenden ſie beſonders den Maulbeerbaum, deſſen Zweige eine höchſt bieg⸗ ſame und zähe Rinde haben. In der Seidenmannfactur ſtehen ſie den Chineſen nach, im Porzellan wetteifern ſie mit ihnen; Glas und gläſerne Geräthſchaften kennen ſie nicht, und Fenſter⸗ glas brauchen ſie nicht, da ihnen ihre Jalouſieen und Rahmen, die mit Papier beklebt werden, vollkommen genügen. In den vielen Strohflechtereien werden Hüte, Matten und vor allen Dingen Schuhe verfertigt. Der Verbrauch an dieſen Artikeln, namentlich an Strohſchuhen, überſteigt alle Begriffe. Dieſe Strohſchuhe ſind aus Reisſtroh verfertigte Sandalen, die zwiſchen den großen Zehen und den übrigen Zehen gehalten werden. Die ganze Be⸗ völkerung trägt ſolche Strohſchuhe, und nur bei hohen Wurden⸗ trägern ſieht man zuweilen geſtickte Sandalen. Bei naſſem Wetter wird auch wohl ein Bretchen darunter gebunden. Die Japaneſen rechnen eine Tagereiſe nach der Zahl der abgelaufenen Schuhe, und die Wege ſind mit ſolchen förmlich bedeckt. Ledernen Fußzeuges bedienen ſich die Japaneſen gar nicht, Leder überhaupt wird nur wenig bereitet. In einzelnen Strohflechtereien ſollen
albätiges Volk, ſind, eine merkwürdige Erſcheinung, die dadurch noch merkwür⸗ te Diplomaten, diger wird, daß die in dieſen Häuſern befindlichen Damen an 1i. nern gezeig keiner Anrüchigkeit leiden. Die japaneſiſchen Frauen der höheren 4 t nicht u⸗ Stände beſitzen eine ſchwer zu beſchreibende Grazie, elegante und Wanntriſezu bezaubernde Manieren. Durch intimen Umgang mit ihnen ver⸗ re N vaer lrdn feinern ſich die Manieren der Männer, und ein japaneſiſcher Gun⸗ ſo weit Gentleman iſt in der That ein Mann von gefälligem Benehmen gen Paliiff von und edlem Anſtand.
3 dcs hlüch⸗ Die urſprüngliche Religion wird Sinſyn genannt, von den thig, ker und Wörtern Sin, die Götter, und Syn, der Glaube, abgeleitet; 1, Jaddlt die die Anhänger dieſes Glaubens heißen Sintoos. Die Göttin, behanden’ Fie welche von allen Göttern am meiſten verehrt wird, heißt Ten⸗ſio⸗ beſttet nnen, dai⸗zin, die Sonnengöttin. Daneben iſt der Buddhismus, der Flageld Ein von China herübergekommen iſt, vielfach, wohl noch ſtärker als den 1 ande zu der Sinſyn verbreitet. nem F tiezls Gleich den Chineſen ſind auch die Japaneſen ſehr geſchickte in ihn 32 zut Landbauer und Gärtner, lieben aber auch die Künſtelei, und Ver⸗ bei Whn eddg krüppelung der Bäume, Beſchneidung zu allerlei Formen u. ſ. w. oyfe verff ſehr gefällt ihnen ſehr. Sie wiſſen das Holz ſehr hübſch und fein aden ſind m—z 22——
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