Jahrgang 
28-52 (1859)
Seite
663
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Nr. 42.] Dritte Jolge. 663

lieutenants, der ſeine Bravi für menſchliche Kunſt und für er,das kann Jeder; das braucht einem ja nur einzufal⸗ die Virtuoſität von Schul⸗ und Springpferden einem und len, das braucht man ja nur ſo zu ſprechen; ſo etwas fällt demſetben Wörterbuche entlehnt; tritt ihr einfach gegen⸗ nur leider nicht vielen ein, und nur wenige haben dieſe über als ein Menſch, der ein Herz, oder wenigſtens noch Laute. Die Naturlaute ſind es, mit denen Friederike Goß⸗ eine berührbare Stelle in demſelben hat. So blicke ſie an, mann eine ſolche elektriſche Wirkung erzielt; das Lachen ſo höre ihr zu, und Du wirſt zuweilen an die Märchen kindlicher Fröhlichkeit wie der Aufſchrei des wildeſten Deiner Mutter denken; oder an die Kinder, die Deine Kniee Schmerzes, ſie tönen uns nicht von den Bretern herauf gewiegt, und deren ſüßes Geplauder Dein Ohr ergötzt hat, entgegen, wir glauben ſie neben uns, mitten aus den Um⸗ wie das Murmeln eines waldfriſchen Baches; oder an jenes gebungen unſeres alltäglichen Lebens heraus zu vernehmen. kleine Bürgermädchen, das Dir einſt mit rothen Wangen Wir wollen ſie trotzdem keineRealiſtin nennen, es gibt und feuchten Augen ſeine Liebe geſtand, und das Du ge⸗ anſpruchsloſere Worte, mit denen ſie beſſer zu verdeutlichen heirathet hätteſt, wenn der Staat die Studenten beſoldete. iſt, als mit dieſem prätentiöſen, zumeiſt unverſtandenen und Das iſt die unwiderſtehliche Macht der Natur, und ihre gemißbrauchten Ausdruck. Ohne Realismus kein Künſtler, Natürlichkeit iſt der Schlüſſel zu dem räthſelhaften Zauber, denn ſeine Schöpfungen müſſen in der Wirklichkeit wur⸗ den Friederike Goßmann übt, die Erklärung all' der zeln, ſie müſſen, wie Friederike Goßmann ſelbſt einmal rauſchenden Triumphe, die ſie gefeiert hat und noch lange ſagte,möglich ſein. Es deutet daher auf ſchiefe Zu⸗ feiern wird. Wer aber ſo zur Natur zurückgekehrt iſt, daß ſtände, wenn derRealismus als eine eigene, ſelbſt⸗ er von ihr ausgegangen zu ſein ſcheint, der hat zugleich ſtändige Richtung in der Kunſt ſich aufthut; die Natur den höchſten Gipfel der Kunſt erreicht. Jeder Anfänger wird dadurch aus der ſtillſchweigenden Bedingung, die ſie in der Kunſt beginnt mit der Unnatur, weil er Kunſt und iſt, zur Abſicht und Tendenz hinaufgeſchraubt, und die Natur für zwei einander ausſchließende Begriffe anſieht, Realiſten fühlen ſich häufig veranlaßt, um die Leute und wie Viele, die Meiſter heißen, kommen ihr Leben lang mit der Naſe auf die Natur zu ſtoßen, dieſe wieder zu ver⸗ nicht über dieſen Wahn hinaus! Wir haben ſehr renom⸗ künſteln. Wäre es nicht faſt immer unnütz, oft ſogar takt⸗ mirte Schauſpieler, die ſich der Sünde fürchten, auf der los, Vergleiche anzuſtellen, es ließen ſich intereſſante Pa⸗ Bühne wie ein vernünftiger Menſch zu ſprechen, und zahl⸗ rallelen ziehen zwiſchen Friederike Goßmann und einer reiche Dichter halten eine außergewöhnliche Sorte von Ge⸗ Koryphäe des Realismus, deren überlegte Natur, wo ſie danken und eine ganz abſonderliche Wortfügung für das mit der überlegenen Natürlichkeit der Erſteren auf gleichem Haupterforderniß eines Verſes; die Leute könnten ja ſonſt Felde zuſammentrifft, keinen Sieg feiert. Die Leichtigkeit vielleicht nicht merken, daß esKunſt ſei. Denn wo dieſe und Beſcheidenheit der Goßmann'ſchen Geſtaltung, die ſich eine ſolche Vollendung errungen hat, daß ſie wieder eins nieabarbeitet und nirgend vordrängt, macht Manche geworden mit der Natur, verſchwindet eben aller Apparat, gegen deren Kunſtwerth mißtrauiſch und geringſchätzend, wird alle Arbeit und Anſtrengung ſo verdeckt, daß die voll⸗ denn heutzutage noch würde Vielen der Seifenſchaum impo⸗

niren, den Schauſpieler des vorigen Jahrhunderts zur Ver⸗

kommenſten Kunſtwerke zugleich als die müheloſeſten er⸗ ſcheinen. Wer daher die Kunſt nach dem Aufwande mißt, ſinnlichung ſchäumender Leidenſchaften in den Mund nah⸗

dem wird ein Lied von Heine, eine Geſtaltung der Goß⸗ men.Sie ſpielt ſich ſelbſt! mit dieſem Urtheil wird mann faſt winzig erſcheinen;das iſt ja gar nichts, denkt Friederike Goßmann häufig als Künſtlerin angezweifelt,

gelegene dürftige Pagode. Von hier aus betrieb er nun die Fragt man nun nach den Gründen, welche die Chineſen zu

Unterhandlungen ſo geheimnißvoll⸗ als es ihm nur möglich war, dieſem Verfahren den Fremden gegenüber beſtimmen, ſo ſind und beeilte ſich dann, in eben ſo geheimnißvoller Art zurückzu- dieſelben leicht aufzufinden. Das chineſiſche Reich grenzt faſt reiſen, wie er angekommen war. So viel Rückſichten wurden überall entweder ans Meer oder an große Einöden. In Folge indeſſen nur den Großmächten gegenüber bewieſen; mit den deſſen haben namentlich die vornehmen Chineſen ihr Land nie Andern wurden nicht ſo viel Umſtände gemacht. 1844 und 1845 verlaſſen und ſie ſind feſt überzeugt, daß es außerhalb ihres wurden Verträge zwiſchen Unterhändlern abgeſchloſſen, die ſich Reichs, das ſie für das Centrum des Weltalls halten und daher nicht ein einziges Mal geſehen hatten. Sprachverſtändige, welche das Reich der Mitte nennen, nur erbärmliche Länder und Inſeln die Depeſchen abzufaſſen im Stande waren, und Kulies, welche ſie gebe, deren Bewohner zu der kläglichſten Exiſtenz verurtheilt überbrachten, das war Alles, was man dazu bedurfte. ſeien. Das iſt bei ihnen ein förmlicher Glaubensartikel, der ſich

Die Gefandtſchaft, welche damals der franzöſiſche König auch auf den chineſiſchen Karten beſtätigt findet, denn alle übrigen Ludwig Philipp nach China ſandte, wurde mit mehr Rückſicht Länder der Erde ſind auf denſelben als verlorne Punkte in dem behandelt, was übrigens der chineſiſchen Eigenliebe ein ungeheures Raume dargeſtellt, die von der Hitze oder Kälte verheert und von Opfer war. Der alte Ki⸗ying war gewiſſermaßen in den Netzen abſcheulichen Ungeheuern unſicher gemacht werden, kurz ganz den ſeiner angeblichen Hochachtung für die franzöſiſche Nation gefangen fabelhaften Gegenden gleichen, welche die Gelehrten des funf⸗ worden und konnte ſich nicht weigern, ſeinen Vertrag am Bord zehnten Jahrhunderts als wirklich vorhanden den Plänen des des franzöſiſchen Dampfſchiffes Archimedes zu unterzeichnen, Chriſtoph Columbus entgegenſtellten. Die Maſſe der Chineſen das ihn mit fünf oder ſechs der Seinigen bis zu dem vier Stun⸗ ſteht noch jetzt auf der Stufe der geographiſchen Kenntniß jener den von Canton entfernten Whampoa fubr. Die armen Chineſen Zeit, und daher kann man ſich gar nicht wundern, wenn ſie Men⸗ hatten aber am Bord des Dampfers ganz das Anſehen von Leuten, ſchen, von denen ſie glauben, daß ſie aus jenen Höllen kommen,

die ſich deſſen ſchämten, was ſie eben machten, und als des Abends mit Verachtung und zugleich mit Schrecken betrachten. Die der Archimedes kaum ſeine Anker ausgeworfen hatte, entfernten Regierung ſelbſt iſt ohne Zweifel ein wenig aufgeklärter, doch die ſie ſich ſo ſchnell, wie es ihnen nur möglich war, wobei ſie ſich moraliſchen Grundlagen, auf welche ſie gegrüͤndet iſt, flößen ihr nach Kräften die üblichen Chrenſalven verbaten, aber ſicher zu nicht weniger Schrecken vor den Ausländern ein. In den poli⸗ ihrem großen Verdruß wurden ſie dennoch abgefeuert, und eben ſo tiſchen und moraliſchen Ideen ihres Volkes, zu denen ſie ſich fand am Bord des Schiffes die Illumination und das Feuerwerk aus einem weit ſtärkern Grunde ſelbſt bekennt, ohne die Art von ſtatt, das der Bevölkerung das große Ereigniß des Tages, die halb atheiſtiſcher halb pantheiſtiſcher Ontologie, die ſie unter den Anweſenheit des Vicekönigs in der Mitte der Barbaren verkün⸗ Ihrigen beglaubigt hat, in Rechnung zu ziehen, iſt der Kaiſer

dete. nicht bloß ein abſoluter Souverän und als ſolcher Gebieter über