Ich liebe ihn.
(Aus dem Engliſchen des Barry Cornwall.)
Ich liebe ihn— er iſt mein Traum, Mein Lied in Einſamkeit,
Ich hör' ihn Nachts und ſchlafe kaum.... Und doch iſt er ſo weit!
Wie wonnig iſt die Morgenfrüh', Wie ſüß die Maienzeit,
Des Stromes Lied voll Melodie— Und doch iſt er ſo weit!
Ich liebe ihn, ich bau' auf ihn, Wie er auf mich allzeit,
So fließt die Zeit in Hoffnung hin— Und doch iſt er ſo weit!
Du liebſt nicht mehr! (Nach dem Engliſchen des Thomas Moore.)
Zu klar iſt, ach! mein Spruch geſprochen, O, keinen Schleier drüber her!
Dein Herz gewandt, Dein Schwur gebrochen— Du liebſt nicht mehr, Du liebſt nicht mehr!
Mag ſanft an mir Dein Blick noch hangen, Sein Lächeln hin, einſt ſüß und hehr; Mag jener Arm mich weich umfangen—
Novellen⸗ Zeitung.
[V. Jahrg.
Zu lang' hat mir ein Traum gelogen, Daß noch Dein Herz wie ehmals wär', Der letzte Wahn iſt nun verflogen— 'S iſt allzuklar: Du liebſt nicht mehr!
O Du, vor dem da auferſtehen Die Herzen wie der Todten Heer, Gib Ruh' mir,— oder in ſich gehen Laß ihn, der, ach! mich liebt nicht mehr!
Komm,, flücht' mir an's Herz!
(Nach dem Engliſchen des Thomas Moore.)
Komm', flücht' mir an's Herz, mein geängſtigtes Reh! Es floh Dich die Heerde— mir weine Dein Weh! Hier wohnt noch das Lächeln, vom Sturm nicht bedroht, Und Hand noch und Herze, die Dein bis zum Tod!
O, was wär' die Lieb', wenn's dieſelbe nicht wär' In Marter und Wonne, in Schmach und in Ehr'? Ich weiß nicht, noch frag' ich, ob Fehl in Dir iſt— Ich weiß nur, Dich lieb' ich, wie immer Du biſt!
Du nannteſt mich Engel in beſſerer Zeit,
Dein Engel nun bleib' ich in Jammer und Leid; Auf glühende Eiſen hin folg' ich Dir kühn,
Zu retten Dich— oder mit Dir zu verglüh'n!
»S iſt nicht wie ſonſt, Du liebſt nicht mehr!
möglichſt komiſche Sprünge zu machen, welche die Trauer um den Todten karrikiren ſollten; ein Trauergeſang wurde während des Tanzes von den Frauen geſungen, welche ſich bemühten, trotz der melancholiſchen Melodie, denſelben ſo komiſch wie möglich zu machen.
Nach der Bollendung des Geſanges näherte ſich eine der Frauen nach der andern dem Todten, beugten ſich über ihn und küßten ihn; demnächſt umtanzte ihn die ganze Giſellſchaft in einer Ronde unter fröhlichem Gelächter und beendete damit den Tanz.
Der Todtentanz wurde immer zweimal aus sgeführt, indem das erſte Mal ein Herr den Todten ſpielte, das zweite Mal eine Dame ſich todt ſtellen mußte; bei dem zweiten Tanze traten natürlich die Männer und Jünglinge an die Stelle der Frauen und Mäd⸗ chen, und bemühten ſich, in Zärtlichkeit des Küſſens einander zu übertreffen. Daß ein ſolcher Tanz viel Anlaß zur Fröhlichkeit gab, läßt ſich wohl leicht begreifen, er war auch deshalb auf allen Hochzeiten und Kindtaufen ſehr beliebt.
Eben ſo gern wurde der Schmoller getanzt, welcher, ähnlich
gewiß eine höhere Kunſt, zierliche Schritte und Sprünge zu machen!
unſerm heutigen Cotillon oder Kehraus, meiſtens den Beſchluß des Ballfeſtes machte, nachdem natürlich außer dem Todtentanz noch viele andere Touren vorangegangen waren, welche zu be⸗ ſchreiben zu weitläufig wäre.
Beim Schmoller mußten Tänzer und Tänzerin einen großen Widerwillen gegen einander heucheln und denſelben durch die Be⸗ wegungen beim Tanzen ausdrücken; ſie kehrten einander den Rücken zu, verſöhnten ſich aber nach und nach, bis ſie ſich dann wieder ganz und gar befreundet hatten. Die Kunſt des Tanzes lag darin, daß durch die Pantomimen und die Bewegungen des Tanzes ſelbſt die Gemüthsbewegungen, die Uebergänge vom Widerwillen bis
zur Liebe und Freundſchaft möglichſt treu dargeſtellt wurden; als die, wie es heute verlangt wird,
Worte für Welt und Haus.
Von vielen Erfahrungen werden nur Thoren vorwitzig und überweiſe. Ein gediegener Sinn wird im Gegentheil immer be⸗ ſcheidener. Durch die Maſſe Ausnahmen von der Regel beſchämt die unerforſchliche Natur unſere Klugheit nur allzuoft.
Das aus Selbſtüberſchätzung hervorgehende Streben nach dem Höheren iſt in unſrer Zeit an der Tagesordnung und führt zahlloſe Individuen zur Taugenichtſerei. Immer ihre Stellung für einen ſo famoſen Ausbund von Talent nicht anſtändig genug findend, möchten ſie fortwährend darüber hinaus und in eine neue Sphäre anmaßlich hineinfahren.— Statt an die Mühen zu denken, die zur Erreichung eines ſchwierigen Ziels angewandt werden müſſen, träumen ſie lieber von den Annehmlichkeiten, die man dort glücklich ſten Falls haben konnte. Dieſe Haſt läßt nichts weiter reif werden, als Eitelkeit und Unglück, denn indem ihre Opfer die Pflichten der Gegenwart über das Knie brechen, zerſtö⸗ ren ſie ſich die Früchte der Zukunft, die gepflanzt und gepflegt ſein wollen, will man ſie ernten.
Wer kein Verlangen nach einem echten Freund hat, hat auch kein Verlangen nach Wahrheit. 5.
Advota Allagoleben 1859.
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