ntwort verwei , di em ermordeten
A
„Nun, dann
ut der dinſt
der
¹ ein, und Hollrink unter drt nach deſſen ausſuchung zu
die Pretioſen
abgenommen Sie ſich wohl Hrafen Maien⸗ iſteht, an dem nd wahrſchein⸗ , obgleich er te, wie er in ſt wahrſchein⸗
erfen Sie auch es waͤre müf⸗ Sobald Sie
die mir genau
—ᷣ— tzenkorn ge⸗ ns kommen, verden, dienen. ahrungsmittel. die Menſchen, en Theile von at ſchon Tau⸗
uc
den vom Tode
ehemals bäufig⸗ ausgezeichefen Palmenſtadi genezareth.
1z No⸗
VV. Jutrg.
eSie aus
1
entgegnete
„Der Aſſeſſor verneigte ſich und ging, indem er Holl⸗ rink ein Zeichen gab, ihm zu folgen, was dieſer auch mit kecker Miene zwar, doch mit wankenden Schritten that. „Der Kerl iſt ſicher ſchuldig,“ ſagte der Inſpector, ſobald die Thür ſich wieder geſchloſſen hatte, zu ſich ſelbſt; „denn ich beobachtete ihn im Spiegel und ſah, wie er bald erblaßte, bald erröthete, als ich dem Aſſeſſor den Auftrag zu der Hausſuchung gab, und dieſer mit ſolcher Zuverſicht e Pretioſen erkennen würde. Ich möchte
5
g 5
fagte, daß er di
darauf wetten, dieſer Hollrink iſt ſelbſt der Käufer und die ſr Sachen befinden ſich noch in ſeinem Beſitz.— Ja,“ fuhr der nach einer kurzen Pauſe in ſeinem Selbſtgeſpräche fort, n ſind, uns zur Erreichung unſerer
—
„daß wir gezwunge olcher verächtlichen Subjecte zu bedienen, wie dieſer Hollrink, das iſt ein Fluch der Polizei.— Der Kerl iſt eigentlich ſchon längſt für das Zuchthaus reif, und den⸗ noch gilt er bis jetzt mit Recht für einen unſerer thätigſten und tüchtigſten Spione.— Nun aber hat er ſeine Rolle hoffentlich ausgeſpielt.“
Die Hoffnung des edeldenkenden Polizei⸗Inſpectors ſollte ſehr bald verwirklicht werden, denn noch war keine Stunde vergangen, als der Aſſeſſor Brenk von der vorge⸗ nommenen Hausſuchung zurückkehrte. Er hatte in der That die ſämmtlichen Pretioſen Montaldi's unter einer Menge anderer Werthſachen gefunden, welche wahrſchein⸗ lich, mindeſtens zum großen Theile, auf gleich verdächtige Weiſe in den Beſitz des würdigen Mitgliedes der geheimen Polizei gelangt waren, die aber Hollrink klug genug ge⸗ weſen war, nur ins Geheim anzuſammeln, ohne jemals öffentlich damit zu prunken.
Was übrigens auch noch in anderer Beziehung ein Zeugniß gegen ihn abgab, das war ein Brief, der ſich unter den Papieren ſeiner Frau gefunden hatte.
In dieſem Briefe erzählte er ſeiner würdigen E die eben damals von der Reſidenz abweſend war, ganzen Auftritt in der Weinhandlung, mit welchem wir
Zwecke ſ j
hehälfte, den
Grafen Maienburg f tung, ſprochen, auf der Stelle die empfin und begünſtigt durch die
Frau, die ſogleich obenfalls verhaftet wurde, compromittirende Geſtändniſſe gemacht hatte,
daß ſeine einflußreichen h ſtändiges Geſtändniß ab, w Zuchthausſtrafe für eine lan
es ſich herausgeſtellt hatte
ſchuldig der Befehl ertheilt,
aufgeſucht, von denen der
nſere Erzählung begannen, und fügte hinzu, er hätte dem ür die Geringſchätzung und Verach⸗ mit der er gegen ſeinen Freund über ihn ge⸗ dlichſte Rache gelobt, Umſtände wäre es ihm nicht nur dieſe Rache beinahe unmittelbar zur Ausführung
elungen, dabei auch noch für ſich ſelbſt ein recht
u bringen, ſondern
vortheilhaftes Geſchäft zu machen. 1
Brief allein war zur Ueberführung Holl⸗ und als zum Ueberfluß auch noch ſeine mancherlei konnte das hartnäckige Leugnen, bei dem er beharrte, ihm zu nichts Auch gab er es auf, ſobald er ſich überzeugte,
Gönner, von denen er Rettung er⸗ hofft hatte, ihn verleugneten, und er legte nun ein voll⸗ elches ſeine Verurtheilung zur ge Reihe von Jahren bewirkte. Noch ehe dies Urtheil gefällt wurde, und zwar ſobald , daß Arthur vollkommen un⸗ an dem ihm zur Laſt gelegten Morde ſei, wurde ihn zur Reviſion ſeines Proceſſes nach Hier wurde er auf Handgelöb⸗ ch er ſich in die größte Verborgen⸗ doch von mehreren ſeiner Freunde Aſſeſſor Wenkſtern der erſte war. ſich, ihm durch die Beweiſe ihrer Achtung Troſt in ſeiner Lage zu gewähren, die immer noch ſehr traurig und für ihn niederdrückend war, denn ſah er ſich von der Hauptanklage gerechtfertigt, ſo haftete doch in den Augen der Menge auf ſeiner Ehre noch immer ein Makel, der allem Anſcheine nach unvertilgbar war. Denn ſelbſt wenn er— wie der Polizei⸗Inſpector annahm und der Glaube ſich ziemlich allgemein verbreitet hatte— die Dub⸗ lonen gefunden, ſo blieb er als unredlicher Finder Zeit
Kurz, dieſer inks hinreichend,
nehr nützen.
der Reſidenz zu bringen. niß entlaſſen, und obglei heit zurückzog, wurde er
Alle beeiferten
ſeines Lebens gebrandmarkt.
knospen und die noch unentwickelten Blüthenkolben ſind Lieb⸗ lingsgerichte der Araber und Perſer, von denen auch die Datteln im reifen und unreifen Zuſtande als Heilmittel angewendet werden. Die Stämme der Dattelpalme werden zu Balken, die Blätter zu Beſen, ihre Faſern zu Flechtwerken, Seilen ꝛc. ver⸗ wendet. Die Juden bedienten ſich der Palmenzweige am Laub⸗ hüttenfeſte, und beim feierlichen Empfange von Fürſten und Heerführern trugen und ſchwangen ſie dieſelben als Freude⸗ und als Siegeszeichen. S.
Zur Raturgeſchichte der Boa Conſtrictor.
langjäbrigem
Vor einiger Zeit erzählte mir Herr H., der nach Braunſchweig
Aufenthalt in Caraccas von dort in ſeine Vaterſtadt zurückgekehrt iſt, Folgendes: „ Eines Tages wurde mir von einigen eingeborenen Fluß⸗ fiſchern ein ſehr ſchönes Exemplar der Boa noch lebendig, jedoch gebunden und mit zugeheftetem Rachen gebracht, ſo wie ich ſie zum Ausſtopfen bei ihnen beſtellt hatte.— Da es ſchon ſpät war und ich noch einen Weg auszugehen hatte, ließ ich das gefeſſelte Reptil in eine große Kiſte legen, die mit eiſernem Drahtgitter überdeckt und zum Ueberfluß noch mit einem Holzkloben gekeilt war, welchen ich unter das Dachgeſimſe eingeklemmt hatte.—
2„Bei meiner Zurückkunft ſah ich mich vergebens nach meiner Frau um, der ich beim Weggehen aufs Schärfſte anempfohlen hatte, ſich nicht in die Nähe der Schlange zu begeben. Als ich in den Hof trat, wo ich das Ungeheuer in ſeinem Behälter ver⸗ laſſen hatte, erblickte ich ſie bleich, ſprachlos, halb ohnmächtig.
Nach wenigen
an die Wand gelehnt, wo der Käfig ſtand. Schnell ſprang ich hinzu und trug die faſt Bewußtloſe in ein Zimmer, deſſen Thür ſich auf die Veranda öffnete, wo ſie ſich bald nach Waſchen mit Eſſig und Waſſer und Riechen auf kräftige Eſſenzen wieder erholte.
„Auf meine Frage, was ſie in einen Zuſtand ſo gänzlicher Erſchlaffung verſetzt hätte, erwiderte ſie, daß ſie der Neugierde, das Thier in der Nähe zu ſehen, nicht habe widerſtehen koͤnnen. Sie ſei daher in den Hof hinabgegangen und habe einige Zeit durch das Gitter des Käfigs geblickt. Die gefeſſelte Schlange habe darauf den freigebliebenen Kopf erhoben und ſie unter fortwährendem lautem Hauchen mit funkelnden Blicken betrachtet.
Minuten hätte ſie ſchon in einer Art von Starr⸗ krampf vor dem Käfig geſtanden; es wäre ihr nicht möglich geweſen, das Auge von den Blicken des ziſchenden Ungethüms abzuwenden; bald hätte ſich ihrem Starrſehen eine Anwandelung. von Ohnmacht zugeſellt, und, ſetzte ſie hinzu, wäreſt Du nicht noch zu rechter Zeit gekommen, ſo würde ich im nächſten Augenblicke neben dem Käfig niedergeſunken ſein, da es mir ſchlechterdings unmöglich war, mich aus dem Banne des böſen Blickes zu befreien.“ Herr H. behauptet, daß es mehr der ſtark betäubende Hauch der Schlange, als ihr Blick ſei, welcher Hirſche, Rehe und andere größere Thiere, die in ihre Nähe gerathen, dermaßen ſchnell betäubt, daß ſie ſich ohne beſondere Anſtrengung von derſelben ergreifen laſſen. C. Heuſinger.
—
——ᷓ


