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Dritte Jolge.
Nr. 33.]
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„Gern,“ ſagte er;„auch iſt das leicht geſchehen.— ſchämende Geſtändniß ablegen, daß ich von Eiferſucht er⸗ An dem Abend vor unſerer Abreiſe hierher machte ich noch einen Gang durch den Garten, um Abſchied von den Orten
zu nehmen, die mir ſeit ſo vielen Jahren theuer waren, den letzten Abſchied vielleicht, wie eine Ahnung mir zu⸗ flüſterte, die ſich jetzt verwirklichen ſoll. Da bemerkte ich aus einiger Entfernung, daß ein Mann, der ſich vorher auf eine verdächtige Weiſe umgeſehen hatte, raſch in den Gar⸗ tenſalon eintrat, der an Dein Cabinet ſtößt. Ich zweifelte
kaum, daß es ein Dieb ſei, und theils um ſeine verbreche⸗
riſche Abſicht zu verhindern, theils um Dich, wenn es nöthig wäre, zu ſchützen, eilte ich ihm nach. Ich erreichte ihn nicht nicht mehr, doch trat ich in eben dem Augenblick in den Salon, als Du dem Fremden, den ich für einen Dieb gehalten hatte, mit dem freudigen Ausrufe in die Arme flogſt:„Mein Vater! Mein theurer, gelieb⸗ ter Vater!“
„Nach dem, was Du mir über Deinen Vater geſagt hatteſt, wußte ich mir das Geheimnißvolle wohl zu erklä⸗ ren, aber dennoch blieb ich unwillkürlich ſtehen, um zu hören, was er Dir zu ſagen haben möchte.— Ich ſchäme mich jetzt, daß ich, dem erſten Impulſe nachgebend, den Lauſcher machte, aber ich bereue es nicht, denn ich lernte Dich, mein geliebtes Weib von der edelſten Seite kennen. — Ich hörte ſo Deine ganze Unterredung mit Deinem Vater an, und als er ſich raſch entfernte, hatte ich gerade nur ſo viel Zeit, ſchnell in die Ecke hinter den Spiegeltiſch zu treten, und ſo einer Entdeckung zu entgehen, die mich in hohem Grade beſchämt haben würde, da ich mein Lauſchen nicht gleich auf eine genügende Weiſe zu erklären gewußt hätte— Als Du dann in Dein Cabinet zurückkehrteſt, wollte ich Dir folgen, vorher aber überlegte ich noch, wie ich Dich damit bekannt machen ſollte, daß ich von der Anweſenheit und den Zwecken Deines Vaters unterrichtet ſei. Noch war ich nicht zu einem Entſchluſſe gekommen, als Graf Maienburg zu Dir eintrat.— Ich muß Dir jetzt das be⸗
faßt wurde, als er mit ausgebreiteten Armen und mit dem Ausrufe:„Meine Amalie!“ Dir entgegeneilte.— Zwar fühlte ich mich augenblicklich in etwas wieder be⸗ ruhigt, als Du ihn mit ausgeſtrecktem Arme und mit den im Tone der Strenge geſprochenen Worten:„Nicht alſo, Herr Graf!“ zurückwieſeſt, dennoch konnte ich dem Dränge nicht widerſtehen, durch die Glasthür, die mir Alles zu ſehen und zu hören geſtattete, Zeuge von der Entwickelung des Auftrittes zu ſein, der durch das Beneh⸗ men des jungen Mannes, durch deſſen erſte Worte der Begrüßung, mindeſtens etwas Auffallendes hatte.— So⸗ hörte und ſah ich denn Alles, was geſchah, und ich wurde durch die Standhaftigkeit, mit der Du Deine Liebe be⸗ kämpfteſt, zur Bewunderung Deiner Tugend hingeriſſen. Denn ſehr richtig ſagteſt Du: Das Entſtehen der Liebe zu verhindern liegt nicht in der Macht unſeres Willens, aber ſie zu bekämpfen, wo ihre Aeußerung Sünde wäre oder zur Sünde führen könnte, iſt unſere heilige Pflicht. — Und Du haſt dieſe Pflicht eben ſo redlich erfüllt, wie jede andere, ſeitdem Du mich durch Deine Hand beglück⸗ teſt. Deshalb ſegne ich auch Deine Liebe zu dem jungen Manne, der durch ſein Benehmen bei jenem Auftritte eben⸗ falls meine ganze Achtung gewonnen hat;— und wie ich Dich durch mein ſchon vor Jahren in der Reſidenz nieder⸗ gelegtes Teſtament zu meiner Univerſalerbin erklärte, ſo habe ich in dem heute aufgeſetzten Codicill, das Du nach meinem Tode dort in jenem Fache finden wirſt, die Bitte gegen Dich ausgeſprochen, ſpäteſtens drei Monate nach meinem Tode Dich mit dem Grafen Arthur von Maien⸗ burg zu verheirathen.“
„Wäre es möglich?“ rief Amalie, im höchſten Grade überraſcht und unwillkürlich von einer freudigen Regung durchbebt, obgleich ihr Zartgefühl ihr nicht geſtattete, die⸗ ſelbe zu äußern.„Wozu denn aber eine ſo auffallende Bitte?“
Zimmer fällt. Ich fahre auf. Ich hatte es nicht beobachtet, daß ſich oben in meiner Thür ein kleines Fenſterchen befinde, das vom Vorſaal aus zu öffnen war. Mann im Hemd, der ein Licht in der Hand hielt. rief ich. Padrone gebettet.“—„Sie gebettet?“—„Ich ſchlafe im Vor⸗ zimmer.“—„Das Vorzimmer gehört zu meiner Wohnung.“— „Das machen Sie mit dem Padrone aus, gute Nacht.“— Der Schieber ging zu und ich hörte, wie der Nachbar ſich auf eine auf die Erde ausgebreitete Matratze legte. Ich ſelbſt warf mich fluchend wieder in's Bett.
Kaum war ich eingeſchlafen, als ich wieder auffuhr. Ein abſcheuliches Brennen, als liege ich auf Neſſeln, weckte mich auf. Abermals muß ich nach dem Feuerzeug greifen. Wehe mir! eine Heerſchaar iſt da jener ſchleichenden Gäſte, die tagsüber
hinter den Tapeten lauern und des Nachts blutlechzend hervor⸗
kommen. Hier eine, dort eine— und dort abermals und aber⸗ mals. Soll ich den Wirth wecken? Der Nachbar nebenan hat mir die Thür verriegelt. Ich ſetze mich auf den Kuhhaarſtuhl und breite den Mantel über mich aus.
„Signor,“ ſagte ich am andern Morgen zum Padrone, nach⸗ dem ich die Klingelſchnur faſt zerriſſen,„ich habe die heutige Nacht auf dieſem Stuhl zugebracht!“—„Wie iſt das möglich, das Bett iſt vortrefflich, es ſind Stahlfedern darin?“—„Vielleicht, aber auch Wanzen.“—„Unmöglich, Täuſchung! es gibt keine Wanze im ganzen Hauſe.
Vor dieſem Fenſterchen ſtand ein „Was gibts?“ „Ich beſehe mir das Zimmer, in welches mich der
bekommen! Es wird eine Mücke in’s Zimmer geflogen ſein.“— „Was ſchwimmt hier im Waſchbecken?“—„Etwas Braunes, aber
nimmermehr eine Wanze, wie käme die hierher?“—„Auf ihren
ſechs Beinen, die ganze Tapete iſt voll von ihnen.“—„Heilige Madonna, koſtbare neue Tapeten!“—„Ich verlaſſe Ihr Haus, Signor.“—„Wie Sie befehlen, ich mag mit einem Herrn nichts zu thun haben, der mir meine Quartiere verunglimpft. Wenn Sie mir eine lebende Wanze zeigen, will ich hundert Franken ver⸗ lieren.“—„Wetten iſt leicht, da ſich dieſe Thiere bei Tag verbergen. Ich bezahle dieſe Nacht und gehe.“—„O das nicht, mein Herr; Sie gehen ſobald Sie wollen, aber vorher zahlen Sie die accor⸗ dirte Summe: hundert und zehn Franken.“—„Hundert und zehn Franken für eine Nacht auf einem Seſſel verbracht!“—„Es gibt keine Wanzen hier.“—„Nicht eine, hundert. Sie wetten hundert Franken, es wäre des Teufels, wenn bei ſolchem Ueberfluß des Artikels“— ich ſah an die Mauer und hatte nicht vergeblich ge⸗ hofft. Träg ſchlich eben noch ein Ungeheuer ſeinem Schlupf⸗ winkel zu.„Padrone, ich frage Sie, was da kriecht?“—„Eine Wanze in der That; kein Haus in Genua iſt davon frei. Es gibt ihrer im Palaſte des Vicekönigs, in jedem Zimmer, in jedem Bette!“—„Sie wetteten aber ſo eben.“—„Eine Redensart, mein Herr, das ändert nichts an unſerer Verabredung. Sie haben auf einen Monat gemiethet, hundert und zehn Franken!“— „Keinen Heller mehr, als ich Ihnen für dieſe Nacht ſchulde. Sie zeigen ſich in jeder Ihrer Reden als Schubiack!“—„Wir werden zur Polizei gehn.“—„Sehr gern, Subjecte wie Sie finden dort verdiente Abfertigung.“
Ich eilte an der Kathedrale San Lorenzo vorbei zum Palazzo
Nicht um einen Napoleond'or eine zu della Cita, der ehemaligen Dogenreſidenz, worin ſich heute das
Uffizio della Polizia befindet. Der Padrone der Luna wartete bereits in der Halle, und bald wurden wir vor den Polizeicom⸗ miſſär gelaſſen. Es war ein junger Mann in eleganten Lack⸗


