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Nr. 32.)
einem Käſtchen, das in einem Fache des Secretairs ſtand, fand ſich noch eine ziemlich beträchtliche Summe, ebenfalls in Dublonen, außerdem aber entdeckten die Polizeimän⸗ ner nichts, was ihnen verdächtig erſchien, ausgenommen ein blutiges Taſchentuch, das mein Herr wahrſcheinlich geſtern Abend mit nach Hauſe gebracht und in eine Sopha⸗ ecke geſteckt hatte; denn hier wurde es gefunden, und ich erinnerte mich nicht, es zuvor bei dem Herrn geſehen zu haben.
„Sehen Sie wohl!“ ſagte der Polizeibeamte in tri⸗ umphirendem Tone zu dem General⸗Auditeur, dem der ganze Auftritt ſehr unangenehm zu ſein ſchien.„Dies Taſchentuch iſt denen vollkommen gleich, welche wir unter der Wäſche des Ermordeten gefunden haben.— Läßt ſich nach einem ſolchen Beweiſe wohl noch an der Schuld des Angeklagten zweifeln?“
„Ich geſtehe,“ entgegnete der Auditeur,„daß aller⸗ dings viel, ſehr viel gegen den jungen Mann ſpricht, allein vor allen Dingen ſcheint es mir doch nöthig, daß man ihn ſelbſt höre. Noch hoffe ich, daß es ihm möglich iſt, ſich zu rechtfertigen, ſo unmöglich dies auch ſcheinen mag. Ich wenigſtens habe ihn ſtets als einen Mann von regem Ehr⸗ gefühl gekannt und halte ihn eines ſo ſchmutzigen Ver⸗ brechens auch jetzt noch nicht für fähig.“
Nun,“ entgegnete der Polizeimann mit dem Tone des Spottes,„ſeine vielen Schulden ſprechen wenigſtens nicht für ein allzureges Ehrgefühl. Daß er übrigens ſelbſt ge⸗ hört werde, iſt nicht nur in ſeinem Intereſſe, ſondern ganz beſonders auch in dem der Criminaljuſtiz nöthig, und ich
hoffe, wir werden bald Gelegenheit haben, zu vernehmen,
was er zu ſeiner Rechtfertigung anzugeben hat, oder viel⸗
mehr, welche Ausflüchte er zu machen ſucht.“
„Sie ſind gegen den Unglücklichen eingenommen,“ ſagte ziemlich ſcharf der Auditeur. „Mag ſein,“ erwiderte der Polizeibeamte,„Sie aber
ſind für ihn eingenommen.“
Dritle Folge.
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„Das leugne ich nicht,“ entgegnete der Auditeu. ſteigender Heftigkeit, und ich glaubte ſchon, es wur zwiſchen den beiden Herren zu einem Streite kommen, als mein unglücklicher junger Herr eintrat. 4
„Auf einen Wink des Polizeibeamten traten die bei⸗ den Polizeidiener ſogleich an die Thür, die ſie noch über⸗ dies, als fürchteten ſie das Entrinnen des Herrn Grafen, abſchloſſen.
„Was hat das Alles zu bedeuten?“ fragte der Graf heftig.„Wer gab Ihnen das Recht, hier in meiner Ab⸗ weſenheit einzudringen und, wie ich bemerke, Alles zu durchſuchen, als ob ich ein Verbrechen begangen hätté?“
„Wenigſtens ſind Sie eines ſolchen angeklagt,“ ſagte der Polizeibeamte.
„Ich!“ rief der Graf heftig, und dunkle Röthe über⸗ zog ſein ganzes Geſicht.
„So iſt es allerdings, Herr Graf,“ ſagte der Auditeur mit freundlichem Tone.„Ich kann Ihnen auch nicht leug⸗ nen, daß mehrere Beweiſe gegen Sie ſprechen; ich habe in⸗ deß eine viel zu gute Meinung von Ihnen, als daß ich zweifeln könnte, es würde Ihnen gelingen, ſich vollſtändig
zu rechtfertigen.“
„Beweiſe?— Gegen mich?“ rief der Graf mit dem Ausdrucke des höchſten Staunens.„Darf ich denn wenigſtens erfahren, welches Verbrechen man mir zur Laſt legt?“
„Kein geringeres, als Raubmord„“ antwortete raſch der Polizeibeamte.
„Raubmord?“ entgegnete laut lachend der Graf. „Wahrlich, nicht übel!— Da wäre ich denn doch wirklich neugierig zu erfahren, wer frech genug iſt, mich eines ſolchen Verbrechens anzuklagen, und was das für ſoge⸗ nannte Beweiſe ſind, deren Sie vorhin erwähnten.“
„In der letztern Beziehung wenigſtens ſoll Ihr
Wunſch ſogleich erfüllt werden.— Erlauben Sie,“ wen⸗
werden die, welche ſie dieſes letzte Mal geſehen, vergeſſen können, welcher Ausdruck des Friedens, welche faſt kindliche Jugendlich⸗ keit auf ihr Antlitz zurückgekehrt war. Endlich hatte ſie Ruhe
. gefunden,„cette ardente exilée.“ 4 Sonnabend, den 22. Mai, verließ ſie ihre irdiſche Behau⸗ ad iſt 1 1 ſung, umgeben nicht etwa von Gleichgültigen, die vielleicht deutſch geſinnten Männern, die mit Geiſt und ſogar auch mit
gekommen wären, ihr die letzte Ehre aus Achtung zu erweiſen, nein, umgeben von verwaiſten Freunden. In den Tuilerien wäre die Begleitung vielleicht ungleich größer geweſen; aber bewegtere Herzen hätte ſie nicht aufzuweiſen vermocht. In allen Etagen
dieſes ſchlichten Hauſes zu Richmond brach das Schluchzen hervor, und auf dem ganzen Wege, den der Trauerzug zurückzulegen
hatte, bewieſen die Fahnen in den franzöſiſchen Farben, die Fenſter der ländlichen Hütten, welche als Zeichen der Trauer verſchloſſen waren, welche Theilnahme ſie ſich zu erwecken gewußt.
Ibhre Beiſetzung iſt zu Weybridge zwiſchen der jungen und liebenswürdigen Fürſtin, welche in Claremont noch jetzt beweint wird, und dein Könige, den unſer Schmerz uns endlich hat kennen lernen laſſen, erfolgt. Ohne die edle Dazwiſchenkunft des Diö⸗ ceſanbiſchofes wäre ihr dieſe zeitweilige Stätte verweigert worden,
undddieſe arme irdiſche Hülle hätte weder in ihrem Adoptivlande,
noch in dem, wobin ſie das Geſchick verſchlagen, eine Ruheſtätte gefunden. Da ruht ſie, bei den Ihrigen: ihre Gebete werden ſie
da aufſuchen. Friede ihrer Aſche!
Aus der Gegenwart. Zwei Patrioten. Eine wahre Begebenheit.
„Unſer deutſches Vaterland iſt ganz beſonders reich an echt
Begeiſterung über das, was unſerer Würde und Einigkeit frommt, ſehr lange Reden halten oder noch lieber die umfangreichſten Artikel ſchreiben. Dieſe Actenſtücke imponiren entweder durch tiefe Gelehrſamkeit oder durch moderne Popularität, und es iſt
eine Freude, mit ſo viel nationaler Trunkenheit über das nüch⸗ terne„europäiſche Gleichgewicht“ reden zu hören. Wie ſchwer iſt es ſchon, trefflich über einen Gegenſtand ſich auszuſprechen, der
wirklich exiſtirt; um wie viel ſchwerer und ehrenvoller aber wird die Löſung der Aufgabe erſt, wenn die wohlgeſetzten Worte einem V Gegenſtande gelten, der wie das„europäiſche Gleichgewicht“ nie exiſtirt hat und nie exiſtiren wird! Ein ſolches reiches, großes Thema iſt unerſchöpflich, elaſtiſch und vielſeitig wie jede— Phraſe! Leider iſt es aber auch von der deutſchen Redſeligkeit vielfach ausgenutzt worden, da politiſche Schwatzhaftigkeit im böſen und guten, im dummen und klugen Sinne überhaupt unſer deutſcher Erbfehler iſt. Wir überlegen und reflectiren, wenn wir reiten wollen, beim Satteln in der Regel ſo lange, bis das Pferd rückwärts geſattelt iſt, und um den Skandal zu vermeiden, bleiben wir lieber zu Hauſe. So haben wir Ueberfluß an ſolchen Leuten, welche die graue Theorie, die ausführliche Salbaderei zu ihrer Lebensaufgabe machen und dadurch dem Vaterlande zu nützen V glauben, und Mangel an ſolchen, denen die Pearis und ihr
och
Lebensnerv, die Action, ans Herz gewachſen iſt.


