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„Nohrg. Nr.
31.]
Dritte geſiras und Santo Roque umſchloſſen, die wie ein glänzend breiter Streif, faſt wie ein Gürtel von Neapel zu ſchauen, V die bläulichen Fluthen des Mittelmeeres einrahmen, und weit darüber hinaus fliegt der Blick bis in die fernen Thäler der Gebirge von Cianna und La Ronda und bis zum fruchtreichen Vorgebirge von Marbella und zu der ganzen wunderbaren Romantik, die dahinter liegt.— Nun, man hat wenigſtens eine Ahnung davon, ſo lange die Phantaſie noch nicht gänzlich unter den ſchrecklichen Wahr⸗ V heiten des Krieges erſtorben iſt!
Es war am Morgen des achten Tages, als man ſchon früh, kaum eine halbe Stunde nach dem Morgenſchuſſe, das Signal des Generalagenten, die blaue Flagge erblickte, als Befehl für ſämmtliche Capitaine der Transportſchiffe, ſich zu ihm an Bord zu begeben.
Als Mr. Bacon, der tapfere Führer unſerer guten Roweliff, die, ehe ſie zum engliſchen Transportſchiff de⸗ gradirt war, als holländiſche Kriegsfregatte manchen Strauß nicht ohne Ruhm gegen die britiſchen Kreuzer im indiſchen Ocean beſtanden, zurückkehrte, brachte er die Ordre zur Segelbereitſchaft mit. Es war ein neuer Com⸗ modore von Lord Hamilton, dem zeitweiligen Gouverneur von Gibraltar, ernannt, und zwanzig Schiffe, die unſere Ankunft in der Bay theils erwartet, theils eins nach dem andern ſich von ihrer Irrfahrt dort eingefunden hatten, ſollten unter ſeinem Schutze mit uns zugleich auslaufen.
Das Signal ließ nicht lange auf ſich warten. Drei⸗ mal hinter einander, zum Zeichen nicht längeren Säumens, donnerte es aus dem ehernen Munde des„Cambrian.“ In neunfachem Echo verhallte es langſam an den ſtarren Felswänden. Da klangen die Ankerwinden, die Segel fielen raſch, und ſchon um zwei Uhr Nachmittags lag die ſchöne Bay, der Rieſenfelſen von Gibraltar, Tanger und Ceuta in unſerem Rücken und immer weiter dehnte ſich jetzt vor unſeren entzückten Blicken das mächtige Becken des europäiſchen Binnenmeeres aus, von deſſen Wellen⸗
jungen Männer, an denen
gehen wollten.
unſerer Soldaten, an dem auch wohl die Matroſen
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folge.
ſchlage die ſchönſten und berühmteſten Küſten der alten Welt
berührt werden.
Die vierzehn Tage, die wir bei öfteren Windſtillen bis zu unſerer Ankunft am Orte der Beſtimmung im mittelländiſchen Meere ſo bequem, wie auf den ſchön pla⸗ nirten Wegen eines engliſchen Parkes umherſegelten, ge⸗ hören zu meinen ſchönſten Reiſeerinnerungen. Volle Ma⸗ gazine, die ſchönſten Südfrüchte, feuriger Wein, herzge⸗ ſunde Kameraden, dabei ein jovialer Capitän voll iriſcher Bonhomie— was bedarf es mehr bei heiterem Südwetter, um in einer ſtets heiteren Laune zu bleiben? Es ging ſo⸗ weit damit, daß wir bei dem beſtändigen Wetter ein kleines Theater errichteten, auf dem von einigen unſerer gebildeten es im Regimente nicht fehlte, bei denen nicht allein Mr. Pa⸗ Geſticulation, worin einzelne junge Huſaren ondern auch wir Andern oft vor Lachen ver⸗ Die jedesmalige Folge einer ſolchen ge⸗ Vorſtellung war das Geſchenk einer ſteifen Spieler und ein Tanz zur Beluſtigung Antheil
Luſtſpiele aufgeführt wurden, Bacon, ohne die Worte zu verſtehen, nur wegen des thos und der
excellirten, ſ
lungenen Bowle für die
nahmen.
Eine dieſer Tanzpartien hätte indeſſen bald ſehr ernſt⸗ hafte Folgen durch den Verluſt des ſchönſten und beſten Mannes der Schiffsequipage, des Schiffszimmermannes, nach ſich gezogen. Dieſer und neben ihm ein rieſiger Mohr von Port⸗au⸗Prince, in ſeiner Art auch ein ſchöner Mann, der ſich beiläufig für den Nachkommen eines Neger⸗ fürſten an der Sclavenküſte ausgab, machten der ſchönen Tochter eines Huſaren ſehr eifrig den Hof. Maria, kaum ſechzehn Jahre alt, ſchlank und voll ausgewachſen, war eine wirklich intereſſante Erſcheinung, überhaupt ſo reich von der Natur ausgeſtattet, daß ſie bereits den Neid hoher Damen am Lande erregt hatte. Ihr Teint war zart und von ſo blendender Weiße, daß man unwillkürlich von dem
wo man ſich noch Züge ſeiner Kaltblütigkeit und Ruhe inmitten der gährenden Volksmaſſen erzählt. Den ſchwierigen Rückzug von den Ufern des Teſſin durch aufſtändiſches Land bis unter die Mauern von Mantua führte er mit der Brigade Wohlgemuth aus. Am 31. März ſtand er in den Mauein der alten Stadt der Gonzaga’s.
Eine der erſten Unternehmungen von da aus waren Recog⸗ noscirungen gegen die mittlerweile nachgerückten Piemonteſen. Im Anfange April drang er nach Marcaria vor, bemächtigte ſich des Ortes, ſtürmte zu wiederholten Malen und warf den Feind V
bis an den Oglio zurück. Eine zweite Recognoscirung leitete er gegen Oſono am 13. Mai.
Für den 29. Mai hatte der FM. Radetzky die Erſtürmung der Linie von Curtatone angeordnet. In ganzer Ausdehnung V
leitete Benedek die Ausführung ein. Seiner militäriſchen Einſicht hatte man die Anordnungen für dieſelbe überlaſſen. Aber nicht die zweckmäßige Aufſtellung der Geſchütze, die Verwendung des Brückenmaterials, der einzelnen Truppenkörper bildet an dieſem Tage ſein Hauptverdienſt. Fürſt Carl Schwarzenberg ſollie Montanara mit Sturm nehmen, dadurch Benedeks Operationen erleichtern. Geſicherter wäre der Erfolg, aber auch die Nieder⸗ lage, der Verluſt des Feindes geringer geweſen. Er wartete den Ausgang des Sturmes nicht ab, ſondern drang mit Kühnheit vor, indem er mit der ruhigſten Ueberlegung in den verſchiedenen Momenten des Gefechtes daſſelbe immer völlig in ſeiner Hand behielt, durch perſönliche Tapferkeit an den ausgeſetzteſten Punkten den Muth und Eifer der Truppen immer von neuem entzündete und ſo den Augenblick herbeiführte, wo ein allgemeiner, gleich⸗
nommen werden konnte. Der Sieg und das Thereſienkreuz waren der Lohn ſeiner That.
Am 30. Mai rückte er als Führer der Avantgarde nach Goito und von da bis über Caſa Franchini hinaus. Hier wurde er von einem mörderiſchen Geſchützfeuet empfangen, doch nicht entmuthigt durch die unter ſeinen Soldaten angerichtete Verhee⸗ rung; ſie zum Verharren durch ſein Beiſpiel anſpornend, ſetzte er den ungleichen Kampf mit Aufopferung fort und behauptete ſich durch mehrere Stunden in ſeiner Stellung. Beim Vorrücken des Heeres gegen Mailand nahm er eine beobachtende Stellung am Po, Piacenza gegenüber, ein.
Reich an Ruhm war für ihn der kurze piemonteſiſche Feldzug des Jahres 1849. Der Sieg von Mortara, dem ſo ſchnell der von Novara und damit die gänzliche Demüthigung des Feindes folgen konnte, iſt zumeiſt ſein Verdienſt. Der kalte Muth, mit dem er ſich Mortara's bemächtigte und das feindliche Centrum durchbrach, gab am 21. März den Ausſchlag. Als die Brigade Regina durch Erzherzog Albrecht geworfen war, verfolgte Benedek an der Spitze zweier Regimenter dieſelbe auf s Heftigſte, drang in die Stadt und bemächtigte ſich der Häuſer beim Mailänder Thore. Es war finſtere Nacht, unbeſchreiblich die Verwirrung. D Aſpre konnte ſeinen Erfolg noch nicht überſehen und hatte den Befehl ertheilt, das Gefecht abzubrechen, wenn der erſte Sturm nicht gelänge. Benedek, an der Spitze eines Bataillons, die Flanken durch Jäger gedeckt, warf ſich in die Stadt, drang mit dem Bajonnete die Hauptſtraße durch, indem er den Feind vor ſich hertrieb, kam im Sturmſchritte bis an das nach Vercelli führende Thor und verſchanzte ſich hier in aller Eile. Da plötzlich tönte
zeitiger unwiderſtehlicher Sturm auf die ganze Linie unter⸗ feindlicher Marſch in ſeinem Rücken, er ſieht ſich von ſeiner Bri⸗


