75 Garden mit verſchiedenem Officiers⸗Rang.
Lombardiſch⸗venetianiſche adelige Leibgarde: (gegenwärtig nur) 1 Second⸗Wachtmeiſter(mit Rittmeiſters⸗Rang).
12 Officiere und Beamte.
13 Officiere und Beamte, 118 Mannſchaften.
6 Officiere, 299 Mannſchaften.
62 Regimenter Linien⸗Infanterie. Jedes Regiment zählt: 1 Inhaber, 1 Oberſt und Regiments⸗Commandeur, 1 Oberſtlieutenant, 5 Majors, 20— 25 Hauptleute I. Claſſe, 9— 12 35— 40 Oberlieutenants, 38— 40 Unterlieutenants I. Claſſe, 29— 36 15— 30 Cadetten. Beamte, zum Stabe gehörig(Caplan, Auditor, Aerzte, Rechnungs⸗Official, Reg.⸗Adj.). Grenz⸗Infanterie⸗Regimenter. 4 Carlſtädter, 2 Warasdiner, 2 Slavoniſche, 1 Slavoniſch-Sirmiſches,
Truppenkörper.
Garden. Erſte Arcieren⸗Leibgarde.
Trabanten⸗Leibgarde.
Leibgarde⸗Gensd'armerie.
Hofburgwache.
Infanterie.
II.
7„ 7
II.
77 7
Novellen⸗Zeitung.—,·[IV. Jahrg
— .
5 Banater, 1 Titler Bataillon. Jedes Regiment hat 1 Oberſt und Reg.⸗Commandeurn⸗ 1 Oberſtlieutenant, 3— 4 Majors und ungefähr 92— 100 Subaltern⸗Officiere. Tyroler Jäger⸗Regiment: (die ſogenannten Kaiſer-Jäger.) 1 erſten Inhaber, 1 zweiten„ (Der erſte iſt jederzeit der regierende Kaiſer.) 3 Oberſten, 1 Oberſtlieutenant, 6 Majors, 36 Hauptleute I. und II. Claſſe, 40 Oberlieutenants, 70 Unterlieutenants I. und II. Claſſe, 60 Cadetten. Feld⸗Jäger. 25 Bataillons, zuſammen mit: 6 Oberſten, 7 Oberſtlieutenants, 14 Majors, 80 Hauptleuten I. Claſſe, 50„ II.„ Außerdem jedes Bataillon mit etwa: 6—8 Oberlieutenants, 6 Unterlieutenants I. Claſſe, 4—6, TI.„ 3 Sanitäts⸗Bataillone zuſammen mit: 3 Oberſtlieutenants, 10 Hauptleuten I. Claſſe,
4 77 II. 77 27 Oberlieutenants, 13 Unterlieutenants I. Claſſe, 13. II.
8 Feldſpitäler mit 11 Officieren,
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der mehrere Luſtſpiele geſchrieben hat, unter andern die Valen⸗ rine und die Journaliſten, und kürzlich einen großen Roman, welcher diesſeits des Rheins Aufſehen gemacht hat: Soll und
Haben.
Dieſer Roman iſt, genau genommen, nichts weiter als
eine lange Paraphraſe der Hochzeit des Figaro. Wir ſehen darin den Bürgerſtand eine herabgekommene Adelsfamilie ver⸗
drängen.
Das ſind alte Geſchichten. In unſerer Zeit handelt es
ſich um etwas ganz Anderes, als um die Verdrängung des Adels.
Einer der hervorſtechendſten Schriftſteller des deutſchen Rea⸗ lismus iſt Berthold Auerbach, der Mann des Schwarzwaldes. Er ſchildert Dorfſcenen, denen es nicht an Friſche und einem ge⸗ wiſſen Reiz mangelt; ohne Zweifel ſind ſeine Bauern wahrer,
wirklicher als die der Madame George Sand, aber das iſt doch
noch nicht der gute, der wirkliche Realismus wie der Cour⸗ bet's. Dieſe Bauern ſind weder ſo einfältig noch ſo naiv, wie ge⸗ wiſſe Leſer, welche die Sitten der Landleute nicht kennen, naiv
genug ſind minder gezi
ſie zu halten. Die Landleute ſind minder ſchwülſtig, ert als die Mehrzahl derer, welche Auerbach vorführt.
Uebrigens aber müſſen wir ihm die Gerechtigkeit widerfahren laſ⸗ ſen, daß er mehr Gefallen daran findet, das Gute zu beſchreiben
als das Schlechte, die Tugend als das Laſter, und daß ſeine Ge⸗ mälde einen Duft der Rechtſchaffenbeit aushauchen, der die Seele erquickt. Er hat ſchon viel geſchrieben, und kürzlich machte ſeine Barfüßele großes Glück.
Otto Ludwig gehört nicht dem reinen ſten ihn als einen der Ihrigen in
gleich die Reali lt ni Zwiſchen Himmel und Erde“ iſt mit höherem gewußt, ſondern auch ſich des Wohlwollens der 8
Sein Roman„
K Talent und dem lobenswertheſten Verdienſt geſchrieben.
Hackländer empfiehlt ſich durch ein hübſches Talent der ſchrift mit vollem Vertrauen ihren Kindern in die Hände
Beſchreibung. Er iſt ein liebenswürdiger Erzähler, aber flüchtig und oberflächlich, und hat ſchon eine anſtändige Menge Bände gi⸗ ſchrieben. Sein Soldatenleben, die Sclaverei in Europe ac. haben ihm einen ziemlich ausgebreiteten Ruf gewonnen. a.
Literatur.
Deutſche Jugendzeitung. Wochenſchrift zur Bildung des Herzens und Geiſtes für die beranwachſende deutſche Jugen beiderlei Geſchlechtes. Von Dr. Julius Fabricius in Ham⸗ burg.— In Commiſſion: Hamburg bei Th. Niemeyer. Dieſes Wochenblatt, das ſich der lebhafteſten Theilnahm⸗ vieler ausgezeichneter Pädagogen erfreut, möge auch hier Empfehlung finden. Mit gutem Gewiſſen darf der Herausgeber den gegenwärtigen Jahrgang mit folgendem Programm begimmed⸗ „Während des vierjährigen Beſtandes der Deutſchen Jußenn⸗ zeitung hat ſie in ganz Deutſchland eine ſolche Beliebtheit, Aner⸗
kennung und Verbreitung erlangt, daß ſie als zweckentſorechene Jugendlecture kaum eine beſondere Anpreiſung von Seeiten ih 3 Herausgebers erforderlich machen dürfte. Mit conſequenter ne harrlichkeit iſt er ſeiner Aufgabe, die er ſich vom Anbeginne ſbals
Unternehmens ſtellte, treu geblieben, und theils dadurch, du. durch andere demſelben erſprießliche Maßnahmen, iſt es hm dem
Realismus an, ob⸗ lich geworden einer Wochenſchrift Geltung zu verſchaffen, deder Anſpruch nehmen. w
I icht nur di theilte Liebe der Jugend zu er nitt eßdenn adch dasde 3 ltern zu erfreuen
hat, weil ſie die Ueberzeugung gewonnen, daß ſie dieſe
geben
Dr. 25.
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6 Disein cieren.
8 Küraſ 1 erſten 1 zweite 5 Stabe 8 erſten 6 zweite 20 Ober 7 Untei 7 2—41 8 Drag ficier 12 Huſc chew 12 Uhl
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