V. dan Nr. 25. 395
Dritte Folge. III. Section, Adminiſtration, 263 Angeſtellte Oberſten*), (11 Unter⸗Abtheilungen.) 251 Unangeſtellte„ General⸗Montirungs⸗Inſpection, Adjutantencorps. Direction der Militär⸗Kirchen⸗Angelegenheiten, 17 Generale und Oberſten, Univerſal⸗Militär⸗Depoſiten⸗Adminiſtration, 18 Oberſtlieutenants, Univerſal⸗Kriegszahlamt, 22 Majors, 1 Kanzlei⸗Speſen⸗Verwaltung. 34 Rittmeiſter I. Claſſe, IV. Section, Bildungs⸗Anſtalten. 12„ IL 3, Oberſter Militär⸗Gerichtshof, 20 Oberlieutenants. 1976 Allgemeines Militär⸗Appellations⸗Gericht, Ueberzählige. Central⸗Evidenthaltungs⸗Commiſſion. 2 Oberſtlieutenants, das Banat u General⸗Artillerie⸗Direction: 3 Majors, I. Section(mit 3 Unter⸗Abtheilungen), 1 Rittmeiſter I. Claſſe, nd Daln TI.„(mit 3„ 5, 1 2 N.„ Artillerie⸗Comité. Feſtungs⸗, Stadt⸗ und Platz⸗Commandanten. General⸗Genie⸗Direction: 119 Orte mit I. Section(mit 3 Unter⸗Abtheilungen), 573 Officieren und Beamten verſchiedener Grade. vieſt) II. Section(mit 3„„ Der militäriſche Maria⸗Thereſien⸗Orden zählt: Genie⸗Comité. 1 Großmeiſter, General⸗Quartiermeiſter⸗Stab. 2 Großkreuze, Hauptgeſchäftszweige deſſelben: 7 Commandeurs, Directions⸗Kanzlei, 82 Ritter. Tiiſ Landesbeſchreibungs⸗Büreau, Auswärtige Ordens⸗Ritter. 30 Statiſtiſches Büreau, 4 Commandeurs, Juſti Kriegsgeſchichtliches Büreau. 29 Ritter. 3 Miiitär⸗Ingeneene⸗eearaphried rne, und Das Militär⸗Verdienſt⸗Kreuz(eſtiftet 1849) zählt: Militär⸗geographiſches Inſtitut in Wien, 1300 Mitglieder. Kriegs⸗Archiv. G Tapferkeits⸗Medaillen 1hſe he ra lität, wurden am 1. Januar 1856 bei allen Graden der ganzen 4 Feldmarſchälle, 1 Armee gezählt: 20 Angeſtellte Feldzeugmeiſter u. Generale d. Cavall. V 317 zolden⸗ 24 Unangeſtellte„„„. 2u8— 107 Anasſete Feldmarſchall⸗Lieutenants, 1a9 lberne 1 Claſſe, 1 86 Unangeſtellte„ 1. 84„ d Juſttz, 140 Angeſtellte General⸗Majors,*) Der Militär⸗Schematismus zählt die Oberſten mit unter der 137 Unangeſtellte„ 5, Generalität auf. — in Menſchen Welegencheſt venlatfe f hedet wlinuthe und dein Aus der Gegenwart. he ata Adeeze Mchi ber Leider ien ain eh derwe ende franzöſiſches Artheil über einige deutſche Schriftſteller. aigen mut alch in einem noch viel größeren Maßſtabe über den Menſchen, Die Revue Britanuique fält über mehrere Schriftſteller varlite ar ſich nur zu oft ganz unthätig dem Walten der Natur überläßt Deutſchlands ein kurz⸗gedrängtes, mitunter ziemlich abſprechendes
in vergißt, daß er in ſeiner Vernunft Mittel beſitzt, durch deren Urtheil, deſſen Kenntniß für unſere Leſer gewiß nicht ohne Inter⸗ geb rauch er der Natur abringen kann, was ſie ihm zu verſagen eſſe ſein wird, da es ein Beleg für die franzöſiſche Anſchauungs⸗ ſtant. So ſehr es auch auf der Hand liegt, daß unſere Auffor⸗ weiſe iſt, zugleich aber auch den Beweis liefert, daß die Literarur dtung„Reben zu pflanzen“ geeignet iſt, einem Theile des menſch⸗ unſeres Vaterlandes bei unſeren überrheiniſchen Nachbarn mehr lhn Elendes abzuhelfen, ſo iſt es doch eben ſo gewiß, daß ſie und mehr Beachtung findet. Wir geben daher dieſe Urtheile hier wierhört werden wird, ſofern nicht Einzelne ſich der Sache an⸗ wieder, ohne ſie eben zu unſeren eigenen machen zu wollen. nchien und anregend auf die Menge wirken, um die Trägheit Der Führer der realiſtiſchen Schule Deutſchlands iſt Herr Ju⸗ drſelben zu überwinden. Denn leider iſt es nur zu wahr, daß lian Schmidt, Redacteur der Grenzboten in Leipzig. Er iſt ein an den Meiſten das Gute aufzwingen muß. proſaiſcher Geiſt, ohne Wärme, ohne große Fähigkeiten, aber er Wir eröffnen hier beſonders den Geiſtlichen und den Lehrern wußte ſich bei dem Bürgerſtande(bourgeoisie) Geltung zu ver⸗ dd aifdem Lande einen Wirkungskreis, der reiche Früchte zu tragen ſchaffen, der ihn unter ſein Protectorat nahm, und er fand, Dank iie b arſericht. Die Ausbreitung der Weincultur wird beſſer geeignet dem allgemeinen Stillſchweigen, Gehör. Er iſt, bis auf die me ſün die verderbliche Macht des Branntweins zu brechen, als alle Schwungkraft, die ihm mangelt, der Paul de Kock der Empor⸗ ac bie Zaßigkeitspredigten, denn durch die Erfahrung iſt feſtgeſtellt, daß kömmlinge, ein anſpruchsvoller Paul de Kock, welcher Handſchuhe , n, Leute in den weinbauenden Ländern ſehr mäßig im Genuß des trägt und auch an Werkeltagen in ſeinem Sonntagsſtaate geht. 1 W ren lAenes ſind. Vor allen Dingen hätten die Regierungen wohl Nicht etwa, daß eine Aehnlichkeit zwiſchen den von Herrn Julian nn ilſche der Ausbreitung der Weincultur ihre ganze Aufmerkſam⸗ Schmidt behandelten Gegenſtänden, und denen, die Paul de Kock den Eſt it u widmen; wollte man dieſer nur einen Theil der Thätigkeit behandelt, beſteht; wir ſprechen hier nur von ſeiner Manier, der de adnen, die man jetzt allgemein auf die Auffindung neuer Finanz⸗ es an Auszeichnung hinreichend mangelt, um dieſe Parallele zu rwjucte verwendet, ſo würde man beſſere Reſultate erzielen. Denn rechtfertigen. Herr Schmidt hat eine Geſchichte der deutſchen Lite⸗ „ſche die Anpflanzung der Reben iſt in Verbindung mit der ratur geſchrieben, und ganz kürzlich auch eine Geſchichte der fran⸗ Sul ſchen Weinverbeſſerung am ſicherſten geeignet, der Ebbe in zöſiſchen Literatur, mit der wir uns ſpäter ausführlicher beſchäf⸗ in Staatskaſſen auf eine wirkſame Art abzuhelfen. tigen werden. Nach der Meinung des Herrn Schmidt iſt der größte . Schriftſteller der Jetztzeit Herr G. Freytag, ſein Mitarbeiter,


