das Leben zu verlängern, ſowie„diverses operations qui Haroissent absolument impossibles“ und am Schluſſe heißt es noch„un article dont on ne doit pas faire mention pour bien des raisons.“ König Friedrich II. ſcheint aber kein Verlangen getragen zu haben ſich mit St. Germains Ge⸗ heimniſſen zu befaſſen; er ſchrieb deshalb am 9. Juli 1777 an Prinz Heinrich:„St. Germain niest pas encore venu: peut-ètre se ravisera-t-il parceque je P'ai fait prévenir sur U'esprit d'incrédulité qui- dominait chez ngus. Je vous envoie, cher frère, un mémoire de ses tours d'adresse, qu'il sait faire qu'il m'a fait tenir. S'il savait faire de P'or, il s'en serait fourni lui meéme.“
Ob St. Germain ſpäter noch nach Berlin, ob er zum zweiten Male nach Rußland gegangen, iſt nicht beſtimmt auszumitteln geweſen. Der Letzte, deſſen Protection er ſich dauernd zu erfreuen hatte, war der Prinz Karl von Heſſen, deſſen unbedingtes Vertrauen er zu gewinnen wußte. Er verleitete ihn zu allerhand Unternehmungen, bei denen aber die Ausbeutung der Geheimniſſe St. Ger⸗. mains ſehr ungünſtige finanzielle Reſultate ergab. St. Germain, der ſich ſelbſt dabei betheiligte, gerieth in eine bedeutende Schuldenlaſt. In ſeinen letzten Lebensjahren hielt er ſich einige Zeit in Hamburg auf, ließ ſich nur von Frauen bedienen, in deren Armen er auch in Schleswig oder, wie Andere beſagen, in Eckernförde geſtorben iſt. Sein Todesjahr wird verſchieden angegeben, 1780, 1784, 1785, 1795. Da er nicht wie ſein Nachfolger Caglioſtro, deſſen von Mehreren behauptete Verbindung mit ihm aber des Nachweiſes ermangelt, bei einem die allgemeine Auf⸗ merkſamkeit auf ſich ziehenden Ereigniſſe hervorgetreten, ward er früher als dieſer vergeſſen und ſein Ende verliert ſich in demſelben Dunkel, in welches ſeine Geburt gehüllt iſt. Prinz Karl von Heſſen ſoll in den Beſitz der von St. Germain hinterlaſſenen Papiere und zahlreichen Correſpon⸗ denzen gelangt ſein, aber jede Mittheilung daraus verwei⸗
gert haben.— In dem Schloſſe zu Triersdorf war noch
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im Jahre 1820 ein Portrait St. Germains, aus ſeinen jüngern Jahren, in den Zimmern, die er bewohnt hat, vor⸗ handen, welches der Markgraf von Brandenburg nach einem Original, das in Paris im Beſitz einer Madame Au oder Rochefoucault geweſen war, hatte copiren laſſen.
von
Natalie.
O, ſag' mein Herz, was ſchlägſt Du ſo, Ich bin ja glücklich, bin ja froh, Ob auch die Nacht das Aug' geweint, Jetzt wieder neu die Sonne ſcheint: Ich hab' Ihn geſeh'n!—
Ach, ſäh' Ihn nur das Aug' allein, Dann würd' ich nicht ſo ſelig ſein, Sein Anblick bis ins Herz mir dringt, Wo's tauſendfach nun wiederklingt: Ich hab' Ihn geſeh'n!—
F.
ſpräch auf politiſche Gegenſtände und trug darin einige in ſeiner Schrift:„Die Rechte der Menſchheit“ aufgeſtellte Grundſätze vor. Unter Anderm behauptete er auch, daß im Parlament nicht die Mehrheit der Stimmen, ſondern die Minorität entſchei⸗
den müſſe; denn, ſprach er, Perſonen von reifem Verſtande und
Eins zu Zehn, und daher iſt die Anſicht der Minorität immer die richtige.
V Kenntniſſen verhalten ſich gegen Schwach⸗ und Dummköpfe wie Die ganze Geſellſchaft pflichtete dieſer Aeußerung bei, nur
Ppr. Wolcott erwiderte:„Ihr Argument, Herr Payne, ſcheint zwar ſeehr viel für ſich zu haben, mich aber kann es nicht überzeugen.
Ich will mich indeſſen mit Ihnen nicht in einen weitläufigen DSctreeit einlaſſen. Die werthe Geſellſchaft mag darüber entſcheiden.“
kanzlers oder Sprechers im Unterhauſe wandte er ſich nun an die Anweſenden:„Meine Herren! Wer von Ihnen meiner Meinung iſt, daß die Minorität in allen öffentlichen Berathungen entſchei⸗ ddeen ſoll, ſei ſo gut und halte die rechte Hand empor.“
Alle rechten Hände wurden ſchnell emporgeſtreckt, nur Wol⸗ cott unterließ es und ſprach dann in ſeinem humoriſtiſch⸗ſarkaſti⸗ ſchen Tone:„Ich danke Ihnen, meine Herren, für dieſe Entſchei⸗ Qduung zu meinen Gunſten. Da in allen Fällen die verſtändige
Minorität gegen den ſouveränen Unverſtand der Majorität ent⸗ ſcheidend ſein ſoll, ſo muß ich offenbar in der Minorität.“
Payne, überzeugt, daß alle Anweſenden ſeine Bewunderer wären, war damit zufrieden. Mit all der Gravität eines Lord⸗
Mannigfaltiges.
Ludwig XV. fragte bei einem Lever einen ſeiner Höflinge: „Wie viel Kinder haben Sie?“—„Sire,“ erwiderte der Gefragte, „ich habe deren vier.“— Der König, der an demſelben Tage noch zwei, drei Mal Gelegenheit hatte ihn zu ſprechen, fragte immer wieder das Nämliche. Jener antwortete wie das erſte Mal. Abends,
beim Spiele, fragte ihn Ludwig abermals:„Wie viel Kinder ha⸗ ben Sie?“—„Sechs, Sire,“ erwiderte der kluge Höfling.— „Was Teufel,“ entgegnete der König,„ich dächte, Sie bätten mir vorhin nur von Vieren geſprochen.“—„Ganz recht, Sire, doch ich befürchtete, es möchte Ihnen zu langweilig werden, wenn ich Ihnen auf eine und dieſelbe Frage ſtets eine und dieſelbe Antwort
geben würde.“
Der engliſche Philoſoph Baco de Verulam pflegte zu ſagen: „Sich der Wahrbeit widmen heißt nichts Anderes als ſich frei⸗ willig dem Unglück weihen.“
Als Karl Stuart I. einmal mit ſeinem Gefolge durch ſein Schlafzimmer ging, ſah er über ſeinem Bette folgende Worte an⸗ geſchrieben:„Hier ruht Karl Stuart Majeſtät! O Wanderer, glaube Beides: er ſprach nie etwas Thörichtes und khet nie was Geſcheidtes.“— Lächelnd ſagte der König zu ſeinen Beglei⸗
Recht haben— denn ich bin hier tern:„Man hätte mir kein rößeres Compliment machen können; .* g... b- denn meine Worte ſind die meinigen, meine H andlungen aber
ſind die— meiner Miniſter.“
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