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Nr. 17.)
icht eben abgeneigt, wohlverſtanden jedoch unbeſchadet eines fer⸗ uen Ideals, bei deſſen Myſterien gerade die Künſtlerin Vertraute
den geforderten Bedingungen entſprechen. Ebenſo nahe uber liegt es dann, auch die Folgeſterne, die„Monde“, welche andere Wandelſterne unſerer Sternengruppe beglei⸗ ten, wie den Mond unſerer Erde, die Monde des Jupiter, des⸗Uranus und des Neptun, auf gleiche Weiſe entſtanden zu denken. La⸗Place nahm ſogar an, daß alle Wandel⸗ ſterne ſelbſt, gleichſam die Monde des Sonnenkörpers, aus ſolchen Umſchwungsringen der Sonne ſich gebildet haben, und er fand die Verhältniſſe derſelben, ſoweit die Rech⸗ nung eine Prüfung geſtattet, einer ſolchen Vorausſetzung entſprechend. Der Umſtand, daß die Bahnen aller großen Wandelſterne ſo ſehr nahe mit der Ebene der Umdrehung der Sonne um ſich ſelbſt zuſammenfallen, und der Einklang aller ihrer Bewegungen, erhebt auch dieſe Vermuthung faſt zur Gewißheit. Und unſere Sonne, ſie iſt ſelber, kein Himmelskundiger zweifelt mehr daran, ein Wandelſtern einer mächtigeren„Sonne“, die noch nicht gefunden ward, weil die wenigen Jahrtauſende menſchlicher Wiſſenſchaft moch nicht die genügenden Anhaltspunkte gemachter Beob⸗ nehtung für die im Weltraume den Weg weiſende Rechnung gewähren können, während zur Berechnung der Bahn des Mondes und zur Nachweiſung ihres Mittelpunktes die Beobachtungen weniger Stunden, für die Berechnung ſines Wandelſterns und ſeiner Beziehung zur Sonne die Beobachtungen weniger Tage, Wochen oder Monate ge⸗ nligen.
Betrachten wir den Sternenhimmel, ſo entgeht uns nicht die Wahrnehmung jenes weißlichen Lichtbandes, welches um den ganzen Himmel in einer Erſtreckung ſich dahinzieht, die der Ebene der Erdbahn und aller Bahnen der Wandelſterne, kurz der allgemeinen Ebene der Um ſchwingungen aller Himmelskörper entſpricht. Dieſes Licht band iſt die ſogenannte Milchſtraße. In der Nähe der⸗ ſelben erblickt unſer Auge die Sterne weit dichter gedrängt, als gegen den übrigen Himmelsraum, und vor dem Fern⸗ tohre des Himmelsſpähers löſt jenes ganze Lichtband ſich
auf zu Tauſenden und aber Tauſenden von Sternen, deren undenkbare Ferne jeden einzelnen derſelben unſerem Auge unſichtbar macht und deren endloſe Menge dem Blicke keinen Zwiſchenraum läßt. Und alle dieſe zahlloſen Sterne ſind Sonnen, wie unſere Sonne, deren jede vermuthlich einen weiten Weltraum für ſich beherrſcht und in dieſem Raume von Wandel⸗ und Folgeſternen umgeben iſt, die wohl nie ein Fernrohr der Menſchen entdecken wird. Schon Kant betrachtete die Milchſtraße— und es iſt beachtungs⸗ werth, daß er durch bloße Schlüſſe bereits zu dieſer Be⸗ trachtung geführt wurde, lange bevor Herſchel zuerſt mit ſeinen ſelbſtverfertigten Sehwerkzeugen auf dem Wege der Beobachtung zu dem gleichen Ergebniſſe kam— als einen Ring gleichſam von Sonnen, welche eine gemeinſame Wel⸗ tengruppe bilden, und ſchloß aus dieſem Ringe und der Vertheilung aller uns wahrnehmbaren Sterne am ſchein⸗ baren Himmelsgewölbe, daß dieſes ganze Weltgebäude, welchem auch unſere Sonne mit ihren winzig kleinen Be⸗ gleitern angehört, eine linſenförmig abgeplattete Anord⸗ nung beſitze, wie der Umſchwung einer Maſſe, in der ſie urſprünglich alle gemeinſam vereinigt waren, ſie hervorru⸗ fen mußte. Die Unregelmäßigkeit, die wolkige, zerriſſene Beſchaffenheit, welche die Milchſtraße erkennen läßt, macht es wahrſcheinlich, daß ſich unſerem Blicke in ihr nicht bloß ein einziger Sonnenring darbietet, ſondern zugleich eine Anzahl kleinere, innerhalb des umſchließenden größeren, welche von unſerer Erde aus geſehen als linſenförmige Lichtwolken erſcheinen, die ſich und den umfaſſenden Ring zum Theil für unſer Auge verdecken.— Es gibt Fernen außerhalb dieſes unſeres Weltgebäudes der Milchſtraße, von welchen aus alle dieſe Sonnen verſchwindend klein, wie leuchtende Nebelſtäubchen erſcheinen müſſen, ja, von welchen aus dieſes ganze Weltgebäude nur als ein linſen⸗ förmiges, leuchtendes Nebelwölkchen geſehen werden könnte. Aber auch unſere Welt gewährt eine ſolche Fernſicht auf andere fremde Welten. Die Nebelflecke, welche man an
läuttet auch Morgens und Abends ein den Frühling und jede Freude mit hellen Glocken. Ich war ſchon oft ſein Balgtreter und es hat mir in dem Kaſten recht gut behagt, wenn ich die Or⸗ zil dabei gehört“———
Und ſo weiter! Alſo ſchildert die Verfaſſerin wörtlich, die ührigens nicht Frau Emma Niendorf ſelbſt iſt.— Dieſe ſteilt das Citirte nur mit und leitet es mit den Worten ein:„Um V de ganze treffende Feinheit des Humors in dieſem Abriß eines Mädchenherzens zu würdigen, müßte man die Grundherrin des lesteren ſelbſt gekannt haben, ein in jedem Sinne muſikaliſches
Weſen, auch wirthſchaftlich, allenfalls einer häuslichen Verſorgung
wer, welche dieſe Portraitſtizze entwarf.“— Wer die Grundherrin lichht kannte, dem wird man es ſomit nicht verargen, wenn er die Frinheit dieſes Humors nicht zu würdigen verſteht!
Collections Hétzel et Meline. Edition autorisée pour la Belgique et l'étranger.— Romans. Vogages. Poésies. Nistoire.— Leipzig. Alphonse Dürr. 1857 et 1858. „Dieſe von den franzöſiſchen Autoren für das Ausland auto⸗ ifrten Originalausgaben, die Collection Hetzel in kleinerem, die bollection Méline in größerem Druck und Format, fahren mit Veröffentlichung der neuſten franzöſiſchen Literaturerzeugniſſe fiig fort. Die letzten Bände der Collection Méline in blauem lhr ſchlage enthalten: Arpentigny: scèênes de la vie militaire: 5. Féval: Madame Gil Blas; Grammont: le partage; Gozlan: Ulertyrs inconnus; Henri de Kock: les femmes de la Bourse;
L. Reybaud: Mémoires d'un garde de Paris; A. Paul: Nicette; P. Duplessis: Batteur d'estrade; E. Scribe: la Jeune Allemagne; Monselet: M. de Cupidon.
Die Collection Hetzel in grauem Umſchlage hat kürzlich aus⸗ gegeben: Monselet: ruines de Paris; H. de Kock: Médecin des voleurs; Dumas: causeries; Aycard: Gentlemen de grands chemins; Champfleury: Succession de Le Camus; P. Féval: La louve, Errants de nuit, Compagnons du silence; Yvan: Canton; Ratisbonne: Printemps de la vie; P. J. Stahl: Chamfort; F.
Gautier: Jettatura; A. d. Bréhat: Séraphine Darispe; E. Des-
chanel: histoire de la conversation; Vayssières: Voyages en
Abyssinie.
Beachtungswerth erſcheint die Bemerkung des Herausgebers: Viele in dieſer Sammlung veröffentlichte Werke ſind vollſtändiger als dieſelben Werke in Frankreich ausgegeben, da ſie in Belgien nach den Originalmanuſcripten gedruckt ſind.
Misceellen.
In einem Theaterbureau.
Director. Was wünſchen Sie, mein Herr? Der Schauſpieler. Be— Beſchäftigung bei— bei Ihrer
Büh— Bühne. 3 Direct. Sie ſtottern.
Schauſp. Wie Beckmann.
Direct. Sie ſind ſehr klein.
Schauſp. Wie Angely.


