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(III. Jahrg. V Nr. 24.] Dritte folge. 375 längſt. Selbſt V ſchwiegenen Mondſtrahlen, die ſich neugierig durch das überall in ſeinen Correſpondenzen, in abgeſchloſſenen Ab⸗ ger ſchlummer⸗ Laubgewölbe der alten Bäume drängen. Am äußerſten handlungen und einzelnen Gedichten die Reſultate ſeiner n Traume vie⸗ Ende des Parks, dem Walde zu, war ein Rondel ange⸗ Bildung niederlegend. d, auf hohem, bracht, und ein Paar alte Linden, mit zerfallenen Bänken Nach Berlin zurückgekehrt, führte das Bedürfniß ge⸗ Dolmany um darunter, bildeten hier ein lauſchiges Plätzchen. Die Göt⸗ regelter Thätigkeit ihn zur Annahme des preußiſchen Re⸗ hen Reiherbuſch ter, welche den Ort bewachen ſollten, lagen jetzt, von ihren ſidenten⸗Poſtens in Rom. Und hier war der Ort, wo er ſerſtadt galop⸗ Poſtamenten herabgeworfen, zwiſchen Brennneſſeln im ho⸗ ſeine Selbſtbildung, das bisherige Ziel ſeines geſammten bimmel auf dem hen Graſe. Hierher eilte Erzſi; ſie ſetzte ſich auf die zer⸗ Lebens, vollendete und abſchloß. Hier gipfelten ſich all' Funken aus da fallene Mauer und neigte das ſchöne Antlitz lauſchend dem ſeine claſſiſchen Studien, ſeine humoriſtiſch⸗äſthetiſchen An⸗ erinnen ſprühen. Walde zu.(Schluß folgt.) ſchauungen, Rom war ihm ein„idealer Ort“, er meinte ldes Mohns! hier den„Spiegel der Weltgeſchichte“ zu ſehen. Hier ge⸗ plözlich in die dachte er den Reſt ſeines Lebens zuzubringen. So ver⸗ 3— wachſen war er mit ſeinem ganzen Weſen in die dortige te des Schloſſes Eriſtenz, daß er den Freunden im Vaterlande wiederholt V Söwelle. Vor⸗ ſeinen eiaadeehtete„Rom mit Willen nie wieder 7 ehmen, jſRoſr 7 ſ zu verlaſſen.“ Er hoffte einſt an der Pyramide des Ce⸗ d uchuen Wiſhelm von Humboldt. ſtius ruhen zu können. Ein beſcheidenes häusliches Leben as ein guoßer 3.. war Alles, was er für ſich wünſchte. Ehrgeiz lag nicht in he nrichet ſi Ein deutſches Lebensbild. ſeiner Natur. In Privatangelegenheiten reiſte er Mitte e. das ſich an Nach October des Jahres 1808 nach Deutſchland. Er wußte nen nie wi R. Haym. nicht, daß ſich nun das Wort erfüllen würde, welches er uue, fi 2 zwei Jahr früher an eine Freundin geſchrieben hatte:„In⸗ wunder ſhi⸗(Schluß.) deß bin ich in Rom immer ſo, wie im Leben. Mit jedem 6 fanur ee Aus Paris hatte Humboldt die Freunde mit jenem Abend fällt mir ein, morgen könnte leicht ein Zufall ein⸗ rden Hoſ⸗ Werk über Hermann und Dorothea überraſcht. Sein treten, der dem Aufenthalte hier ein Ende brächte.“ Nicht
Trieb nach Lebens⸗ und Bildungsbereicherung, ſein Ver⸗ eigentlich ein Zufall aber war es, der ſich jetzt ſeiner Rück⸗ langen, den Menſchen und das Menſchliche zu erkennen, kehr nach Rom entgegenſtellte. Es war das Schickſal des hatte ihn wieder in die Fremde geführt. Die Jahre 1797 Vaterlandes, das auch auf ihn ſeine Hand legte. Er hatte
urvildert. bis 1802 brachte er auf Reiſen zu, faſt immer in Beglei⸗ genug ſich ſelbſt gelebt. Er hatte die Fülle des Glücks uppig Demn um⸗ tung ſeiner Gattin. Von Paris durch den Tod ſeiner genoſſen. Er ſtand in der Reife der Bildung, nach der er bis indie Boe Mutter zurückgerufen, bereiſte er zunächſt Norddeutſchland, gerungen hatte. Seine Beſtimmung war es, daß er end⸗ hut beſuchte Voß und Stolberg in Eutin, Klopſtock in Ham⸗ lich den Gewinn dieſes Bildungs⸗ und Genußlebens für burg, Claudius in Wandsbeck. Wir ſehen ihn dann in den Staat und für die Welt nutzbar mache. Ein Wir⸗ Dresden und Wien auf dem Wege nach Italien, aber bald, kungskreis erwartete ihn, den er nicht geſucht noch begehrt ſeine Route ändernd, wieder in Paris, dann in Spanien, hatte. Es lag in ſeiner Geſinnung, daß er ſich demſelben in Biscaya, auf dem Montſerrat, in der Sierra Morena, nicht entzog, und es war die Probe auf den Werth ſeiner
und veiſten Ver⸗ Nangel an Sorg⸗ Ir übergegange
nde nieder. zlichen Unkta Dornige
t von ver len fragt ihn ein ſo eben Eintretender,„ich denke, mit dem Ziſchen geben mit mir wetten? Ich verdoppele den Einſatz. Wir ſpielen um ſung nach 1 u⸗ Sie ſich nicht ab?“ zehn Groſchen.-.“. ine Her de„O dieſer Kerl, der K., dieſer Rabe ohne Stimme ſchreibt Wenigſtens fünf, ſechs Herren ſind zu wetten bereit. re mich(der Herr entblödet ſich jetzt nicht mehr, mir und mich in„Wetten Sie, ſo hoch Sie wollen, meine Herren, ich gehe
bunteſter Unordnung zu gebrauchen), ich hätte das letzte Mal meine auf Alles ein. Natürlich werde ich jetzt ganz anders ſpielen. Ich Schuldigkeit nicht gethan. Nun habe ich ſie heute Abend gethan. gehe jetzt aufs Ganze oder auf Nichts!“
Er will mir das verſprochene monatliche Douceur nicht eher geben, Wie das gemeint iſt, wird allen Zuſchauern ſchon beim erſten
als bis ichs mit ihm an einem Abend zu zweimaligem Hervorruf Stoße klau Der Herr unternimmt einen Stoß, bei dem er der brächte. Der Kerl muß wahnſinnig ſein. Iſt gar nichts ohne ausgezeichnelſte Spieler oder der keckſte Wagehais ſein müßte, um mich. Der Stierkopf ſoll Mores lernen. Uebermorgen ſingt er einige Points zu machen. Er ſtößt ſehr ſchlecht, aber der Stoß
em Herr 8 ſeine Hauptpartie; wenn er bis dahin nicht bezahlt und nicht noch gelingt zu Aller Erſtaunen ſo gut, daß er von den vorgegebenen at wiſſer Tein zwei Thaler Extra⸗Gratification zulegt, wird geziſcht, daß er vor fünfzehn Points ſogleich auf Neunundzwanzig kommt. Er braucht u, nediiger S Aerger berſten ſoll... Wie lange ſoll ich denn aber warten? jetzt nur noch einen Point und er hat die Partie gewonnen.
—₰¼ verme d„ 14. 1 2,5„ di.—
Japperment, Karten herz—— 8„Sie fangen Ihr altes unverſchämtes Glücksſpiel wieder an, Man bemerkt ihm, daß augenblicklich kein Spiel Karten brummte Otto, verzweiflungsvoll die Bälle betrachtend.
pacant ſei.:—„Ich heiße das ausgezeichnetes Spiel, mein Junge,“ ver⸗ „Dann alſo Billard. Otto, die Bälle und Kegel aufgeſetzt, beſſert der Herr und entledigt ſich des Fracks.„In den bloßen
vürde, N Sie ſind mir Revanche ſchuldig. Ich will Sie heute rupfen, daß Aermeln wohnt die Freiheit, meine Herrn, alſo an den Nagel W Ihr Frack noch kahler wie ein Huhn im Topfe werden ſoll. mit dem Fracke! Wir ſind ja unter uns, wer braucht ſich da zu Otto, der Kellner, iſt zum Spiel bereit. Er geht ohne geniren.“. Weiteres auf die Bedingungen ein. Die rollenden Bälle ſind jetzt zum Stehen gelangt. „„Ich bekomme die halbe Partie vor,“ ruft der Herr;„wir„Sehen Sie, das nenne ich ſich hinter die Couliſſen verziehen. mübel⸗ pielen um fünf Groſchen; wer verliert, kann bei der folgenden Jetzt treffen, guter Junge, jetzt treffen, oder die Partie iſt ohne len, den Partie den ünſaß verdoppeln.“ weitren Stoß mein!“ 1. Laßt nih„Gut,“ ſagt Otto. Trotz des Riſico's hofft er doch auf ein Ddie Bälle ſtehen ſo, daß der gerade Weg zwiſchen ihnen durch elt dem 80 utes Geſchäft, da er ſich der Ueberlegenheit im Spiele bewußt iſt. die dazwiſchen ſtehenden Kegel unterbrochen iſt. Otto doublirt en auam Er gewinnt auch in der That die erſte Partie. vortrefflich, aber er trifft des Gegners Ball nicht. Die Partie iſt 4. I„Von jetzt an gewinnt Otto keine Partie mehr. Wer will für ihn verloren. icht md
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