[III.
1
9D1 Moha
₰ 3
Jahrg.
medaner
andeln, Niemand
te ich me
inem ei⸗
icklich in ſeinem
aufgeze
f A
hrt hat. ls ich ſo
auch noch
künftig v
der mein
s mir
orſichtiger
igen hielt
doch, als
ganze
ißen bleiben do
Dl.
r Pa ſt
ute es
ch der
hwillig aus
or,“ ſagte
Eifer fur
gut mit
e Benjamin!
Dad
M
KW
—t Sie doch nich
„ ein ſpottiſcher
uf
rs 19,
von
mich
Mueni
ſchönen Got⸗
Nr. 22.)
3 Benjamin ſchüttelte den Kopf. 4 „Wenn nun Leiden Euch träfen, eine lange Krankh
Euch niederwürfe, meint Ihr nicht, daß Euch wohler ſein
würde, verſöhnt mit Gott, als ihm entfremdet, dem letzten
Athemzuge entgegen zu harren?“
„Sollte es dahin mit mir kommen, was Gott verhü⸗ ten wolle und was ich nicht beſorge, ſo werde ich reuig ſagen: ich war ein Sünder, und mich zu Ihren Anſichten bekennen.“
„Ich darf alſo nicht hoffen, Tiſche zu ſehen?“
Er blitzte mich abermals mit ſeinen hellgrauen Augen an, und ein düſteres, unheimliches Feuer ſchien daraus zu leuchten.
„Wenn ich's je wieder thue,“ ſagte er bitter,„ſo will ich an der Oblate erſticken, die Sie mir reichen!“
Mich überlief ein Grauſen. Der ſtarke Mann mit dem bereits ergrauenden Haar, wie er, Kelle und Schurzfell von ſich ſchleudernd, jetzt von dem Sandſteinblock aufſtand, der ihm während unſeres Geſpräches zum Schutze diente, und hoch aufgerichtet zu den übrigen Bauleuten kam mir vor wie ein Dämon. kührlich und betete für den Irrenden. Es war meine letzte Begegnung mit ihm. Seit jenem Tage ſah ich ihn nie wieder, von Suſanne aber erfuhr ich, daß er oft melan⸗ choliſch, zu Zeiten auch wieder ausgelaſſen luſtig ſei. Bald
zeigte ſich's, daß er trank, obwohl ihn Niemand berauſcht ſah. Suſanne machte ihm
hatten aber jedesmal unan weshalb das weichherzige Mädchen ſehr bald wieder davon zurückkam. Ein eigentlich wohlthuendes Vexphältniß aber ließ ſich ſeit dieſer Unglückszeit zwiſchen dem ungläubigen, ſpottſüchtigen Vater und der frommen Tochter nicht wieder herſtellen.
Dieſer Mann lag jetzt ſchwer erkrankt und verſchmähte
Euch je wieder an Gottes
genehme Auftritte zur Folge,
Dritte folge.
ſchritt, Ich bekreuzte mich unwill⸗
deshalb Vorſtellungen, dieſe
343
jegliche ärztliche Hülfe! Und ich, de oder verlachen mußte, ich ſollte, von der ter gerufen, dem Leidenden Worte des War das möglich?
n er verabſcheuen engſteten Toch⸗ roſtes zurufen! War es rathſam? Die Paſtoralklug⸗ heit konnte hier auf eine ſchwere Probe geſtellt werden. Es beruhigte mich einigermaßen, daß der beſchwerliche Weg mir hinreichend Zeit ließ, um mich vorzubereitem Ich fühlte keinen Froſt, obwohl der Schnee in dichten Maſſen fiel und der Wind zum Sturm anwuchs. Auf der Höhe der Lehde, die weſtwärts zu einem waldigen Bergrücken aufſtieg, verlöſchte bei plötzlicher Wendung das Licht mei⸗ ner Laterne. Suſanne ſchrie laut auf und ergriff meine Hand, um mich nicht zu verlieren. Wir blieben, uns gegen den Wind kehrend, kurze Zeit ſtehen, bis wir die unge⸗ fähre Richtung des Weges in der Finſterniß wiedererkann⸗
ten. Ich wußte, daß wir das Ziel unſerer Wanderung bald erreicht hatten, aber der Schnee konnte uns doch täuſchen.
„Ich ſehe genau die Brüdereiche,“ einer Weile,„nun verirre ich mich nicht
Das gute Mädchen zog mich fort. Fünf Minuten ſpä⸗ ter hatten wir die gewaltigen beiden Eichen erreicht, welche ihres gleichen Wuchſes und ihrer ſeltenen Schönheit wegen obigen Namen führten. Von dieſen Bäumen ſenkte ſich der Weg in ein breites Thal, aus welchem Lichter blitzten. Da unten lag das väterliche Haus Suſannens. Kein Menſch begegnete uns auf der kurzen Wegſtgecke, die wir noch zu⸗ rückzulegen hatten, und ungeſehen betrat ich die Wohnung des Kranken.
ſagte Suſanne nach
7
II. Eine ſchwüler Atmoſphäre erfüllte das einander gelegten Holzbohlen erbaute viereckte K
aus quer über⸗ Zimmer. Der große achelofen ſtrahlte eine faſt beläſtigende Wärme
unerbittlichen Feinden verfolgt? Sprech öffnen ſich die ehernen Pfor Wi Fremdlinge.“
„Weiſer Mann““ ſagte hierauf der Herzog von Orleans,„ich habe eine Mutter; dieſe heißt Frankreich und iſt krank; tückiſche Aerzte ſind zu ihrem Tode verſchworen.— Künde mir ihr Ge⸗ ſchick!
Der alte Tuisko,
et, denn auf meine Stimme rten Hiiſis.— Sprecht alſo, Ihr
deſſen Stimme bisher ruhig geweſen war, Jerieth plötzlich in eine gewaltige Aufregung, und ſein ganzes Weſen ſchien ſich zu verwandeln. Die Zeugen fühlten ſich un— villkührlich ergriffen, und Toini verkündete:
„Deine Mutter iſt krank, doch woher ſtammt ihre Krankheit? plus den Gräbern der Todten oder der Wüſte oder die Tiefe des Meeres ſie herbeigeführt?“
Und unter wiederholten Anrufun diſchen Mächte, unter Verrenkungen verrungen des Körpers ſtieß er ein Allein verſtand. Sein Aeußeres w Dicker Schaum ſtand ihm vor dem ich auf dem Kopfe; ſein
anzer Körper zuckte kra zen. Doch nach kurzer 3 Stimme ſagte er:
zeeIch erblicke in der Ferne ein ſchönes, Zlühende Städte erheben ſich rings umher, üllt die Schlöſſer und die Paläſte ein.— rderiſche Waffen in den Händen.— Sie erwürgen ſich unter nander.— Doch jetzt erſcheint ein junger Mann, die Stirn [rahlend wie ein Stern.—. Er zertritt die Feinde unter ſeinen
„ unter krampfhaften Ver⸗ zelne Worte aus, die Toini ar dabei wahrhaft abſchreckend. Munde; ſeine Haare ſträubten e Augen traten aus ihren Höhlen; ſein mpfhaft. Endlich blieb er wie todt lie⸗ eit erholte er ſich wieder, und mit matter
grünendes Land! doch ſchwarzer Rauch „Die Menſchen tragen
aus der Hölle? Hat der Wind
gen der verſchiedenen über⸗
Füßen.— Er ſetzt ſich auf den Thron.— Doch dic Steine ſeines Diademes fallen aus.— Aus dem Norden fliegt ein Geier herbei und ſtürzt den Adler von ſeinem Throne.— Der Sturm grollt. — Neu grünen die Felder, doch noch ſind die Stürme nicht er⸗ ſchöpft.— Wieder ſtürzt ein Thron, und ein Jüngling, der mir nahe ſteht, beſteigt ihn, um der Welt den Frieden zurück zu ge⸗ ben; doch auch ihn ereilt nach Jahren des Glückes ein feindliches Geſchick und er ſtirbt in der Verbannung.“
Wieder ſchwieg der Greis, ſank regungslos auf den Boden und erwachte erſt nach langen Stunden aus einem krampfhaften Schlafe.
Drei Wochen nach dieſem Auftritte waren die Reiſenden noch immer die Gäſte des Troll und ſeiner unterirdiſchen Höhle; nur hatte das Gefolge in der Nähe ein etwas freundlicheres Unter⸗ kommen gefunden.
Was war es, das den Prinzen an dieſe traurige Einöde feſſelte, ſo daß er nicht auf die verdrießlichen Geſichter, auf die mürriſchen Aeußerungen ſeiner Reiſegenoſſen achtete?
Es geſchah, weil dieſer ſtolze Abkömmling eines ſtolzen Kö⸗ nigsgeſchlechtes eines Tages zu der armen Tochter des finnländi⸗
ſchen Troll geſagt hatte: „Ich liebe Dich!“ Doch Toini antwortete d ſpotten Ihrer Magd!“ „Nein, ſo wahr ich lebe,“ verſicherte L liebt meine wilde Taube mich nicht ebenfalls?“ „Ew. Hoheit wiſſen es nur zu wohl, daß ich Sie liebe!“
Sie
arauf kalt:„Gnädigſter Herr,
udwig Philipp.„Aber


