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Nr. 19.]
darzuthun praktiſch beſtrebt ſind und die dafür von dem
Undank ihrer Mitmenſchen Schmuggler genannt werden. „Alſo, wenn wir uns morgen mit Tages Anbruch auf⸗
Dritte folge.
ſie nicht verſtecken, zeigt Ihr ihnen die Eurige. Kommt,
folgt meiſeem Rath, es ſind nun einmal wilde Geſellen, dieſe Grenzer, die keinen Fremden unter ſich leiden, und das
machen, Joſé,“ ſagte der junge Deutſche leuchtenden böſe Wetter wird ſie bald genug hereintreiben.“
Blickes, als ſie an einem ſteil abfallenden Schneefeld ſtan⸗
den, an deſſen Fuß die Hütte lag,„ſo meinſt Du, daß wir ſchoſſenen Schneehuhnes, um die
zur rechten Zeit jene Felsſpitze erreichen, wo wir heute das Gemsrudel geſehen haben?“
„Ja, wir könnten's ſchon,“ entgegnete Joſé bedenklich um ſich blickend,„aber ſeht dort, in einer Stunde bekom⸗ men wir ein Gewitter und da weiß man nie, wie lange der Regen nachher dauert. Jetzt kommt auf dem nächſten Weg hinab zur Mutter Sonza!“
Und ſanſetzten die drei Männer ihre Alpenſtöcke ein und fuhren damit ſo blitzſchnell über den Schnee hinunter, daß der Baron einige Augenblicke dalag und Mühe hatte, ſeine Gedanken, Mütze, Stock und ſonſtigen Beſitzthümer wieder zuſammen zu ſuchen.
Die Alte war ſehr übellaunig, trotzdem ſie Gäſte zu erwarten ſchien, wie aus ihren Vorbereitungen erhellte, und kündigte dem Baron ohne Weiteres ſeine Schlafſtelle oder vielmehr Schlaftafel, trotz allen Proteſten des alſo Be⸗ drohten, der jedenfalls den Gedanken, unter ſolchen Um⸗ ſtänden an die Luft geſetzt zu werden, etwas friſch fand.
„Laßt mich nur machen, Mère Sonza,“ legte ſich end⸗ lich Joſé ins Mittel,„die wilden Burſche, die heute ein⸗ kehren könnten, werden doch noch einen Tropfen Chriſten⸗ blut in ſich haben! Der Herr Baron hier legt ſich auf
Euer Lager, wir wickeln ihm ein Tuch um den Kopf und
Arm, benetzen es ein bischen mit Blut, und wenn er dann die Augen zumacht, werden mir die Kameraden ſchon glauben, was ich ihnen erzählen will.“ „Mein Joſé, daraus kann Nichts werden,“ entgegnete heftig der junge Mann und faßte nach ſeiner Büchſe. „Laßt die in Ruhe, wenn ich Euch rathen ſoll, Herr!“ mahnte Joſé,„Büchſen haben die Andern auch und werden
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Dabei bediente ſich Joſé des Blutes eines friſch ge⸗ Bandagen zweckdienlich herzurichten.
Da lag nun Baron Gerhard Buchwald, der Stolz und die Hoffnung eines Vaters, vieler Onkels und unzähliger Tanten und Couſinen, auf dem ſchmuzigen Strohe lag er an der feuchten Erde und bemühte ſich ſo ſchmerzvolle Mie⸗ nen zu machen und allerlei unheimliche Töne auszuſtoßen, als der Zuſtand eines ſchwer Verwundeten gebührender⸗ maßen erforderte, und kaum hatte er in dieſem Punkte Joſé's Zufriedenheit erlangt, ſo begann der erſte Act der Komödie. Donner und Blitz und das Rauſchen des mäch⸗ tig herabſtrömenden Regens hatten die Ouvertüre und Entreactes übernommen; dann folgte großer Wortwechſel der Ankömmlinge mit der Wirthin, unterbrochen von Joſé's kläglicher Geſchichte, die allerdings den Gegenſtand der⸗ ſelben bei jeder Wiederholung einen Schritt näher an ſein Grab beförderte, und zum Schluß einige feindlich prüfende Blicke nach dem Unglücklichen in der Ecke.— Wie gern hätte dieſer Joſé's Behauptung, daß er kein Bewußtſein mehr habe, in Wahrheit entſprochen! Noch einige kräf⸗ tige Flüche, und Alle geſellten ſich um die Holztafel, eifrig beſtrebt, jeglicher etwa durch die naſſen Kleider möglichen Erkältung durch den Geiſt des Enzians zuvor⸗ zukommen. Auch das ſchöne Geſchlecht, repräſentirt von der Wirthin und einer Schmugglerin, wetteiferte hierbei ſehr rühmlich mit dem ſtarken, von dem es in dieſen Gegenden auch die Gewohnheit, ſich in Männertracht, und noch dazu in welcher monſtröſen!— zu bewegen, angenommen hat.
Das rohe Lachen, Schreien und Zanken verſtummte erſt nach einigen qualvollen Stunden, als Einer nach dem Andern laut ſchnarchend hinter den Tiſch ſank; die At⸗
berausgegeben und iſt von E. A. (Halle, G. W. Schmidt.)
Kaum hatte er ſein Tagebuch beendet, ſo bereitete er neue großartige Pläne vor.
Der Zweck der neuen Reiſe, deren Ziel die Colonie vom Schwanenfluſſe war, ſollte die Entdeckung des Innern von Auſtra⸗ lien, der Ausdehnung von Sturts Wüſte, die Erforſchung der Weſt⸗ und Nord⸗Weſtküſte, des Wechſels und der geographiſchen Verbreitung der Pflanzen⸗ und Thierformen von einer Küſte zur andern ſein. Leichhardt's eigener Schätzung nach konnte ſie nicht unter zwei und einem halben Jahre zurückgelegt werden.
„Im Jahre 1846 brach er demnach in Begleitung von acht Männern auf. Zur Reiſe hatte er diesmal zwölf Pferde, funf⸗ zehn Maulthiere zum Tragen des Gepäcks, zwanzig junge Stiere und eine Heerde von zweihundertundſiebzig Schafen und Angora⸗ ziegen.
Nachdem Leichhardt den Makenzie mit ſeinen Begleitern und ſeiner Heerde glücklich erreicht, brach jedoch unter den erſtern plötz⸗ ſich das Fieber aus, wodurch ſeine Weiterreiſe gehemmt wurde. Schon glaubte er ſich von dieſem Feinde befreit, als die Stiere hfavon liefen, ohne daß es möglich geweſen wäre, ſie wieder ein⸗ ufangen und zurückzutreiben. Dadurch brach der großartig und ühn angelegte Plan für diesmal in ſich ſelbſt zuſammen, und Leichhardt ſah ſich zur Rückkehr nach den Darling⸗Dünen ge⸗ wungen. Nichtsdeſtoweniger brach der unerſchrockene Reiſende in Jahre darauf, im December 1847, wieder auf, um ſeinen ge⸗ ſaßten Plan durchzuführen. Diesmal wurde er von ſeinem Schwager Auguſt Claſſen, einem Schiffscapitain aus Hamburg, ind fünf andern Perſonen begleitet.
Zuchold ins Deutſche überſetzt.“
Nachdem er dreihundert Meilen weit ins Innere vorge⸗ drungen, kehrte er wieder nach einer der äußerſten Anſiedelungen zurück, diesmal jedoch nicht von Widerwärtigkeiten dazu gewungen, ſondern um Nachrichten über die Schönheit und Fruchtbarkeit der Gegend, durch welche er mit ſeinen Begleitern gekommen, zu über⸗ bringen, indem er als Grund für dies Verfahren angab, daß er befürchtete, von ſeiner großen Reiſe nie wieder zurückzukehren, und daß er darum bekümmert geweſen wäre, die von ihm bis da⸗ hin gemachten Entdeckungen möchten mit ihm verloren ſein. Frohen Muthes ging er dann wieder in die pfadloſe Wildniß zurück— und ſeitdem iſt von ihm weder etwas geſehen noch ge⸗ hört worden.
Es ſind nun gegen neun Jahre her, ſeitdem er die letzte Ent⸗ deckungsreiſe angetreten, über acht Jahre, ſeit man zum letzten Male von ihm hörte; aber dennoch hat der dankbare neue Welt⸗ theil das Schickſal ſeines wackeren Reiſenden noch nicht hoffnungs⸗ los aufgegeben.
In der letzten Verſammlung der Londoner geographiſchen Geſellſchaft wurde von Herrn Sidney, dem Verfaſſer von„the three Colonies of Australia,“ ein Brief aus Neu⸗Südwales vorgeleſen, in welchem mitgetheilt wird, daß drei Freunde des vermißten Leichhardt, die in Auſtralien leben und ſelbſt erfahrene Reiſende ſind, durchaus nicht die Hoffnung aufgegeben haben, daß Leichhardt im Innern des Continents— vielleicht unter Ur⸗ einwohnern, die ihn als eine Gottheit verehren— lebe. Wir übergehen hier die Gründe, welche dieſe Herren als Belege für ihre Anſicht anführen, und erwähnen nur ihren, Plan, den ſie zur Auf⸗ ſuchung Leichhardt's entworfen und durch Herrn Sidney der geographiſchen Geſellſchaft mitgetheilt haben. Die Expedition ſoll


