1. Jahra
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Nr. 12.] Drilte Folge. 183
Werner kämpfte den raſch in ihm aufſteigenden bittern nicht länger für den Ausdruck einer vorübergebenden ner⸗ Unmuth zurück und ſagte verſöhnend: vöſen Reizung oder Ueberſpannung halten durfte. Ein
„Gut, ich glaube Dir Alles und ehre gern Dein zartes Widerſtand von ſeiner Seite ſchien ihm unter ſolchen Um⸗ Gefühl. Aber bedenke das Eine: jener Mann, den Du ſtänden ſogar gefährlich und in dieſer beſorgten Stimmung mir nie genannt haſt, hat Dich verlaſſen, obgleich er Deiner erklärte er, faſt ohne ſich über die ganze tief einſchneidende Liebe gewiß war. Kannſt Du noch an⸗ ihn denken, ohne Wichtigkeit ſeiner Worte klar zu werden: Dein edelſtes Selbſt mit Füßen zu treten?— Mir iſt's„Ich ſehe ein, Helene, daß für Dich und Deine Ge⸗ ein Räthſel. Und dann, Helene, handelt es ſich nicht um müthsruhe Dasjenige nothwendig iſt, was Du von mir zarte Bedenklichkeiten, um ſchwärmeriſche Gefühle unter verlangſt. Von meiner Perſon will ich ſchweigen, ſie uns; es handelt ſich um einfache heilige Pflichten. Du haſt möge immerhin nicht in Betracht kommen. Ich werde, um mir vor dem Altare das Jawort gegeben, biſt vor Gott alles Aergerliche möglichſt zu vermeiden, den Fürſten, der und den Menſchen die Meine geworden und mir nun be⸗ mir wohlgeſinnt iſt, erſuchen, unſre Ehe noch vor meiner reits drei Jahre eine treue Gattin geweſen. Mir biſt Du Reiſe nach Indien aus landesherrlicher Machtvollkom⸗ theuer, ich ſehne nichts Anderes herbei, als daß auch Du menheit trennen zu laſſen. Und nun kein Wort weiter im Laufe der Jahre den rechten inneren Frieden finden darüber, mindeſtens heute nicht! Es ſoll Dein Wille ge⸗ möchteſt. Und das wird ſicher geſchehen. Wozu eine ſchehen.“
gewaltſame Trennung Deſſen, was Gott zuſammenge⸗ Werner verließ raſch das Cabinet, ehe Helene noch eben hat?“ Frwi fi 4 geben hat ein Wort der Erwiderung finden konnte. Als er zur
„Gott hat es nicht gethan,“ fiel Helene haſtig ein, Thüre hinaus war, ſank ſie in den Lehnſeſſel zurück und das war unſer eigner Menſchenwiß, der und vereinigt bedeckte ihr Geſicht ſtill weinend mit beiden Händen. Wie hat. Goft weiß von keinen Vorhehalten zwiſchen Maͤnn ſchmerzte es ſie, daß Werner ſo von ihr gegangen war, ſo und Weib, wie ich ſie habe machen müfſen; er hat gewollt, kurz und gleichgültig abgebrochen hatte. Und doch, was daß unter ihnen eine Seele und ein Leib ſei⸗ Darum—“ hätten ſie ſich nach ſeinem letzten Worte am Ende noch fügte ſie zögernd und erröthend hinzu—„hat er auch zu ſagen wollen? unſerer Ehe ſeinen Segen nicht geſprochen, Werner; wir i ſtehen da allein und kinderlos, und die Zukunft, das Alter, liegt vor Dir und mir öde und freudenarm. Wär' es Gottes Wille, daß wir zuſammenblieben, dann— dann hätte er vielleicht ſeinen Segensſpruch gethan!“
Sie weinte von Neuem. Auch Werner war von ihrer eigenthümlichen tiefen Auffaſſung der Verhältniſſe ergriffen und eine leicht verwundbare Stelle ſeines Gemüths war ſchmerzlich berührt. In den Worten ſeiner Gattin äußerte ſich eine ſo feſte Ueberzeugung, ein ſo ſelbſtbewußter Wille, daß er ihre ſchon oft, wenn auch minder nachdrücklich vor⸗ Seine Eltern, namentlich ſein Vater, waren ſehr frühe gebrachten Anſichten über dieſen wichtigſten Lebenspunkt verſtorben und hatten ihm nur ein kleines, überdies ſtark
Sie beſchloß denn auch, den Gatten heute nicht wieder aufzuſuchen und vor Allem dem ſegensreichen Einfluſſe der Nacht die nothwendige Beruhigung der gewaltſam aufge⸗ regten Gemüther zu überlaſſen.
Wir begleiten Werner in ſein Zimmer im Erdgeſchoſſe des Hauſes, wo ihm ein alter Diener ſo eben die Kerzen anzündet, und werfen mit ihm, deſſen Herz jetzt auch nur in der Einſamkeit ſeiner Bewegung mächtig werden kann, einen Blick in ſeine nicht unintereſſante Vergangenheit.
daß es mein Wunſch ſei, das unglückliche Volk, welches den Gegen⸗ ſinnung der Verantwortlichkeit zweckmäßige Maßregeln für die ſtand dieſes Briefes bildet, in Sclaverei zu halten. Ich kann nur Emancipation der Farbigen, die ohne ihre Wahl ein Theil der ſagen, daß es keinen lebenden Menſchen gibt, der aufrichtiger als Bevölkerung des neuen Staates geworden waren, ergreifen werde. ich wünſcht, einen Plan für die Abſchaffung der Sclaverei ange⸗ Er hielt dieſe Anſicht gar nicht geheim, und hätten nicht ſo viel nommen zu ſehen. Es gibt aber nur eine zweckmäßige und wirk⸗ andere wichtige Aufgaben ihn in Anſpruch genommen, ſo würde ſame Art, in der das erreicht werden kann— das iſt durch die ge⸗ er ſicher auch für die Beſeitigung der Sclaverei, da damals die ſetzliche Autorität, und was meine Stimme dazu beitragen kann, Zahl der Sclaven nach unbedeukend war, geſorgt baben, doch ſe ſo wird es an derſelben nie fehlen.“ glaubte er dieſe Sorge der ſpätern Zeit überlaſſen zu können.“
„Bei einer andern Gelegenheit, wo er die Gründe aufzählte, C. weshalb das Land in Pennſylvanien theurer bezahlt werde als in Maryland und Virginien, ſagt er:„In Pennſylvanien gibt es Geſetze für die ſtufenweiſe Abſchaffung der Sclaverei, die man in den andern beiden Staaten noch nicht hat, doch nichts iſt ge⸗ wiſſer, als daß ſie dieſelben bekommen müſſen und zwarineinernicht zu entfernten Periode.“ Die populaire mediciniſche Schriftſtellerei, die in den letzten
„In dieſen Worten liegt der Schlüſſel zu den Anſichten Wa⸗ Jahren ſo reichlich cultivirt wurde, hat einen neuen Beitrag er⸗ ſhington’s über dieſen Gegenſtand. Er hielt die Sclaverei für halten durch das Buch:„Die Volkskra nkheiten. Nebſt ein ſo ſichtbares Uebel, daß er den Glauben hatte, der geſunde einer Anleitung, wie man ſich bei ihnen zu verhalten hat. Für die Verſtand und der Grundſatz der ganzen Union(damals hielt man Gebildeten aller Ständer bearbeitet von Dr. Raphael Fincken⸗ in allen Staaten Sclaven) müſſe zeitig für die Abſchaffung der ſtein, praktiſchem Arzt zu Breslau. Oppeln, Veplag von Wilh. Sclaverei wirken. Er wußte, daß das eine ſehr ſchwierige Auf⸗ Clar, 1857.“ Die Darſtelluug iſt hier nicht ſo ſetcht faßlich und gabe ſein werde, und war gar nicht ſo romanhaft und unpraktiſch, unmittelbar auf die praktiſche Nutzanwendung gerichtet, wie in zu glauben, dieſes große Werk könne durch ein Wort bewirkt wer⸗ ähnlichen Schriften von Profeſſor Bock, Rußdorff u. A. Da⸗ den, oder der Congreß vermöge die Sclaverei durch einen Act zu gegen entfaltet der Verfaſſer eine Beleſenheit, die aus den allerent⸗ beſeitigen und ſofort vergeſſen zu machen; er hatte aber das volle legenſten Quellen oft intereſſante phyſiologiſche Tharſachen ber Vertrauen, daß die Zeit nicht fern ſei, wo dieſelbe Weisheit und beibringt und ſomit auch die Aufmerkſamkeit des Gelehrten von Tugend, dieſelbe Liebe für die Freiheit und dieſelbe Achtung für Fach erregen dürfte⸗ Namentlich große ethnographiſche Kenntniß die Meinung der Menſchheit, welche die Unabhängigkeitserklärung entwickelt Herr Dr. Finckenſtein in Beziehung auf ſeinen Gegen⸗ dietirt hatte, zu geeigneter Zeit und unter derſelben feierlichen Ge⸗
Zur Geſundheitslehre.
Die DJahreszeiten und ihre Rrankheiten.
ſtand, und das Capitel„Die Zonalklimate und ibre Krantteltent!
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