Jahrx Nr. 10.)
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hütte in Wirklichkeit zeigt, der Reiſende, ſelbſt wenn er bereits in die Reize derſelben eingeweiht iſt, begrüßt ſie doch immer mit Freuden: es knüpft ſich eine unwillkühr⸗ liche Vorſtellung von leiblicher Erquickung und einem warmen Heerd an dieſes Wort.
Auch dieſe altersbraune,
Sie gab ihm die Taſſe zurück und während ſie ſeinem ausdrucksvollen Auge zu begegnen vermied, fiel dabei ihr Blick auf ſeine Hand, die allerdings noch keine lange Uebung irgend eines Handwerkes verrieth.— (Schluß folgt.)
mit großen Steinen beſchwerte Hütte konnte ſich ſolcher
Vorzüge rühmen, und wenn der Wanderer durch ein Dutzend rings im Koth umherſpazierender Borſtenthiere ſich durchgewunden und den Kopf an dem Balcon der nie⸗ drigen Pforte nicht eingeſtoßen hat, ſo findet er in dem fenſterloſen rauchigen Raum ein Feuer am Boden zum Er⸗ wärmen und Milch oder Enzianbranntwein zur Stärkung. Der vorſichtige Rentier jedoch zog ſein Basler Kirſch⸗ waſſer und feinen Zucker hervor, und miſchte ſich ſehr be⸗ haglich mit heißem Waſſer einen Trunk; indem er ſich ſeine erſtarrten Füße am Feuer erwärmte, rief er dem müßigen
Träger zu, ſeine Damen zu eben ſolchem Genuß aufzufor⸗ Dieſer warf ſeine Cigarre weg und nahte ſich Fanny mit franzöſiſcher Anrede; ſie fühlte, wie ſie erröthete, und war ärgerlich, daß die Gegenwart eines armen Führers,
dern.
deſſen unbeſtimmte Aehnlichkeit mit einer eben ſo unbe⸗ ſtimmten Perſönlichkeit ſie ſo verwirren konnte. So kam es, daß ſie nur verlegen antwortete. So viel indeß erfuhr er, daß ſie fröſtele und noch vorſichtiger ſei, als der Papa; in ſeiner Eigenſchaft als Rübezahl brachte er alsbald eine kleine Flaſche und in Ermangelung eines Glaſes eine jener Steinguttaſſen ohne Henkel, den höchſten Luxus des Hau⸗ ſes und beſonders für engliſche Lippen angeſchafft, und goß den perlenden Schaum hinein.
Erſtaunt ſah ihn Fanny an.„Ja, der Herr Papa meint, das ſei heut geſünder als Milch,“ antwortete der junge Mann,„und Sie möchten auf ein glückliches Ende unſerer Reiſe trinken!“
„Nun gut, ſo will ich auf das Wohl des Berggeiſtes dort oben trinken, damit er uns eine heitere Stirn zeige, wenn wir hinaufkommen!“
Zeitgenoſſen.
Edgar Poe.
Ein amerikaniſches Dichterleben.
Im Gegenſatz zu den äſthetiſch abgeſchloſſenen, ſittlich befriedigenden Bildern der nordamerikaniſchen Poeſie, die wir kürzlich aus den Schilderungen Maxvel's zuſammen⸗ ſtellten, finde jetzt hier ein Charakterbild ganz anderer Art ſeine Stelle, das auch bei uns in Deutſchland deshalb nicht ohne Intereſſe ſein wird, weil wir einen unſerer be⸗ gabteſten Dichter in ganz ähnlicher Weiſe untergehen ge⸗
ſehen haben. Poe und Grabbe waren beide unglückliche Genies, in denen der Genius vom Dämon des Laſters V vernichtet ward. Griswold hat in der in Deutſchland veröffentlichten V Ausgabe der Werke Poe's(Dürr's Collection of Standard American Authors, 13. u. 14. Band, Leipzig, Alphons Dürr) eine Biographie gegeben, deren verkürzter Abriß auch zu⸗ gleich als treues Bild literariſcher Verhältniſſe in Amerika Intereſſe erwecken dürfte. Die Familie Edgar Poe's gehörte zu den angeſehen⸗ ſten und älteſten in Baltimore; ſein Großvater war Ge⸗ neralquartiermeiſter während der Revolution und ein ver⸗ V trauter Freund Lafayette's. Sein Vater war ein jüngerer Sohn, ſtudirte die Rechte und hatte eine glänzende Lauf⸗
häufige Ausleerung des angeſammelten Waſſers iſt deshalb eine Hauptſache. Die engliſchen Blumentöpfe, die man aus dem ge⸗ wöhnlichen rothen Thon verfertigt, ſind für Schaupflanzen zum Abblühen im großen Zimmer geeignet; ſie verbinden eine gefällige Vaſen⸗Form mit der Bequemlichkeit der Blumentöpfe und Unter⸗ ſätze. Hunt’s Blumentopf iſt mit einem einen Zoll hohen aus⸗ gedrehten Fuß ſo conſtruirt, daß das zwiſchen dem Boden des
opfes und dem Unterſatz ſich anſammelnde Waſſer von den aus den Abzugslöchern hinaustretenden Pflanzenwurzeln nicht un⸗ mittelbar berührt werden kann. In Deutſchland iſt die Fabrika⸗
tion der Blumentöpfe beſonders in der Nähe aller größeren Städte,
wo die Handelsgärtnereien einen ſtarken Abſatz ſichern, in thätiger Vervollkommnung begriffen, und wird dies auch noch immer beſſer werden, wenn die Gärtner darin überall mit den Töpfern Hand in Hand gehen..
Wenn man größere Pflanzen, z. B. Palmen, in Kübeln culti⸗ virt, ſo iſt es von erfolgreicher Wirkung, wenn neben einer ſtarken Bodenunterlage die Seitenwandungen des Erdballens mit poröſem, alten Holz, Torf und Kohlenbrocken in einer Stärke von 1 ½ Zoll umgeben werden«weil dadurch der Luftzutritt befördert wird, die Feuchtigkeit ſchnrääh abfließt und die Pflanzen in einem möglichſt
geſunden Zuſtanſchhalten werden. 87 Portraits. 6 Pduard von Bauernfeld.
Von Dr. Co †. Wurzbach's„Biographiſchem Lexikon des Kaiſerthums Oeſt peich“(Wien, Verlag von L. C. Zamarski,
Univerſ.⸗Buchdruckerei), einem Werke, das, wie bereits angezeigt iſt, die Lebensſkizzen der denkwürdigen Perſonen des Jahrhunderts 1750 bis 1850 umfaßt, liegt jetzt der erſte Band, von Abel bis Blumenthal, vollendet vor uns. Derſelbe enthält am Schluß ein Regiſter, das die behandelten Namen dreifach, nach dem Alphabet, nach den Geburtsländern und nach den Ständen aufführt, welche letztere Abtheilung nicht weniger als 44 Rubriken enthält. Einen Beweis, wie der Verfaſſer ſeiner Aufgabe ſich nicht nur mit Sach⸗ kenntniß und Genauigkeit, ſondern auch mit Urtheil und Geſchmack zu erledigen wußte, gibt der in der Ueberſchrift genannte Artikel: „Bauernfeld, Eduard von(Luſtſpieldichter, geb. zu Wien
am 13. lirrig nach Andern am 12.] Jänner 1802). Wuchs, früh verwaiſt, in dürftigen Verhältniſſen auf, und ſchon in der Jugend entfaltete ſich ſeine Neigung zur Poeſie, welche durch den Umgang mit Männern wie Schreyvogel, Grillparzer, Friedrich Schlegel, Adam Müller u. A. genährt wurde. Charakteriſtiſch war die Scheu, womit Bauernfeld an die Veröffentlichung ſeiner erſten Arbeiten ging, und es bedurfte, gegenüber mannigfacher Hinder⸗ niſſe, lange Zeit, bis er jene Sicherheit und jenes Bewußtſein fand, die ſeiner Kraft und ſeinem Rufe entſprechend waren. Im Jahre 1826 trat er in den Staatsdienſt. Mit einem kleinen Luſtſpiel („Der Magnetiſeur“ 1821) beginnend, ſchrieb er bis zum heuti⸗ gen Tage eine große Zahl von Schau⸗ und Luſtſpielen, von denen der größere Theil gedruckt iſt.(Hier folgen alle bisher bekannt gewordenen Arbeiten in chronologiſcher Folge.) In Bauernfeld's dramatiſchen Arbeiten finden ſich: Feinheit, Luſtigkeit, fließender Dialog und in ſeinen früheren Eleganz des Ausdrucks. Die Er⸗ findung iſt ſchwach, die ſtärkſten Striche borgt der Dichter der Wirklichkeit. Die kranken Seiten der modernen(vielleicht modern⸗


